■Js. IV, 'v!-.' 'aX'OUviM'-'.'l'iiVK'-tf ^.f^m^^^^'^'^'^: f^:^^&f^;w 'S^'^AA^'^^^C^^^A^^nK&f\ ' ßeHw ^^(V^'^O^EÄf ywWÖSH^oR^AAv^r\oOr^rv mßiimm: '!^^SPm^^0HWf% mm '^i'^iMmfMmäk täMiim WiSBMaaäaa/SS^aStm^' TAOäKOfiOUlllBMAli inrMV""i'MAlllWi ''r,,m ^h^h^^kÄ^- fSuiimiif. r;A*.A.c:^0o'^2AÄr ^U^AlMfiluy iaNaa^;?^??« ^/^'^^"^^:SfiÄ^j^^^^,^#^^^^'' ÄaaSII, ' a> A . ä:A.-a .' M^aa^aaI MP'/'M'Wa^WIa ^*::A.A^AAA;AA-^t5Pfif:* -^i^ AS^^- ^^i^^MtV^^MIr^'^^^lMB^' r.*er^fi'c6et^ Jlrkaclftuee c)eY 'Q^l'üellÄcpafteW'. WIEN AUS DER KAISERLICH-KÖNIGLICHEN HOP- UNI) STAATSDRUCKEREI. 1868. IN COMIHISSION BEI KARt OEEOLD'S SOHN. C O L E P T E R E N. BEARBEITET VON Dr. LUDWIG REDTENBACHER. MIT 5 TAFELN. iir V R W ORT. Unter den Insecten, welche von den Naturforschern der No vara -Expedi- tion gesammelt und mitgebracht wurden, ist, wie vorauszusehen war, die Ordnung der Coleopteren am stärksten vertreten, und zwar durch 1389 Arten in mehr als 6000 Individuen. — Wer je die mühevolle Aufgabe übernommen hat, ein so grosses , aus allen Gegenden der Erde zusammengewürfeltes, gebrechliches Mate- rial zu sichten, zu bestimmen und das Neue zu beschreiben, der wird es mir, in Anbetracht der so ausgedehnten, in Hunderten von zoologischen Werken und Reisebeschreibungen zerstreuten coleopterologischen Literatur, — und in Anbe- tracht der oft so mangelhaften Besehreibungen und irrigen Vaterlands-Angaben, gewiss nicht für einen unverzeihlichen Fehler halten, wenn ich in dem Bestreben, das gesammelte Material so vollkommen als möglich geordnet und bestimmt auf- zuführen, eine oder die andere Art als neu beschrieben habe, welche bereits früher von einem anderen Autor beschrieben wurde. An Mühe und Sorgfalt, derlei Fehler zu vermeiden, hat es nicht ermangelt. Zu den aufgezählten 1389 Arten ist noch eine kleine Anzahl von Arten zu rechnen , bei denen die schlechte Erhaltung der vorhandenen Individuen eine nähere Bestimmung oder genügende Besehreibung unmöglich machte, — ferner einige einfarbige Arten aus der Familie der Glirysomelinen aus der Abtheilung der Gallerucarien^ deren Bestimmung mir nicht gelang und deren Besehreibung ich unterliess, um nicht den Wust der bereits unter dem allgemeinen Gattungsnamen GaUeruca^ Haltica etc. etc. beschriebenen Arten in einer Familie zu vermehren, in welcher die wenigsten Gattungen noch auf feste Charaktere gegründet sind und die meisten nur auf den in Dejean's Catalog angeführten Chevrolat'schen Gattungsnamen beruhen. Dem Schlüsse meiner Aufzählung folgt eine systematische Übersicht der gesammelten Arten nach den einzelnen Stationen, welche Seiner Majestät Fregatte Novara auf ihrer Weltumseglung berührte. IV Die vou Ost-Indien, Amboina, Borneo und Neu-Caledonien, welche Länder die Fregatte nicht besuchte, aufgeführten Arten wurden den Naturforschern grösstentheils von freundlichen Gebern mitgetheilt : Nach dieser Aufzählung vertheilen sich die gesammelten Arten folgender Massen : 'or i Gibraltar . . . wurden 49 . Irtei 1 mitgebrachl t, darunt er — nei rt Madeira . . 77 30 77 77 77 — • •7 7? Brasilien . . 77 358 77 » 77 37 ,1 n Vorgebirge d.g. 1 «. 77 113 77 77 77 10 77 v Ceylou . . . 77 54 77 •) ••7 11 ^7 » Ost-Indien . . 77 3 77 77 77 1 77 » Madras . . . 77 6 77 77 77 ?7 n den Nikobaren 77 15 .'7 77 7? 12 77 V Singapure . . 77 5 77 J? 77 77 » Java .... » 92 7? 77 77 15 77 » Amboina . . 77 6 77 77 77 2 77 77 Borneo . . . 77 11 77 » 7? 4 77 n Manllla . . . 77 28 n 77 '7 2 77 77 China . . . 77 108 n 77 n 21 77 77 Punipet . . . 77 1 7? 77 1K 1 JJ 77 Neu-Seeland . 77 65 77 77 77 24 77 77 Sidney . . . . 11 205 77 77 77 17 n » Tahiti . . . . » 7 n » 77 2 77 77 Neu-Caledonien . n 4 77 77 77 77 77 Chili .... 7) 269 » 77 » 14 77 FAMILIE CICINDELIDAE. 1. RAMINAGROBIS OXYOMUS Chaudoi.-. Bullet, de Mosoou, 1848. pag. 7 (Oxycheüa). Von Rio-Janeiro. 2. OXYCPIEILA TRISTIS Fabricius. Syst. El. I. -235. No. 18 {CicindelaJ. Olivier. Eiitom. IL 33. pag. 15. No. 13. pl. III. fig. 25 feod.J. Von Rio-Janeiro. N,, 3. TETRACHA BRASILIENSIS Kirby. X- Century of inseots pag. 37G. 1. Dcjoan. Spec. gen. I. pag. 11. Thomson, Monogr. des Cicindeletes. pl. VI. fig. 8. Von Rio-,Taneiro. 4. CICINDELA (aenictomoepha) AN ALIS Fabricius. Syst. El. I. pag. 236. No. 24. Dejean, Spec. gen. I. pag. 35. No. lit. Von Hongkong und Manllla. 5. CICINDELA CATENA Fabricius. Syst. El. I. pag. 241. No. 46. Oliv. Entom. IV. No. 33. pag. 20. pl. I. fig. 12. Chevrolat, Revue zool. 1845. pag. 95 (Cicind. Candei). Von Hongkong. Von Gibraltar. 6. CICINDELA TRISIGNATA Dcjoan. Icon. I. pag. 54. Ko. 13. pl. IV. fig. 7. 7. CICINDELA FIGURATA Chaudoir. Annales d. 1. sociötc ontom. de France 1835. IV. pag. 435. No. 3. Von Shanghai. 8. CICINDELA VITTIGERA Dejean. Spec. gen. I. pag. 107. 89. Varietas. Die gelblichweisse Zeichnung auf den Flügeldecken scheint bei dieser Art vielen Abänderungen unterworfen zu sein. Die vier kleinen Makeln, eine in der Mitte der Basis jeder Decke und drei hinter einander stehende neben der Naht sind stets vorhanden, nur ver- schmilzt manchmal die hinterste mit einem Seitenast des äusseren, grösseren schiefen Streifens. Die zwei langen Makeln an den Seiten sind entweder getrennt und die hintere ist schwach ö'-fürniig gebogen, oder hat die Form eines 1, oder beide Makeln verschmelzen zu einem ein- zigen, an der Innenseite mehr oder weniger ausgebuchteten Längsstreifen, der sich bei einem vorliegenden Exemplare auch noch mit der an der Spitze befindlichen, mondförmigen Makel verbindet. Die sämmtlichen Exemplare sind von Hongkong. Novara-Expedition. Zoologischer TlieiL Bd. II. I. Ke d te d bac h e r. Coleopteren. 1 2 Z)r. Ludioig RcJtenhacher. 9. CICINDELA LURIDA Fabricius. Syst. El. I. -236. No. 22. Olivicr, Ent. IV. Xo. 33. pag. 18. No. 17. pl. III. fig. 35. Dejean, spec. gen. I. 110, 92. Vom Vorgebirge der guten Iloftnung. 10. CICINDELA ABBREVIATA Klug. Insect. Madagasc. pag. 32. Von eben daher. 11. CICINDELA NIVEA Kirby. Century of insects pag. 376. Nr. 2. Dejean, Spec. ge'n. I. 128. 109. Von Rio- Janeiro. 12. CICINDELA ANCHORALIS ChevroLat. Revue & Mag. de Zool. 1845. pag. 95. Von Hongkong. 13. CICINDELA BIRAMOSA Fabricius. Syst. El. I. pag. 240. No. 42. Olivier, Entom. IV. No. 33. pag. 25. No. 25. pl. II. tig. IG. Diese Art wurde sowohl auf Ceylon als auch auf den nikobarischen Inseln gesammelt. Die Exemplare von letzterem Fundorte sind etwas schlanker und zeichnen sich vor denen von Ceylon durch die Forna der hinteren Hälfte des grossen dunklen Rückenflecken aus, deren Seiten gei-ade beo-renzt sind, während bei den Exemplaren aus Ceylon, und bei denen von Ostindien, welche das kaiserliche Museum besitzt, sich die hintere Hälfte gegen den Aussenrand der Decken mehr oder weniger hakenförmig erweitert. 14. CINCINDELA NIVEO-CINCTA Chevrolat. Revue & Mag. de Zoologie 1845. pag. 95. \'on Hongkong. 15. CICINDELA TRIGÜTTATA Herbst. Coleopt. X. pag. 182. No. 29. Taf. 172. iig. 5. Dejean, Spec. gen. I. 146. 125. IG. CICINDELA CHILENSIS Chevrolat, in Gay 's Hist. nat. de Cliile. Zool. IV. pag. 117. No. 2. Chili. 17. CICINDELA TUBERCULATA Fabricius. Syst. El. I. 238. 32. Olivier, Entom. IV. No. 33. pag. 22. No. 21. pl. III. fig. 2b. Von Neu-Seeland. 18. CICINDELA AULICA Dejean. Spec. gen. V. pag. 250. No. 178. Vom Vorgebirge der guten llotfnung. 19. ODONTOCHEILA SMARAGDULA Dejean. Spec. gen. I. pag. 31. 15. (CicindelaJ. Rio-Janeiro. 20. TRICONDYLA PULCHRIPES White. Annalcs of nat. hist. XIV. pag. 422. Von Hongkong. 21. COLLIURIS EMARGINATA Dejean. Spec. gen. I. 1G5. 2. Oliv. IV. No. 33. pag. 7. Nr. 2. pl. 11. Iig. 17. Col eopter en. FAMILIE C A II A B I C I. 22. CARABUS LAFOSSEI FeJsthamel. Aiiiiales de la societc eiitom. de France 1845. pag. 103. pl. II. No. I. Nürd-Cliiiia. 23. CARABUS COELESTIS Stcuai-t. Aimales de la socio'td ontom. de France 1855. pag. 75. pl. 7. \o. I. Eben daher. J. Tliomson spn'clit bei AufzUliliing der in diese Gruppe ostasiatisclicr Caraben gelio- rig-cn Arten (Annales de la societe entom. de France 1856, pag. 337) zuerst die Yermuthung aus, dass diese und die vorige Art nur Farbenvarietäten einer und derselben Art sein könnten, da sich mit Ausnahme der Farbe, weder in der allgemeinen Körperform noch in der Sculptur des Halsschildes und der Flügeldecken irgend ein Unterschied findet, welche Ansicht auch von Chaudoir (Bulletin de Moscou. 186;. IL 503) getheilt wird. Carabiis Scheidler i, eine in Öster- reich in manchen Jahren sehr häufige Art, kommt in der Umgchueg von Wien fast nur mit blauer Färbung vor, im gebirgigen Österreich ist diese Art aber nur grün mit mehr oder minderem Goldglanze. In gleicher Weise erscheint der prachtvolle Carabus Adonis Ilampe (Verhandl. zool.-bot. Vereins in Wien. 1853. III. pag. 134), Thomson, Annale de la societe entom. de France. 1856. pag. 336, pl. 9, fig. 1, von den Gebirgen von Nord- Griechenland auf der Halbinsel Morca am Taygetos als Carabus JierZ»«' K r ü p p e r in ganz schwarzer Färbung. 24. CARABUS ELYSII Thomson. Annales de la societe entom. de France. 1856. pag. 3o7. pl. 9. iig. 2. Von eben daher. 24. CARABUS FIDUCIARIUS Thomson. L. c. pag. 338. pl. 9. ßg. 3. Ebenfalls von Nord-China. 25. CARABUS (ceroglossus) SUTURALIS Fabricius. Syst. El. I. pag. 175. No. 33. Hope, Transact. of tlie entomol. Society of London. 1837 — 40. IL pag. 128. Voyage au Pole-Sud. Atlas, zool. Ins. pl. 3. fig. 7 (Carabus chileiisisj. Von Cliili. 26. CARABUS (ceroglossus) CHILENSIS Eschho'ltz. Zool. Atlas fasc. IL tab. 8. fig. 7. Ilope, 1. c. pag. 128. 3. Eben daher. 27. CARABUS (ceroglossus) DARW^INH LIopc, \. c. pag. 129. No. 5. Blanehard in Gay 's HIst. phys. de Chile Zoologia Tom. IV. pag. 127. pl. 1. V fig. 4 fCer. indicoyiotusj. Eben daher. Vergleicht man eine lange Reihe von Individuen dieser und der zwei vorhergehenden Arten, so wird sich Jedem die Überzeugung aufdrängen, dass man es nur mit Locaiformen einer und derselben Art zu thun habe, mit einer Art, welche einen grossen Theil der Westseite von Südamerika bewohnt, und zu der auch noch der Carabus insularis Hope, 1. c. pag. 129 als schwarze Abart des C. chilensis , — C. lieichei Gue'rin, Revue zoolog. 1839, p. 297 und C. Buguetti ha, p orte de Castelnau, Etudes entom. pag. 158 gehören. 4 Di-, Ludwig Eedtenhacher. 28. CALOSOMA VAG ANS Dejcan. Spoc. gene'ral des Col. V. pag. 5()4. No. 24. Gay, Historia de Chile. Zool. Atlas, lam. I. flg. 3. Von den fünf von der Exjiedition niitgebraclitcn Exemplaren liabcn zwei bi'aun t^-efärbte Flüo-eldecken. Die eitirtc Abbildung ist übi-igens ganz verfehlt, denn das Ilalsschild ist in Wirk- lichkeit an den Seiten staik gerundet erweitert und fast nin die Ilallto schmäler als die Plügel- dccken an ihrer breitesten Stelle. 29. CASNONTA CHAUDOIRI Boheman. Fregatten Eugenias Rcsa. Insokter I. pag- 2 (Oyhionea CliaudoirlJ. Varictas: Cajiiti toto lu'gro-coeruleo, thorace omnüto i-ufo-femujineo. 13 oh c man reiht diese Art in die Gattung Ophionea ein, welche Gattung sich durch das in zwei lange Lappen gespaltene vorletzte Fussglied von der Gattung Caanonia unterscheidet, — dieses Glied aber ist bei C. Chaudoiri ebenso wie bei den übrigen echten Casnonien-Arten ein- fach. — Das von der Novara-Expedition von Hongkong mitgebrachte Exemplar stimmt in Allem mit B oh. am an 's Beschreibung, nur ist der Kojjf ganz schwarzblau, und das Halsschild nicht blos an der Spitze, sondern durchaus rostroth. 30. OPHIONEA CYANOCEPHALA Fabricius. S. l']l. I. 229. 3 (OdacanthaJ. Dcjean, spee. gen. I. 173. 4. M. Iton. II. pag. 130. pl. 8. lig. 6. Laporte de Casteliiau, Etudes cntom. pag. 40 (Casnoidea cyanocephala). Von eben daher. 31. DRYPTA LINEOLA Dcjean. Spee. gen. I. pag. 184. Xo. 2. Ein aus Manilla mitgebrachtes Exemplar stimmt zwar im Allgemeinen mit den indischen Exemplaren dieser Art in der kaiserlichen Sannulung, ist aber kleiner, dichter behaart, schwarz, stark dunkelblau, und das Ilals.sehild (leider gequetsclit) zeigt keine Mittelfurche, aber eine schwarze Makel auf der Jliite. Das Exemplar ist aber zu schlecht erhalten, um darauf eine neue Art zu gründen. 32. MACROCHEILUS TRIPUSTÜLATUS Fabricius. Syst. El. 1. 2 IS. G fliriu-hinusj II o p) e, Man. II. pag. lüG. pl. I. fig. 5 (Macrocheilas Bensoni). Von Hongkong. 33. PLANETES CRÜCIFER (nov. spee). Ater^ denslssime fortlter jmnctatus^ tlioraca suhcordato^ vix canaliculato, elijtria striutis^ macula media cruciformi flava ornatis. Long. 6'", lat. elytr. basi 2'". Von den beiden beschriebenen Ai'tcn dieser Gattung, VI. himaculatus ]\lac-Leay, Annu- losa javanica pag. 131. pl. 5. fig. 3, mit rostrotlicn Fidilcrn und Beinen und l'l. st/'jma Fabr., Syst. El. I. pag. 192 fUelluoJ, mit schwarzen Fühlern und Beinen, steht dio^e Art der letzteren am niich.rtcn, unterscheidet sich aber durch viel diclilore, gröbere Punkiiruiig, durch weniger herzförmi::es Halsscliild, durch die Form der gelben Makel auf den Flügeldeckea u. s w. Der Körper ist ganz schwarz, unten glänzend, oben in Folge der dichten, groben l'unk- tirung matt, die Spitze des letzten Tastergliedes ist rothgclb, und eine, aus kurzen Längs- strichcln auf dem dritten, vierten, fünften, sechsten und siebenten Zwischenräume der gestreiften Flügeldecken zusammengesetzte, in der]\Iitte befindliche, kreiizfurnuge Makel ist gelb. Die Ober- lippe ist glänzend glatt, vorne abgerundet, in der Alittcllinie wuistartig gewölbt, mit einem Coleopter en. (jueren Grübchen hinter diesem Wulste und beiderseits am Ilinterrande aussen mit einem vertief- ten Längssti-ichel. Stirne und Sehoitei sind überall grob und sehr dicht punktirt, die Zwischen- räume der Punkte viel schmäler als die Punkte selbst. Ilalsschild schwach herzförmig, vor der Mitte gerundet erweitert und hier kaum um 1/5 breiter als am Hinterrande '), oben sehr dicht und grob runzelig punktirt, die Punkte runzelartig in einander Üiessend, die Mittellinie kaum angedeutet. Die Flügeldecken sind ziemlich gleichbreit, beinahe doppelt so lang als an den Schultern breit, ziemlich tief gestreift, die Zwischenräume dicht und tief punktirt, die Punkte innen ziemlich gereiht, am A.ussenrando und an der Wurzel zusammenfliessend und mit den hier verschwindenden Streifen sich vei'nicngend. Auf der Mitte jeder Flügeldecke zeigt sich ein aus scharf begrenzten, kurzen gelben Sti-icheln zusammengesetzter Flecken, dessen mittleres Strichel das längste, die zwei äusseren die kürzesten sind. Von Hongkong. 34. OMPPIRA HIRTA Fabricius. Syst. El. I. pag. 214. No. 3 (GaleritaJ. Dejean, Spcc. gön. I. 284. No. I. Id. Icon. II. 95. tab. 7. fig. 1 (Ihlluo). Von Madras. Von Ceylon. 35. OMPIIPtA PILOSA Klug. Jahrbücher der Inseeteukunde pag. 71. Xo. 2. 36. APTINUS NIGRIPENKIS Fabricius. Syst. El. I. pag. 218. No. 5 (BrachinusJ. Olivier, Eut. III. 35. pag. G3. No. 78. pl. 8. fig. 93 (Carabus ffastigiatuaj. Dejean, Spec. geu. I. 291. No. 1. Von dem Vorgebirge der guten Hoffnung. 37. PHEROPSOPHUS BIMACULATUS Fabricius. Syst. El. I. pag. 217. No. 1 fBracMnusJ. Olivier, Ent. III. 35. pag. 65. No. 81. tab. 2. fig. a. b. c. (CarabusJ. Dejean, spec. gdn. I. 299. No. 1. Von Ceylon. Von Java. 38. PHEROPSOPHUS JAVANUS Dejean. Spec. gen. I. 305. No. 10. 39. BRACHINUS CHINENSIS Chaudoir. Bulletin de Moscou 1850. p. 81. Boheman, Fregatten Eugenias Rosa. Ingekter. I. pag. No. 5 fBr. confacius). Von Hongkong. 40. BRACHINUS SCOTOMEDES (nov. spec.). Fuscus, capite pedibusque testaceis, antennis ihoraceque ferrugineis^ clytrt's nigrl- cantibus, densissime, subtilissimeque punctatis^ vix elevato-lineatis^ pubesccntia flavo- cinerea dense obtectis. Long. 71/3"', lat. 3'". Dem BracJnnus grandis Brülle in d'Orbigny's Voyage dans rAmcrique merid. Zool. Ins. pag. 19. No. 67 sehr nahe stehend, und an Grösse wenig zurückstehend, die flachen Flügeldecken zeigen aber nur auf der vorderen Hälfte schwache Spuren von erhabenen Linien. Die Unterseite des Käfers ist braun, der Kopf und die Beine, mit Ausnahme der braunen Füsse, •) Bei PI. Stigma ist das mit einer Mittelfurche versehene Ilalsschild vollkommen herzförmig und am Hinterrande kaum 2/3 so breit als vorne. 6 . Dr. Ludwig Medteuhaclier. sind cclbliiaun. Die Füliler sind i-ostrotb. Das Halsscliild ist rostrotli, beinahe so iuiii;-, als voi- der ]\Jitle breit, lierzl'ürniii;', vor dem Ilinterrande deutlich eingeschnürt, die Ilinterwinkcl daiier spitzig, >eine Oberfläche zicnih'eh dicht, aber nicht sehr fein pnniitirt, mit feiner vertiefter ^littellinie, der feine erhabene Scitenrand scliwarz. Schildchen sclnvärzllcli. Flügeldecken flach gewölbt, beinahe doppelt so lang als hinter der Mitte breit, von den schief abgerundeten Schul- tern bis gegen die Spitze sanft erv\-citert, äusserst fein lederartig gerunzelt, ohne Spuren von Streifen, und nur mit schwach angedeuteten, erhabenen Linien auf der vorderen Ilältte, bräun- lichschwarz, malt, mit feiner, niederliegender, graugclbcr Behaarung, — der umgeschlagene Seitenrand rostrotli. — Von Hongkong. — Von Brac/iiutis cliiiiensis unterscheidet sich diese Art durch Färbuu'.;-, zienjlich grobpunktirtes, schmäleres Halsscliild und die flachen, Icistenlosen Flügeldecken. 41. AGRA RUFIPES Klug. Entom. Monogr. pag. 31. tab. II. tig. 5. Von Rio-Janoiro. 42. C ALLEIDA CYANOPTERA So Her, in Gaj-'s Hist. ilo Cliilc. Zool. IV. pag. 137. No. 3. pl. I. fig. S. \'on Chili. 43. C ALLEIDA CHILENSIS So Her, 1. c. pag. 137. No. 4. pl. I. (ig. 9. Eben daher. Eben dabei 44. CALLEH)A KIGROFASCIATA So Her, 1. c. pag. 13 5. Xo. 1. pl. I. flg. 7. 45. CALLEIDA LEPIDA (nov. spcc.). Futscn-ferruginea, tliorace laevi rnfo, elytris aureo-viridibus, snlcatis, sulcia picnc- tati-'i, interstitüs convcxls^ inpimctatis, interstäio tertlo punctis ditobus impressis. pedi- hus testacei-'i, nigro-genicidatis. Longit. 5'", Latit. clytr. 1'*/-,"'. Der CaUekhi genicuUita B die man (Fregatten Eugenia Rosa Insekter I. pag. 4, No. 7) nahe verwandt, aber abgesehen von der bedeutenderen Grosse, durch die Färbung, das glatte Halsschild und die nicht punktirten Zwischenräume auf den Flügeldecken verschieden. Die Unterseite dos Käfers ist dunkelrostroth, der Kopf braun, das Halsschild roth, die Flügel- decken goldgrün mit etwas bläulichem Schimmer, die Beine sind etwas heller als der Leib, die Knice schwarz. Der Kopf ist so lang als sammt den Augen breit, glänzend glatt, mit zwei seichten, undeutlich gerunzelten Vei-tiefungen zwischen den Fühlern. Das Halsschild ist herz- förmig, um ein Drittel breiter als lang, vorne stark gerundet erweitert, die Vonlei'winkel abge- rundet, die Ilinterwinkcl etwas stumj)feckig, die Oberfläche glänzend glatt, mit einer tiefen, von einem Rand zum anderen reichenden Miiteifurche und breit abgesetzten, aufgebogenen Seiten- rändern. Das Schildchen ist klein, spitzig, rostbraun. Die Flügeldecken sind fast doppelt so lang als in der Mitte breit, nur wenig von den abgerundeten Schultern nacli rückwärts erweitert, an der Spitze gerade aligestutzt, oben flach gewölbt, tief gefurcht, die Furchen am Grunde mit einer feinen, dichten Punktreibe, die Zwischenräume vorne stärker, nach rückwärts schwächer gewölbt, dci- dritte Zwischenraum mit zwei eingedrückten, imiiktförmig'cn Grülicbcn, eines voi' der Mitte, das zweite vor der Spitze. Die Unterseite ist glänzend glatt und nur die liinlerbrust mit feinen, zerstreuten Punkten besetzt. Von Hongkong. * Cole opter en. 7 46. CYMINDIS LINEATA Schoenherr. Syst. Ins. I. pag. 179. No. 61. tab. 3. fig. 5 (Carahus). Von Madeira. 47. :\1ETABLETUS GLABRATÜS Duftschmid. Fauna. IL pag. 248. No. 16 (Carabus). Dejean, Spec. gen. I. pag. 2-14. No. 13. Id. Iconogr. I. pag. 120. No- 15. pl. 13. flg. 1. Von eben daher und von Manila '). 48. METABLETUS CYANEUS Blanchard, in Gay 's Historia pliysioa de Chile Zool. IV. pag. 139. lara. 2. fig. 4 ( Dromius). Von Chili. 49. LEßlA CIIINENSIS B che man. Fregatten Eugenias Rcsa. Zool. Insektcr. I. pag. 6. Xo. 12. Von Hongkong. 50. SAROTHROCREPIS BINOTATA Blanchard. Voyage au Pol-Sutl. Zoologie. IV. pag. 12. pl. 1. fig. 8 (GomelinaJ. Lacordaire, Ilist. des Ins. Col. I. pag. 128, zählt diese Art zu der Gattung Lebia, da aber die Au.srandung des Kinnes einen deutlichen Zahn zeigt, so dürfte sie -wohl mit Recht neben der so ähnlichen Sarathi-. corticalis Fabr. zu stehen kommen. Von Neu-Seeland. 51. SARATHROCREPIS (?) DUPONTI Putzcys. Memoir. d. I. sooiete royale d. seicnoes de Liege 1845 — 1846. pag. 393. No. 40 (Lebia). Von dieser Art gilt das Gleiche, wie bei der Lebia hinotata, — das Kinn zeigt nämlich in der Ausrandung ebenfalls einen deutlichen Zahn. Von Sidney. 52. TETRAGONODERUS ßlGüTTATUS Thunberg-. Nov. Ins. speo. pag. 76 (Carabus). Dejean, Spec. gen. IV. 496. 8. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 53. MOCHTHERUS ANGULATUS Sehmidt-Goebel. Faunula Coleopt. Birmaniae. pag. 76, No. 1. Die Expedition brachte ein Exemplar aus Java mit. Tiotz der Verschiedenheit und vs'eiten Entfernung der Fundorte, konnte ich zwischen diesem Exemplare und jenen der kaiserlichen Sammlung, welche aus Hoch-Indien stammen, keinen Unterschied finden. 54. MOCHTHERUS IMMACULATUS (nov. spec). Fuscus, suhtiis 7'iifo-bnin)ieu.s, antennis pedihusque testaceis, elytris immaculatis. Longit. 23/4'", Lat. l'//". Dem Mochtherus rotundatus in der Form des Halsschildes zunächst stehend, aber bedeu- tend kleiner, oben durchaus gleich röthlichbiaun gefärbt, ohne eine Spur von Jlakeln auf den Flügeldecken, welche letztere einen nur schmal abgesetzten Seitenrand haben, während der- selbe bei M. rotundatus breit abgesetzt und flach ausgebreitet ist. Ebenfalls von Java. ') Ein von Manilla stammendes Exemplar unterscheidet sich nur durch etwas tiefere Stricheln zwischen den Fühlern und durch eine tiefere Mittclfurche des Halsschildes. 8 Dr. Ludwig Bc dt enb acher. 55. COPTODEEA AaRIDIS So Her, in Gay 's Ilist. do Cliile Zoolog. IV. pag. 144. Xo. 1. lam. 2. fig. 5. Von Chili. 56. TßOrSIS MARGINICOLLIS Soli er, 1. c. IV. pag- 181. No. 1. lam. 3. fig. 2. Von Chili. 57. ANTHIA DECEMGUTTATA Fabricius. Syst. El. I. pag. 221. No. 3. Olivier, Entoni. III. 35. pag. 23. No. 16. pl. 2. fig. 15 fCarabusJ. Bei sänimtUchen Exemplaren, sechs an der Zahl, fehlen die weissen Makeln auf den Flügeldecken. Vom Vorgebirge der guten Iloftnuiig. 58. ANTHIA SEXGUTTATA Fabricius. Syst. El. I. pag. 221. Xo. 4. Olivier Entom. III. 35. pag. 15. 4. pl. 1. fig. b (Caralus) Von der Insel Ceylon. 59. CARENUM MARGINATUM Boisduval. Voyage de rAstrolabo Entomol. I. pag. 23 ('ArnkUusJ. Brülle, Histoire nat. des Insect. I. pag. öd. Xo. 'J. Von Sidiicy. 60. ACANTIIOSCELIS RUFICORXIS Fabricius. Syst. ELL 124. No. 11 fScarites). Dejean, Spec. gen. I. 403. 1. Idom. Inonogr. I. pag. 2U4. pi. 22. (ig. 1. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 61. SCARITES GIGAS Fabribius. Syst. El. I. pag. 123. No. 5. Oliv. Entomol. III. No. 3G. pag. 6. No. 3. pl. I. fi.K-. 1. a Von Gibraltar. 62. SCARITES ABBREVIATUS Dcjcan. Spec. gen. I. 3 79. No. 13- Diese Art wurde in grösserer Anzahl während des Aufenthaltes aul' Madeira gesaimiK^lt. 63. SCARITES RUGOSUS Dejean. Spec. gen. I. 373. No. 8 »). Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 64. SCARITES INDUS Olivier. Entomol. III. No. 36. pag. 9. No. 8. pl. 1. fig. 2. Dejean, Spec. gen. I. 395. Xo. 29. Von der Insel Ceylon. 65. SCARITES PLANUS Bonelli. Obscrv. entomol. IL pag. 38. Xo. 13. Von Gibraltar. 66. CLIVINA LOBATA Bonelli. Obsevv. entom. II. pag. 49. No. 2. Putzeys, ßlonogr. des Clivina. pag. 81. No. 26. Von Shanghai. 67. CLIVINA BAS ALIS Chaudoir. liullelin de Moscou 1843. pag. 733. 1. Von Sidncy. 1) Dejean citirt als Autoren dieser Art Wicdcmann und Germar in des Letztoren Magazin lid. 4, pag. 118, Nr. 18, was aber nicht sein kann, denn diese beiden Autoren bezeichnen die Zwischenräume der scliwachcn Flügcldeokenstreifen = grob querrunzelig, Dejean — trfcs-finemcnt ponotues. Coleo'pteren. 9 68. CRASPEDOPIIORUS AUSTRALIS Dcjean. Spcc. gdn. V. pag. 601. No. 11 {PanagaeusJ. Von Sidney. 69. CRASPEDOPHORUS CYANEUS Schaum. Annales d. I. socidte entomol. de F"rance 1853. pag. 439. No. 5 fisomirus). Von Hongkong. 70. CRASPEDOPHORUS TOMENTOSUS Dejean. Spec. gen. V. pag. 598. No. 1 (PanagaettsJ. Von Java. 71. CRASPEDOPHORUS MANDARINUS Schaum. Annales d. 1. societe entomol. de France 1853. pag. 436. No. 2 (IsotarsusJ. Von Hongkong. 72. CRASPEDOPHORUS (paeonomekusJ FUMATUS Schaum. Annales d. 1. socidtd entomol. de Franee 1853. p. 440. No. 6. Von Hongkong. 73. EPOMIS DUVAUCELH Dejean. Spec. gen. V. pag. 668. No. 4. Von eben daher. 74. CHLAENIUS BIMACULATUS Dejean. Spec. gen. II. pag. 301. No. 3. Das einzige, aus Hongkong mitgebrachte Exemplar ist etwas kleiner als die Exemplare der kaiserlichen Sammlung und besitzt ganz hell gefärbte Beine, mit Ausnahme der etwas dunkleren Kniee. 75. CHLAENIUS VULNERATUS Dejean. Spec. gen. V. pag. 624. No. 76. Ebenfalls von Hongkong. 76. CHLAENIUS HÜGELII (nov. spec). Niger, dense cinereo-pubescens ^ labro^ antennis, palpis, pedibus elytrorumque margine externo, apice valde dilatato flavo-testaceis , thorace cordato, dense punctato, angulis posticis acutis ; elytris striatis, dense granidato-pimctatis. Long. 51/2'", Lat. 2'". Ganz von der eigenthümlichen Gestalt des Cklaeniug apicalis Wiedemann (Zool. Mag. I. III. pag. 166. No. 13.) durch dichte graue Behaarung und die dichte Punktirung des Hals- schildes und der Flügeldecken vei'schieden. Der Käfer ist bedeutend kleiner , schwarz, oben dicht grau behaart, der Kopf und das Halsschild haben Metallglanz, die Oberlippe, die Fühler und Taster, die Beine, der Seitenrand der Flügeldecken oben und unten, sowie deren Spitze sind blass bräunliehgelb, die gelbe Färbung der Spitze ziemlich breit, auf dem dritten, fünften und siebenten Zwischenräume nach vorne in ein kurzes Zähnchen erweitert. Das Halsschild ist nicht breiter als der Kopf sammt den Augen, um ein Drittel breiter als lang, vor der Mitte stark gerundet erweitert, hinter der Mitte stark verengt, und vor den spitz vorragenden Hinterwinkeln etwas ausgebuchtet, oben dicht und ziemlich grob punktirt mit einer tiefen, vorne und hinten abgekürzten Mittelfurche und mit einem länglichen Eindrucke beiderseits vor den Hinterecken. Schildchen spitzig dreieckig, nicht punktirt. Flügeldecken ein und ein halb Mal so lang als Novara-Expedition. Zoologischer Theil. Bd. II. I. Uc dteu b ac h e r. Coleopteren. 2 10 Dr. Ludwig Bedtcnhachrr. zusammen bi'cit, beinahe doppelt so breit als das Ilalsscliild, ziemlich gleiclibrcit, dicht körnig punktirt, mit sieben feinen, vertieften Längsstreifen. Von Calcutta. 77. CIILAENIUS PULCHER (nov. spec.). Niger, einer eo-puhescens, capite coeruleo, lahro, ante^mis, paJpis^ tliorace ahäo- minisque margine fuhns, pedibus viargineque elytroi'um, apice valde dilatato sulphu- reis; tliorace elytrisque densissime granulato-punctatis, his suhtiliter striatis. Long. 5=A. Lat. 2^/,'". Eine durch die schöne Färbung des Körpers ausgezeichnete Art von Hongkong. Der Käfer ist flach gewölbt, Ilalsscliild und Flügeldecken sind äusserst dicht und feinkörnig punktirt, und dicht gelblichgrau behaart. Der Kopf ist schön blau, der Mund und die Fühler rötblichgclb. Das Halssehild ist oben und unten rothgelb, etwas breiter als lang, vorne und hinten gerade abge- stutzt, mit stumpfwinkeligen Ecken, die Seiten in der Mitte sanft gerundet erweitert, die Ober- fläche beinahe flach, mit kaum angedeuteter Mittellinie und mit einem sehr seichten Eindrucke beiderseits am Plinterrande. Schildchen dreieckig, äusserst fein punktirt, schwarzgrün. Flügel- decken viel breiter als das Halsschild, mehr als um die Hälfte länger als zusammen breit, an den Schultern in flachen Bogen abgerundet, fein, einfach gestreift, schwarz, der Seitenrand oben und unten schwefelgelb, der gelbe Saum von der Schulter bis weit hinter die Mitte schmal und gleichbreit, dann rechtwinkelig bis zum vierten Zwischenräume nach innen und kurz vor der Spitze bis zur Naht erweitert. Die Unterseite ist schwarz, die Kehle, Vorderbrust und der Sci- tenrand des Bauches sind gelblichroth, die Beine schwefelgelb. 78. CHLAENIUS ORIENTALIS Dcjean. Spec. g(5n. II. 339. No. 40. Von Ceylon. 79. CHLAENIUS QUADRICOLOR Fabricius. Syst. E. I. pag. 180. No. 52 fCarahusJ. Olivier, Entom. 35-. pag. 77. No. 102. pl. 2. fig. 111. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 80. REMBUS POLITUS Fabricius. Syst. Eb I. pag. 189. No. lOG fCarabusJ. Dojean, Spec. gen. II. 381. No. 1. Von Java. 81. REMBUS IMPRESSUS Fabricius. Syst. El. I. pag. 188. No. 100. Dejcan, Spoc. g(5n. I. 383. No. 2. Von Manilla. 82. REMBUS ZEELANDICUS (nov. spec.). Niger, jjarum 7iitidus', thorace transverso, lateribus aequaliter rotundato, hasi utrinque leviter impresso; elytris striatis, striis vix punctatis, stria hrevi, scuttellari distincta. Long. 91/3"'. Lat. 4"'. Noch giösser und breiter als It. tmpressus, sehr flach gewölbt, und durch das breitere, an den Seiten schwach gerundet erweiterte, nach vorne und rückwärts gleichmässig verengte Halsschild und durch das Vorhandensein eines kurzen Scuttcllarstreifens verschieden. Der Käfer ist, mit Ausnahme der rothen Tasterspitzen, ganz schwarz. Der Kopf ist zwei Drittel so breit als das Halssehild, der Rand des Kopfschildcs nicht wie bei li. iwpre.tmis in flachen Bogen, CoLe op teren. 11 sondern fnst halbkreisförmig ausgosclinitten, die beiden Eindrücke auf der Stirne nur angedeutet. Die Oberlippe herzförmig, nicht zweilappig. Halsschild viel breiter als lang, quer-viereckig, mit sanft gerundeten Seiten, eher nach rückwärts als nach vorne mehr verengt, die Winkel stumpf. Flügeldecken einfach gestreift, mit einem kurzen Streifen neben dem Schildchen, der erste Streifen an der Wurzel mit dem zweiten vereiniget i), die Zwischenräume sehr schwach gewölbt, glatt, der äusserste dicht und feinkörnig punktirt. Von Auckland. 83. MECODEMA CRENATICOLLIS (nov. spec). Suhtus nigra , supra obscure cupreo-aenea ; tliorace cordato, laterlhus crenatis ; elytris intus serie-punctatis, extus irregulariter punctatis et variolosis. Long. 11'". Lat. 3'/, — 4'". Ich zweifle nicht, dass diese Art in die von Blanchard in Honibr. et Jaequ. Voyage au Pul-Sud. Zoologie IV. pag. 34 aufgestellte Gattung Mecodema gehört, obwohl die von dem Autor ungenügend angegebenen Gattungsnierkmale es nicht mit Sicherheit entscheiden lassen. Von dem von Blanehard beschriebenen Mecodema sculpturatum unterscheidet sich diese Art durch die bei Laufkäfern so selten vorkommenden gekerbten Seitenränder des Halsschildes, und durch die Sculptur der Flügeldecken u. s. w. Der Käfer ist schw'arz, glänzend, die Oberseite schwach kupferglänzend, die Beine bei einem Exemplare röthlichpechbraun. Der Kopf ist länglich, sammt den kleinen Augen viel schmäler als das Halsschild , die Stirne und der Scheitel zeigen tiefe Runzeln und zerstreute Punkte, das in der Mitte glatte Kopfschild am geraden Vorderrande sechs tiefe Längsfurchen. Die Füiiler erreichen nicht den Iliatcrrand des Halssehildes, sind beinahe schnurförmig, die einzelnen Glieder nur merkbar länger als dick, das zw^eite nur wenig länger als das dritte, das letzte eiförmig, zugespitzt, alle (jliedcr vom dritten angefangen mit einzelnen, abstehenden Borsten besetzt. Die Oberlippe ist quer, an den Ecken abgerundet, am Vorderrande mit fünf grübchenartigen Punkten. Die Oberkiefer sind weit vorragend, scharf zugespitzt und an der Basis mit Längsfurchen versehen. Die Kiefer- und Lippentaster sind fadenförmig, das vorletzte und letzte Glied an Länge gleich, das letzte abgestutzt. Das Kinn ist quer, tief ausgerandet, mit grossen abgerundeten Seitenlappen, und einem kleinen, an der Spitze getheilten Zahne in der Mitte der Ausrandung. Die Zunge ist klein und schmal, mit freien, schmalen die Zunge kaum überragenden Nebenzungen. Das Halsschild ist etwas breiter als lang, bis hinter die Mitte ziem- lich gleichbreit, dann plötzlich halsförmig verengt, der Vorderrand gerade, der Hinterrand in der Mitte sanft ausgebuchtet, die Vordorecken abgerundet, die Hinterecken rechtwinkelig, der Seitenrand fein geleistet durch 8 — 9 kleine Einschnitte in lange Kerben getheilt, die Ober- fläche zeigt tiefe Querrunzeln, eine tiefe, die Ränder nicht erreichende Mittelfurche, kurze Längsstrichel am Vorder- und Hinterrande und eine tiefe eiförmige Grube in den Hinterecken. Scliildchen dreieckig auf dem stielförmig verlängerten Mittelrücken. Flügeldecken lang- elliptisch, beinahe doppelt so lang als breit, an der Naht verwachsen, an der halsförmig ein- geschnürten Basis nicht gerandet, an der Spitze gemeinschaftlich abgerundet, die Oberfläche sehr fein und sparsam gerunzelt mit zwei regelmässigen Reihen grübchenartiger Punkte neben der Naht, zwei ganz unregelmässigen in der Mitte, und mit vielen ganz ungleichen Grübchen und flachbodigen Vertiefungen auf der äusseren Hälfte. Die Unterseite ist glänzend glatt, die Brust 1) Bei R. impressus verbindet sich der erste Streifen nicht mit dem zweiten, sondern läuft, mit dem kurzen Scuttellarstreifen vereinigt, zum Schildohenwinkel der Flügeldeckenwurzel. 2» 12 Dr. Ludwig Redtenbacher. sparsam gerunzelt, die ersten Bauchringe zerstreut punktirt, die übrigen glatt bis auf zv/ei grüb- cbenai'tige Punkte in der Mitte jedes Ringes. Vorderfüsse des Männchens sehwach erweitert und an der Unterseite mit rostrothen Borsten besetzt. Von Professor Hochstetter auf Neu-Seeland gesammelt. 84. CNEMACANTHUS CYANICOLLIS So Her, in Gay's Hist. phys. tlo Chile. IV. 194. 2 (CiiemalohusJ. Von Chili. 85. CNEMACANTHUS CYANEUS ßruUc«. Histoirc des Ins. IV. pag. 376. Von eben dabei'. 86. CNEMACANTHUS DESMARESTH Guerin. Insect. du Voyage d. 1. Favorite in Mag. de Zoolog. 1838. pag. 9. pl. 226. Varietas. Das von der Expedition aus Chili mitgebrachte 10'" lange Exemplar ist ganz schwarz, zeigt keine Spur von erhabenen Linien auf den Flügeldecken, von welcher Guerin spricht, dafür aber an der Spitze eine kurze Reihe von 4 — 5 Grübchen neben der Naht, deren in Guerin 's Beschreibung keine Erwähnung geschieht, dennoch glaube ich nach Vergleichung der Abbildung, dass dieses Exemplar nur eine Varietät der Guerin 'sehen Art sei. Castelnau's Cnemae. Desmarestii (Hist. natur. des Ins. Coldopteresl. pag. 115. 3.) gehört kaum hieher, da der Herr Graf auf den Flügeldecken seines Käfers stark erhabene Längslinien angibt. 87. CASCELIUS EYDOUXII Guerin. Mag. d. Zool. 1S38. pag. 4. pl. 225 (Feronia). Curtis, Linneau Transact. XVIII. pag. 183. pl. 15. flg. A (Casc. Kingii). Ebenfalls aus Chili. 88. CYCLOSOMUS FLEXUOSUS Fabricius. Syst. CI. I. 247. 1 fScolytusJ. Dejean, Spoc. gen. IV. 24. 1. Von Hongkong. 89. ORTHOGONIUS XANTHOMERUS (nov. spee.). Niger, nitidus, antennis, ore, tihiis tarsisque piceo-rußs ; capite dense ruguso; thorace transversa, angulis rotundatis, rugoso ; elytris sulcatis, sulcis suhtiliter jmnc- tatis, intestitiis laevibus, ultimo dense punctato. Long. 6'". Lat. 2 Vi'". Dem Orth. femoratus Dejean an Gestalt sehr ähnlich, und von demselben ausser der Färbung durch dicht und fein gerunzelten Kopf und Ilalsscliild und durch den dicht punktirten äusseren Zwischenraum auf den P^lügeldecken vei'sciiieden. Der Käfer ist glänzend schwarz, die Fühler, die Mundtheile, mit Ausnahme der schwarzen Oberkiefer, die Schienen und Füssc sind röthlichpechbraun, die Schenkel röthlichgelb. Der Kopf ist sammt den grossen Augen um ein Drittel schmäler als das Plalsschild, vorne sehr dicht, hinten feiner und sparsamer gerunzelt. Das Halsschild ist fast um zwei Di'ittel breiter als lang, nach vorne etwas verengt, die Winkel abgerundet, der Vorderrand gerade, der Hinter- rand leicht zweimal gebuchtet, die Scitenränder vorzüglich nach hinten breit abgesetzt und aufgebogen, die Oberfläche sehr fein, und zicndich dicht (juerrunzelig, an den Seiten wie fein Coleopteren. 13 gefaltet »). Scbildchen dreieckig, an der Basis tief der Quere nach eingedrückt. Flügeldecken um die Hälfte länger als zusammen breit, gleichbreit, ziemlich tief gefurcht, die Furchen am Grunde mit einer feinen Punktreihe, die Zwischenräume vorzüglich vorne ziemlich stark gewölbt, ohne Punkte, nur der äusserste dicht, stellenweise runzelig punktirt. Von Herrn Ritter v. Frauenfeld in Hongkong gesammelt. 90. ANISODACTYLUS BINOTATUS Fabricius. Syst. El. I. 193. 126 fCarabusJ. Dejean, Speo. gt^n. IV. 140. 6. Idem Icon. IV. 72. 6. pl. 177, fig. 2. Von Madeira. SAGRAEMERUS (nov. gen.). Mentum transversum, profunde emarginatum, dente medio discincto, simplici^ lohis lateralibus magnis, ohtuse rotimdatis. Ligida brevis angusta, paraglossis apice liheris^ rotimdatis ^ parum prominentibus. Labruvi transversum angulis rotimdatis. Mandibulae breves, lateraliter solura prominentes. Palpi filiformes^ articolo ultimo antecedenti longitudine subaequali, fusiformi, apice subaouto. Thorax transversus angulis anticis obtusis, posticis rotundatis. Scutellum trianguläre. Elytra thorace parum latiora., subparallela , apice leviter emarginata. Pedes robusti; femoribus incrassatis, posticis multo majoribiis, ciirvatis, in medio subtus dente pai'vo armatis et trochanteribus magnis, abstantibus, dimidio femoris longioribus insti-uctis • tibiis mediis qiiadrifariam ^ posticis valde curvatis., bifariam crenatis et longe sestosis; tarsis qiiatuor anterioribus in maribus valde dilatatis, articulis tribus primis trigonis, quarto cordato. Durch den sonderbaren Bau der Hinterbeine der Gattung TncJiopselajiJius (C\ia.\iAo\r, Bulletin de Moscou 1843, pag. 399) sehr nahe stehend, durch den gedrungenen Körperbau, durch die fadenförmigen Taster mit heinahe zugespitztem Endgliede und durch den deutlichea Kinnzahn aber hinreichend verschieden. Der geflügelte Käfer hat ganz das Aussehen eines kleinen Harpalus. Der Kopf ist klein, sammt den grossen, halbkugeligen Augen viel schmäler als das Halsschild. Die Fühler sind dünn, fadenförmig, ihr drittes Glied das längste. Die Ober- lippe ist quer, und an den Ecken abgerundet. Die Oberkiefer sind kurz und nur an den Seiten der Oberlippe, vorne kaum, vorragend. Kiefer- und Lippentaster sind fadenförmig, ihre beiden letzten Glieder ziemlich von gleicher Länge, das letzte in der Mitte etwas spindelförmig ver- dickt, an der Spitze kaum abgestutzt. Das Kinn ist tief ausgerandet, mit grossen an der Spitze abgerundeten Seitenlappen und einem einfachen, spitzigen Zahn in der Mitte der Ausrandung. Die Zunge ist kurz und schmal mit freien, an der Spitze abgerundeten, die Zunge etwas über- ragenden Nebenzungen. Die Beine sind kurz und kräftig, mit sehr stark bei den Männchen erweiterten Fussgliedern an den vier vorderen Beinen, — die Hinterbeine sind viel länger und dicker als die vorderen, an der Unterseite mit zwei durch ein scharfes Zähnchen von einander getrennten Ausschnitten, ihre Schenkelanhänge sehr gross, vom Schenkel etwas abstehend und dessen Mitte beinahe überragend. Die Mittelschienen zeigen vier, die langen, stark gekrümmten Hinterschienen zwei Längsreihen kleiner, mit langen Borsten besetzter Kerbzähnchen. Weibchen unbekannt. 1) Bei Orth. femoratus Dejean sind Kopf und Halsschild ganz glatt, nur die abgesetzten Seitenränder des Halsschildes sind zerstreut punktirt. 14 D y- Ludioig Bedtenbache r. 91. SAGRAEMERUS JA V ANUS (nov. spec). Niger, nitidus, elytris vircscentibus, striatis, striis ivipunctatis, antennis palpisque testaceis, prostcrno pedumque basi piceo-riifis. Long. 4'A'". Lat. 2'". Scliwarz, oben mit grünem Metallglanze, die Fühlei- und Taster sind gelbbraun, die Kehle, Vorderbrust und die Hüften der vorderen Beine, oder die ganzen Beine röthlich pcclibraun. Das Halsschild ist quer, um ein Drittel breiter als lang, vorne und hinten gleichbreit und gerade abgestutzt, die Vorderecken abgerundet, die Ilintereeken stumpfwinkelig, die Selten etwas vor der Mitte sehwach gerundet erweitert, und wie der Hinterrand fein geleistet, die Obertiächc nicht punktirt, mit einem sehr schwachen, länglichen Eindrucke beiderseits am Ilinterrande. Das Schildchen ist klein, halbrund. Die Flügeldecken sind um die Hälfte länger als zusammen breit, deutlich breiter als das Halssehild, fein, tief und einfach gestreift, der erste Streifen bis zum Schildehen reichend, der zweite an der Wurzel nach innen in ein kurzes Häkchen umge- bogen; die Zwischenräume gewölbt, glatt, der neunte vorne und rückwärts mit einigen grüb- chenartigen Punkten. Von Java. 92. PARAMECUS LAEVIGATUS Dcjean. Spee. gen. IV. pag. 45. 2. Von Chili. 93. BARYSOMUS SEMIVITTATUS Fabricius. Syst. El. I. pag. 201. No. 172 fCarahus). Dejean, Spoo. g&n. IV. pag. 60. No. 3. Von Plongkong. 94. BRADYBAENUS C?j ORNATUS (nov. spee.). Subtus rufo-fuscus sup7-a aeneo-virens, tlioracis lateribus, clytrorimi margi)ie late- rali ijiflexo, vittaque lata longitudinali, post medium emarginata flavis. Long. 41/3'". Lat. 2'". An Grösse und Gestalt dem Brad. scalaris Olivier (Entom. IIL 35. pag. 79. No. 105. pl. X. flg. 114 [Carahus], ganz gleich und auch durch die Zeichnung der P^lügeldccken daran erinnernd, nur ist die dunkle Färbung bei dieser Art nicht schwarz, sondern goldgrün. Der Körper ist unten hell rothbraun, die Fühler, Taster und der umgeschlagene Rand der Flügel- decken sind bräunlichgelb, die' Oberseite ist goldgrün, der breite Seitenrand des Halsschildes ist gelbroth, eine breite Längsbinde innerhalb des Seitenrandes jeder Flügeldecke, von der Wurzel bis zur Spitze gelb, diese nimmt an der Wurzel den fünften, sechsten und siebenten Zwischenraum ein, erweitert sich in der Mitte der Decke etwas auf dem vierten Zwischen- laume, verschmälert sich dann rechtwinkelig bis zum sechsten und läuft dann in schiefer Rich- tung nach innen bis zur Spitze. Der Kopf sammt den Augen ist um ein Drittel schmäler als das Halsschild, glänzend glatt, mit einem Eindrucke beiderseits innerhalb der Augen. Das Hals- sehild ist um ein Drittel breiter als lang, vorne sanft ausgerandct, hinten gerade abgeschnitten, etwas vor der Mitte schwach gerundet erweitert, nach vorne kaum mehr als nach hinten verengt, die Vorderecken stumpf, die Ilintereeken rechtwinkelig, der Seiten- und Hinterrand fein geleistet, die überlläcJie glänzend glatt, mit einer deutlichen, vorne und hinten abgekürzten, vertieften Mittellinie, und an der Basis beiderseits niit einem unbestimmten, ilachen, punklirten Eindrucke. Scliildchen rechtwinkelig zugespitzt. Flügeldecken beinahe um ein Drittel länger als zusammen bieit, deutlich breiter als das Halssehild, von den fast rechtwinkeligen, enge an das Goleoijiter en. 15 Ilalsschild anliegenden, fein geleisteten Schultern nur merkbar bis hinter die Mitte erweitert, vor der Spitze deutlich ausgebuchtet, tief und einfach gestreift, der erste Streifen vor dem Sehildchen gabelig getheilt, der innere Ast bis zur erhaben gerandeten Flügeldeckenwurzel ziehend, der zweite Ast sich mit der Wurzel des zweiten Streifens verbindend, die Zwischen- räume der Streifen flach gewölbt, nicht punktirt, nur der achte mit zerstreuten feinen, der neunte mit groben Punkten. Ein Weibchen aus Ceylon. 95. BRADYCELLUS FULVUS Marsh am. Entom. Brit. I. 456 (CardbusJ. Dejoan, Spec. gen. IV. 471. 27 fAcupalpus harpalinusj. Von Madeira. 96. HARPALUS FULGENS D oje an. Speo. gen. IV. 286. 79. Von Brasilien. 97. HARPALUS AUSTRALASIAE Dejean. Spec. gen. IV. 386. 158. Von Neu-Seelaud. 98. HARPALUS AUSTRALLS Dejean. Spec. g^n. IV. 385. 157. Von eben daher. 99. HARPALUS DISTINQUENDUS Duftschmid. Fn. austr. H. 76. 80. Sturm, Fn. IV. pag. 39. No. 20, Taf. 83. A. Von Madeira. 100. HARPALUS VIVIDUS Dejean. Spec. gen. pag. 332. Xo. 116. Von eben daher. 101. HARPALUS PERUVIANUS Dejean. Speo. gen. IV. pag. 289. Xo. 82. Das von der Expedition mitgebrachte Exemplar stimmt vollkommen mit der von Dejean gegebenen Beschreibung, nur die zwei Eindrücke am Hinterrande des Halsschildes zeigen eine schwache Punktirung und die Punkte auf dem zweiten und dritten Zwischenräume der Flügcl- deckenstreifen sind sehr undeutlich. 102. HARPALUS AEQUILATUS Solier. in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoologie IV. 258. 2. Von Chili. 103. HARPALUS CAPICOLA Dejean. Spec. gen. IV. pag. 309. 97. Vom Vorgebirge der guten Plotfnung. 104. HARPALUS IMPUNCTUS Wiedemann. Zoolog. Mag. II. I. pag. 53. No. 77. Von eben daher. 105. TETRAGONODERUS QUADRISIGNATUS Schoenherr. Syn. Ins. I. pag. 212. tab. 3. fig. 6. Von Hongkong. 16 Dr. Ludwig B. e dt enh acher. 106. STENOLOPHUS IRIDICOLOR (nov. spec). Niger, nitidus, clytris iridicoloribus, antennarum articulo jj^imo, thoracis elytro- rumque margine laterali pedibusque testaceis; thorace transversa angulis posticis rotundatis ; elytris simpliciter striatis, striis postice multo profundioribus. Long. 23/,'", Lcat. 1 -A'". Sowohl an Gestalt und Färbung der dunklen Abart unseres Sten. vespertinus auffallend ähnlich, aber etwas kleiner und durch das kürzere Ilalsschild verschieden. Bei Sten. vespertinus ist das Ilalsschild nacli rückwärts merklich mehr verengt als nach vorne, und die grösste Breite fällt etwas vor die Mitte, der Vorderrand ist fast gerade, der Hinterrand in der Mitte deutlich ausgebuchtet, — bei Sten. iridicolor. ist das quere Halsschild an den Seiten gleichmässig gerundet, dessen grösste Breite daher in der Mitte, sein Vorderrand ist leicht ausgebuchtet, der Hinter- rand hingegen nicht, so dass er mit den vollkommen abgerundeten Ecken und Seitenrändern einen beinahe regelmässigen Halbkreis bildet. Die Flügeldecken zeigen ein kurzes Strichel zwischen der Wurzel des ersten und zweiten Streifen. Das Übrige ist wie bei Sten. vespertinus . Von Hongkong. 107. CATADROMUS L ACORD AIREI Boisduval. Voyage de l'Astrolabe. Entomol. II, pag. 34. Von Sidney. 108 FERONIA (orthomus) ROBUSTA Wollaston. Ins. Mader. pag. 40. No. 28 (Argiitor). Von Madera. 109. FERONIA (ortho.müsj GRACILIPES Wollaston. Ins. Mader. pag. 41. No. 29. Eben daher. 110. FERONIA (HAPTODERus) ANGULARIS Brüll ö, "Wo bb & Bertholot. Hist. natur. des ües Canar. Coleoi)t. pag. 56. Von Gibraltar. 111. FERONIA (feronomorpha) AEREA Dcjean. Spec. gdn. III. pag. 2 79. No. 72. Eben dabei'. 112. FERONIA (FERONOMORPHA) LUCIDA Waterh. Mag. of natur. Hist. VII. iiag. 120. Curtis, Transaot. of the Linn. Soc. XVIII. pag. 191. Von Chili. 113. FERONIA (FERONOMOEPHÄj RUFESCENS Soli er, in Gay's Eist. phys. de Chile. Zool. IV. 225. 5. Eben daher. Eben daher. 114. FERONIA (TRiRAMMATus) UNISTRIATA Dejean. Spec. gen. IV. pag. 232. No. 24. 115. FERONIA (TRIRAMMATUS) ERRATICA Gudrin. Muy. de Zoologie 1838. Voyage de la Favorite. pag. 10. pl. 225. flg. 3. Eben daher. A'on Chili. Coleopteren. 17 116. FERONIA (molops) METICULOSA Dejean. Spec. g6n. V. 762. No. 207. 117. FERONIA (PLATYSMA,; PLANIUSCULA White. Voyage of Erebus & Terror. Zool. XL pag. 3. pl. 1. fig. 7. Von Neu-Sceland. 118. AMARA TRIVIALIS Gyllenh. Ins. suec. II. pag. 140. No. 49 (Harpalm). Sturm, Ins. IV. pag. 46. No. 2.5. Taf. 145. Hg. b. B. Von Madera. 119. ANTARCTIA LATIGASTRICA Dejean. Spec. gön. IV. pag. 528. No. 2. Von Chili. Eben daher. Eben daher. Eben daher. Eben daher. 120. ANTARCTIA FLAVIPES Dejean. Spec. gen. IV. pag. 533. No. 7. 121. ANTARCTIA FEMORATA Dejean. Spec. gen. IV. pag. 535. No. 9. 122. ANTARCTIA COQUIMBANA Soli er, in Gay's Hist. phys. de Chile Zoolog. IV. 245. 1. 123. ANTARCTIA COERULEA Soli er. in Gay's Hist. pliys. de Chile Zoolog. IV. 246. 2. 12-t. PRISTONYCIIUS CHILENSIS Solier, in Gay's Hist. pbys. de Chile Zoolog. IV. pag. 228. lam. 4. fig. 3. Diese Art dürfte wohl kaum ven Frist, complanatus Dejean, Spec. gen. III. pag. 58. No. 16 verschieden sein. 125. CALATHUS MELANOCEPHALUS Fabricius. Syst. El. I. 190. ] 12 (CarabusJ. Olivier. Entom. IH. No. 35. pag. 91. No. 124. pl. 2. fig. 14 feod.J. Von Gibraltar. 126. CALATHUS VIVIDUS Fabricius. Syst. El. I. 194. 132 fCarabusJ. Wollaston, Ins. Maderensia, pag. 29. 20. Von Madera. 127. CALATHUS COMPLANATUS Dejean. Spec. gen. III. 73. 9. Eben daher. 128. CALATHUS ZEELANDICUS (nov. spec). Apterus, m'ger, purum nitidus, femoribus rufo-piceis, thorace longitudine multo latiori, a hasi ad apicem sensim angustato, postice non impresso, indistinte rugoso, elytris simpliciter striatis, Stria tertia serie punctorum impressa. Long. 61/4'". Latid. 23/4'". An Grösse und Gestalt dem Calathus giganteiis Dejean nahe stehend, doch ganz Hach geis-ölbt und durch das beinahe glatte Halsschild, die nicht punktirten feinen Streifen der Flügeldecken und durch die Punktreihe in dem dritten Streifen verschieden. Der Körper ist schwarz, wenig glänzend, die Wurzel der Fühler und die Schenkel sind röthlieh pechbraun. Der NoY.irn-Expcrtitioii. Zoolusischer Theil. Bd. II. 1. Ee dt e n b ac h e r. Coleopteren. 3 18 Dr. Ladicig Itedtenhaclie r. Kopf ist klein, sammt den Auo-en nicht Iialb so breit als das lialsschild, nicht punktirt. Das Hals- schild ist viel breitei' als lang-, am geraden Hinterrande am breitesten, nach vorne allmälig und massig verengt, an der Spitze ausgerandet mit stumpfwinkelig vorragenden Ecken, oben sehr flach «••ewölbt, mit einer sehr feinen Mittellinie und mit feinen, undeutlichen Runzeln am Hinterrande. Schildohen sehr stumpfwinkelig. Flügeldecken etwas mehr als um die Hälfte länger als zusam- men breit, an den rechtwinkeligen Schultern nicht bi'eiter als der Hiiiterrand des Halsschildes, bis hinter die Mitte ziemlich gloichbreit, vor der Spitze kaum ausgebuchtet, oben flach gewölbt, fein und einfach gestreift, die Zwischenräume flach, der äusserste mit grösseren Punkten, der dritte Streifen mit zwölf eingestochenen, tiefen Punkten. Von Auckland. 129. DOLICHUS FLAVICORNIS Fabricius. Syst. EI. IL pag. 180. No. 56 (CarabusJ. S'turm, Fn. V. pag. 158. No. 1. Taf. 129. fig. a. n. Ein mit österreiciiischen Exemplaren vollkommen übereinstimmendes Exemplar dieser Ai-t, wurde von der Expedition aus Hongkong mitgebracht. 13U. ZARGUS SCHAUMH Wollastom Ins. Mader. pag. 2 3. 16. Taf. I. fig. 5, Von Madcra. 131. ANCHOMENUS NOVAE-ZEELANDIAE Fairmaire. Annales de la soc. entom. de France 1843. pag. 12. pl. I. No. II. fig. 2 — 6 (CtenognathusJ Von Auckland. 132. ANCHOMENUS ELEVATUS White. Voyage of Krebus & Ferror Zool. XI. pag. 3. 1-^ben dahei'. Eben daher. Eben daher 13.3. ANCHOME^'US ATRATUS Blanchard. Vüvage au Pol Sud Zoologie. IV. pag. 21. pl. 1. fig. 15. 134. AXCIIOMEXUS MARGIXELLUS Eriehson. Archiv. 18-12. I. pag. 130. 15. 135. ANCHOMENUS RAPTOR (nov. S|.ec.)- Elovqatus, fuäciid, auhnitidus., antennis, tlioracis clytrorumque marginibus pcdi- busque (liJutioribiu] thorace cordato , transversim rugoso, postlce utrinqne pi-qfunde foveokdo; eJytris subtiliter sü'iatis, stri/'s vix j)U7ictatis, interatitüs planis, tertlo punctis fr/'btt.s, ulii)no p^^rY/^' pluribu-'i hnjircuNls. Long. 41/3 — üio. 33. Von Hongkong. 139. ANCHOMENUS (agonlm) BOTHIUOPHOEUS (nov. spec). Brevis, niger, supra aneo-vireacens , antetiins , pedilnts^ thnracis elytrorumqae margijie laterali reflexo testaceis; thcyrace trarisrerso , subcordato ^ posHce utrinq^ae fortiter impresso ; elytris suhtiliter striatis, strüs impunctatis^ interstitiis planis, tertio foveoUs tribus magnis, rotnndis impressis^ ultimo punctis jplurihus ocellatis. Long. 3'". Latit. elytr. 1 '/s'". Eine kleine, durch den breiten Kopf auffallende Art, und etwas an die Gattung Bembiclium erinnernd. Der Körper ist unten schwarz, glänzend, oben schmutzig metallgrün, die Fühler, Taster und Beine, sowie der Seitenraiid des Halsschildes tmd der Flügeldecken sind bräunlich- gelb. Der Kopf ist dreieckig, sammt den grossen Augen nur wenig schmäler als das Halsschild, o-länzend e'latt, mit zwei läno-lich runden Gruben zwischen den Fühlern. Das Halsschild ist um die Hälfte breiter als lang, vor der Mitte am breitesten, nach rückwärts etwas mehr als nach vorne verengt, die Ecken sehr stumpfwinkelig, der Seitenrand vorzüglich hinten stark aufgebogen. Die Oberfläche sehr fein und schwach gerunzelt, mit einer feinen abgekürzten Mittellinie und mit einer tiefen, länglichen Grube beiderseits am Hinterrande. Schildchen dreieckig, nicht punktirt. Flügeldecken ein und zwei Drittel so lang als zusammen breit, nicht ganz doppelt so breit als das Halsschild, gleichbrcit, an den Schultern abgerundet, vor der Spitze ziemlich stark ausgebuchtet, fein und einfach gestreift mit tlachen Zwischenräumen, der dritte derselben mit drei grossen, gleichmässig vertheilten Grübchen, der äusserste mit einer Reihe grösserer, mit einem erhabenen Centrum versehener Punkte. Hinterleib an der Spitze rothbraun. Von Tahiti. 140. OLISTHOPUS MADERENSIS Wo 1 las ton. Ins. Mader. pag. oö. Xo. 25. tub. I. flg. 7. Von Madora. 141. OLISTHOPUS ELONGATUS Wo 1 las ton. Ins. Mader. pag. 38. No. 27. Eben daher. 20 Dr. Ludwig Eedtenhaclier. 142. DYÖCOLUS AENEIPENNIS Dejeaii. Spec. gen. V. pag. 441. No. 3. Ton den drei Exemplaren, welche die Expedition mitbrachte, sind zwei aus Java mit nietallgrünen Flügeldecken und ein Stück von Singapore, bei welchen die Flügeldecken schön goldgrün sind. 143. TROPOPTERUS MONTAGNEI Soli er, in Gay 's Hist. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 214, No. 4. Von Chili. Eben daher. Elien daher. Eben daher. 144. SYSTOLOSOMA BREVE Soli er, in Gay 's Hist. pliys. de Chile Zoolog. IV. pag. 242. 1. 145. MERIZODUS ANGUSTICOLLIS Soli er, in Gay's Ilist. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 186. 1. 146. TRECFIUS ANGUSTATUS Soli er. in Gay's Hist. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 155. No. 2. 147. CALLISTUS AMABILIS Chaudoir i. 1. Von Hongkong. PERIBLEPÜSA nov. gen. Mentum transveisitm, leviter emarginatum, dente medio mdlo, lob/'s luteralibus extus rotmidatis, intus acute sjjinosis. Ligula cornca, ohtuse conica, paraglossis libeiia, membranaceis , ligulam super antibus. "Palpi articulo ultimo elongato-ovato, acuminato. Labrum truncatum, utrinque rotundatum, mandibulas breves, simplices obtegens. Antennae filiformes , jyilosae , cajyitis tlioracisque longitudine. Caput trianguläre., oculis maximis, thoracis latitudine latius. Thorax cordatus, lateraliter anguste viargi- natus. Elytris thorace mahn latiora, oblongo-quadrata., humcris rottindatis , apice profunde sinuato-emargiiiata. Pcdes graciles, tarsis anticis in maribus articuUs tribzis p>rimis leviter dilatatis. Corpus alatum. Diese Gattung hat eine auffallende Ähnlichkeit mit der Gattung Elaphvus, die Aus- randung der Vorderschienen aber, die an der Spitze der Schienen stehenden Enddornen, die Form der Zunge und der Taster u. s. w. weisen auf die Abtheilung der Anchonoderiden. Der Kopf ist mit den sehr grossen, halbkugeligen, stark vorspringenden Augen merkbar breiter als das ITalsschild, hinter den Augen in einen kurzen Hals verengt, vorne kurz kegelförmig zuge- spitzt. Die Fühler sind so lang als der Kopf und das Ilalsschild, fadenförmig, die Glieder vom fünften angefangen lang behaart, das Wurzelglied ist das dickste und längste, das dritte ist wenig länger als das zweite und vierte, das letzte um die Hälfte länger als das vorletzte. Oberlippe vorne abgerundet, die einfachen Oberkiefer beinahe ganz bedeckend. Taster mit gestreckt eiförmigem, zugespitzten Endgliede. Kinn quer, seicht ausgerandet, ohne Mittelzahn, die Sciten- lappen aussen abgerundet, nach vorne in einen langen spitzigen Zahn verlängert. Zunge frei, kurz kcgclföiniig, hornig, mit freien, in P^orm von kleinen Hörnchen vorragenden, häutigen Nebenzungen. Halsschild herzförmig, nur wenig breiter als lang, vor der Mitte stark gerundet ci-\veilerl, hinten enge an den Mittelicib anschliessend, an den Seiten sehr fein geleistet, die Leiste an der breitesten Stelle des Halsschildcs und vor den Iliiiterwinkeln mit einem sehr kleinen, haartragenden Zähnchen. Schildchen sehr klein, dreieckig, schwer sichtbar. Flügel- Coleopteren. 21 decken viel breiter als das Hcalsschild, um die Hälfte länger als zusammen breit, an den Schul- tern abgerundet, vor der Spitze tief ausgebuchtet. Beine dünn, die Schienen vor der Spitze ausfferandet, die ersten drei Fussglieder der Vorderfüsse bei dem Männchen etwas erweitert. Klauen einfach. Körper geflügelt. 148. PERIBLEPUSA ELAPHROIDES (nov. spec). Subtus virescenti-nigra supra obscuro-viridi-cuprea , ore, antennis pedihusque feataceis; capite, thoraceque densissime rugatis; elytris obsolete, ruditer seriato-punc- taf/'s, singid.0 foveoUs trihus, coerulescentibus in interstitio terüo impressis. Long. 2'". Latit. elytr. 1'". Der kleine, einem Elaphrus riparius im verjüngten Massstabe täuschend ähnliche Käfer ist unten schwarz mit etwas grünlichem Glänze, oben kupferglänzend, der Mund, die Fühler und Beine sind hell gelbbraun. Der Kopf ist dicht der Länge nach gerunzelt, das Kopfschild durch eine feine vertiefte Linie, welche sich von einer Fühlerwurzel zur andern zieht, von der Stirne getrennt. Das Halsschild ist ebenfalls sehr dicht und der Quere nach gerunzelt, die Runzeln vorne feiner und mehr verworren, die vertiefte Mittellinie ist fein, aber deutlich und erreicht beide Ränder. Die Flügeldecken zeigen undeutliche Reihen, von seichten länglichen Punkten, die vor der Spitze mehr oder weniger zu groben Runzeln zusammenfliessen, ausserdem befinden sich auf dem dritten Zwischenräume drei flache, runde, bläulich gefärbte Grübchen ; der fein geleistete Seitenrand zieht sich beinahe in gleicher Stärke um die ganze Basis herum. Von Professor Hochs tetter auf Neu-Seeland gesammelt. 149. BEMBIDIUM CIRCULIFORME Soli er, in Gay 's Hist. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 165, No. 7. Von Chili. 150. BEMBIDIUM AUBEI So Her, in Gay's Hist. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 173. No. 15. lam. 3. flg. 1. Eben daher. FAMILIE DYTISCIDES. 151. HYDROPORUS COLLARIS Boheman. Insecta Caffarariae. I. pag. 255. No. 275. Von der Capstadt. 152. HYDROPORUS NICOBARICUS (nov. spec). Oblo7igo-oi-atiis, piallide-testaceus, capite thoraceque pallidis] thorace latitudine media duplo brevior, angulis anticis productis, acutis, postice utrinque stria r-ecta, in elytris continuata, inter strias obsolete punctatus et anguste nigro-marginatus : elytris fortiter punctatis, tenue picbescentibus , fuscis, inacula magna posihumerali obsoleta, dilutiori. Longit. Vio'"- Latit. elytr. 2/10 — Vio'"- 22 Dr. Ludwig Redtenhachei'. Der Körper ist lang eiförmipr, liinten zugespitzt, massig stark gewölbt, bräunlicligclb, der Kopf und das Ilalsschild sind blassgelb, die Flügeldecken braun, die Beine etwas dunkler als die Unterseite. Der Kopf ist halbrund, sehr flacli gewölbt, nicht punktirt, der Vorderrand etwas gewulstet. Das Ilalsschild ist mehr als dreimal so breit als lang, nach vorne sanft verengt, der Vorderrand zwischen den weit vorspringenden, spitzigen Vorderwinkeln gerade, der Hiiiterrand nach rückwärts in der Mitte stumpf dreieckig erweitert, die Ilinterecken rechtwinkelig, die Oberfläche flach gewölbt, nur hinten punktirt und hier beiderseits mit einem kurzen, vertieften Strichel, welches sich in doppelter Länge auf der Mitte der Flügeldeckenwurzel fortsetzt, der Theil des Hinterrandes zwischen diesen Stricheln schwärzlich angelaufen. Schildchen nicht sichtbar. Flügeldecken viermal so lang als das Ilalsschild, aber kaum breiter, an den Schultern enge an das Halsschild anschliessend, von der Mitte angefangen allmälig zugespitzt, fein spar- sam beliaart, ziemlich tief und zart punktirt, die Zwischenräume der Funkte grösser als diese, die Färbung bräunlich mit einer grossen etwas heller durchscheinenden, sich nach einwärts ziehenden Makel hinter der Schulter und einer zweiten, ebenso undeutlichen kleinen ^lakel hinter der Mitte am Seitenrande. Von der Nikobaren-Insel Fadi. Von Chili. Eben d;dicr. Eben dabei-. Eben daher. Von Sidnev. 153. HYDROPORUS CHILENSIS Solier, in Gay 's Hist. phys. de Chi). Zoolog. IV. pag. 289. 1. 154. COLYMBETES NIGRICEPS Erichson. Nova Acta Nat. Cur. XVI. pag. 228. 155. COLYMBETES RETICULATUS Babington. Transaot. of tlie cutoinol. Soc. of London III. pag. 4. 156. COLYMBETES TRILINEATÜS Aube. Spec. gen. d. Coleopt. VI. pag. 244. No. 19. 157. COLYMBETES AUSTRALIS Aube. Spec. gen. des Coleopt. VI. pag. 236. No. 13. 158. COLYMBETES CICUR Fabricius. Syst. El. I. pag. 262. 19 (Dytkcus). Aube, Spec. gen. VI. pag. 2G1. Xo. 32. Von der Caps ladt. 159. AGABUS UNDECIM-MACULATUS Au I.e. Spec. gen. VI. pag. 320. No. 24. Von Rio-Janeiro. 160. CYBISTER AFRICANUS Laporte. ^tud. entom. pag. 99. Aubd, iQon. V. pag. 49. pl. 3. Hg. b. Vom Vorgebii'ge der guten Hoffnung. 161. CYBISTER TRIPUNCTATUS Olivicr. Kntom. m. No. 10. pag. 14. pl. III. fig. 24 (Dijtiscus). Fabricius, Syst. El. 1.260. No, 10 fDytiscuf: lateralisj. Dojoan, Catal. edit. III. pag. 60 i'TrocIinlu.i similixj. Von Ceylon, Java und ]\Ianilla. Coleopter cn. 23 162. CYBISTER LIMBATUS Fabricius. Syst. El. I. 258. 2 (DytiscusJ. Olivier, Entom. III. No. 40. pag. 13. pl. III. fig. 30 fDi/tücus aciculatusj. Von Ceylon und von Madias. 163. CYBISTER DEPIAANI Aube. Spec. gen. VI. pag. 101. Xo. 30. Von Manilla. 164. COLYMBETES HOOKERI White. Voyage of Ercbus & Torror. Zoolog. XI. pag. 6. Von Sidney. 165. EUNECTES STICTICUS Linne. Syst. \at. II. 6 66. 12 (DytiscusJ. Fabricius. Syst. El. I. 263. No. 25 fDytiscus griseusj. Aub(5, Icon. V. pag. 74. 1. pl. 10. fig. 1 (Eimectes griseus). Von Singapore. 166. EUNECTES AUSTRALIS Erichson. Archiv. 1842. pag. 134. 21. Von Sidney und Neu-Seeland. 167. HYDATICUS FASCIATUS Fabricius. Syst. El. I. pag. 261 (DytiscusJ. Olivier, Entom, III. No. 40. pag. 18. pl. IL fig. 19 (eod.J. Von Ceylon. 168. HYDATICUS VITTATUS Fabricius. Syst. El. I. pag. 262. No. 20 (DytiscusJ. Olivier, Entom. III. No. 40. pag. 20. pl. I. fig. 5 (eod.J. Es wurden von der Expedition Exemplare aus Ceylon, Madras und Java mitgebracht. Bei den Exemplaren aus Madras und Ceylon reicht die gabelförmige Theilung des gelben Längs- sti-eifen innerhalb des Seitenrandes von der Schulter bis zur Mitte der Flügeldecken, bei denen aus Java kaum bis zum ersten Drittel, — bei einem Exemplare aus Ceylon endlich, sind nur die Anfänge der beiden Aeste des Streifens an der Schulter sichtbar, der übrige Theil desselben ist nur schwach durchscheinend. FAMILIE G Y R I N I D E S. 169. ENHYDRUS OBLONGUS BoisduvaL Voyage de l'Astrolabe Entom. I. pag. 52 (GyrinusJ. Brulld. Hist. natur. des Ins. V. pag. 237 (Enliydrus australisj . Von Sidney. 170. GYRINUS OPACUS Gyllenhal. Ins. suec. IV. App. pag. 280. No. 4 — 5. Aube, Spec. gen. VI. pag. 690. No. 25 (Gyrinus aenexisj. Von Gibraltar. 171. GYRINUS STRIATUS Fabricius. Syst. El. I. pag. 275. No. 9. Olivier, Entom. III. No. 41. pag. 11. pl. I. fig. 2. a. b. Eben daher. 24 Dr. Ludwig Bedtenhaclier. 172. GYRINUS CAPENSIS Thunberg. Nova inseot. spec. pag. 27. Klug, Symbolae phys. tab. 34. fig. 10 (y) (Gyriiius concinnusj. Von der Capstadt. 173. GYRINUS STRIOLATUS Gucrin. Voyage de la Coquiüe Zool. Insect. pag. 62. Von Sidney und Auckland. 174. DINEUTES POLITUS Mac-Leay. Annul. javan. edit. Lequ. pag. 133. Dejean, catal. edit. III. pag. 66. (Gyclous major). Von Sidney. 175. DINEUTES AUSTRALIS Fabrieius. Syst. El. I. pag. 275. No. 3 (Gyrinus). OHvier, Entom. ni. No. 41. png. 12. pl. I. llg. 4 (eod.). Dejean, catal. edit. III. pag. 66 (Cyclous rußpesj. Von Java und von Neu-Caledonien. 176. DINEUTES SPINOSUS Fabrieius. Syst. El. 275. No. 8 (Gyrinus). Ol i vi er, Eut. III. No. 41. pag. 13. pl. I. fig. 7 (eod.). 177. GYRETES CEYLONICUS (nov. .spec.). Oblongo-ovalis , niger, nitidus, tlioracis elytrorumque limbo laterali, plagam magnam laevissimam, jpostice acuminatam includente, deiise suhtiliterque punctata et hrevissime aureo-piloso, — margine angusto laterali et inflexo flavo, pedibun cmticis rufo-piceis, posterioribus flavo-rufis. Longit. 5'". Latit. elytr. 2^/2'". Glänzend sclnvarz, der feine Seitenrand sowie der umgeschlagene Rand des Ilalsscliildes und der Flügeldecken ist gelb, die vordersten Beine sind peclibraun, die übrigen, sowie die Spitze des Hinterleibes gelblich. Die Oberseite ist spiegelglatt, und an den Seiten des Ilals- scliildes und der Flügeldecken von einem fein und dicht punktirten, in den Punkten mit äusserst kurzen, goldglänzenden Härchen besetzten Saume eingefasst, welcher Saum sich gegen die Spitze der Flügeldecken erweitert, und an der Naht mit dem Saume der anderen Seite zusam- nienstossend, das hintere Drittel der Naht einnimmt, so dass der glatte, glänzende Theil des Rückens der Flügeldecken eine, hinten zugespitzte, herzföi'mige Makel bildet. Der Kopf ist glänzend glatt, das Küpfsehild durch keine Querlinie von der Stirne getrennt. Die Oberlippe ist t[uer, vorne abgerundet, grob und dicht punktirt, am Rande mit langen gelben Wimpeihaaren besetzt. Die Flügeldecken sind stark gewölbt, an der Spitze gerade abgestutzt, der äussere Winkel als kleine Spitze vorragend, der Nahtwinkel etwas stumpf. Aftersegment oben nur an der Wurzel punktirt. Vorderfusse des Jlännchens zu einer grossen eiförmigen Scheibe erweitert. Von Ceylon. 178. GYRETES DISCIFER Walker. Annales of nat. hist. Ser. III. Tome. III. pag. 51 (Gyrinus discifer) (?). Oblong 0-ov alis , niger, nitidus, thoracis elytrorumque limbo laterali, plagam magnam laevissiviayn, postice rotundatam indudente, dense subtilitcrque punctato et brevissime aureo-piloso, margine angusto laterali et inflexo-flavo, pedibus anticis rufu- piiceis, posterioribus, abdominisque apice ßavo-rußs. Longit. 4'". Latit. elytr. IV*'"- Coleopter en. 25 Die kurze Diagnose, -welche Walker von seinem Käfer gibt, lässt nur duicii die Angabe der Grösse, S'/»'", verniuthen, dass diese Art gemeint sei. Der Käfer ist übrigens in Färbung, Punktirung und Behaarung der vorigen Art fast gleich, nur viel kleiner und rückwärts etwas mehr verengt, der punktirtc, goldglänzend behaarte Saum, wird nach rückwärts so breit, dass er die ganze hintere Hälfte der Naht einnimmt, und der glatte Theil des Rückens der Flügeldecken einen Halbkreis bildet, — auch ist bei dieser Art der Aussenwinkel der gerade abgestutzten FlUgeldeckenspitze stumpf, das Aftersegment ganz puiiktirt. Von Ceylon. 179. GYRETES CINCTUS Ger mar. Ins. spec. pag. 33. No. 54 (Gyrinus). Dejcan, Cataj. e) Der Mangel eines sichtbaren Schildchens, dürfte bei der grossen Gleichförmigkeit aller übrigen Körper- theile, kaiun einen hinreichenden Grund zur Trennung der Gattungen Gyretes und Patrus geben. Novara-Expoditlon. Zoologischer Tlieil. Bd. II. 1. Ro dtonbacher. Coleoptercn. 4 26 Dr. Ludioig Redteoihacher. 184. TROPISTERNUS APICIPALPUS Chevrolat. Colöopt. de Mcxique Cent. I. fas. 3. Von Rio-Janeiro. 185. TROPISTERNUS COLLARIS Fabricius. Syst. El. I. pag. 252. No. 14 flhjdrophilusj. Castelnau Ilist. nat. des Colöopt. II. pag. 54. No. 7. Eben dalicr. 186. PHILHYDRUS NIGRICEPS fnov. spcc). Ovalis, convexus, sup7-a pallide-testaceus, obsolete subtilissimeque disperse 'punc- tatus, capite nigro, elytris stria suturali, antice ahbrcinata impressa. Longit. l'/,o"', Lat. elytr. 3/5'". Elliptisch, gewölbt, auf der Oberseite äusserst fein, kaum sichtbar und nicht dicht punktirt, blass gelbbraun und nur der Kopf, mit Ausnahme der gelben Augenwinkel, schwarz, die Unter- seite ist schwarz, die Schenkel pechbraun, die Schienen und Füsse sowie die Taster blass gelb- braun. Die Flügeldecken haben einen feinen, von der Spitze bis etwas über die Mitte reichen- den vertieften Streifen. Von den Nikobaren. 187. CYCLONOTUM IIISPANICUM Küster. Käfer Eur. XIII. 39. Von Gibraltar. 188. CERCYON SCAPULARE Bob cm an. Ins. Caffr. I. pag. 608. No. 66C. Von der Capstadt. FAMILIE P A U S S I D A E. 189. CERAPTERUS MAC-LEAY Donovan. Ins. of nov. Ilollandia. pl. 3. Westwood, Arcana entoni. II. pag. 8. pl. 50. fig. 4. Von Sidney. 190. PAUSUS PARRIANUS Westwood. Transact. of tlie cntom. Soc. of London. V. pag. 29. pl. II. fig. 3. Eben dalier. Coleopteren. 27 FAMILIE STAPHYLINIDAE. 191. OXYrODA BISULCATA (nov. spec). Nigra, nitida, antennarum basi, ano pedibusque piceo-testaceis , elytris fidvis •. thorace in diaco jninctafo-sulcato ; elytris vage pimctatis ; abdomine paraUelo. Longit. l) Die Gestalt dieses Käfers hat viele Ähnlichkeit mit einer echten Aleochara, die dreigliederigen Lippen- tastcr weisen ihn aber in die Gattung Oxyjioda. 4' 28 ^^'- Lnrhoi'g Eedtenhachci-. 193. XANTHOLINUS TAITIENSIS Bohcman. Fregatten Eugenias Resa. Insekter. I. pag. 26. No. 58. Von T.ahiti. 194. XANTIIOLIXUS IIONGKONGENSIS (nov. spec). Aier, nitidus, tarsis rufo-piceis, elytris stramineis ; thorace ohlongo, scriebus dor- salibus mdlis: elytris laevigatis, pimctis nonmdlis seriatis in disco inijpressis. Longit. 6'". Latit. 1'". An Grösse und Fiirbiing dem A". glahratus sehr ähnlicli, jedoch durch die Punktirung des Halsschildcs, der Flügeldecken u. s. w. bedeutend verschieden. Der Körper ist schwarz, glänzend, die Füsso sind röthlich peehbraun, die Flügeldecken strohgelb. Der Kopf ist länglich, an den Ilinterecken abgerundet, nach vorne etwas verengt, die Stirne mit zwei kurzen, zur Fühlerwiirzel ziehenden Längsfurchen und einem kleinen Grübchen am inneren Augenrande, der Scheitel in der Mitte spies-elglatt, an den Seiten fein und ziemlich dicht punktirt, mit zwei hinter einander stehenden grossen Punkten nahe dem Ilinterrande der Augen und zwei bis drei ähnlichen Punkten in den Hinterecken. Halsschild kaum breiter als der Kopf, und etwas schmäler als lang, nahe dem Vorderrnnde am breitesten, nach rückwärts bedeutend verengt, an den Ecken abgerundet, oben spiegelnd glatt, mit einem kleinen Grübchen in der Mitte der Vor- derecken und mit einigen grösseren Punkten am Vorder- und Seitenrande. Schildchen mit vier bis sechs grossen, auf dem erhabenen Mittelpunkte borstentragenden Punkten. Flügeldecken etwas länger als zusammen breit, nach vorne etwas verengt, glänzend glatt, auf dem abschüssigen Rande und neben der Naht mit einigen feinen Punkten und mit vier bis fünf, in einer Länj^s- reihe stehenden, grösseren Punkten auf der Mitte der Scheibe. Hinterleib fein, zerstreut punktirt nnd mit feinen, langen, abstehenden, grauweissen Haaren besetzt. Von Hongkong. 195. XANTHOLINUS PHOENICOPTERUS Erichson. Gen. & spec. Stapliyl. pag. 314. No. 16. Von Sidney. 196. XANTHOLINUS CHALYBAEUS Mannerheim. Brachol. pag. 35. 1 fEulis-susJ. Perty, Delect. anim. art. pag. 31. Taf. 7. Fig. 5 ( Staphylinua saphyrinusj. Von Rio-Janeiro. 197. OCYPUS AUSTRALIS (nov. spec). Bufo-testaceus, tharacis disco nigricante, capite, scutello, pectore hasique segmen- torum abdominaUum nigris : cap>ite tlioraceque lacvissimis, elytris parce, abdomine dense pmnctatis. Long. 5'". Latit. l'/s'". Von Gestalt und Grösse des Oci/j>us fuscatus. Der schwarze Kopf ist viereckig, ebenso breit als lang, spiegelnd glatt und nur in den abgerundeten Ilinterecken punktirt und mit einigen grösseren Punkten am Hinterrande der Augen. Die Fühler sind etwas länger als der Kopf, vom vierten Gliedc angefangen schnurförmig, das letzte Glied kugelig-eiförmig, schwarz, die ersten Glieder röthlich gelbbraun. Mund und Taster rostroth, letztes und vorletztes Glied der Kiefertaster an Länge gleich. Halsschild so breit als lang, kaum merklich breiter als der Coleoptcren. 29 Kopf, liinten vollkommen abgerundet, vorne geiailc abgestutzt, mit sehr stumpfen Ecken, oben spiegelglatt und nur mit einigen I'unktcn in den Ilintcrecken, schwärzlich mit rostrothcm Saume. Schildchon dreieckig, dicht ]ninktirt, ganz schwarz. Flügeldecken so i;ing als zusammen breit, etwas breiter als das Ilalsschild, punkiirt, die Punkte auf den abschüssigen gelben Seiten dicht, auf der ebenen, röthiich gelbbraunen Scheibe grösser, und sehr sparsam und zerstreut. Der Hinterleib ist schwarz mit röthiich gelbbraunen Rändern der einzelnen Hinge, oben dicht, unten sparsam punktirt, ziemlich diclit und lang, grau bclnart, das At'torsegment unten mit einem tiefen, dreieckigen Ausschniitc. Beine hell braungelb, die vier Glieder der Vordcrfüsse stark erweitert. Von Sidncv. 198. nULONTlUS SUUDIDUS Uravenhorst. Micropt. pag. 17C. Xo. 33 {SlaphylintisJ. Ericlison, Gon. & gpcc. Staphyl. png. 456. \o. '17. Von Madeira. 199. nilLONTIIUS MICAKS Gravenhorst. Micropt. pag. 25. Xo. 34 fSlajihi/lintuJ. Erichson, Göii. & spcc. pag. 4^4. Xo. ;»5. Von Java. Wahrscheinlich mit dem Schifte dorthin verschleppt. 20U. PlIILONTIIUS BISULCATUS Solier, in Gay 's Ilist. pliy«. do Cliile. Znol. IV. pag. 314. Xo. 1. laiiu 6. (ig. 2 fCaJiuaJ. Von Chili zwei Exemplare, von Sidncy fünf. Unter den letzteren hat ein Exemplar gleiche Färbun"- mit denen von Chili n.icli Solier's Beschreibung, nur ist die Scheibe des Ilalsschildes schwärzlich, die anderen Excni]dare sind oben ganz matt grausehw.irz und nur der Rand der Flügeldecken und Bauchringe gelblich. 201. rillLONTIirS XANTliOPYCLS .Nord mann, ••^ymb. pag. 45. Xo. 27 ^ tilajihyUnus) Erichson, (Jen. «i spcc. Staj'hnl. jiaL-. 4!tr), Xd. llü. Von Rio- Janeiro. 202. LITIIOCIIARIS ZEELANDICA (nov. spec.). liufo-fu^ca, abdomine obscurio7-i, antennis pedibusque rufo-testaceis, suhtiliter demissime punctata, cinereo pubescetis; thorace latitudine siia elytrisque paulo longiori, linea media subclcvata laevi. Long. 2"'. Latit. 2/5'". Der Lith. hmnnea Erichson sehr nahe stehend, aber dunkler gefärbt, wenig glänzend, überall ziemlich dicht graubehaart und durch die Längenverhältnisse des ILilssehildes vorzüg- lich verschieden. Der Kopf ist so lang als breit, hinten vollkommen abgerundet, nach vorne etwas verengt, fein und überall dicht punktirt, die Punkte etwas gröber als die des Ilalsschildes ; dieses so breit als der Kopf, kaum so breit als lang, vorne und hinten abgerundet, nach rück- wärts etwas verengt, oben dicht und gleichmässig punktirt, mit einer undeutlichen, glatten, 'vorne und hinten etwas erhabenen Mittellinie. Flügeldecken so breit als das PL-ilsschild, ebenso lano- als zusammen breit, aber dem lialsschilde kaum an Länge gleichkommend, fein und dicht punktirt. Hinterleib dicht punktirt. Die Färbung des Käfers ist ein röthlichcs, auf dem Hinter- leibe und an der Unterseite dunkleres Braun, der Mund, die Fühler und Beine, sowie der Spitzenrand der Ilinterleibssegmento sind rostgelb. Von Neu-Seeland. 30 Dr. Ludteig Medtenhacher. 203. riNOPIIILUS GENICULATUS (nov. spec). Niger., nitidus, cincreo-'puhescens , antennis , palpis pedibusque flavis, gcniculis nigris; diorace dcnse ]}unctato, linea media long itudinali laevi; elytris thorace paulo longiorihus et angustiorihus fortiter nuhrugose punctatis. Long. 7"'. Latit. elytr. 1 1/5'". Dem l'inopJi. palmaUis Erich son nahe stellend. Selnvarz, massig g'länzcnd und vor- ziiglieli auf dem Ilintei'leibc und an der Unto'seite diclit g-i-au behaart, die Füliler, Taster und iieine sind bräuiilicligelb, die Spitzen der einzebien Fühlcrglieder und die Kniee sind schwarz. Der Kopf ist um die Hälfte breiter als lang, so breit als vorne das Halsschild, hinten gerade abgestutzt mit beinahe rechtwinkeligen Ecken, auf der Stirne glatt, glänzend, der Scheitel fein zei'streut punktirt, mit vielen eingesprengten grossen, borstentragenden Punkten, von denen welche halt am Ilinterrande beiderseits zu einer Qucrfui-che zusamnicnfliesscn, ferner mit einigen grübchciiartigen I'iinkten zwischen den Flügelwurzcln und mit einer Reihe von grossen Punkten am Vorderrande. Fühler kaum so lang als dex" Kopf und das Ilalsschild, ihr drittes Fühlerglied deutlich länger als das zweite. Ilalsschild vorne etwas breiter als lang, an den nach rückwärts etwas zusammenlaufenden Seiten gerade, vorne abgestutzt, hinten abgerundet, nicht sehr fein ujid vorzüglich nach aussen dichter punktirt, mit glatter, glänzender, rückwärts etwas erhabener IMittcllinie. Schildchen gerundet dreieckig, wie die Flügeldecken punktirt. Flügeldecken schmäler als das Ilalsschild und etwas länger als dieses, schief gegen die Naht zu abgestutzt, tief und ziemlich grob punktirt, die Punkte bei schief einfallendem Lichte hie und da zu Queri'unzclii zusammenfliesseiul. Ifintcrlcibsringe ziemlich dicht schuppenartig punktirt, der letzte Hing in zwei Zähnchen auslaufend. Von Rio-Janeiro. 204. PINOPIIILUS OPACUS (nov. spec). Niger, oj)aci(s, cincreo-j^Hosus, cajiife nitida, anteiuiiv, palpis 'pedibusg^ue rufo- piceis; thorace quadrato, dense aubtiliter punctato ; elytr is tliorace angmtioj-ibus et hrevio)-ibus, dense gramdato-punctatis. Longit. 8'". Latit. elytr. ly/". Schwarz, glanzlos, nur der Kopf glänzend, die Fühler, Taster und die Beine dunkel rost- braun. Der Kopf nur wenig breiter als lang, ziemlich viereckig, auf der Stirne glatt, sonst ähnlich wie bei der vorigen Art punktirt, nur fehlen die beiden Querfurchen am Ilinterrande und die "-rossen Punkte am Vorderrande sind nur scliwach angedeutet. Füliler wie bei der vorigen Art, das dritte Glied länger als das zweite. Das Halsschild ist so breit als lang, etwas breiter als der Kopf und die Flügeldecken, nach rückwärts schwach verengt, vorne gerade abgestutzt mit stumpfen Winkeln, hinten abgerundet, oben fein und dicht gleichmässig punktirt, ohne Spur einer ]\Iittellinie. Schildchen klein, rauh. Flügeldecken etwas kürzer als zusammen breit, am Ilinterrande gemeinschaftlich leicht ausgebuchtet, die Oberfläche wie der Hinterleib mit feiner, schuppenartiger, rauher Punktirung. Ilinterleibsspitze rothbraun mit gelben Härchen und einigen zahnartig vorspringenden Körnchen. Von Sidney. 205. STENÜS GUTTULA Müller. Gerraar's Mag. IV. '225. 23. Curtis, Brit. Eiitom. IV. tab. 164 (Sienus KiibiiJ. Von Madeira. Coleopteren. 31 206. OSORIUS ATER Pcrty. Deloct. anini. art. pag. 30. tab. 7. fig. 1. Von Rio-Janciio. 207. OXYTELUS TKICORNIS Herbst. Arch. 149. 9. Taf. 30. Fig. 8 (StaphylimtsJ. Erichson, Gen. & spcc. Slaph. ^ag. 763. No. 6. Ein einzelnes Weibchen aus Shanghai. FAMir.IK S I L r 11 A L E S. 208. SILPIIA (tdanatopiiilüs) MÜTILATA Gast ein au. llist. nat. des Ins. Coldopt. 11. pag. 6. No. 18. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 209. SILPIIA PUNCTULATA Ol i vi er. Entniii. II. \o. n. pag. 13. No. 11. pl. 2. lig. 19. Eben dalici'. 210. SILPIIA (NEOuoDEs) GAYI Solicr. in Gay'sIIisf. pliys. de Chile Zoolog. IV. pag. 359. lam. 8. fig. 1. Von Chili. 211. SILPIIA (NECRODEs) ANALIS Chevrolat. Mag. de Zoolog. 18-13. pl. 107. Von Rio-Janeiro. FAMILIK S C A r 11 1 T) I L I A. 212. SCAPinDIUM SAUCINEUM Motschulsky. Etudes cntomol. 1859. pag. 91. Von Ceylon. 213. SCAPinDIUM BIPUNCTATUM (nov. spec.). ralUde-testaceum , antennarum apice, punctis diiobus in disco antico thoracis, fcmorum basi apiccque, tibiis, meso- et metasternl marginilms nigris. Varietas: Meso- et Metasterno totis n/'gri.^. Longit. 22/4—3'". Latit. elytr. U/s'". Der Käfer ist an Grösse, Gestalt und Punktirung unserem Scajyht'di'um quaclriinacidatum so ähnlich, dass eine nähere Beschreibung überflüssig wäre, und nur zu erwälinen, dass die feine Punktirung des Ilals.schildes und der Flügeldecken undeutlicher ist. Die Farbe des Käfers ist oben ein bald helleres, bald dunkleres Gelbbraun, mit zwei runden, punktförmigen Makeln auf 32 Dr. Liidtoig Itedtenhaclier. dem ersten Drittel der Scheibe des Halsschildes, und schwarzen Schildchen, unten ist der Käfer gewöhnlich noch lieller gefärbt und die Mittel- und Hinterbrust entweder ganz schwarz oder nur an allen Rändern schwarz gesäumt. An den Beinen sind die Wurzel und Spitze der gelben Schenkel sowie die ganzen Schienen schwarz, die Tarsen rostroth. Die Fühler haben die fünf letzten Glieder schwärzlich. Von Rio-Janeiro. 214. SCAPHISOMA SCUTELLARE (nov. spec). Nigrum, m'tirlum, anteimis, ore pedibiis, elytrorum apice, anoque rufo-testaceis^ antennarum articulo septimo proximis minore; elytris impunctatis ., Stria suturali^ postice profunda ante medium ohsoleta impressa; scutcllo minutissimo. Longit. 1'". Latit. '/„"'. Das Schildchen ist bei dieser Art zwar äusserst klein, jedoch sichtbar, die Ähnlichkeit mit den übrigen Arten dieser Gattung, vorzüglich mit Scaph. agaricinum aber so gross, dass an eine Trennung in eine andere Gattung nicht gedacht werden kann. Mit letztgenannter Art stimmt diese Art in Allem, nur ist sie grösser, an den Fühlern ist nicht das achte, sondern das siebente Glied kleiner als die anstossendcn und die Flügeldecken sind ganz glatt, ohne Punkte, mit Aus- nahme von undeutlichen Pünktchen, in welche sich der von der Spitze der Flügeldecken bis zur Mitte reichende, ziemlich tief eingedrückte Nahtstreifen nach vorne auflöst. Von Neu-Seeland. FA^llLlK H I S T E R 1 D A E. 215. PLATYSOMA CHILENSE (nov. spec). Ovatum, nigrum, nitidum, antennai'um capitulo tarsisqiie rufo-brunneis; fronte concara, punctata ; thorace lateribus subtilissime disperse punctatis^ Stria laterali tenui^ antice interrupta: elytris striatopunetatis , striis duabus internis nullis^ tertia antice abbreviata^ angulo suturali punctulato; tibiis anticis quadridentatis. Longit. 1 — l'/s'"- Latit. elytr. V^ — Vs'"- Kleiner als die kleinsten Exemplare von Piatijs. depressum, und mit breiterem Körper. Der ganze Käfer ist schwarz, niu' die Fühlerkeule und die Füsse, bei einem Exemplare auch die Schienen röthlichbraun. Die Stirne ist tief der Länge nach ausgehöhlt mit einzelnen, zerstreuten Pünktchen. Das Halsschild hat eine feine Seitenlinie, dessen Fortsetzung am Vorderrande kaum angedeutet ist, eine glatte, niu- an den Seiten mit einzelnen, äusserst feinen Pünktchen versehene Oberflache und unter vier Exemplaren bei dreien (Weibchen?) grübchenartig eingedrückte Vor- derecken. Die Flügeldecken haben zwei sehr feine Seitenstreifen, von denen der innere sich mit der schiefen Schulterlinie verbindet, und vier sparsam punktirte Rückenstreifen, der innerste derselben ist vor der Mitte abgekürzt, die zwei inneren Rückenstreifen fehlen und man sieht nur rückwärts einzelne, zerstreute Pünktchen. Die obere Afterdecke ist mit einzelnen grossen, seichten Punlcten besetzt. Die Vorderschienen sind vierzähnig. Von Chili. Coleopteren. 33 216. OMALODES BRASILIANUS Marseul. Annalos de ]a soc. cntom. Ao France 1853. pag. 513. \o. 7. Von Kio-Janciro. 217. Ü.MALODES CONICICOLLIS Marseul. Annales de la soc. entom. de France. 1853. pag. 519. Ko. 12. Eben daher. 218. IIISTER DUBIUS Marseul. Annales de la soc. entom. de France 1854. pag. 2 79. Xo. 79. Eben daher. 219. PHELISTER EGENUS Marseul. Annalcs de la soc. entom. de France 1853. pag. 480. No. 12. Von Chili. 220. PAROMALUS JAVANUS (nov. spcc). Ob/ongo-ovaiux, subconvexus, suhtilissime vage punetulatus, niger, nitidus, antennis ferrugineis; thorace stria marginali cmtice iniegia; dytris striis nullis- pi-osterno bistriato ; mesostei-no stria bisinuata. Longit 2'". Latit. 4'/i"'. Grösser und breiter als Par. complanatus und mehr gewölbt, schwarz, glänzend, die Fühler und Taster sind rostroth, die Füssc pechbraun. Kopf überall fein, erhaben gcrandct mit flacher, äusserst fein punktirter Ötirnc. Ilalsschild wie der Kopf äusserst fein punktirt, mit einem feinen Randstreifen, der in der Mitte des Vorderrandes zwar schwach, aber noch deutlich sichtbar ist. Flügeldecken nur wenig deutlicher als das Halsschild punktirt, die Punkte in der Schulter- gegend dichter, am Seiten- und Spitzenrande verschwindend. Afterdeckc nicht punktirt. Vorder- brust mit zwei deutlichen, tiefen Längsstreifen auf der hinteren Hälfte, welche vor der Spitze sieh etwas von einander entfernen. Mittelbrust mit einer winkeligen feinen, erhabenen Querlinie. Vorderschienen mit fünf Zähnchen von denen der zweite der grösste ist. Von Java. 221. SAPRINÜS BISIGNATUS Solier. in Gay's Hist. de Chile Zoolog. IV. pag. 377. \o. 1. lam. 8. fig. 9. Von Chili. 222. SAPRINÜS TASMANICUS MarseuL Annalcs de la soc. entom. de France 1855. pag. 386. No. 27. Von Ncu-Caledonien. 223. SAPRINÜS LAETÜS Erichson. Jahrb. I. pag. 179. 15. FaykuU, Monogr. Hist. pag. 56. No. 41. tab. 5. fig. 2 (Hüter). Von Sidney. 224. SAPRINÜS VIOLACEIPENNIS MarseuL Annales de la soc. cntom. de France 1855. pag. 428. No. 58. Rio-Janeiro. Novara-Expedition. Zoologischer Theil. Bd. IT. 1. Re d te u b acber. Coleopteren. Sl Dr. Ludioig Ttedtenbaclier. FAMILIE NITIDULARIAE. 225. CARPOrHILUS BISIG NATUS B oh cm an. Ins. CalTraria pag. 563. Xo. 6 IG. Von dem Vorgebirge der guten Hoffnung. 226. CARPOPIIILUS RUBIGINOSUS Murray. Monogr. of Nitidulariae in Transact. of the Linnean Society of London. XXIV. pag. 346. 227. CARPOPIIILUS QUADRISIGNATUS Erichson. Gormar's Zeitschr. I3d. IV. pag. 257. Xo. 5. Von Sidney. 228. CARPOPIIILUS IIEMIPTERUS Linne. Syst. Nat. I. IL 565. Xo. 30 (Dermeates). Eriolison. Gcrmar's Zeitschr. pag. 256. No. 4. Von Chili. 229. EPURAEA NIGRIPENNIS (nov. spcc). Rufa, distincte, vage 'punctata., tenue 2)ubescens , tkoracis disco mfuscato, elytris oblique trimcatis nigricantibus. Longit. l'/i'". Latit. s/i- Gclbroth, fein gelblich behaart, die Mitte des Ilalsschildes etwas dunkler, die Flügeldecken schwärzlich. Kopf mit den grossen Augen fast so breit als der Vorderrand des Ilalsschildes, kurz dreieckig, zerstreut punktirt. Halsschild fast doppelt so breit als lang, an der Basis am breitesten, nach vorne zugerundet, der Vorderrand wenig ausgebuchtet mit stumpfen Winkeln, der Ilinterrand fast gerade mit etwas vorspringenden, an der Spitze abgerundeten Ilinterwin- keln, die Obcrfiüche zerstreut punktirt. Schildchcn gross, dreieckig, an der Basis punktirt. Flügel- decken kaum breiter als das Halsschild und nicht länger als zusammen breit , an der Spitze schief nach innen abgestutzt, etwas stärker und dichter als das Ilalsschild punktirt Afterdecke dicht punktirt. Unterseite vorne undeutlich, auf dem Bauche dicht und ziemlich tief punktirt. Von Ceylon. 230. EPURAEA VULPECULA (nov. spec). Ocliracea, dense punctata, flavido-pubesccns , ocidis nigris; thorace antice profunde emarginato, anguUs obtusis, postice recte truncato, angulis rectis; elytris truncatis , angulo externa rotundato , suturali obtuso ; abdomine segmentis duobus provünentibua. Longit. l-/i"'. Latit. 2/4'". Ganz ochergelb mit niederliegender, graugelber, etwas glänzender Behaarung, nur die Augen schwarz. Der Kopf und das Halsschild sind dicht und gleichmässig, die Flügeldecken feiner und dichter, etwas runzelig punktirt. Das Halsschild ist an der Basis fast doppelt so breit als lang, nach vorne allmählig und stark verengt, am Vorderrande tief ausgeschnitten, mit stumpf vorragenden Ecken, hinten gerade abgestutzt, die Ecken rechtwinkelig. Schildchen dreieckig, punktirt. Flügeldecken etwas breiter als das Ilalsschild, so lang als zusammen breit, an der Coleopteren. 35 Spitze gerade abgestutzt, der äussere Winkel abgerundet, der Nathwinkel stumpf, feiner und dicliter als das Ilalsschild punktirt, die Punkte bei schiefer Ansicht zu Querrunzcln zusammen- fliessend. Zwei fein punktirtc Ilinterleibsringe vorragend. Von Java. ■231. TRIA PALLIDULA Erichson. Gcrmar's Zeitschr. IV. S. 308. Xo. 2. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 232. MELIGETFIES AENEUS Fabricius. Syst. Elcut. I. 353. 28 (^ilidula). Erichson, Ins. III. pag. 173. No. J. Sturm. Ins. XVI. S. 13. No. 5. Taf. 305. Fig. d. D. e. Eben daher. 233. TAROMIA WESTWOODI Do hm. Stettiner entom. Zeitg. XXIII. 1862. S. 158. Paromia dorcoides Westwood. Transact. of the entom. soc. of London 1850 — 1851. pag. 168. pl. 13. fig. 1 (?). Die kaiserliche Sammlung besitzt vier Exemplare dieser Art, davon stammen zvrci von Herrn Richl mit der Vaterlandsangabc, Chili, und zwei E.xemplare wurden von Herrn Zclobor aus St. Jago de Chile mitgebracht. Alle haben dieselbe Farbe und Zeichnung -wie sie Herr Dohrn angibt, und welche etwas von "Westwood's citirte* Zeichnung abweicht, welche aber, einen kleinen Zciclinungsfchler angenommen, immerhin noch sich darauf zurückführen Hesse. Zwei andere Merkmale machen es aber zweifelhaft, ob Westwood nicht wirklich eine andere Art vor Augen hatte. Erstens gibt er eine kleine, vorgestreckte Oberlippe in Wort und Zeichnung an, bei den Exemplaren der kaiserlichen Sammlung ist keine Spur davon zu sehen; — zweitens verbindet sich nach Westwood's Zeichnung die Mittel-Stirnfurche nicht mit der über den hinteren Theil der Stirnc ziehenden Querfurche, sondern verlischt früher, während selbe bei unseren Exemplaren an der Spitze des Kopfschildes und am Vereinigungspunkte mit der Quer- furche am tiefsten ist. Unter den vier Exemplaren sind zwei nur 5'" lang und haben nur massig vorragende, an der Spitze gabclig getheiltc Oberkiefer, ein E.xemplar ist 6 1/«'" lang, hat woit vorragende, hinter der scharfen, gebogenen Spitze mit einem Zahne versehene Oberkiefer, wie selbe Westwood abbildet; — das vierte Stück endlich, ebenfalls über 6'" lang, hat kurze, breite Oberkiefer, von denen der linke an der abgestutzten Spitze drei, der rechte zwei stumpfe Zähne zeigt. APAROMIA nov. gen. Curpus oblongum, suhconvextim , parallelum. Caput porrectuvi, trianguläre tlioracis medio dupplo angtistiiis. Antennae subtus in canali laterali receptae^ 11-articu- latae, clava triarticulata, articulo ultimo appendiculato. Labrum obtectum. Mandibulae modice p)rominentes , apice falciformi, margine interno membrana ciliata instructo. Maxillae lobo u?iico, lanceolato, viembranaceo, intus barbato^ palpis fiUformibus, lobum parum superantibus , articulo quarto fusiformi^ antccedentibus paululicm longiori. Mentum breve, valde transversum, leviter bisimcatum, angidis obtuse prominulis. Ligida Cornea^ profunde incisa^ bilobata, lobis rotundatis , paraglossis membraneis, acutis. Palpi labiales filiformes , paraglossis parum longiores, articulo idtimo antccedentibus, aequalibus longiore. Thorax longitudine latior, postice parum, antice valde angustatus. Scutellum trianguläre. Elytra apice sensim angustata et singulatim obtuse acuviinata. 36 Dr. Ludwig Bccltenbacher. P7-oster?iu7n inte?- coxas proccssu ajyice düatato et emarginato, mesosternum convexum recipiente. Metasternum convexum. Abdomen guinque-articulatum ^ segmento primo longo, caeteris brcribas, longitudine aequalibus , ultimo in mare (9) segmento parvb aucto. Pedes femoribiis modice clavatis, compressis, tarsis quinque-articulatis, articulis tribus primis latis, cordatis, subtus dense setosis, qaarto minima. Qeneri P ar omia proxime affine, sed capite thoracis mcdio dupplo ajigustiore, processu prostcrnali apice bifida , meso- et metasternum protuberantibus recipiente, femoribus modice incrassatis etc. etc. sat bene distinctum. Der kleine nur halb so breite Kopf als das llalsschild in der Mitte ist das auffallendste, äusserlicli sichtbare Kennzeichen zur Unterscheidung dieser Gattung von der Gattung Paromia. Der Kopf ist dreieckig, sammt den Augen beinahe nur halb so breit, als das Halsschild in der Mitte. Die Fühler sind kurz, und erreichen nicht die Mitte des Halsschildes, haben eilf Glieder, von denen die drei letzten eine flache Keule bilden, deren letztes Glied mit einem kleinen, glied- förmigen Anhang versehen ist. Die Oberlippe ist nicht sichtbar. Die Oberkiefer ragen wenig vor, haben eine scharfe, einfache sichelföi mig gebogene Spitze und eine bewimperte Haut am Innen- rande. Die Unterkiefer haben einen lancettförmigeii, häutigen, an der Spitze und am Innenrande stark bebarteten Lappen und fadenförmige, den Lappen wenig überragende Taster, deren spin- delförmiges Endglied nicht länger als die beiden vorhergehenden zusammen ist. Die Zunge ist in zwei, an der Spitze abgerundete Lappen gespalten, mit häutigen, die Taster an Länge beinahe erreichenden, zugespitzten Nebenzungen. Das llalsschild ist um die Hälfte breiter als lang, etwas hinter der Mitte am breitesten, nach rückwärts nur schwach, nach vorwärts stark verengt. Schild- chen dreieckig. Die Flügeldecken sind zvi'ei ein halbmal so lang, aber nur wenig breiter als das Halsschild, am Ende stumpf einzeln zugespitzt, so dass die Spitzen etwas klaffen. Fortsatz der Vorderbrust zwischen den Hüften gegen die Spitze erweitert, diese selbst getheilt und die höcker- artig gewölbte Allttel- und Ilinterbrust In die Thellung aufnehmend. Bauch mit fünf Ringen, der erste lang, die anderen, gleichlangen, kurz, der letzte bei dem Männchen (?) mit einem ringföi-- migen Anhang. Füsse fünfgliederig, die ersten drei Glieder stark erweitert, herzförmig, unten mit dicht beborsteter Sohle, das vierte Glied sehr klein. 234. APAßOMIA BIFASCIATA (nov. spee.). Nigra , nitida , tarsis riifis , elytris fascia transversa , angusta, hasali fasciaque transversa altera ante-apicali fulvis. Longlt. 5'". Latit. elytr. 21/4"'. Der Käfer ist schwarz, glänzend, unbehaart, nur die Füsse sind röthllch pechbraun mit gelbborstiger Sohle, und auf den Flügeldecken sind zwei röthllchgelbe, schmale Querbinden, die vordere ganz nahe der Wurzel ist gerade und erreicht weder ganz die Naht noch den Schulterrand, die hintere befindet sich im diütten Viertel der Länge, ist eben so breit, etwas geschlängelt, erreicht beinahe die Naht, endigt aber weiter vom Aussenrande entfernt, als wie die vordere Binde. Der Kopf Ist äusserst fein, zerstreut punktirt, an der Spitze eingedrückt, ober der Fühlerwurzel mit einer Längsfurche und mit einem Grübchen auf dem Scheitel. Das llalsschild ist kaum sichtbar punktirt, neben dem Seitenrande gefurcht, der Kand aufstehend, die Vorderwinkcl sind vorspringend, die Hinterecken rechtwinkelig. Die Flügeldecken sind Coleopteren. 37 ebenfalls äusserst fein, doch etwas deutlicher als das Halsschild punktirt und zeigen Spuren von drei erhabenen, feinen Linien. Durch Herrn Zelcbor aus Chili. FAMILIE TROGOSTIDAE. 235. xVCALANTHIS QUADEISIGNATA Erich so n. in Germar's Zeitschr. IV. pag. 146. Solier in Gay's Ilist. phys. de Chile V. pag. 436. 1. lam. 26. fig. 7 (Psoa quadrinotata). Von Chili. 236. TEMXOCIHLA AENEA Fabricius. Syst. El. I. 153. 18 (TrogoaitaJ. Olivier, Entora. II. No. 19. pag. 7. pl. I. fig. 3 {eod.J. Rio-Janciro. 237. TIIOGOSITA MAURITANICA Linnö. Syst. Nat. N. I. II. 67 4. 4 (TenehrioJ. V z. Faun. 3. 4. \'on Madeira, Hongkong, Sidney, Neu-Caledonien, Auckland, Cliili. 238. LEPERINA NIGROSPARSA White. Voyago Ol" thc Erebus and Terror Zoologie. Entora. pag. 1 7 (GymnochilaJ. Von Neu-Seeland. 239. LEPERINA FASCICULATA (nov. spec). Nigra, punctata, supi-a cinereo-variegata , fasciculis nigris ex squamis, pilifor- mibuv , fasciaquc transversa elytrorum post-mediana albo-squamosa ornata; elytris punctato-striatis, interstitiis bi-carinatis. Longit. 4«/4"'. Latit. elytr. 2'/s"'. Der Leperüia nigrosparsa sehr ähnlich, aber kürzer und mit ganz verschiedener Beschup- pung. Der Käfer ist ganz schwarz, an der Unterseite dicht und tief punktirt, sparsam grau- beliaart und glänzend, — die Oberseite ist mit verschiede nfarbigen, giauen und bräunlichen Schüppchen ziemlich dicht besetzt und überdies mit aufstehenden schwarzen Büscheln geziert, welche aus langen, haarförmigen Schuppen gebildet werden, von denen die längsten zwei auf dem Vordertheile des Halsschildes, zwei an der Basis, zwei in der Mitte, und zwei vor der Spitze der Flügeldecken stehen, ausserdem sind eine Makel beiderseits in der Mitte des Seiten- randes des Halsschildes und eine Querbinde hinter der Mitte der Flügeldecken weiss beschuppt, die weissen Schuppen auf dem Halsschildc länglich, die der Querbinde rund, gross und flach. Der Kopf ist viel breiter als lang, mit tiefen Fühlerfurchen. Die Glieder der Fühlergeissel sind ziemlich gleich gross. Die Augen sind quer, schiefstehend, am Vorder- und Ilinterrande seicht ausgebuchtet. Das Halsschild ist doppelt so breit als lang, vor der Mitte am breitesten, nach rückwärts stark verengt, die Vorderwinkel stark vorgezogen und an der Spitze abgerundet, der Vorderrand zweimal ausgebuchtet, der Hinterrand gerade, die Hinterwinkcl sehr stumpf, die Oberfläche grob und dicht punktirt mit glatter, etwas erhabener Mittellinie. Schildchen klein, 38 Dr. Ludwig BedtenhacTier. halbrund. J'lügeldecken walzenförmig etwas breiter als das HalsschilJ und um die Hälfte länger als zusammen breit, gi'ob gestreift-punktirt, mit zwei bis drei , scharf erJiabenen Zwischen- räumen. Der Trogosäa decorata Erichson, Archiv VIII. I. pag. 15ü, auf jeden Fall sehr nahe stehend, aber durch die langen Schuppenbüscheln, und die weisse Querbinde der Flügeldecken verschieden. Von Sidney. MICROPELTIS nov. gen. Corpus minutum, ohlongum, parum convexum. Antennae 11-articulatae ., clava tri-arculata. Labruvi porrectuvi, suhquadratum. Mandihulae apice bifidaei intra apicem dente armatae. Maxillae malis hinis corneis., apice longe barbatis, interiore angustiore et h'eviörcj apice unco corneo armato. Palpi maxillares filiformes, articulo idtimo tertio longiore, fusiforme. Mentum transversum, antice valde angustatum, et profunde emar- ginatmn. Labimn corjieum, quadratum, antice emarginatum et barbatuvi. Palpi labiales articulo primo minimo , ultimo viagno, elongato-ovato. Oculi laterales, rotun- dati, prominuli, grosse-granulati. Pcdes coxis puster ioribus approximatis, anticis valde transversis, processu angusto, apice obtuso seperatis'^ tibiis margine extcrno apiceque spimdosis; tarsis 5-articidatis, articulo primo minimo. Der Gestalt nach hat diese Gattung eine grosse Ähnlichkeit mit einer Synchita, der Bau der Vorderhüften und der Füssc, die zweilappigen Unterkiefer und die Form der Fühler reihen selbe in Erich so n's Gruppe der I'eltiden. Der Kopf ist kurz dreieckig, bis zu den runden gewölbten und grobkörnigen Augen in das Halsschild eingezogen. Die Fühler sind eilfgliederig, ihr erstes Glied gross, nach vorne gerundet erweitert, das zweite von gleicher Form, aber nur halb so gross, die folgenden sechs Glieder sind dünn, wenig länger als dick, das erste von ihnen verlängert, die drei letzten Glieder sind bedeutend erweitert, rundlich und von ziemlich gleicher Grösse. Die Oberlippe ist vorgestreckt, kurz-viereckig, an den Ecken abgerundet. Die Oberkiefer haben eine gethcilte Spitze und einen Zahn hinter derselben. An den Unterkiefern zeigt der innere schmälere und kürzere Lappen einen feinen Hornhaken. Das letzte Tasterglied ist spindelförmig und länger als das vorletzte. Die Zunge ist hornig, vorne ausgerandet. An den Lippentastern ist das erste Glied sehr klein, das letzte gross, länglich eiförmig. Das Plalssehild ist mehr als um die Hälfte breiter als lang, vorne gerade abgestutzt, hinten in flachen Bogen gerundet, der Seitenrand ist flach abgesetzt und gesägt. Das Schildchen ist klein, (j^uer. Die Flügeldecken sind etwas breiter als das Halssehild und viermal so lang wie dieses, vorne an das Halsschild anschliessend, nach rückwärts kaum merkbar erweitert, an der Spitze gemeinschaft- lich abgerundet, flach gewölbt. Die Hüften sind einander genähert, nur die queren Vorder- hüften sind durch eine schmale Leiste der Vorderbrust getrennt. Die Schienen sind am Aussen- rande und an der Spite mit Dornen besetzt, und am inneren Spitzenwinkcl mit einem kleinen Sporn bewafl'net. Die Füsse sind fünfgliederig, ihr erstes Glied schwer sichtbar, die drei folgenden an Grösse gleich und zusammen kaum so lang als das Kiauenglied. Klauen einfach. Die fünf Bauehringe von gleicher Länge. Coleoj)teren. 39 24U. MICßOPELTIS SERRATICOLLIS (nov. spec). Nigra, fo7-titer punctata^ antennis, thoracis elytrorumque margine laterali fascia- que elytrorum antice dentata apicali, tibüs tarsisque testaceis] margine laterali thoracis serrato, elytrorum crenato. Longit. li/,'". Latit. s/j'". Varictas. Elytris testaceis, nigro-variegatis. Der Körper ist schwarz, massig glänzend und mit feinen, gelblichen, niedcrliegenden Härchen sparsam besetzt, die Fülilei-, die Schienen und Füsse, sowie der abgesetzte Scitenrand des Ilalsscliildes sind gelbbraun, die Flügeldecken sind entweder scliwarz und der schmale Seitenrand und eine breite, nach vorne gezähnte Querbindo an der Spitze sind gelbbraun, oder sie sind gclbbiaun und nur inil einigen länglichen, schwärzlichen ^Makeln besetzt, von denen einige hinter der Mitte eine unterbrochene Querbinde bilden. Kopf und llalsschild sind grob und seicht punktirf, letzteres am Seitenrande mit zehn bis zwölf scharfen, an der Spitze mit einer Borste versehenen Sägczähnchen bewaffnet. Die Flügeldecken sind ziemlich grob, dicht und tief punktirt, die Punkte auf der vorderen Hälfte etwas gereiht, der Seitenrand gekerbt. Brust und Bauch sind schwarz, fein und dicht punktirt. Von Chili. FAMILIE COLYDIADAE. Von Sidney. 241. PYCNOMERUS FULIGINOSUS Erichson. Archiv für Xaturg. VIII. (1842) Bd. I. pag. 215. 153. 242. AGLENUS BRUNNEUS Gyllcniial. Ins. suec. III. 711. 8 CHypophloeustJ Erichson, Ins. III. 285. Shuek, Coleopt. delin. 27. 249. pl. 33. fig. 2 CAnommatus ohsoletusj. Von Gl Uli. FAMILIE CUCUJIDAE. 243. CATOGENUS DECORATUS Newman. Annal. of nat. bist. toni. III. pag. 303. Gay's bist. phys. de Chile Zool. V. pag. 444. lam. 26. fig. 12. Von Chili. 244. BRONTES CHILENSIS Blanchard. Gay's bist. phys. Zool. Y. pag. 443. 1. lam. 26. fig. 11. Von eben daher. 40 Dr. Ludwig Redtenhaclier. PARABRONTES nov. gen. Antennae 11-articulatae., ante ocidos insertae, filiformes, articido 1"° incrassato.^ sequentihus duobus longitudine aequali. Labr-um seviirotundatum , antice ciliatum. Mandihulae vix prominentes intra a])iccm dente rnngno , obtuso armatae. Maxillae malis diiabus corneis, externa clavata, apice valde barbata, interna breviore et angusta, apice setis crassis, unciformibus armata. Palpi maxillares vialas parum superantes., articido ultimo fusiforme, duobus mediis brevioribus et crassioribiis. Labium raento transversa, profundissime emarginato, lobis lateralibus antice acutis, ligula antice dilatata, emarginata, paruvi setosa. Palpi labiales cj-assi, articulo ultimo subsecuri- formi. Tarsi pseudo-triarticidati, articulo primo quartoque minimo. Der äusseren Form nach hat diese Gattung eine grosse Ähnlichkeit mit der Gattung Sdi-a- nus, nur dass die Fühler keine vergrösserten Endglieder zeigen, der Bau der Fühler, der Mund- theile und der Füsse weist aber diese Gattung in die Gruppe der Bronttden, zwischen die Gat- tungen Brontes und Telejjliamis ; die Fühler sind hier nur von halber Körperlänge und ihr erstes Glied ist kaum so lang als der halbe Kopf, die Oberkiefer haben eine einfache Spitze und das letzte Glied der Kiefertaster ist spindelförmig, nicht beilförmig wie bei Telephanus. Der Kopf ist dreieckig, mit stark gewölbten, vorspringenden Augen. Die Fühler sind durchaus von gleicher Dicke, nur ihr erstes Glied ist verdickt und beinahe so lang als das zweite und dritte Glied zusammen, das zweite ist etwas verkürzt, die folgenden gleich lang, das letzte zugespitzt. Die Oberkiefer haben eine einfache Spitze und hinter derselben am inneren Rande einen grossen stumpfen Zahn. Die Unterkiefer haben zwei hornige, an der Spitze mit dicken, gekrümmten Borsten besetzte Lappen, der innere ist kürzer und sclimal, der äussere kugelförmig verdickt. An den Kiefertastern sind die zwei mittleren Glieder verdickt, das letzte spindelförmig. Das Kinn ist quer, sehr tief ausgerandet mit einem spitzigen Fortsatze beiderseits. Die Zunge ist vorne erweitert, an der Spitze ausgebuchtet. Die dreigliederigen Lippentaster haben zwei verdickte Glieder, von denen das letzte, eiförmige schief abgestutzt ist. Das Halsschiid ist länger als breit, hinter der Spitze etwas eingeschnürt, von der Mitte nach rückwärts verengt. Schildchen quer. Flügeldecken fast doppelt so breit als das Halsschild und doppelt so lang als zusammen breit, den Hinterleib bedeckend. Vorder- und Mittelhüften kugelig und etwas von einander getrennt, die Hinterhüften quer. Schenkel verdickt. Füsse undeutlich fünf- gliederig, das erste Glied sehr klein, das vierte in der Aushöhlung des lappenförmigen dritten Gliedes versteckt. Klauen einfach. Bauch aus fünf gleichlangen Ringen zusammengesetzt. Körper geflügelt. 245. PARABRONTES SILVANOH)ES (nov. spec.). Fuscus, cinereo-pid)escens , ore, pedibusque testaceis, capite thoraceque ruditer punctatis, elytris punetato-striatis. Longit. 2Y5'". Latit. elytr. i/,'". Der Körper ist braun, mit niederliegenden grauen Härchen, der Mund und die Beine sind gelbbraun. Der Kopf ist grob und nicht sehr dicht punktirt. Das PLalsschild ist etwas sparsamer punktirt als der Kopf und zeigt auf der Scheibe zwei flache Längseindrücke, einen fünften runden Eindruck beiderseits innerhalb der Vorderwinkel, und zwei kleine 'zahnartige Höcker- chen am Seitenrande zwichcn der Ecke und der Einschnürung, die Ecken sind kaum angedeutet. Goleoj)te7-e7i. 41 Die Flügeldecken haben feine, punktirte, vor der Spitze verschwindende Streifen. Die Brust ist grob und zerstreut, der Bauch ziemlich fein und dicht punktirt. Von Neu-Seeland. Waikato. 246. TELEPHANUS FASCIATUS (nov. spec). Flavo-ferrugineus, pubescens, oculis, antennarum articulis tribus penultimis, mucula scutellari fasciaque dentata, externe interrupta elytrorum nigris, pedibus pallidis; clytris fortiter striato-punctatis. Longit. IVj''. Latit. clytr. y,"'. Der Körper ist hell rostfarbig, die Beine sind blass gelbbraun, das achte, neunte und zehnte Fühlerglied, eine gemeinschaftliche Makel in der Schildchengegend und eine zackige, den Aussenrand nicht erreichende Querbinde etwas hinter der IMitte der Flügeldecken sind schwärzlich. Der Kopf mit den grossen, vorspringenden Augen ist dreieckig, fein punktirt, die Stirne mit zwei geraden, vertieften Längslinien, welche sich von der Fühlerwurzel nach rück- wärts verlaufen. Das Halsschild ist so breit als der Kopf, kaum merklich länger als breit, vorne und rückwärts gerade abgestutzt, mit kaum angedeuteten Ecken, vom Vorderrande bis zur Mitte gleich breit, dann allmälig nach rückwärts verengt, der Seitenrand sehr fein geleistet und vorne mit einigen erhabenen Körnchen besetzt, — die Oberfläche fein und nicht sehr dicht, nach rück- wärts runzelig punktirt. Schildchen sehr klein, t]uer. Flügeldecken viel breiter als das Hals- schild, mehr als doppelt so lang als zusammen breit, an den Schultern und an der Spitze abge- rundet, die Oberfläche mit regelmässigen Reihen starker, tiefer Punkte, welche vor der Spitze versehwinden. Die Oberfläche dos ganzen Körpers ist mit feinen, niederliegenden, grauen Härchen besetzt. Von Tahiti. 247. LAEMOPHLOEUS TESTACEUS Fabricius. Syst. El. II. 9G. 11 fCucujuaJ. Erichson, Ins. HI. S. 320. 5. Von Sidney. 248. NAUSIBIUS DENTATUS Marsh am. Entomol. brit. 108. 6 (CorticariaJ. Redtenb., Fn. Aust. cdit. n. pag. 999. Von Java. 249. SILVANUS FßUMENTARIUS Fabricius. Syst. El. II. 557. 11 fCohjdiumJ. Panzer, Fauna gcrm. 14. 11 (Dermestes sexdentattisj . Erichson, Ins. m. pag. 336. 1. Von Sidney. FAMILIE CRYPTOPHAGIDAE. 250. CRYPTOPHAGUS CAPENSIS (nov. spec.). Oblongus, purum convexus, ferrugineus, pilis longis griseis parce vestitus, ore, antennis pedibusqiie pallide-testaceis ; thorace transversa , viargine laterali serrulato, angulis anticls cyathiformibus; elytris parallelis, disperse punctatis. Longit. 9/,o"'. Latit. elytr. Vio'"- Novara-Expedition. Zoologischer Theil. Bd. II. 1. Ro dtenbac h er. Coleopteren. 6 42 Dr. Ludwig Redtoibacher. Eine der kleineren Arten dieser Galtung mit einfach punktirtem Halssehilde ohne Schwielen und Fältchen vor dem Schildchen, hell rostroth, mit lichteren Fühlern, Tastern und Beinen und sparsamer, langer, niedcrliegender Behaarung. Die Fühler sind so lang als Kopf und Ilalsschild, die drei Glieder der Keule wenig an Grösse zunehmend. Der Kopf ist drei- eckig, dicht und stark punktirt. Das Halsschild ist viel breiter als lang, hinten und an den sehr fein gezähnelten Seitenrändern fein geleistet, die Leiste gewöhnlich schwarz, die Vordereeken erweitert, etwas zurUckgebogen und an der Spitze napfförmig ausgehöhlt, — die Oberfläche ziemlich grob und tief punktirt, die Zwischenräume der Punkte kaum grösser als die Punkte selbst. Das Schildchen ist klein, quer. Die Flügeldecken sind etwas breiter als das Halsschild an den Vorderecken nicht ganz doppelt so lang als zusammen breit, gleichbreit, ihre Punk- tirung feiner und viel sparsamer als die des Halsschildes und ^(^QQn die Spitze zu allmälig ver- schwindend. Die Brust ist grob und tief, die Bauchsegmente viel feiner punktirt. Bei einem Exemplare ist die Naht schwärzlich. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 251. CRYPTOPHAGUS AUSTRALIS (nov. spcc). Oblongus, subconvexus, parce longe pilosus, ferrugiJieus^ ore^ antennis pedibusque, ßavo-testaceis ; thorace valde ti'ansverso^ lateribus obsolete crenulatis, antice angustato, angulis simplicibus; elytris vage punctatis, punctis ante apicem evanescentibus.. Longit. Vio'". Latit. elytr. Vio'"- Noch kleiner als die vorige Art und vorzüglich durch die einfachen Vorderwinkel des Halsschildes ausgezeichnet. Der dreieckige Kopf ist grob und dicht punktirt, die Punkte an einander stossend. Das Halsschild ist viel breiter als lang, hinten gerade abgestutzt mit recht- winkeligen Ecken, die Seitenränder sind undeutlich gekerbt, bis vor die Mitte gerade und parallel, gegen die Spitze erst zusammenlaufend, die Vorderwinkel sind sehr stumpf und ein- fach, die Oberfläche ist etwas feiner als der Kopf punktirt, die Zwischenräume der Punkte viel grösser als die Punkte. Schildchen klein, rundlich. Flügeldecken viel breiter als das Hals- schild, um die Hälfte länger als zusanmien breit, in der Mitte kaum erweitert, fein und zer- streut punktirt, die Punkte gegen die Spitze verschwindend. Die Brust mit starken, zerstreuten Punkten. Von Neu-Seeland. FAMILIE MYCETOPHAGIDAE. 252. BERGINUS TAMARISCI Wo Ilaston. Ins. raadorensia pag. 195. No. 156. Jacquelin Du Val, Genera de Coleopt. d'Europe II. 217. pl. 54. lig. 268. Von Gibraltar. Coleopteren. 43 FAMIIJE D E R M E S T 1 1) A E. 253. DERMESTES OBLONGUS Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. IV. pag. 365. Xo. 1. lam. 8. fig. 3. Von Chili. 254. DERMESTES VULPINUS Fabricius. Syst. Eleut. I. 314. No. 12. Sturm, Ins. Dcutschl. XIX. S. 42. No. 1. Taf. CCC. Fig. a. A. C. Die vielen Exemplare dieser Art der kaiserlichen Sammlung zeigen die Verbreitung der- selben so ziemlich über die ganze Erde. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung, vom Senegal und aus Egypten befinden sich unter dem Namen Dermestes cinereus Mcgerle Exemplare, deren etwas kürzere Behaarung so dicht ist, dass der Käfer hell aschgrau erscheint, und bei denen sich die dichtere Behaarung der Seiten des Ilalsschildes nur bei der Seitenansicht des Käfers bemerkbar macht. Die Behaarung der Unterseite und die schwaizen Makeln stimmen wie alles Andere mit den typischen Exemplaren. Dergestalt behaarte Individuen wurden auch von den Novara-Reisenden aus der Capstadt mitgebracht. 255. ATTAGENUS VERB ASCI Linnö. Syst. Nat. No. 568 (Dermestes). Küster, Käfer Eur. XII. 41 (Attagenus trifaaciatusj. Dejean, Catal. edit. III. Von Gibraltar. THAUMAGLOSSA (nov. gen.). Caput prostei-no reteptum, labro mandibulisque liberis. Antennae in scrobiculo laterali prosterni receptae, lO-afticulatae , articulo ultimo maximo. Maxillae mala unica, styliformi, apice barbata, palpos securiformes superante. Meyitum obconicum. Ligula elongata, parallela, antice truncata membranea, palpi labiales breves, filifor- mes, biarticulati, fulcro angusto, mcJiano, corneo insidentes, ligulam parum superantes. Mesosternum transversum, divisum, processum acutum prosterni recipiens. Tarsi sim- plices, tenues, quinque-articulati, unqidculis dente valido armatis. Die Gestalt des Körpers ist vollkommen übereinstimmend mit der Gattung Trogoderma, die Fülller, Mundtheile und die Fussklauen zeigen aber die bedeutendsten Unterschiede. Der Kopf ist bis zu den grossen Augen in das ITalsschild eingezogen, und an der Unterseite grossten- theils von dem Rande ^er Vorderbrust bedeckt, die Stirne mit einem Punktauge versehen. Die Fühler sind zehngliederig, die ersten acht Glieder schnurförmig, allmälig etwas kürzer und nach innen etwas erweitert, das letzte Glied sehr gross, bei dem Männchen messerförmig und viel länger als die übrigen zusammen, bei dem Weibchen eiförmig, platt, den Geisselgliedern an Länge gleich. Die Oberlippe ist klein, hornig, vorne abgerundet. Die Oberkiefer sind klein, dreieckig mit einfacher Spitze und ausgehöhltem Innenrande. Die Unterkiefer besitzen nur eine stielförmige, halbhornige, am inneren Rande bewimperte, an der Spitze bebartete Lade und äusserst dicke, viergliederige, mit einem grossen, pferdehufähnlicLcn, die Lade nicht über- ragenden Endgliede versehene Taster. Das Kinn ist schmal, verkehrt-kegelförmig, vorne zwei- 6' 4:4 Dr. Ludwig Redtenbacher. mal ausgebuclitct. Die häutige Zunge ist sehr verlängert, gleichbreit, vorne gerade abgestutzt und besitzt in der Mitte eine hornige Leiste, auf deren Ende, im zweiten Drittel der Zunge, die kurzen, fadenförmigen, zTs^eiglicderigen (?) Taster eingefügt sind, welche die Zunge nur wenig überragen. Die Vorderbrust zeigt beiderseits eine den entsprechenden Fühlerknopf vollkommen aufnehmende Grube und zwischen den kugeligen Vorderhüften pinen spitzigen Fortsatz zur Mittelbrust, welche in Form von zwei runden Hornplatten zwischen den Mittelhüften hervor- tritt. Die Hinterhüften sind quer, mit einer Rinne zur Aufnahme der Schenkel, und diese mit einer Rinne für die Schienen. Die Füsse sind frei, einfach, dünn, fünfgliederig, das Klauenglied lang, mit zwei mit einem starken Zahne bewaffneten Klauen. Flügeldecken an der Spitze ein- zeln abgerundet, die Afterdecke frei. Bauch mit fünf gleich langen Ringen. Körper geflügelt. 256. THAUMAGLOSSA RUFOCAPILLATA (nov. spec.). Nigra, punctatissima, cinereo-'puhescens, cajyite, thorace pygidioque rufo-pilosis elytris fasciis tribiis parce albido p)ilosis, antennis pedibiisque 7-ufo-piceis , tarsis fulvis. Longit. IVs'". Latit. elytr. l'/s'". Der gerundet eiförmige, flach gewölbte Körper ist schwarz, oben sehr dicht, unten spar- samer punktirt und grau behaart, die Fühler und Beine sind röthlich pechbraun, die Tarsen rostgelb, der Kopf und das Halsschild sowie die Afterdecke sind mit rothgelben Haaren bekleidet, die Flügeldecken haben drei weissgrau behaarte, etwas undeutliche Querbinden, eine an der Wurzel, die zweite in der Mitte, die dritte zwischen dieser und der Spitze. Das Flals- schild ist hinten doppelt so breit als lang, nach vorne sehr stark zugerundet, der Vorderrand wenig ausgeschnitten, der Hinterrand im flachen Bogen beiderseits ausgebuchtet, in der Mitte in einen breiten Fortsatz gegen das spitzige Schildchen erweitert, die Oberfläche etwas weniger dicht als die Flügeldecken punktirt, letztere kaum so lang als zusammen breit, an der Wurzel und Spitze einzeln abgerundet, und knapp an den Plinterrand des Halsschildes anschliessend, dessen scharf vorspringende Hinterwinkel die Schultern etwas umfassen. Unterseite mit etwas schuppenartiger Punktirung, welche auf der Hinterbrust stärker, tiefer und sparsamer wird. Von Hongkong. 257. TROGODERMA (euehopalus) VARIEGATüS Soli er, in Gay's Hist. phys. dß Chile Zoolog. IV. 373. No. 2. lam. 8. fig. 7. Von Chili. 258. TROGODERMA BIFASCIATA (nov. spec). Oblonga, nigra, dense subtiliter punctata, macula posthiimerali apiceque elytro- rum, antennis pedibusque ferrugineis, elytris fasciis duabus transversis albidopilosis. Longit. l'/ä'". Latit. elytr. Vs'"- Länglich, schwarz, unten dicht weissgrau, oben grau, schwarz und gelblich behaart, die Fühler und Beine, sowie eine Makel auf den Flügeldecken hinter der Schulter und ihre Spitze rostroth, zwei Querbinden, eine hinter der Wurzel, die zweite vor der Spitze der Flügeldecken weiss behaart. Halsschild um die Hüfte breiter als lang, nach vorne stark verengt, am Hiuter- rande beiderseits ausgehuchtet, oben dicht behaart, an den Seiten und vor dem Schildchen mit hell gefärbten Haaren. Schildchen undeutlich. Flügeldecken um ein Drittel länger als breit, kaum breiter als das Halsschild, vorne undeutlich, gegen die Spitze deutlich punktirt, mit Goleoptere7i. 45 Ausnahme der Binden, nur sparsam behaart. Von den beiden weiss behaarten Querbinden überzieht die vordere die rostrothe Schultermakel, und krümmt sich zum Schildchen hin, um sich hier mit der entgegengesetzton zu vereinigen, die zweite etwas vor der Spitze ist gerade und erreicht die Naht nicht, welche auf der hinteren Hälfte viel mehr als bei der vorigen Art eingedrückt, und durch einen tief eingedrückten Nahtstreifen erhaben geleistet ist. Von Chili. 259. ANTPIRENUS PDIPINELLAE Fabricius. Syst. El. I. 106. 1. Pz., Faun. 100. 1. Von Gibraltar. 260. ANTIIRENUS VARIUS Fabricius. Syst. El. I. 108. 8. Pz., Fn. 100. 3. Olivicr, Ent. II. 14. 7. 2. pl. 1. fig. 2 ^Anthrenus VerhaaciJ. Herbst, Kür. VII. 333. 9. Taf. 115. Fig. 8 fAnthrenua tricolorj. Eben daher. FAMILIE BYRRHIDAE. 261. CURIMUS ZEELANDICUS (nov. spec.). Breviter-ovatus, valde coyivexus, niger^ supra cinerea nigroque squamulatus, setia erectis, clavatis nigris in interstitiis alternis elytrorum in fasciculos longitudinales irreguläres condensatis , macidaque transversa post-mediana elytrorum albido- squamosa. Longit. '/a'". Latit. »/lo'"- Dem Curimus erinaceus Duftschmid von Grösse und Gestalt ziemlich gleich und von allen bekannten Arten dieser Gattung durch die stärkere Entwicklung und Verth eilung der schwarzen, aufgerichteten, keulenförmigen Schuppen verschieden. Der Kopf ist flach, sehr dicht punktirt, dicht grau beschuppt, mit zerstreuten, aufstehenden Kculschuppen. Das Ilalsschild ist doppelt so breit als lang, diciit punktirt, vorzüglich an den Seiten dicht grau beschuppt, mit schwarzen Keilschuppen , welche in der Mitte desselben vier in einer Querreihe stehende Büschel bilden. Das SchilJchen ist grau beschuppt. Die Flügeldecken sind fein gestreift (die Streifen nach aussen und rückwärts tiefer), fleckig grau und schwarz, an der Spitze dicht beschuppt, die Zwischenräume flach, die abwechselnden derselben mit schwarzen Büscheln von keulenförmigen Schuppen, von denen zwei Büschel beiderseits des dritten Zwischenraumes, eine etwas hinter der Mitte der Flügeldecken befindliche, an der Naht unterbrochene Quermakel nach vorne und rückwärts begrenzen. Die Büschel auf dem dritten Zwischem-aume bilden vor der weissen Quez-makel beiderseits zwei schwarze Längslinien. Die Unterseite ist grob und nicht dicht punktirt, jeder Punkt mit einer grauen Schuppe, die Beine viel feiner und dicht punktirt. Von Neu-Seeland. 46 -Dr. Ludioig Bedtenbacher. FAMILIE PARNIDAE. 262. PAENUS PROLIFERICORNIS Fabrleius. Syst. El. I. 332. No. 1. Panzer. Fn. 13. 1. Von Gibraltar. STRINA (nov. gen.). Caput jyrosterno receptum. Antemiae articxdo secundo auriculato^ triangulari. Palpi maxillares articulo ultimo fuaiforme. Prosternum inter coxas processu lato^ conico^ elevato marginato^ apice acuminato, libero. Mesostermim latum, antice rotun- dato productum, margine elevato. Coxae posticae intus subito dilatatae, approximatae. Thorax linea elevata intramarginali. Der Gattung Fomatinus Sturm i) zunächst stehend, von derselben aber durch den Bau der Vorder- und Mittelbrust, durch das Vorhandensein einer erhabenen Seitenlinie auf dem Halsschilde und durch den umgeschlagenen Seitenrand der Flügeldecken, der hier aussen und innen scharf geleistet bis zur Spitze verläuft, verschieden. Bei Pomatinus reicht dieser Theil der Flügeldecken nur etwas über die Hinterbrust hinaus und ist nirgends scharf gerandet. Die Fühler sind wie bei Pomattmis eingelenkt. Das Halsschild ist an der Spitze beiderseits aus- gebuchtet, so dass die Mitte ziemlich weit gegen den Scheitel vorragt, der Hinterrand ist dagegen nur beiderseits schwach ausgebuchtet und in der Mitte nur merklich gegen das Schild- chen erweitert, die Hinterecken wenig vorspringend, die Oberfläche neben dem Seitenrande mit einer kielförmigen, den Vorderrand nicht ganz erreichenden Längsschwiele versehen. Die Vorderbrust bedeckt vorne den grössten Theil des Mundes, nach rückwärts verlängert sich selbe in einen kegelförmigen, erhaben gerandeten Fortsatz, der aber in keine Vertiefung der Mittelbrust aufgenommen wird. Letztere ist breit, mit einem stumpfen, nicht ausgerandeten Fortsatze nach vorwärts ragend, und erhaben gerandet. Die Hinterhüften sind nach innen schnell und stark erweitert und einander nahe gerückt. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 263. STRINA AURICHALCEA (nov. spec). Supra nigra., setidis ocliraceis., aeneo-micantibus obsita, subtics picea pedibus rufo-ferrugineis nigro-geniculatis ; elytris profunde punctato-striatis. Longit. 91/5'". Latit. elytr. 1"'. Der Körper ist oben schwarz, unten braun, die Beine sind rostroth mit schwai'zen Knieen. Die Oberseite ist dicht mit feinen, kurzen, messiugglänzenden, gelblichen Börstchen besetzt. Das Halsschild ist um die Hälfte breiter als lang, äusserst dicht und feinkörnig gerunzelt. Die Flügeldecken haben neun mit grossen, tiefen Punkten besetzte, bis zur Spitze gleich tiefe Streifen mit gewölbten, undeutlich gerunzelten Zwischenräumen, sind doppelt so 'j Sturm's Gattungsname ist gebildet aus dem Worte: n:üj,u.a — Deckel, wegen des Deckels, welchen das vergrösserte zweite Fülilerglied für die Fühlerkeule bildet. — Laeordaire (Gen. des Cole'opt. IV, pag. 5 05j schreibt Pofaminus. Coleoj)teren. 47 laug als zusammen breit, etwas hinter der Mitte bauchig erweitert, an den Seiten ziemlich breit gerandct. Brust und Bauch dicht körnig punktirt. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. Von Chili. 264. Eons CHILENSIS Philippi. Reise durch die Wüste Atacama pag. 171. FAMILIE PECTINICORNIA. 265. PIIOLIDOTUS HUMBOLDTI Schoenherr. Syn. Ins. I. 3. app. 197. 277 CLamprimaJ. Gudrin, Icon. Ins. 109. pl. 27. fig. 6. Von Brasilien. 266. CHIASOGNATHUS GRi\JsTII Stephens. Transact. of the philos. socicty of Canterbury. Vol. IV. pl. 1 u. 2. Sturm, Catal. edit. IV. pag. 343. Taf. IV. flg. 1 u. 2. Dieser prächtige Lucanide wurde vom Herrn Zelcbor aus St. Jago de Chile in ziem- licher Anzahl mitgebracht. Die Jlännchen wechseln an Grösse (sammt den Oberkiefern gemessen) von l'/j Zoll bis zu 2 Zoll, 9 Linien, die Weibchen zwischen einem und zwei Zollen. 267. KYSSONOTUS NEBULOSUS Kirby. Linn. Transact. Xu. 411. 50. pl. 21, fig. 4 (LucanuaJ. Sturm. Catal. cdit. IV. pag. 345. Taf. 3. Fig. 9. Von Sidney. 268. LAMPRIMA LATIIEILLII Mac-Leay. Ilor. cnt. I. 101. 2. Donovan, Ins. of New-Holl. tab. I. iig. inf. med. fLucanua aeneuaj. Boisduval, Faune de l'Ocean (Lamprima aeneaj. Diese Art wurde ebenfalls in grosser Anzahl aus Sidney mitgebracht. Die Männchen, 9 bis 14'" lang, sind säinmtlich hellgrün mit Goldglanz, die Weibchen, 7 bis 11'" lang, sind blau, dunkelgrün, kupt'erglänzend oder braun erzfärbig. 269. CLADOGNATHUS GIRAFFA Fabr. Syst. El. n. 248. 2 (LucanuaJ. Olivier, Entom. I. 1. 21. 15. pl. 5. i\'^. 16 (LucanuaJ. Bur meiste r gibt Vorder-Indien als Vaterland dieses Käfers an, das von der Expedition mitgebrachte Exemplar ist von Manilla. 270. ODONTOLABIS GAZELLA Fabricius. Syst. El. II. 250. 9 (LucanuaJ. Westwood. Orient. Entom. 54. tab. 26. fig. 2, 3, 4. Von Borneo. 271. ODONTOLABIS BROOKEANUS Snellen van VoUenhoven. Tijdsclirift voor Entom. IV. pag. 107. pl. 6. fig. 1. Bei dem einzigen von den Naturforschern mitgebrachten Exemplare, welches aus Borneo stammt, fehlt der 'keilförmige gelbe Flecken am Vorderrande des Halsschildes, welchen obige citirte Abbildung zeigt. 48 Dr. Ludwig Bedtenhacher. 272. ODONTOLABIS PLATYNOTUS Hope. Catal. Lucan. pag. 5. 18. (Weibchen.) Saunder's Transact. of tho entomol. Soe. of London. New. Ser. III. 49. pl. 3. fig. 4 u. 5 (0. emarginatusj. Männchen. Ein Männchen aus Hongkong. 273. NEOLUCANÜS CASTANOPTERUS Hope. Gray, Zool. Miss. 1831. pag. 22. Westwood, Orient. Entern. 22. tab. 10. fig. 5. Männchen und tab. 26. fig. 6. Weibchen. Von Hongkong. 274. CYCLOmiATUS TARANDUS Thunberg. Mem. Soo. Nat. de Mosoou 1. 190. tab. XII. fig. 1 fLucanusJ. Schoenherr, Syn. Ins. I. 111. 322 fLucanus rangifer). Boisduval, Voyage de l'Astrolabe. Entom. Coleopt. pl. 6. fig. 20. Von Borneo. 275. STREPTOCERUS SPECIOSUS Farmaire. Annales de la socifte entom. de France 1850. pag. 55. pl. I. II. a, q^ b. 9- Von Chili. 276. SCLEROSTOMUS BACHUS Hope. Catal. Luc. 7 (Lucanus). Burmeistor. Handb. V. pag. 424 (Scler. Darwinii). Eben daher. 277. SCLEROSTOMUS FEMORALIS Gudrin. Revue Zool. 1839. pag. 303. Westwood, Transact. of the entom. Soc. of London. N. S. II. 209. tab. XII. fig. 9. Burmeister, Handb. V. S. 424 (Scler. rulripesj. Solier, Gay Hist. phys. de Chile Zool. V. pag. 50 (Dorcus ruflpes) pag.^52. (Dorcus SjpinolaeJ pag. 53. (Dorcus leiococephalusj. Eben daher. 278. SCORTIZUS CUCULATUS Blanchard, in d'Orbigny Voyage de l'Amdrique merid. VI. 2. Ins. pl. 12. fig. 10 (LucanusJ. Burmeistor, Handb. V. S. 427. 6. Eben daher. 279. SCORTIZUS VITTATUS Eschscholtz. Entom. pag. 9 (LucanusJ. Blanchard in d'Orbigny's Voyage de l'Am^r. m6rid. pag. 194. No. 603. pl. XII. fig. 8 (Lucanus caelatus). Eben daher. 280. SCORTIZUS RUBROVITTATUS Blanchard, in d'Orbigny's Voyage de l'Amdr. mdrid. pag. 194. No. 604. pl. XII. fig. 9. Eben daher. 281. FIGULUS STRIATUS Fabricius. Syst. El. II. 253. 23 (Lucanus). Schoenherr, Syst. ins. I. 3. 331. 3 (Platycerus striatusj. Castelnau, Hist. natur. des Ins. Coleopt. II. 175. 3 (Eudora striata). Von Kar-Nikobar. 282. CERATHOGNATHUS IRRORATUS Parry. Transact. of the entomol. society of London. IV. pag. 56. pl. I. fig. 4 (Mitophyllus). Von Neil-Seeland. Bayof Island. Coleopteren. 49 283. PASSALUS TRIDENS Wiedemann. Zool. Mag. 11. 1. 109. 1G8. Pcrcheron, Moiiogr. 23. 3. pl. 2. 11^. 3. Perty, Col. Ind. or. 37. fig. 2 fPass. laterisailptusj. Ca.stolnaii, Ilist nat. des Ins. Coloopt. II. 179. 1 ( Ocylhoe tridensj, Von Java. 284. PASSALUS NIKOBARICUS (nov. spcc). Niger, nitidus, thoracis lateribtcs glabris ; antennis hcxajphyllis, folüs tribus primis multo minoi'ibus ; thorace linea media longitudinali nulla; elytris striis duabus internis fix, caeteris subtiliter punctatis, interstitio septimo et nono disperse punctatis, idtimo mitice 2)U7ictato. Longit. 13'", Latit. clytr. 5". Eine von der kleineren Zahl jener Arten, deren Ilalsschild keine vertiefte Mittellinie zeigt, und .sich vorzüglich durch feine, schwache Punktirung der Flügeldecken-Streifen auszeichnet, von denen der innerste ganz glatt, der zweite nur sehr undeutlicli punktirt ist. Der Körper ist schwarz, glänzend, unten nur .sparsam rothgclb behaart, die Seiten des Halsschildes und der Schulterrand der Elügeldcckcn nur mit sparsamen i'othgelben Haaren. Der Kopf ist symme- trisch gebaut, seine Stirnc hidbkrcisförmig vertieft, am Vorderrande mit zwei grossen vorsprin- genden Zäiinen, deren Wurzel innen mit einem kleinen Höcker versehen ist, rückwärts mit einer erhabenen, in der Mitte mit einem kleinen Höckerchen bewehrten Querkante. Halsschild inn ein Drittel breiler als lang, fein geleistet, glänzend glatt, mit einer punktirtcn Grube vor den absjerundcten Ilintercckcn und einigen undeutlichen Eindrücken hinter den Vorderecken. Flügeldecken mehr als um die Hälfte länger als hinter der Mitte breit, an der Basis wenig breiter als die Jlitte des Halsschildes, bis nahe der Spitze allmählig und schwach erweitert, oben flach gewölbt, fein und ziemlich gleichtief gestreift, der siebente und neunte Zwischenraum mit grösse- ren zerstreuten Punkten, der zehnte feiner und dichter an der Wurzel punktirt. Zweites Glied der Lippentaster beinahe dreimal so lang und breiter als wie das dritte, letzte Glied. Vorderbrust mit einem schmalen Fortsatze zwischen den Mittelhüften, dieser in eine Spitze auslaufend und an den Seiten fein und undeutlich punktirt. Jlittel- und Hintersehienen am Anssenrande ohne Dornen, mit rothgclben ILiaren. Von der nikobarischen Insel Sambelong. 285. PASSALUS POLITUS Burmeistor. Handb. V. S. 465. No. 6. Perchoron, Monogr. 29. 6. pl. 2. fig. 5 (Passalus düatatusj. Von Madras. 286. PASSALUS AUSTRALASICUS Perchcron. Monogr. Suppl. 6. G. pl. 7 7. fig. 2. Von Manilla. 287. PASSiVLUS DENTATUS Fabricius. Syst. El. II. 256. No. 5. Percheron, Monogr. 66. 26. pl. 5. fig. 1. Von Amboina. 288. PASSALUS TLASCALA Percheron. Monogr. 45. 14. pl. 3. fig. 5. Suppl. 12. 17. Rio-Janeiro. 289. PASSALUS PUNCTATISSLMUS Esehscholtz. Dissertatio ö. Xo. 7. Percheron, Monogr. 57. 17. pl. 3. fig. 8. Eben daher. Novara-Expcdition. Zoologischer Theil. Bd. II. 1. Re d t e n b ac her. Coleopteren. 7 50 D7\ Ludwig Redtenbacher. 290. PASSALUS CRENATUS Eschscholtz. Dissortatio No. 14. Pcrclieron. Monogr. 38. 11. pl. 3. fig. 3. Mac-Leay, Horae entomol. I. 106. fPaxiUus crenatus). Rio Janeiro. 291. PASSALUS BINOMINATUS Percheron. Monogr. Suppl. 23. 38. Id. Monogr. 80. 35. pl. 6. fig. 2 (Pasa. occipüalisj. Eben daher. 292. PASSALUS QUADRICOLLIS Eschscholtz. Dissertatio. Xo. 10. l'orclieron, Monogr. 59. 22. pl. 4. fig. 5. Eben dalier. 293. PASSALUS MORIO Percheron. Monogr. 83. 37. pl. 6. fig. 7. Ebenfalls von Brasilien. 294. PASSALUS VALIDUS Burmeister. Handb. V. pag. 513. No. 81. Von Brasilien. 295. PASSALUS TERES Percheron. Monogr. Suppl. 39. (55. Von Sidney. F.4MILIE LAMELLICORNIA. 296. ATEUCHUS SACER Fabricius. Syst. El. I. 54. 1. Ulivier, Entom. I. 3. 183. pl. 8. fig. 59. Von Gil)raltar und von dem Vorgebirge der guten Hoffnung. 297. ATEUCHUS SURI Hausmann. lUiger. Mag. V. S. 244. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 298. ATEUCHUS CICATRICOSUS Lucas. Explor. scientit". de l'Algcrie Anim. artio. Coleopt.-pag. 249. ßtJO. pl. 23. fig. Ö. Von Gibraltar. 299. ATEUCHUS INTRICATUS Fabricius. Syst. El. I. 56. Xo. 8. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 300. PACHYSOMA AESCULAPIUS Olivier. Entom. I. 3. pag. 154. pl. 24. fig. 207 fScarahaeusJ. Mae-Leay. Horae entom. IL pag. 507. Eben daher. 301. GYMNOPLEURUS CANTHARUS Erichson. Ins. Ueutschl. III. S. 7 57. No. 3. Von Gibraltar. Gohoptercn. 51 3U2. GYMNOPLEUßUS MOPSUS Pallas. loüi). 3. 3. tab. A. flg. 3 (ScarabaeitsJ . Herbst, Käf. II. 311. 20. Taf. 20. fig. 5 (Scardbaeus pilularinsj. Fz., Fn. 49. 10 (Scarabaeua GeqffroyaeJ. Eben dalicr. 3U3. GYMNOPLEURUS MILIARIS Fal.rioius. Syst. El. I. 5G. No. 5 CAteuchus miliarüj. Oliv. Kntom. I. 3. 200. pl. 18. (ig. I(i4 (eod.J. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 304. CANTIION SMAUAGDULUS Fabricius. Syst. El. I. pag. 58. No. 17 {AteuchuaJ. Olivier, Entern. I. 3. pag. 194. pl. 14. fig. 131 ( ScarabaexuJ . Von Rio-Janciro. 305. CANTIION FULGIDUS (nov. spcc). Cupreus, viridi-aureo refulgens^ suhtus obscurior pedibus nigris, antennarum capitulo fiilvo : clypeo bidentato: elytris obsoletissime striatn-pimctati$ ; tibü.i antiria tridentatin, spina apicali bifida. Longit. 5»/» — 6". Latit. clytr. 4 — 4«/,'-. Die Oberseite ist lebhaft kupferfarbig mit griiiilicliciu Goldglaiize, die Unterseite i.si dunk- ler, die Beine sind schwarz, der Fühlcrknojil' ist gelb. Der Kopf ist halbrund, nicht punktirt, der Scheitel gewölbt, der Vorderrand aufgebogen, in der Mitte mit zwei ziemlich grossen, drei- eckigen Zähnen versehen. Das Ilalsschild ist beinahe um die Iliiltte breiter als lang, stark gewölbt, spiegelglatt, an den Seiten gerundet erweitert, nach vorne mehr als nach rückwärts verengt, nu't ziemlich breit abgesetztem Rande. Flijgeldeckcn viel kürzer als zusammen breit, wie das Halsschild spiegelnd glatt, mit äusserst feinen grüidichen, hie und da mit Pünktchen versehenen Längslinien, und mit Runzeln auf deni umgeschlagenen Scitenrande. Unterseite, mit Ausnahme der goldglänzenden llinterbrust, dunkel kupferfarbig. Beine schwarz, die Schenkel auf der hinteren Ilulflc glanzlos. Vorderschienen am Aussenrande gekerbt, und mit drei grossen, ziemlich spitzigen Zähnen vor der Spitze und einem an der Spitze getheilten Enddornc. Von Brasilien. 30Ü. CANTIION L.VMPRODERES (nov. spec). Nigro-violaceus , capite, thorace valde transverse convexo pygidioque aureis, elytris rubro-cuprcin, antennaruvi capitulo nigro; clypeo in medio obtuse bidentato; tibiis anticis acute tridentatis, spina apicali bifida. Longit. 5 ". Latit elytr. 3'/»' "■ Dem Canth. rutilatiK Castclnau nahe stehend, aber bedeutend grösser und sowohl durch die Färbung als vorzüglich durch das viel breitere und der Quere nach viel stärker kissenartig gewölbte Ilalsschild verschieden. Kopfschild quer, glatt, der Scheitel flach, der Rand an den Seiten fein, vorne etwas stärker aufgebogen, mit einem dreieckigen Einschnitte, wodurch zwei stumpf vorragende Zähnchen sich bilden. Ilalsschild mehr als um die Hälfte breiter als lang, an den Seiten stark gerundet erweitert, der fein geleistete Seitenrand in der Mitte etwas winkelig vor- gezogen, die Oberfläche mattgoldglänzend, ohne sichtbare Punktirung. Flügeldecken kürzer als zusammen breit, mit äusserst feinen, aber deutlichen Punktreihen, hell kupferroth gefärbt mit nur schwachem, matten Glänze und glattem umgeschlagenem Rande. Afterdecke kupferig goldglänzend. Unterseite nicht punktirt, schwarz mit blauem Schimmer. Beine mit überall 52 Dr. Ludioicj Eedtenbacher. glänzeiulcn Stlienkclu und dreizähnigen Schienen, die Zähne spitzig dreieckig, der Enddorn mit getheilter Spitze. Von Brasilien. 3U7. CANTHON QUADPa-PUNCTATUS (nov. spec.). Nigro-vircdcens, cupite tTioraceque laevibus pygidioque aeneo-viridibus^ clytris jjimctato-striatis rufo-testaceis., plerumqiie punctis aliquot nigris in medio transverse positis ornatis, cupitido antennarwn flavo; clypeo antice quadri-dentato., dentibus externis obtusis; tibiis anticis tridentatis, spina apicali apice simplici. Longit. 5'/a"'. Latit. clytr. Sa/s'"- Dem üanth. sej3tenLmacidatus Latr. an Grösse und Gestalt ähnlich und ebenfalls mit einem schart' zugespitzten, einfachen Enddorne der Vorderschienen versehen. Die Unterseite ist schwarzgrün, der Kopf und das Ilalsscliild, beide ohne Punktirung, sowie die Afterdecke sind goldgrün, die Flügeldecken sind röthlich gelbbraun, haben eine schwarze Naht, und gewöhnlich eine Querreihe von punktförmigen, schwarzen Makeln etwas hinter der Mitte. Die Fühlerkeule ist gelb. Das sehr Hacli gewölbte Kopfschild ist vorne öach ausgerandet, die Aus- randung beiderseits von einem stumpfen Zahne begrenzt und in der Mitte mit zwei schmalen, dornartigen Zähnen bewehrt. Die Flügeldecken sind fein, aber deutlich gestreift, die Streifen undeutlich punktirt, der erste Zwischenraum ist schwarz, der dritte und fünfte gewöhnlich etwas hinter der Mitte mit einer kleinen, schwarzen Makel gezeichnet, der umgeschlagene Rand faltenlos. Die Unterseite ist glatt. Die Beine haben überall glänzend glatte Schenkel, und am Aussenrande gekerbte und vor der Spitze mit drei starken Zähnen versehene Vordersehienen. Eben daher. 308. CANTHON PUNCTICOLLIS (nov. spec). Niger, vertice thoraceque pimctatis aeneo-viridibus vel aureis, elytris distincte punctato-striatis, rufo-testaceis, antenyiarum capitulo flavo; clypeo antice bidentato ; tibiis anticis tridentatis spina apicali simplici. Longit. 5'". Latit. clytr. S'/a'". Durch die zwar feine, aber deutliche und dichte Punktirung des Kopfes und Ilalsschildcs und die ziemlich tiefen, deutlichen Punktstreifen der Flügeldecken ausgezeichnet. Die Unter- seite ist schwarz, der hintere Theil des Kopfes sowie das Halsschild sind goldgrün oder röthlich goldglänzend, die Flügeldecken sind röthlich-gelbbraun mit oder ohne grünem Erzschimmer, die Fülller sind rostroth mit gelber Keule. Das Kopfschild ist sehr flach gewölbt, auf dem Scheitel mit einer kleinen, feueren Erhöhung, der Vorderrand ist etwas aufgestülpt, vorne seicht dreimal ausgebuchtet und in der Mitte mit zwei stumpfen Zähnen versehen. Das Halsschild ist an den Seiten sehr stark und etwas winkelig erweitert, oben stark kissenartig quergewölbt. Die Flügel- decken sind merklich schmäler als das Halsschiid, viel kürzer als zusammen breit, haben deutliche Streifen mit deutlichen, nicht gedrängten Punkten, und breite, flache, sehr fein punk- tirte Zwischenräume. Die Unterseite ist deutlich punktirt, die Punkte der Brust stärker und sparsamer wie die der Bauchringe. Die Beine sind stark, mit verdickten, überall glänzenden Schenkeln. Der Aussenrand der Vorderschienen ist in der Mitte scharfkantig, an der Spitze mit drei grossen Zähnen bewehrt, gegen die Wurzel sägezähnig. Der Enddorn ist lang, dünn und scharf zugespitzt. Eben daher. Coleopteren. 53 309. CAXTIIOX AURICOLLIS (nov. spec). Kigro violaceunf capite tkoraceque laevibiis, crq)reo-aureis, elytris obsolete striatis cyancia, antennis ingris: clypeo ayüice (juadridcntato, dcntibiis externis oltnsis; tfbüs anticia trkleittatit:, spina apicali bifida. Longit. 4'/»'". Latit. clytr. 3 ". Eine schöne, mittelgrossc Art mit kornblumenblauen Flügeldecken und goldglünzendem Kopf und Ilalsschilde. Der Kopf ist glatt, schwach gewölbt, der Vorderrand eingedrückt und flach ausgebuchtet, die Buchtung von zwei stumpfen Zähnen begrenzt und in der Mitte mit zwei schmalen, ziemlich langen Zähnen bowciirt. Das Ilalsschild ist ebenfalls spiegelnd glatt, au den Seiten stark und etwas winkelig erweitert, oben massig kissenartig gewölbt. Die Flügel- decken sind so breit als das Ilalsschild, zusannnen viel breiter als lang und von kaum vertieften, nur durch die etwas mattere Färbung erkennbaren Streifen durchzogen, die Zwichenräumc ähnlich wie der Kopf, die Afterdeckc und die Unterseite mit äusserst feiner, nur bei starker Vcrgröascrung sichtbarer Punktirung. Vorderschienen am Aussenrandc fein sägeartig gekerbt, an der Sjiitzc mit drei starken Zähnen. Enddorn an der Spitze gespalten. Xcin Hrasilicn. 31U. CANTIION CYANOITEKUS (nov. spee.). Niger, capite, thorate, pygidio femorumque viedio ricfo-flavis, elytris obsolete .striatid cyancis , anteiviarum capitulo flavo; clypeo quadri-dentato; tibiis anticis tridctitatis, spina apicali bifida. Longit. 5'". Latit. elytr. 3'/,'". Der Körper ist schwarz, die Flügeldecken sind dunkelblau, der Kopf, das Ilalsschild, die Afterdeckc, sowie der mittlere Theil der Schenkel sind gelbroth, die Fühierkeule gelb, der Ilinter- raiid des Halsschildes, eine kleine Makel in der Mitte des Vorderrandes und fünf eine Querreiho bildende kleine Makeln in der Mitte sind schwarz. Das Hache Kopfschild hat in der Mitte vier Zähne, die zwei mittlerct) schmäler und länger, die äusseren dreieckig. Die Flügeldecken sind merklich schmäler als das Halsschild, beinahe um die Ilidfte breiter als lang, undeutlich gestreift, die Streifen kaum punktii-t, die Zwischräumc ähnlich dem Kopfe und Halsscliilde mit nur schwer sichtbaren Pünktchen besetzt. Afterdecke äusserst fein und dicht punktirt, ebenso die Unterseite. Die Beine sind massig stark, schwarz, die Schenkel, mit Ausnahme der Wurzel und Spitze, rothgclb, die Tarsen rostroih. Die Vorderschienen haben am Aussenrande allmälig gegen die Spitze grössere Sägezähnchen, drei grosse, gekerbte Zähne vor der Spitze und einen an der Spitze getheilten Enddorn. Eben daher. 311. CAKTIION ORNATUS (nov. spec). Niger, sericeo-micans, thorace flava, aeneo-micante macula arde-scutellari tricu- spidata nigra, antenna7-um capitulo ferrugineo; clypeo bi-dentato; tibiis anticis tridentatis, spina apicali simplici. Longit. 3". Latit. elytr. 2^/^". Der Käfer ist schwarz, oben matt, unten massig glänzend, der Fühlcrknopf ist rostroth, das Halsschild hell gelb mit grünlichem Metallschimmcr und schwarzer Zeichnung am Hinter- rande; dieser Rand ist nämlich schmal schwarz gesäumt, der Saum innerhalb der Ecken stumpfwinkelig erweitert und in der Mitte in eine ziemlich breite, vorne dreispitzige, mit der 64 Dr. Ludwig Redtenhacher. mittleren Spitze die Mitte des Ilalsschildes erreichenden Makel vergrössert. Das ganz flache, äusserst fein gekörnte Kopfschild ist vorne etwas abgestutzt, fein erhaben gerandet und dreimal ausgebuchtet mit zwei stumpf vorragenden Zähnen. Das Halsschild ist nahe doppelt so breit als lang, an den Seiten winkelig erweitert, alle Ränder fein erhaben gerandet, die Oberfläche stark kissenartig gewölbt. Die Flügeldecken sind kaum merklich breiter als das Halsschild, zusammen etwas breiter als lang, äusserst fein gekörnt, mit feinen undeutlichen Streifen. After- decke und Unterseite äusserst fein und dicht gekörnt. Vorderschienen am Aussenrande säge- artig gekerbt mit drei grossen, an ihren Rändern nicht gekerbten Endzähnen, und einfach zuge- spitztem Elnddorne. Von Süd-Amerika. 312. MEGATHOPA VH^LOSA Eschscholtz. Entomogr. edit. Lequ. pag.34. Blanchard in Gay'sHist. phys. de Chile. Zoolag. V. pag. 58. Iam.l5.fig.6. Von Chili. 313. DELTOCHILUM BRASILIENSE Castelnau. Hist. natur. des Insectes Colöopf. II. pag. 73. No. 4 fHyhomaJ. Von Rio-Janeiro. 314. DELTOCmLUM FURCATUM Castelnau. Hist. natur. des Insectes Coleopt. 11. pag. 74. No. 8 (Hyhonia). Eben daher. 315. CHOERIDIUM PLATYMERUM (nov. spec). Nigrum, nitidwn, antennis palpisque ferrugineis, pedibus piceis ; clypeo antice hilobato-j thorace laterihns parum suhtiUter punctatis:, elytris punctato-striatis ^ femo- ribus posttcis dilatatis. Longit. 3'". Latit. clytr. 2'". Schwarz, stark glänzend, die Unterseite pechschwarz, die Fühler und Taster rostrotli, die Beine pechbraun. Kopf doppelt so breit als lang, sehr flach gewölbt, der Vorderrand in der Älitte eingedrückt und dreieckig ausgerandet, das Kopfsehild dadurch in zwei abgerundete Lappen getheilt. Halsschild um die Hälfte breiter als lang mit abgerundeten Ecken, die Ober- fläche kissenartig gewölbt, spiegelnd glatt, an den Seiten mit zerstreuten, feinen Pünktchen, und zwei schwachen kleinen Eindrücken, wodurch die Seiten in der Mitte etwas wulstig aufgetrieben erscheinen, der Seitenrand vorne mit gelbrothen Wimperhaaren. Flügeldecken in der Mitte kaum breiter als das Halsschild, ebenso lang als zusammen breit, fein gestreift, die Streifen mit feinen, nicht dicht stehenden Punkten, gegen die Spitze vertieft, der Nahtstreifen tiefer und stärker punktirt. Hiaterschenkel auf der äusseren Hälfte nach rückwärts lappenartig erweitert. Vorderschienen mit drei einfachen Zähnen vor der Spitze und mit einem breiten an der schief abgestutzten Spitze nach innen eckig erweiterten Enddorne. Von Rio-Janeiro. 316. CHOERIDIUM FOVEICOLLE (nov. spec). Nigrum.) nitidum., antennis^ clava excepta^ palpisque ferrugineis^ pedibus piceis \ clypeo antice obtuse bidentato; thorace lateribus dense punctatis in angulis anticis fovea magna , oblonga , ifi media foveola parva impressis ; elytris striatis , striis obsolete punctatis. Longit. 3V4— 2V5'"- Colecpteren. 55 Schwarz, stark glänzend, die Fühler, mit Ausnahme der schwärzlichen Keule sowie die Taster rostroth, die Beine pcchbraun. Kopf um die Ilälfie breiter als lanjr, sclir fiach gewölbt, spiegelnd glatt, vorne in der Mitte eingedrückt und mit einem dreieckigen, von zwei stumpfen liöckerchcn begrenzten Ausschnitte. Ilalsschild beinahe doppelt so breit als lang, hinten abge- rundet mit sehr stumpfen Winkeln, vorne tief ausgerandet mit stark vorspringenden, an der Spitze abgerundeten Winkeln, oben massig gewölbt, spiegelnd glatt, an den Seiten dicht und tief punktirt mit einer grossen länglichen Vertiefung in den Vorderecken und einem kleinen Grübchen in der Mitte, wodurch in der Mitte innerhalb des vorne gelbroth bew^imperten Seiten- randes ein glatter Längswulst sich bildet. Flügeldecken merkbar breiter als das Halssehild, zusammen ebenso breit als lang, ziemlich tief gestreift, die Streifen fein punktirt, die Zwischen- räume vorzüglich gegen die Spitze etwas gewölbt. Schenkel nicht erweitert. Vorderschienen mit drei einfachen Zähnen vor der Spitze und einem an dem schief abgestutzten Endo nach innen eckig erweiterten Enddorne. Von Kio-Janciro. 317. COrßlS HISPANUS Linne. Syst. Nat. I. 2. pag. 546. 21 (Scarabaeu»). Olivier, Entom. I. 3. pag. 113. No. 131. pl. 6. fig. 47. a. IJeni. pag. 112. 130. pl. G. fig. 134 CScarahaeua paniscusj. Fabriiius, Syst. El. I. pag. 43. No. 59 fCopris panUcuaJ. Von Gibraltar. 318. COPKIS MOLOSSUS Fabrieius. Syst. El. I. 42. No. 56. Olivier. Eutom. I. 3. pag. 115. pl. 5. fig. 37 (ScarahaeusJ. Die Expedition brachte diese Art aus Java, Hongkong, Shanghai und Manilla. 319. COPUIS BUCEPIIALUS Fabrieius. Syst. El. I. pag. 42. No. 54. Olivier, Entora. I. 3. pag. 113. pl. 4. fig. 16 9 ff^carabaeusj . Von Java und Manilla. 320. COPKIS ISIDIS Latreille. Mcmoir. du Musee, V. pag. 249. lioheraan, Insect Caffrariae. II. pag. 214. No. 910 (Heliocoris laidiaj. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 321. COPRIS ANCEUS Olivier. Entom. I. 3. pag. 116. No. 134. pl. 2. fig. 14. Eben dalier und sicher nur eine Varietät der Copris lunaris. 322. COPRIS CRINICOLLIS Gcrmar. Ins. spec. nov. pag. 100. No. 171. Dejean, Catal. cdit. III. pag. 154 fCop. ciUataJ. Von Brasilien. 323. COPRIS ASSIFERUS Eschseholtz. Entomogr. edit. Leq. pag. 27. Eben daher. Eben daher. 324. COPRIS TORULOSUS Eschseholtz. Entomogr. edit. Lequ. pag. 27. 325. COPRIS EPHIALTES Mannerheim. Descript. pag. 13. Männchen. Dejean. Catal. edit. III. pag. 154 (Copria naauta). Weibchen. Perty, Delect. anim. pag. 42. tab. IX. fig. 3 (Copria protenaa). Eben daher 66 Dr. Ludwig Redtcnhacher. 326. COPRIS GLABRICOLLIS Hope. Prooeed. of the entomol. Society of London 1842. pag. 44. Von Sidney. 327. PIIANAEUS JASIUS Ol i vier. Entomol. I. 3. pag. 109. No. 126. tab. VII. fig. 50. o. f. Von Rio-Janciro. 328. PHANAEUS SAPHYRINUS Sturm. Catal. edit. I. pag. 65. Taf. 2. Fig. 15. Eben daher. Von Ceylon. 329. ONITIS PHILEMON Fabricius. Syst. El. I. .30. 14. 330. EURYSTERNUS PARALLELUS Castelnau. Hist. natur. des Insect. Coldoptferes. 11. pag. 92. 3. Von Brasilien. 331. ONTPIOPIIAGUS COLUMELLA Bohemann. Ins. Caffrariac. II. pag. 273. Xo. 957. Vom Vorgebirge der guten IIolFnung. 332. ONTHOPHAGUS VITULUS Fabricius. Syst. El. I. 48. 83 CCopris). Fabrieius gibt Ostindien als Vaterland dieses Käfers an, die drei Exemplare aber, welche die Expedition mitbrachte, sind vom Vorgebirge der guten IToflfnung. 333. ONTHOPPIAGUS FEROX (nov. spec). Ater, 2)arum nitidus, subtusferrugineo-pilosus, capitido antennarum fidvo; capite tlioraceque valde jiunctatis et rugosis in lärogiie sexu armatis; elytris punctu- laiis, suhtilitcr septem-striatis, striis punctatis; tibiis anticis quadridentatis. Mas. Carina frontali transversa, et comu recto, acuto, verticali. Thorace antice retuso , in medio cornubus duobus porrectts, divergentibus. Femina. Fronte bicarinata. Thorace antice retuso, in medio protuberantia obtusa, lata, elevato-viarginata et tuberculo parva, laterali juxta-posito. Longit. T'/a — 8'". Latit. elytr. 5'". Das Kinn ist bei dieser Art bis auf die Wurzel in zwei dachförmig an einander gelegte Lappen getheilt, welche Eigenthümlichkeit übrigens noch mehrere Arten der Gattung Oniho- phagics zeigen. Erichson hat in seinen Insect. Deutschi. III. S. 763 für diese Arten den Gattungsnamen — Monopus — vorgeschlagen. Der Körper ist kurz und dick, stark gewölbt, schwarz, glänzend, an der Unterseite mit langen, fuchsrothen Haaren ziemlich dicht besetzt, die Fühlerkeule und Taster sind rostgelb, die Tarsen pechbraun. Das erhaben gerandete, dreieckige, an der Spitze abgerundete Kopfschild ist durch eine erhabene Querlinie getheilt, der vordere Theil ist dicht querrunzelig, der hintere Theil ist bei dem Männchen seicht gerunzelt und mit einem gerade aufstehenden, dem Kopfschilde an Länge nahe kommenden Hörne versehen; bei dem Weibchen dicht gerunzelt und zwischen den Augen mit einer dicken, ziemlich hohen und etwas gekrümmten Kante bewaffnet. Das Halsschild ist um die Hälfte breiter als lang, an den Seiten etwas vor der Mitte stark gerundet Co/eop ferot. 57 erwoilert, die Ilintcrwiiikel vcrsclnvintlend, die Vordorwinkei stark vorsprinjjend, alle Ränder leistenartig aufgebogen, die 01>orfläphe auf den gewölbten Stellen dicht und grob runzelig oder körnig punktirt. Bei dem Männelicn ist das Ilalsschiid vorne stark eingcdrüekt, mit zvei grossen runden Gruben, über welche sich ein breiter, in zwei lange nach vorne und aussen gerichtete Spitzen getheilter Vorsprung erhebt. Bei dem Weibchen besitzt, das vorne nur wenig eingedrückte, Ilalsschiid in der Jlitte einen an den Ecken abgerundeten, erhabenen Querwulst und zu beiden Seiten desselben ein kleines, durch eine Einsenkung von dem Wulste getrenntes Ilöckerchen. Die Flügeldecken sind zusammen viel breiter als lang, fein und undeutiieh punk- tirt, jede mit sieben feinen, schwach punktirten Streifen. L)ie Vordcrsehienen haben vier, bei dem Miinnclien scbarfe. bei dem Weibchen stumpfe Zähne, von denen der oberste zicmlicli iinili^iiilicb ist. Zwei Männchen ilicser Art belinden sich in der kaiserliehen Sammlung von Swan- Ivivcr, ein Weibchen wurde von den Naturforschern aus Sidncy mitijebracht. Sid. Eben daher. Eben daher. \'on Ccvion. ;U54. ONTIIOPIIAGUS CEKEUS IIopc. Traiisact. of the eiitomol. Soc. of London. IV. pag. 282. Xo. 4. 335. ONTIIOPIIAGUS ANISOCEUUS Eriehson. Archiv f. Xatiirt:. MII. (1842) I. p-ig. Iö5. Xo. 65. 336. ONTIIOPIIAGUS AUKITUS Erichsun. Archiv f. Xaturj:. VIII. (1812; I. pai;. löO. \n. G7. 337. ONTIIOPIIAGUS UNIFASCIATUS Fabricius. Syst. El. I. pat-. 10. Xo. 46 CCopri»). 338. ONTIIOPIIAGUS CUNICULUS Ma< Lcayjun. Transact. of the entoraol. Societ>- of Ncw-South Wales. Vol. I. pag. 123. Xo. 36. Von Sidney. 339. ONTIIUPliAuL^ KEILEXICOKNIS (nov. spcc.). SiiLtuJi nifirn-rireic n.s alhido piUmis. siipra r iridis , .setutis ■squainif'»-m>lni'i ai/'idi.s, in elytria .scriati-s adsj^ersua, squamosc punctatm, thoracis disco laevi. Mas. Capite carina frontali tenui. scmilnna7-i, cormiqitc rerticali longo, fhoraci adjarcnte ejusque meditnn siipr-ranft. Fem. Latet. Longit. 4". 2Vj ". Der Körper ist unten schwärzlich grün mit gelblich weisser, langer, nicht dichter Behaa- rung, oben grün, mit kui zen. scliuppciiartigen. auf den Flügeldecken in unregelmässigen Reihen stehenden Börstehen. — die Fühlcrkcule ist rostroth, die Beine peehbraun mit grünem Metall- schimmer. Der Kopf ist halbkreisförnu'g, der Rand stark aufgebogen und vorne nicht aus- geschnitten, die OberHäche runzelig punktirt, mit einer halbmondförmigen, erhabenen Quer- kante auf der Stirnc und mit einem langen, flachen, an die Oberfläche des Halsschildes beinahe anliegenden Hörne auf dem Scheitel. Halsschild um ein Drittel breiter als lang, dicht schuppen- artig punktirt. in der Mitte der Länge nach glatt, und nach vorne etwas niedergedrückt, ohne P>höhungen. Flügeldecken dem Halsschildc an Länge und Breite gleich, äusserst fein punktirt- NoTan-Eipeditlon. Zoologischer Thcll. Bd. II. I. Rodtenbacher. Colcoptercn. 8 58 Dr. Liiäwig Bedtenhaclier. gestreift, die Streifen durch die schuppenartig und unregelmässig punktirten Zwischenräume hie und da verwischt. Afterdecke dicht und tief punktirt, jeder Punkt mit einer feinen, silber- glänzenden Borste. Vorderschienen vierzähnig. Ein Männchen aus Ceylon. 340. ONTIIOPHAGUS MARGINALIS Germar. Ins. spec. nov. pag. 104. No. 178. Von Gibraltar. 341. OXTICELLUS PALLIPES Fabricius. Syst. El. I. pag. G3. Xo. 38 ('Ateuchus). Id. !. c. pag. 63. No. 40 (Ateuchus pallensj. Olivier, Entom. I. 3. pag. 170. No. 211. tab. 23. fig. 203 fScarahaeusJ. Vom Vorgebirge der guten Ilofinung. 342. APIIODIUS ELEGANS Allibert. Guörin, Revue Zoolog. 1847. pag. 18. Von Hongkong. 343. APIIODIUS POSTICÜS Bo bemann. Ins. CafTrariae. II. pag. 347. Xo. 1029. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 344. APHODIUS (acrossus) LÜNGITARSUS (nov. spec.). Elongatus, cylindricus, fuscus, lateribus ciUatus, antennis^ ore 'pedihusque rufo- testaceis; capüe mutico, doise punctato . elevato-viarginato; tliorace minus dense jnmctato, linea media longitudinali laevi; elytris profunde puiictato-striatis , inter- stitiis convexiSj parce punctulatis; tibiis anticis tridentatis , dentibus viagnis, apice rotundatis. Longit. 4V5'". Latit. elytr. IVs"'- Eine der am meisten gestreckten Arten dieser Gattung, länger noch als der aus China stam- mende Aj)h. elongatus Fabr., mit vrelchem er einige Ähnlichkeit hat. Der walzenförmige Körper ist braun, die Fühler, der Mund, die Brust und die Beine sind röthlich gelbbi'aun, die Seitenränder sind mit langen Wimperhaaren besetzt. Der Kopf ist halbrund, flach gewölbt, tief und ziemlich tief punktirt, unbewehrt, der Rand stark aufgebogen. Das Halsschild ist um die Hälfte breiter als lang, nur an den Seiten gerandet, die Oberfläche viel feiner und sparsamer als wie der Kopf punktirt. Das Scliildchen ist massig gross, länglich mit abgerundeter Spitze, grob punktirt. Die Flügeldecken sind kaum merklich breiter als das Halsschild, beinahe doppelt so lang, als zusammen breit, tief punktirt-gestreift, die drei äussersten Streifen an der Schulter abgekürzt, die gewölbten Zwischenräume nur hie und da mit einzelnen feinen Pünktchen. Bi-ust und Bauchringe glatt. Mittelbrust ohne eine kielförmige Erhabenheit. Vorderschienen mit drei grossen, an der Spitze abgerundeten Zähnen. Borstenkränze der Hinterschienen mit abwechselnd kurzen und langen Borsten. Füsse lang und dünn, an den hintei'sten das erste Glied so lang wie der obere Enddorn der Schiene, die drei folgenden kürzer und allmälig an Länge abnehmend, das lOauenglied dem ersten Gliede au Länge gleich. Von Sidney. Colcoj^) 1 1. r c n. 59 345. APIIODIUS LIVIDUS Olivier. Lntoni. 1. No. 3. Sti. 93 tab. 26. tig. m. Creufzcr, cntom. Vers. 44. 12. Tab. 1. fig. 7. Ein mit österreichischen Exemplaren dieser Art vollkommen übereinstimmendes Indivi- duum aus Chili. 346. RYPARUS DESJAKDINSII West wo od. rr;iii~;ut. Ol' thc entoniol. Society oi' Lomlon. IV. pag. 241. pl. X\ni. fig. 5. Von .Tava. 347. PSAMMODIUS CAESUS Panzer. Fn. 35. 2 fScarabaeusJ. Erichson, Ins. III. 1»13. 1. \'on ( 'iiili 348. ATIIYREUS TKIDENTATUS Mac-Lcay. riorac CDtomol. pag. 12 4. No. 2. Von Brasilien. 349. BOLBOCFJtAS (elepuastomls,, PKOBOSCIÜEUS Schreiber. Transact. of tho Linn. Soc. Vol. VI. pag. 189 (Scarabaeiu). Mac-Lcay, Horao cntomol. pag. 122. No. 1. Von Sidnev. 35U. BOLBOCERAS QUADRIDENS Fabricius. Syst. El. I. 23. 6 ^s'.ar.i/ui.-»,» . Olivinr, Entoni. I. ,1. «2. 60. tab. 12. fig. 108. 9. Von Ceylon. 351. BOLBKCERA6 TKICORNIS Öolicr, in Ciav» Ilist. pby«. du Cbüc. Zool. V. pac. 07. 1. lani. 15. lis'. 'J. Von Chili. Xr2. BOLBOCERAS TETRAODON (nov. spec.). ::!i''ijt''boi>u.^. sttitiis rufo-tcstaceus^ ferruginco-hirsutus, supra obscu7-ior; thorace lakribus putictato: scutello laevi: elytn's /'•/>-• -fn'at/s, striia fortitcr punctatis; tibiis anticis externe qiiäique-dentati.s. Mas. Supra ru/o-fuscuü, capite antice dense pimctaio, quadricornuto , postice impresso, laevi: thorace antice fortiter exciso, excisura semilunaris postice arguto marginata, murgine edcntato. Fem. Supra nigra, e/i/tris picein , capite dense punctata elevato marginato, margine antico altiore, fronte cornu minuto, brevi, lato, apice subemarginato : thorace antice parum iinpresso. Longit. 7 — 8'". Latit. elytr. 4"/V ■ Kugelig gerundet und gewölbt, auf der Unterseite röthlieh gelbbraun und mit langen rostgelben Zottenhaaren besetzt, oben bei dem Männchen rothbraun, bei dem Weibchen schwarz mit pechbraunen Flügeldecken. Der Kopf ist vorne dicht punktirt, und in eine hornartige, etwas aufgebogene Spitze ausgezogen, an deren Basis sich der Scitenrand beiderseits zu einem kleinen Hörn erhebt, welche beide kleinen Hörner mit dem etwas längeren, am Ende des punktirten Theiles in der Mitte stehenden Hörne einen Rhombus bilden. Der hintere, eingedrückte Theil des Kopfes ist vollkommen glatt. Bei dem Weibchen ist der ganze Kopf dicht runzelig punktirt, erhaben gerandct, der Vordorrand in Form einer Querkante aufgebogen, der Scheitel mit einem kurzen, pyramidalen, an der Spitze undeutlich ausgerandeten Höcker bewaiFnet. Das Halsschild ist bei dem Männchen an den Seiten zerstreut punktirt, beinahe seine ganze vordere Hälfte halbmondförmig ausgeschnitten, der Ausschnitt spiegelnd glatt, und rückwärts von einer 8« 60 Dr. Ludwig Redtenhacher. srharfrandigen , in der Mitte kaum eingekerbten Kante begrenzt, — bei dem Weibchen zeigt das Ilalsschild vorne nur eine Grube, die Punkte an den Seiten stehen viel dichter, nur einzeln auf der Scheibe, und etwas dichter am liinteren Thcile der Mittellinie. Das Schildciicn ist glatt. Die Flügeldecken sind nicht tief gestreift, die Streifen aber tief punktirt, der eiifte und zwölfte in Punkte aufgelöst, die Zwischenräume sind eben. Die Beine sind etwas dunkler als die Unter- seite gefärbt, ihre Vorderschienen sind fiinfzähnig, die vordersten Zähne bedeutend grösser, die anderen gegen die Wurzel allmälig kleiner. Von Chili. Diese Art befindet sich in der kaiserlichen Sammlung unter dem Namen Bolb. (jziadridens Depuiset, in litt., welcher Name übrigens bereits von Fabricius an eine Art dieser Gattung aus Ostindien vergeben ist. 353. BOLBOCERAS MUNDUS (nov. spec). Globoso-ovatun, rufo-testaceus, subtus dilutior, pallidoqiw hirsutus; ihorace in media imrce^i lateraliter dense, fortiter piinctato; scutello subtilisaime parce punctato : elytris punctato-.striatis^ interstitiis lovitor convexis, impunctatis : tibüs anticis cxteimc .sexdentatis. Mas. Clypeo antice granulato-i-ugono , sextuberculato , tuberculis 77iinutis , in lineas duas regulariter dispositis , posticis majoribus : thorace antice triangulariter impresso, margine antico in medio elevato. Der Körpei' ist kugelig-eiförmig, oben braungelb, glänzend und unbehaart, unten blass bräunlichgelb mit langen gelblichen Zoiienhaareu. Der Kopf ist länglich, fein erhaben gerandet, nach vorne massig verengt, seine hintere Hälfte glatt, die vordere dicht runzelig gekörnt und mit sechs kleinen, gleichmässig in zwei Längsreihen vertheilte Tlöckerchen, von denen zwei am Vorderrande, zwei grössere am Ende des gekörnten Theiles und zwei in der Mitte stehen. Das Halsschild ist tief punktirt, die Punkte an den Seiten theil weise zusammcntliessead, g'egen die Mitte zu sehr vereinzelt, hinter der Mitte des Vorderrandes ist die Wölbung tief dreieckig ein- gedrückt. Das ziemlich grosse, dreieckige Schildchen zeigt äusserst feine, nur bei starker Vergrösserung sichtbare Pünktchen. Die Flüg'eldecken sind ziemlich tief gestreift, die Streifen tief punktirt, der eilfto und zvvtilfte Streifen in Punkte aufgelöst, die leicht gewölbten Zwischen- räume ohne Punkte. Die Vorderschienen haben sechs gegen die Spitze schnell an Grösse zuneh- mende Zähne. Ein Männchen ebenfalls von Ciiili. 354 TEOX HORRIDUS Fabricius. Syst. El. I. 111. 17. Olivier, Entom. I. 4. pag, 5. No. 1. tab. 2. tig. 1. Pallas, Icon. I. lO. tab. A. fig. 10. Vom Vorgebirge der guten Holi'uung. 355. TROX GE:\niATUS Fabricius. Syst. El. I. 109. No. 1. Olivier, Entomol. I. 4. pag. 7. Xo. 5. tab. I. fig. 3. Herbst, Käfer III. pag. 25. No. 7. Taf. 21. Fig. 7 ( Trox monachusj . Eben daher. 356. TROX BULLATÜS Curtis. Transact. of thc Linnean Society of London Vol. XIX. pag. 444. Gay, Ilist. phys. de Chile Zoologia. V. pag. 74. 1. lam. 16. fig. 2. Von Chili. Coleoptc /-en. Gl 357. TROX BREVICOLLIS Eschscholtz. Entomogr. pag. 12. Curtis, Transact. of the Liiinean Society of London. Vol. XIX. pag. 445 (Trox lacrimotusj. Von Chili. 358. TROX TRISULCATUS Curtis. Tran^aot. fi thf Linman Society of London. VoL XIX. pag. 446. Blanclianl, in Gay's Ilisf. pliys. de Chile. Zoologia. V. pag. 70. Eben dalicr. 359. CLOEOTUS SEMICOSTATL'S (Je.- mar. Zeitsclir. IV. .^. 1311. Eben daher. 3G0. ACAXTIIOCERUS MFRICATUS Curtis. Transact. oi' tlio Liuncan Society of London. Vol. XIX. pag. 444. Ülanchanl, in «Jay's IlL'^t. pliys. de C\x\\,-, 7,.,,l,,.-;:l V I,:1L- 70 ::u,, 1.1, tl,- 10. Eben ilalicr. .361. CRAT06UKLIS VI LI'INA Krichson. .Vrclnv uir Natiirg. 1. pag. *270. lUanchard, in ("Jay'.s llist. phys. de Chile. Zoologia. V. png. 11!». lam. 17. lig. 10. Eben daher. 362. CRATOSCELIS rL.\NA Hlanchard. Cai.il... ' . i. du MusiSuni. Tome 1. pag. ü2. Id. in . Eben daher. 363. t'RATUSCLLlS ijTUlULATA (iiuv. .-.iicc.;. Xigra, panim nitida, pilis longis, cinereo-fttscis, in cajiite nigris renfita; (horace profuwie doiseque punctata, in medio leviler canaliriüato ; elytris lateribus dense, disco disperse .subtilitcr punctatin, pnnctis atriolis fnnfjituifina/ibii.s conjimctis. Longit. 4— 4«/,'". Lntit. ciytr. 2'/,'. Der Cral. plana sclir älinlioh, durcli die Punktiriing des IlaUsciiildes und der Flügel- decken aber deutlich verschieden. l)er Körper ist schwarz, mit langen graubraunen Zotteu- haaren, welche auf den» Kopfe eine mehr schwai'zc Farbe annehmen. Das Halsschild ist tief |)unktirt, die Zwischenräume der Punkte nicht grösser als die Punkte selbst, die Mittellinie ist auf der hinteren Ilültte seicht rinneuai tig vertieft, aber fast überall j)unktirt, nicht wie bei Crat. plana ohne Punkte. Die Flügeldecken sind an den Seiten dicht runzelig, nach innen aber nur zerstreut punktirt und die Zwischenräume der Punkte der Länge nach fein gestrichelt. Die Bauehringe sind ziemlich tief punktirt, der letzte bei dem Weibchen (?) rostroth. Die Tarsen sind röthlich pechbraun. Ebenfalls von Chili. 364. CRATOSCELIS ATEKKIMA Blanchard. Catal. du Musdum. Tome L pag. 53. Ideni, in Gay's Ilist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 122. No. C. Von Chili. 365. LICIIXIA LDIBATA Eriehson. Archiv. I. pag. 270. Burmoister, Ilandb. d. Entomol. IV. pag. 9. Eben daher. 62 Ih-. Ludioig Hedtenhacher. 3G6. ANISONYX URSUS P^abricius. Syst. El. II. 184. No. 140 (MelolonthaJ. Olivier, Eiitom. I. 5. 58. 79. pI. VIII. fig. 88 feodj. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 367. ANISONYX LYNX Fabricius. Syst. EI. II. 184. Xo. 142 (MelolonthaJ. Olivier, Entom. I. 5. 58. 80. pl. IX. fig. 101 feodJ. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 368. PERITRICHIA CINEREA Olivier. Entom. I. 5. 57. 78. pl. IV. fig. 30 (MelolonthaJ. Herbst, Käfer. III. pag. 106. Xo. 54. tab. 24. fig. 15 (Melol. mutdbilisj. Eben daher. 369. LEPITRIX LINEATA F.ibricius. Syst. El. n. 133. No. 15 (TrichiusJ. Olivier, Entom. I. 6. 66. Xo. 81. pl. VH. flg. 63 (CetoniaJ. Eben daher. 370. PACHYCNEMA CRASSIPES Fabricius. Syst. El. II. ISO. 117 (MelolonthaJ. Olivier, Entom. I. 5. 72. Xo. 99. pl. II. i nl.j. Guerin. Inconogr. du regne animal. Ins. pl. 25 bis lig. 6. Eben daher. 371. DICHELUS SEXLINEATUS Thunberg. Mömoir. de l'Acaddmic des scicnces de St. Pdtersbourg. Tome IV. pag. 443 (TrichiusJ. Wiedemann, Germar's Mag. IV. 143. 50 (Trichius latipesj. Burmeister, Handb. IV. I. pag. 93. 6 (Ueterochelua aexlineatusj. Eben daher. 372. DICHELUS DENTIPES Fabricius. Syst. El. IL ISO. 113 (MelolonthaJ. Olivier, Ent. I. 5. 74. Xo. 102. pl. 0. fig. 166 (eod.J. Burmeister, Handb. IV. I. pag. 110. 33 (Heterochelua dentipesj. Eben daher. 373. DICHELUS DENTICEPS Wiedemann. Germar's Mag. IV. 142. 49 (TrichiusJ. Burmeister, Handb. IV. I. pag. 112. Xo. 37 (Hetoroehelus denficepsj. Eben daher. 374. MONOCHELUS BINOTATUS Thunb. Memoir. de l'Academie des scienees. Tome W. pag. 443 (TrichiusJ. Burmeister, Handb. IV. S. 116. Xo. 43. Von den vielen ExempLiren dieser Art, -welche Herr Zelebor in der Umgebung der Capstadt sammelte, sind alle Männehen schwarz mit ochergelben Fühlern und Vorderbeinen; die viel kleineren Weibchen haben alle bräunlichgelbe, nach rückwärts stark verengte Flügel- decken, und rostfarbige Fühler, Schienen und Füsse. 375. LEPISIA RUPICOLA Fabricius. Syst. El. II. 173. 77 (MelolonthaJ. Olivier, Entom. I. 5. pag. 68. Xo. 92. pl. 6. fig. 70 {eod.J. Die Naturforscher der Expedition brachten ausser einigen grün beschuppten Exemplaren dieser Art auch eine grössere Anzahl von Individuen aus der Umgebung der Capstadt mit, deren Flägeldecken ochergelb, die Afterdeeke rothlichgelb beschuppt sind, die Brust ist bei diesen Stücken länger und dichter als bei den typischen Exemplaren behaart, und alle haben ein ungehöckertes Kopfschild. Vielleicht sind diese Stücke die Weibchen von Lejjisia (^lelolonthaj ferrugata Gyllenhal in Schoenherr's Syst. Ins. L 3. 206. 190. App. 170. 161, welche Art Bur meist er als Farbenvarietät der Xep. ruj^icola aufführt. Coleoj)tcren. 63 KCTINniini'I.IA i'nov. gen.). Antennae decem-articulatae . Labnuii traiisversum, Icviter ainuatum. Mandibulae tipirf ,'ii7Hj)ficcs, i7itns ciliatae. Maxillao lobo corneo, apice acute sexdentato. Palpi viauii/arcs ßliy'orrnes articulo ultimo fii^if<>rmi. Labium cornciim, clongatum, in media jtrof linde canaUculatum , antice truucatiim. J'a/jn labiales margini laterali affixi, filiformes, articulo ultimo oblongo-ovato, Pedes graciles, elougati, tibiis ecalcaratis, auticis externe tridentatis, tarsis aiiterioribiis biit7iquii-ulatis, utiquiculis longitudine subaequalibus, apice ßssis, tarsis j^osticis uuquiculo uuico, aj)ice ß-sso. Corpus elon- gotiivi, dcpressum, squamosum. Der Giittunj.' IJojih'n zuiiäclist vciwaiult iiiul viirzü:,'lifli ilurcli l;ini;liclien Körpci', durch lue dünniTi, langen iicinc und durcli dio Ijilduii'; der russklaucii vcrscliicdcn u. s. w. Der Kopf ist 80 lang als breit, nach vorne verengt und abgerundet mit feineiu nur wenig aufgebogenem Rande. Fühler zehiigliederig mit länglicher, dreiblätteriger Keule, das erste Glied gross, das zweite klein, kugelig, das dritte kegelförmig, dio folgenden allmülig küizer. Oberlippe deut- lich, ijucr, sehr seicht nusgebuchtct. Oberkiefer dreieckig mit einfacher Spitze und dicht bewimpertem Innenrande. Der hornige Unterkieferlappen hat an der Spitze sechs bis sieben kreisförmig gestellte, scharfe Zftlinchon. Die Kieferfaster sind fadenförmig mit sj)indelförniigcm Endglicde. Die aus einem länglichen Ilornstücke bestehende L nterlij)pe zeigt eine tiefe Mittcl- furchc und ist vorne abgestutzt, in der Mitte erweitert. Die on dem Seitenrundc eingefügten Lippentaster haben ein länglich-cifÜrmiges, verdicktes Kndglied. Das Ilalsschild ist breiter als lang, beiderseits in der Mitte etwas winkelig erweitert, hinten abgerundet mit sehr stumi)fcn Ecken, nach vorne etwas verengt, die Vorderwinkel vorspringend. Das Schildclien ist herz- förmig. Die Flügeldecken sind viel breiter und mehr als doppelt so lang wie das Ilalsschild, an den schief obgcstutztcn Schultern am breitesten noch rückwärts nur wenig verengt, an der Spitze einzeln abgerundet, die Aftordcckc und da> anstossendo Rückensegment von ihnen unbedeckt, der Nahtwinkel durch einen liorstenbUschel angedeutet. Beine schlank und lang, die hintersten nur durch grössere Lunge ausgezeichnet. Die vier vordersten Tarsen haben zwei ziemlich gleich grosse, an der Spitze gctheilte Klauen, dio hintersten nur eine Klaue mit gespaltener Spitze. Die Vorderschienen zeigen drei Randzähne, von denen der erste, oberste sehr klein ist. Der länglich viereckige, auf den Flügeldecken flach gedrückte Körper ist dicht mit runden, die Beine mit haarförmigen Schuppen bedeckt. 376. KCTINOIIOI'LIA SLLPIIURIVENTRIS Do hm i. 1. Nigra, subtus thoracisque lateribus sulphureo-, supra nigro-squam,osa, vittis tribus loiigitudiiialibus thoracis elytroruvique margina laterali et suturali squamis viridibus oniatis. Longit. ö«/,' . Latit. clytr. bas. 2'/i"'. Der ganze Körper ist schwarz, dicht beschuppt, die Schuppen der Unterseite sind, mit Ausnahme der des Kopfes, hell schwefelgelb, ebenso dio in den Vorderecken der Oberseite des Ilalsschildes, die feinere Mittellinie des Ilalsschildes und beiderseits dieser ein breiterer nach vorne abgekürzter, von den Ilinterwinkeln nach vorne und einwärts ziehender Streifen, das Schildchen, ein breiter Saum längs der Naht und der abschüssige Theil der Flügeldecken sind 6 4 Ih\ L n d lo icj Itedtenba c h e ?: mit ijiiinen lundcn Schuppen Iicdcckt. Die Beine sind sparsam mit haarförriiigen, grünen, glänzenden Scliuppen besetzt. Von Hongliong. Von Sidnev. Eben daher. 377. I'IIYLLOTOCUS AUSTKALIS Boisduvah Voyage de l'Astrolabe. Faune, Entom. Col. pag. 211. No. 3. 378. PIIYLLOTOCUS RÜFU'ENXIS Boisduval. L. c. pag. 210. No. 2. 379. PHYLLOTOCUS MAC-LEAYI Fischer. Mdmoircs de la soc. d. Xatur. de Moscou. VI. pag. 255. tab. 25. (ig. 2. Boisduval, 1. c. pag. 210. 1 (Macrothopa praeualaj. Eben daher. 38U. SERICA PRUINOSA ßurm eisten Handb. d. Ent. IV. II. S. 165. No. 1. Von Java. 381. SERICA PROXIMA Burmcister. Handb. d. Ent. IV. II. .S. IGö. No. 3. 382. SERICA MLTABILIS Schocuhcrr. Syn. Ins. I. 3. 181. S2 filelolonthaj. Olivier, Entom. I. 5. 51. 69. tab. 3. fig. 24 CMelolontha mulabüisj. Von Shanghai. 383. SERICA NICOBAREXSIS (nov. spec.). A)itc7inae dccemarticulatae, funiculo quinquearticulato, clava tetraphylla. Nigra, pmdnosa. i'alde margaritaceo-micans, clypeo^ pectore, abdomine pedibmque ferrugi- neis; elytris elevato-deccmlincatis, interstitiis multi-puiietatLi. Der Körper ist kurz-eiförmig, bereift, oben schwarz, stark perlmutter-schillernd, das Kopf- schild ist so wie die ganze Unterseite, die Beine und der feine Seitenrand der f^lügeldeckcn rostbraun. Das Kopfschild ist nach vorne verengt, abgestutzt mit abgerundeten Ecken und breit abgesetzten, aufstehenden Rändern, etwas glänzend mit zerstreuten, seichten, grösseren Punkten. Die Fühler haben eine vicrblUttorige Keule, und eine nur fünfgliederige Geissei, deren erstes Glied kugelig, das zweite viel dünner, kegelförmig, die drei übrigen klein und quer sind. Das Ilalsschild ist fast doppelt so breit als lang, der Vorder- und Seitenrand erhaben geleistet, die Oberfläche hinten undeutlich seicht punktirt. Schildchen gross, dreieckig, am Grunde mit seichten Punkten. Flügeldecken um ein Viertel länger als zusammen breit, nur wenig breiter als das Halsschild, mit zehn glatten, etwas erhabenen Längsstreifen, welche von gleichbreiten, dicht punktirten Zwischenräumen getrennt werden. Brust und Bauchringe mit zerstreuten, Borsten tragenden Punkten, jeder Baucliring mit einer Querreihe stachelartiger Borsten in der Mitte. Hinterbeine stark und flachgedrückt. Vorderschienen mit zwei Randzähnen. 384. ATIILIA RUSTICA Erichson. Wiegmanu's Archiv. 1835. I. pag. 267. Burmeister, Handb. IV. II. S. 125. No. 2. Voii Chili. Colcopt e rot. 05 385. DII'IirCKPIIALA SKKICEA Kiil.y. Transact. of thc Linncan Soc. of Loudou. XII. pag. -lüS ; MelolonthaJ. Laporto de Casfcliiuu, ILst. nulur. des Insectes Coleopt. II. pag. 115. pl. 15. lig. 1. V'o» SiJncy. 38(5. DiriirCKl'IlALA PULCIIIXLA W atorhousc. Trnnsact. of the oiitoiu. Socict. of London. I. pag. "J'-'l. N'o. 7. Eben daher. 387. Dll'llLCKl'llALA ALKLLKNTA Kirby. Century of Insoct. Liiin. Tninsact. XII. pag. 4 Gl (MflolonlhaJ. Dejcan, Catal. pag. 180 CDiph. rugoaaj. Kbcn daher. 388. STKTIIASI'IS Sl'TUKALIS Tabricius. ^\>r. Kl. II. UJf'.. Jl ■ Mel.Htlni I. CHivior, Entoni. 1. 5. pag. 31. No. 3t. pl. 7. lig. 85 ;eod.). Koit^- diival, Voyagc de rAatrolabc. Zool. II. 188. pl. C. lig. 18 (Micronyx chlorophyllutj. Laporlo de Cattcinau, Ili.it. natur. deg Inüectc«. Coldopt. II. png. 143 ('I'araiionca prasinaj. Von Nc»-Seclnnd. 38'J. TYKÜNÜTA FKSTIVA Fabrioius. S.>»1. 111. 11. 171. Ü3 Melolonlha). Olivicr, Entoni. I. 5. pag. 47. No. G2. pl. 5. lig. 48 (eod.J. Unis iluval, Faiiiiu cntuui. de l'Occanie. II. pag. 213. liu rmei« tcr, llaiidb. \\. II. pag. 'il9 : Calonota feath-aj. Nach Hur meist er i.st Mil»loiitli,i luttn Fjibricius, Syst. Kl. II. pap. 171. No. 64 nur eine ku|ifcrrolhc, gold^jUinzotide Karboiivm itiät dieser Alf. Unter den vielen Exemplaren, wolciio die K.xpcdition niitbrnchtc, sind alle pleicli schön j^rlin mit kiipt'crrolhcr Mittellinie des Ilnl>.*chilit. I'IIYTIIOLAK.MA MITAIULIS Solier. ' ■• - Mist. phy». de Chile. Zoulug. V. pai;. 1)3. 1. Iniii. IC. lig. 10 {Areoila iniilabilin •. II lan c hiird, Catal. du .Miiiiee de Pari;« pag. 218. \ on Chili. 3i>l. l'llYTt)LAi;.MA hLAl'lK )Ci:UA (nov. spee.). Picea, fiiti'ifa, capite rirkh\ c/ifj>eo, nre, atttctmi,s, pfdilnis sininentnque r, Dtmli ßuvo-paltiih's, pcrtore ßcivo-chitrcn villoso. Lonp. 4' j . Laiit. elytr. 2'/,". Der Ehlaphocera obsura Gene nulTallend iilinlich, vermöj,'e der nur aciilpliedcrigcn Fühler mit viergliedcriger Keule, der j;ezähnten Unterkiefer u. s. w. der Gattung- l'hjitolacma einzu- reihen. Der Körper ist liinj^'lich-ciförmiy, pechschwarz, die I-'lüfteldecken bräunlich, die Ober- seite kahl und gliinzend, die Unterseite grau behaart und auf der Brust mit gelblioh-f^raucn Zottenhaaren besetzt. Der viereckige punktirtc Kopf ist grün, das Kopfsciiild gelb, vorne ' tutzt mit abgerundeten Ecken und stark aufgebogenem Rande. Die Fülilcr sind aeht- .'■rig, ihr erstes Glied gross, keulenförmig, das zweite und dritte klein und kurz, das vierte so lang als die drei vorhergehenden zusammen, ziemlieh walzenförmig, an der Wurzel dicker als an der Sjiitze, — die letzten vier Glieder in lange Blätter ausgezogen, von denen das erste um ein Drittel kurzer als die folgenden ist. Das Halssehild ist um die Hälfte breiter als lang, in der Mitte gerundet erweitert, nach vorne etwas mehr als nach rückwärts verengt, die Ilintcrccken sehr stumpf abgerundet, die Vorderecken rechtwinkelig, die Oberfläche auf der Scheibe sehr zerstreut, an den Seiten viel dichter punktirt, der Ilinterrand in der Glitte mit Nov.^nt-Eippdlllon. Zonlofrlichrr Tholl. Bd. II. 1. Rc dt c n bac h c r. Colcnptorcn 9 GG Dr. Ludwig Bedtenhacher. Jangen, gclblicli weissen Fransen besetzt. Scliildchen gerundet dreieckig, spiegelnd glatt. P'lügcldeckcn etwas länger als zusammen breit, walzenförmig gewölbt, an der Spitze gemein- scliaftlicli abgerundet, zwei Ilinterleibsringe unbedeckt lassend, oben unregelmässig, zerstreut grob punktirt, mit seclis paarweise einander genäherten, vertieften Punktstreifen, von denen die zwei äusseren sehr undeutlich sind. Die Unterseite ist zerstreut punktirt. Die Beine sind massig stark, und so wie der sechste Bauehring blassgelb, ihre Schienen haben keine Endsporen, die vordersten zwei Zähne aussen vor der Spitze, die hinteren einen Stachelki-anz an der erweiter- ten Spitze. Die ersten vier Fussglieder sind von ziemlich gleicher Länge, das Klauenglicd hat zwei gleich grosse, an der Wurzel mit einem hakenförmigen Zahne versehene Klauen. Von Chili. 392. LIPARETRUS DISCIPEXNIS Gudrin. Voyage de la Coquille de Duperrey. Zool. 11. pag. 90. pl. 3. fig. 10. Von Sidncy. 393. SCITALA PRUIXOSA Dal mann. Analceta cntoni. 53. 31 fMelolonlhaJ. Boisduval. Voyage de l'Astrolabe Entoraol. 20G. 1 ('Sericesthis geminataj. Id. 1. c. pag. 208 fSericeathia australisj. Neu-IIolland. 894. SERICOIDES CIIILENSIS Blanchard. Catal. de la Colect. entom. du Museum. I. pag. 114. Gay, Ilist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 113. lani. 17. flg. 7. Von Chili. 395. LISTROXYX VIRIDIS Soli er. Gay's Hist. phys. de Chile Zool. V. pag. 107. lam. 17. fig. 5 (MayjpaJ. Eben daher. 396. MACRODACTYLUS CTIILENSIS Soli er. Gay's Ilist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 115. lam. 17. fig. 8. Eben daher. 397. ODONTRIA XANTITOSTICTA White. Voyage of Ercbus & Terror. Entom. pag. 10. Von Ncu-Secland. 398. CERASPIS XIVEA Lepell. & S er vi He. Eneyclop. method. Ins. X. pag. 371. 3. Von Rio-Janciro. 399. PLECTRIS PEXA Germar. Insect. Spec. nov. pag. 123. No. 210 (MelolonthaJ . Burmeister, Handb. der Entom. IV. IT. S. 88. No. 12. Eben daher. -100. RIIIXASPIS SCHRAXKII Pcrty. Delcctus anim. artic. pag. 46. tab. 10. fig. 1 (q^). Bilberg, Mem. de l'Acad. imp. d. sc. de St. Pe'tersb. VII. 385. 5. tab. 12. fig. 5 ßlelolontha aeneaj. 9. Burmoister, Handb. d. Entom. IV. II. S. 66. No. 1 fRhinaspis aeneaj. Eben daher. 401. PACHYDEMA XICOBARICA (nov. spec.). Bujyra ferruginea, j)ridnosa., capite dense, thorace elytrisquesubtüiter, jyarce punc- taiis, suhtus dilutior flavo-cinereo liirsuta ; tarsis quatuor anterioribus valde düatatis. Longit. 6— T'/a"'- Latit. elytr. 3bertlächc mit kleinen, seichten, zerstreuten Punkten. iScIiildchcn gerundet dreieckig, nicht punktirt. Flügeldecken walzenförmig, an den Schultern so breit als das Ilalsschild, gegen die Mitte nur sehr wenig erweitert, an der Spitze einzeln abgerundet, ihre Oberfläche nur wenig stärker als die des Ilalsschildes punktirt mit einigen undeutlichen Spuren von Streifen. Brus dicht punktirt und gerunzelt. Bauchringe mit tiefen haartragenden Punkten. Beine dick, mit drciziihnigen Vorderschienen, der erste Zahn stumpf, und mit dünnen, die Schienen an Länge überragenden Tarsen, an welchen an den vier vorderen Beinen die ersten vier Glieder bedeu- tend erweitert und unten bürstenartig behaart sind. Die Fussklauen sind stark brcitgedrUcki und an der Spitze tief gespalten. Drei Exemplare, sämmtlich Männchen, brachten die Naturforscher von der Insel Sam- bclons. •102. APOCONIA FEHKUOINEA Fabricius. .-;m. 1... 11. 171. 80 (Melolonlha,. ülivier, Kntom. I. 6. 11. öU. \>\. G. fiK. 02 (eod.J- Von Povliiii und von .lava. 4U3. APOCJONIA KAUCA Fabricius. .<\M. Kl. II. 171. 81 Mrlolonlha'. Olivicr, Entom. I. Ö. II. .'0. jl. 7. Iil;. 82 reod.J. Von Java. •104. ANCYLONYCIIA UOIUDA Burmeister. ILindb. der Entom. IV. II. pag. 330. No. 31. . Von liio-Janciro. 405. .VNCYLONYCII.V iioLOTincniA) NIGRA (nov. spce.). Antennis dccein-articulatis ; nigra, pruinosa, densc jiunctaia, antennis 7-ufis, tarsia rti/o-piccis; capite inenni thoraceque laterihus swqjh'citcr mai'ginato, suhtiliter dense piinctatis, hiterstitiis reticulatls : ilytris ruditer et minu^ profunde subrugoso-punctatis obsoleteque elevato-lineatis . Longit. 8". Latit. elyir. 4 ". Den kleineren Exemplaren der Ancijl. miicnla an Giüssc und Gestalt sehr ähnlich, durch die Punktirung des Ilalsschildes und der Flügeldecken, durch die höchst undeutlich gekerbten Seitenränder des Ilalsschildes u. s. w. bedeutend verschieden. Der Kopf ist quer viereckig, vorne seicht ausgebuehtet und hier wie an den abgerundeten Ecken schwach erhaben gerandet, seine Oberfläche fein und dicht punktirt ohne eine Querlinic. Das Ilalsschild ist beinahe doppelt so breit als lang, an den Seiten in der Mitte gerundet erweitert, nach vorne etwas mehr als nach rückwärts verengt, der Seitenrand vorne kaum sichtbar gekerbt, der Ilinterrand bis gegen die Mitte doppelt geleistet, die Vorderwinkel ziemlicii rechteckig, die Ilintcrwinkel kaum ange- deutet, die Oberfläche sanft gewölbt, äusserst dicht und etwas gröber als der Kopf punktirt, die feinen Zwischenräume der Punkte netzartig verschlungen. Schildehen gerundet dreieckig, bis auf die Ränder dicht und tief punktirt. Flügeldecken deutlich breiter als die Mitte des Halsschildes, 68 Dr. Ludwig Iiepenartig punktirt, der letzte mit einer tiefen yuerfurche vor der Spitze. Vordei schienen mit drei Hand/ähneii, der erste derselben kloin. aber deutlich. Von Manilla. ITYOI'MIS (nov. gen.). .liittUiHiv norem-articulaitii 1 c/ara tttrapliylla, urticidis caetcria simuf .-^'unlis longior. Labrutn mimitiim, iiidistinclum. Maxillar lobo mimttiniimo, cdintato. l'alpi viaxil/arcs Jiliy'ormes , articulo ultimo fu.sif'ormi , duobu-f anteccdentibua longiore. Labium conteum, ctoujatum, canaliculutnin, louge barbatum. Palpi labialen^ breves, jilij'ormvs, in ajjice labii itistrtae. Abduvmi scgmoitis liberis, fjuiiito cacteria longiore. I'cdes iloiigati, coui« anticin conicis, tibii.s anticis unicalcaratis, externe bidenfatis, posterioribits bicalcardtis, tarjfi.s elongatis, lutrpiiculis wt/ualibus, ap)ice Jissis. Corpus oblougo-ovatuiu. Kine Uatlung aus der (Jrujipc der ^Iclolonthiden, welche ein Biiidungsglicd zwischen den Maero]>hyllidcn und l'aciiypodidcn bildet, indem sie mit crstercn die langblätterige Fühlerkeule und die breiteren Nebenscitcnstücke der Ilinterbrusf, mit letzteren den kaum angedeuteten, /ahnlosen Unterkieferlappen und die kegelförmig vorragenden Vorderhüften gemein hat. Die vierblätterige Fühlcrkeule unterscheidet übrigens diese Gattung von den übrigen Gattungen der genannten beiden Sippen. Der Käfer hat ganz das Aussehen eines kleinen lihtzotrogus. Der Kopf ist dreieckig, das Kopfschild ist von dem Kopfe durch keine Leiste getrennt, stark eingedrückt mit aufstehendem, abgerundeten Kande. Die Fühler haben fast die Länge von Kopf und llalssehiid, ihr erstes Glied ist keulenförmig, das zweite sehr kurz und klein, die folgenden drei länglich, die vier übrigen in gleichlange, breite Blätter verlängert, welche so lang sind wie die fünf vorhergehenden Fühlerglieder zusammen. Die Augen sind gross, stark gewölbt, zur Hälfte von einer Leiste des Kopfrandes überzogen. Das Halsschild ist um die Hälfte breiter als lang, an den Seiten stark gerundet erweitert, der Plinterrand sehr leicht zweimal ausge- buehtet, die Hinterwinkel abgerundet, die Vorderwinkel wenig vorragend. Schildchen dreieckig. 70 Dr. Ludwig Rcdtenbacher. Flügeldecken walzenförmig, breiter als das Ilalsschild, um ein Drittel länger als zusammen breit, an der Spitze gemeinscliaftlich abgerundet und nur die Afterdecke frei lassend. Hinter- leib mit beweglichen Ringen, von denen der fünfte der längste ist. Beine lang, ihre Vorder- Iiüften zapfcnförmig vorragend; die Vordcrscliienen nur mii einem Endsporne und mit zwei Zähnen an der Spitc, die hinteren Scliiencn an der erweiterten Spitze mit einem Dorncnkranze lind mit zwei Sporen; die Füsse lang und dünn, die Glieder von ziemlich gleiclier Lunge, die Klauen gleich gross, an der Spitze gespalten. 413. PTYOPIIIS MACIiOPHYLLA (nov. spec.). Fitsca, cinereo-puhescens , 'pcctore villoso , antcwm 'pedihusq^iie testaceo-rufis, elyiris striatis interstitiis irreciulariter imnctatis et rugosis. Longit. öl//". Latit cjytr. 2Vo"'. Der Kiirper ist braun, mit grauer, niederliegender, sparsamer Behaarung, die Seiten des Ilalsseliildes, die Brust und tlicilweise auch die Bauchringe und Schenkel sind mit langen, gelb- lichgraucn Zottenhaaren besetzt. Die Fühler sind rütiilicii gelb, die Beine röthlich gelbbraun. Der Kopf ist sehr dicht und tief runzelig punklirt. Das Halsschild hat ganz einfache Ränder ohne Leiste, und eine unrcgelmässig, vorzüglich auf der Scheibe sparsam punktirte Oberfläche. Das Sehildchen is( punktirt. Die Flügeldecken haben 10 — 11 vertiefte Längsstreifen, von denen aber nur die inneren sieben deutlich sind und die äusseren sich mehr oder weniger in Punkte und Runzeln auflösen, — die Zwischenräume sind fein und unregelmässig punktirt, die Punkte bei schief einfallendem Lichte zu Runzeln zusammenlliessend. Unterseite fein punktirt. Aussenrand der Yorderschienen von der Wurzel bis zu dem ersten Randzalme gekerbt. Zwei Männchen aus Chili. 414. EUCIllRUS LOXÜIMANUS Linne. Syst. NiU. II. pag. 5-19. Xo. 30 ('ScarahaeusJ. Olivicr, Entom. I. 3. pag. 55. pl. IV. fig. 27 (Männchen). 15 Ulm eist er, Gen. quaed. tab. 31. fig. 2 (Weibchen). Von Amboina. 415. PHYLLOPKRTITA CIIINEXSTS (non. spec.). Mesosterno siriiplici. Taisis anterioribus unquicido majore apice fisso. Pallido- testacea, aeneo micans, snpra glabra. subtua parce pubesccns, capite, tliorace pedi- bnaque flavo-rufis, elytris striatopunctatis aureo riridibus. tarsis cocruleo nigris. Longit. ö'/s'". Latit. elytr. 3"'. Der oben ganz kahle, unten nur mit einzelnen Härchen besetzte glänzende Körper ist bräunlich gelb mit Mctallschimmer, der Kopf, das Halsschild und die Beine sind mehr roth, die Flügeldecken schön goldgrün, die Tarsen und gewöhnlich aucii die S]iitze der Hinter- schiencn sind bläulichschwarz. Der Kopf ist vorne vollkommen abgerundet mit schwach auf- gebogenem, scharfem Rande, die Oberfläche ist äusserst dicht runzelig punktirt. Das Halsschild ist beinahe doppelt so breit als lang, in der Mitte am breitesten, nach vorne viel mehr als nach rückwärts verengt, die Yorderwinkel spitzig vorragend, die Hinterwinkel stumpf, der Hinter- rand beiderseits ausgebuchtet und wie die übrigen Ränder fein erhaben gerandet, die Ober- fläche sanft gewölbt, spiegelnd glatt mit sehr zerstreuten, feinen Pünktchen. Schildchen gerundet dreieckig, mit zerstreuten Punkten. Flügeldecken breiter als das Halsschild und dreimal so lang, ziemlich walzenförmig, an der Schulter und nahe der Spitze etwas beulenartig Coleoptiren. 71 aufgetrieben, g^länzend glatt mit zclin niclit ganz regelmässigen runktteilicn. Aftcrdcckc uml Unterseite mit ziemlich seichten nur hie und da etwas gedrängt stehenden Punkten. Von Hongkong. 41Ü. AXOMALA uETEuorLiAi ELATA l'aljiicius. ^;..:. i;i. II. 1G7. 38 (MeloloiilhaJ. Olivicr, Entoni. I. ö. 7t>. 110. pl. 10. lig. 123. a. luid lip. 1-J3. b. Von Ceylon. JIT. AN'JMALA (Ueteropli.\) COMMLMrf ßuimcis ter. Handb. der £ntoin. IV. I. S. '23G. No. 7. Von Java. 418. AN» 'MALA llUSt'lllI l-al.rieius. Syst. El. II. 17-2. 68 rMelolonthaJ. Burmcistcr, Handb. IV. I. S. 255. 31. Von Gibraltar. 419. AXOMAI.A AIKKIIALCKA Binmeister. Handb. d. Eiitoin. IV. I. S. 200. No. 3 J. Von Java. 420. ANOMALA .spilota) TIUVITTATA Porty. Colcoptcra Ind. Orient, iinc. 31. Uu rnicis (or, Handb. d. Entom. S. 271. No. 53. Vnn J.nv.i. 421. ANOMALA (euchloua) VIRIDIS Tabricius. I^yst. LJ.it. liji). 29 (Melolontha,. Olivior, Entoni. I. it. 2it. 31. j.l. 3. lig. 21. Miic-Leav, Ilorac entom. I. -18. 1 i'EucMora riridii . Von Java, Öingapuro und von Hongkong. 422. AN(JMALA COKIiUSCANS Chevrolat. (fuörin, Mag. de Zoologie. 1811. 222. 7. Burmoibter, Handb. IV. I. S. 282. No. 73. Von Manilla. 423. POPILIA CYANKA Ncwman. Entoniolouist. III. 30 10. Du rnioist or, Hnndb. il. Enti.ni. IV. I. .S. 271. 7. LnportL- do (':i < i i'I n .i m, Hist. nat. des In». Coleopt. II. 138. 3 'I'opiUa concolorj. 424. POPILIA QUADKIOUTTATA Fabiicius. Mantisüa Inscct. II. App. 377. 3 — 4 (Trichi\uJ. Idcm Entom. syst. IV. append. 119 fTrichiiia liguttatusj. Der von mir in HügeTs Rcisewerk — Kaschmir und das Reich der Sick. Entoiu. S. 528, No. 23 — beschriebenen Vopilia kasc/nntretists äusserst ähnlich, aber grösser, das Halsschild ist auf der Scheibe kaum sichtbar punktirt, die Flügeldecken haben nicht sechs, sondern nur fünf Punktstreifen zwischen der Naht und dem Schulterhöcker und die Hinterschcnkel sind nur sparsam weiss behaart. Das Kopfschild ist sehr fein körnig punktirt, die Stirne mit nicht sehr "lichten, tiefen Punkten besetzt. Das Halsschild ist nur an den Seiten deutlich punktirt, die Punkte der Scheibe sind sehr fein und sehr zerstreut. Das Scliildchen hat zerstreute Punkte. Die Flügeldecken haben zwischen der Xaht und dem Schulterhöckcr fünf breite, ziemlich legelmässige, gckerbt-punktirte Streifen, und keine Eindrücke neben dem Schildchcn. Die Afterdecke ist nadclrissig und besitzt beiderseits eine weiss behaarte, dreieckige Makel. Auf der Unterseite ist die Mittellinie und die zapfenartig vorspringende Mittelbrust kahl, der übrige Theil dicht mit weissen, nicdcrliegendcn Haaren bekleidet. Von Hongkong. 72 !>''. Lud 10 ig Reiltenbacher. 425. POPILIA TRUNCATA Red tenb acher. llügel's Reise. Entom. S. 527. No. 22. l'^licii dcilicr. 426. POPILIA BIGUTTATA Wiedcmann. Germar's Mag. IV. 136. Xo. 42 (MelolonthaJ. Laportc de Gast eluau, Hi.st. nat. des Ins. Coleoyl. II. 138. 1. Diese A]t wurde in giosser Anzalil aus Java mitgebracht. 427. POPILIA NIETNERI (nov. spec). Mesosternum pon-ectum. JLlytra pone scutellian impi'essa, punctato-striata^ inter suturam et humerum sti-iis wx, siria secunda obsoleta aut dcficlens. 8upra viridl- (wnca elytris testaceia, thoracic ^ postice acute angidati, lateribus ^ macuUs duahus pygülü, pectore, abdomineque albo-päosis. Varietas a. E/i/tri.f lateribus infuscatis, pedibus posticis obscwo-aeneis. Varietas. b. Elytris vhi'di-ar-ueis, macuJa obliqna magna, ah Inanero ad medium suturae ducta testacea. Varietas c. Elytris obscuro-aencis , iramaculatis, pedibiis testaceis aeneo- micaniibus. Longit. 4 — 4-V4' '. Latit. clytr. 23/^—3'". Der l'opilia higuttata Wicdm. nahe stehend, durch die spitzig vorragenden Ilinter- winkcl des Ilalsschildcs, durch die weiss behaarten Seiten desselben, sowie dureli den nur durch einige Punkte angedeuteten oder gänzlich fehlenden zweiten Rückenstreit'cn der Flügeldecken bedeutend verscliieden. Der Kopf ist ebenso punktirt, seine vordere Hälfte aber gewöhnlich röthlich gefärbt. Das Ilalsschild ist durch die spitzwinkelig nach aussen gerichteten Ilintcrecken niehr glockcnfiirmig, seine Seiten sind feiner und sparsamer ])unktirt imd mit weissen, nieder- liegenden Haaren besetzt. Die Piinktstreifen der Flügoldccken sind weniger regelmässig, die mittleren stellenweise mehr vertieft, der zweite nur durch eine unregclmässige Punktrcihe angedeutet oder ganz fehlend, in welchem Falle aber der zwischen den ersten und dritten l'unktstrcifen belindliche, doppelt so breite Zwischenraum den Mangel andeutet. Die Baiich- ringe haben nur eine weisse Ilaarreihe. Die Flügeldecken sind entweder ganz gelbbraun, oder der Saum beiderseits ist dunkel metallisch, oder sie sind dunkel metallgrünn mit einer gelb- braunen Makel, wclclie sieh von dem Schulterhücker zur Mitte der Xaht zieht, oder sie sind ganz pechbraun mit grünem Metallglanze. Die vorderen Beine sind gewöhrdich gelbbraun, die hintersten erzfärbig, seltener aUe Beine gelbbraun oder erzfärbig Von Ceylon. 428. LAGOCHILE BADIA Perty. Delectus anim. art. pag. 52. tab. XI flg. 6 (MacrasptsJ. Burmeistcr, Handb. der Entom. IV. I. S. 341. Xo. 4 (Chasmodia). Von Rio-Janeiro. 429. LAGOCHILE EMARGIXATA Schoenhcrr. Synon. Ins. I. 3. 15G. 35. app. G7. 97 (RutelaJ. Burmeister, Handb. der Entom. IV. I. S. 313. Xo. 8 fChasjnodiaJ . Mac-Leay, Horae entom. I. 155. 1 (Chasmodia i-iridisj. Eben daher. C'u leuj) 1 1 1- e )i. 73 430. ANTICIIIKA CIIKYSIÖ Liimö. M , .. i u. 2\. 2'J. IJ. Svst. Nut. I. •_>. öil. 19 I .sVoruia««* . llirbsl, Kiil". III. 1-19. 107. Tal'. -Ji). Fig. 6 ^MeloloHthal. Uurmcistcr, Ilaiidh. der Entom. IV. I. 347. No. 4 (ilaeraspi»). Von Rio-Janciio. 431. ANTICHIUA VAKIAIMLIS Hunucisior. ll.iiiJb. der Enloin. IV. 1. .S. 3Ö-.'. No. II. Klieii Jiilier. 432. ANTIClIlllA IL LATA l-a hricius. S>>t. El. II. 151. Ö'i rCeloniai. Olivier, Entom. I. G. 73. 'J2. [d. 7. li(f. Co (Cetonia qua Jrivit lata K lIor^^t, Kiil". III. 249. 3ö. Tal". 21. Fig, 5 (Cetonia einelaj. üurmeist er, Ilandb. des Entom. IV. I. 3Ö3. No. lä (ilacratyUj. Kticn daher. 433. ANTU'HIKA TKTKADACTYI.A Liiinc. Maut. pac. ÖZk* /iicunibafunj. Herbst, Küt". III. IGl. 119. Taf. 27. Fig. 1 ( MelolonthaJ . ü ii r mo i Bt er, • -.■!'. I. \'. 17 MticranjiisJ. Kbcn daher. 434. ANTICIIIKA CLAV ATA l'«l)ri.i u... 1. 11. löl. »1 fColoiim.. Oljvior, Entom. I. G. 72. 89. pl. 8. lig. G« {eod.J. lluriu ei s tcr, 1. e. .S. 35.'>. 19 ; Macratpiii . Eben daher. 435. CNKMIDIA LACERATA Üennar. .. , . il'i -Ml r.'./'. "i . Kirby, Zoolog. Journ. III. pag. 14 ö. pl. ö. tig. 2 (Cnemida Sp'irthaUi lau, Ilist. nat. des In«. Colcopt II. 123. 1 (Cnemida retuaaj. 43Ü. rr.MDNOTA (JLAI (.'A ülivicr. .. 21. 10. pl. V. Hg. 47 ihaj. Gcrmar, In«, spcc. iiov. I. pag. 117. No. 200 (Rutela alliacea'. Idcm. 1. c. 117. .\o. 201 (littiela praiinaj. Burmcistor, 1. c. 401. No. 17. Eben daher. 437. l'ELlDNüTA Cii ALCUTlKtUAX Terty. l•.loctu^ anim. artie. pag. 4'< Taf. p). dir. 7. Doje.Tn, c.ilal. edit. III. pai;. 170. G fPelid. fiucataj. Eben daher. 43ti. I'ELIDNÜTA liLüLLUÖA Buimcistcr. Il- .1'. I..- (■■ • IV. I. .<. .•t'>•^. \.., pl. Eben daher. 439. I'ELIDNOTA LITUKELLA Kirby. 1.1 ,.i. 11,11. -.ut. XII. •-'. pai.-. 106 No. 41 ' JiulelaJ Varietas. Pcrty, delcct. anim. arlic. pag. 49. tab. X. fiij. 11 (Ilutela flacoritlataj. Eben daher. 44tj. PELIDNOTA PULCIIELLA Kirby. Linnean Traiis.-icl. .\II. 2. lOG. 41. pl. 21. tig. 10 iliutelaj. Dejcan, Catal. edit. III. pag. 170 x. (Eutela /asciataj. Idom 1. e. pag. 170. b. (Ilutela hlandaj. Eben dnlicr. 441. .YPtEODA BANKÖII Laporte de Castclnau. liist. natur. des Inscct. Coleoptüres II. pag. 128. a. 2. Eben daher. Vovara-KxpodiUoD. Zoologischer Thell. Bd. II. 1. Itcd te obachor. Colooptercn. 10 74 Dr. Ludicig Bedtenhacher. 442..ANOPLOGNATnUS OLIVIERI Schoonhorr. Syn. Ins. 1. 3. 150 3. app. GO. 89 fRu/ela). Dejoan, Catal. cflit. III. pag. 171. G. (Anopl. impressusj. In grosser Anzalil von Sidney. 443. ANOPLOGNATHUS ANALIS Schocnherr. . S.vii. Ins. 1. 3. 150. 4. app. 61. 90 (RutelaJ. Leach, Zool. Mise. II. 44. pl. 75. fig. 2 (Rutela viriditarsis). Gleichfalls in grosser Menge von Sidney. 444. ANOPLOGNATHUS BRUNNIPENXIS Sclioenherr. Syn. Ins. I. 3. 150. ajip. G2. 91 (Rutela/. Lapoite de Castolnau, Ilist. n;it. dos Ins. CoIeopt^rcs II. 126. 6. fAnoj)!. castaneipennisj . Eben daher. 445. ANOPLOGNATHUS PORROSUS Schocnherr. Syn. Ins. I. 3. pag. 150. 6. ajip. 63. 92 Rittela). Kirby, Linnean Transact. XII. pag. 405 (Anopl. inustusj. Eben daher. 44Ü. ANOPLOGNATHUS NITIÜULUS ßoisduval. Voyage de l'Astrülabc. Entoni. pag. 176. \o. 11. LaportedeCastelnau, Hist. nat. dos Ins. Coleoptbres. II. 126. 5. Eben daher. 447. MODIALIS l'RASINKLLA Fairmaire i. 1. Die Expedition brachte zwei Exemplare dieser Art aus Chili mit. Die kaiserliche Samm- lung besass bereits ein von einem Pariser Händler eingesendetes Exemplar unter obigem Namen, mir ist aber nicht bekannt, dass Herr Fairmaire die Beschreibung bereits irgendwo veröti'entlicht habe. 448. BRACH YSTERNUS VIRIDIS Guerin. Voj'age de la Coquille. Zoolog. II. 281. Atlas. Ins. pl. 3. fig. 4. Eben daher. 449. BRACHYSTERNUS (bembeoeneius) FULVESCENS Soli er. in (Jay's Ilist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 84. lara. IG. fig. 6. Eben daher. 450. AULACOPALPUS ELEGANS Burmeister. Handb. der Entom. IV. I. S. 459. 2. Eben daher. 451. TRIBOSTETHUS CASTANEUS Curtis. Transact. of the Linnean Society of London XIX. pag. 448. Laporte de Castolnau, Hist. nat. des Insoct. Coleopt. II. pag. 127 (Brachystermis castaneusj. Eben daher. 452. ADORETUS RANUNCULUS Burmeister. Handb. der Entom. IT. 1. S. 474. No. 14. You Ceylon und Madi-as. 453. ADORETUS MURINUS Burmeister. Handb. der Entom. IV. I. S. 468. No. 1. Von Java. C oleoptc re II. 75 J54. BOLAX ZUBKOVII Fischer. Bulletin de la soci(5tö imp. des Xatur. de Mosoou. Tome I. pag. 47. pl. 1. fig. 1—8 (GeniateaJ. West- wood, •:-;•, Magazin de Zool. III. cl. IX. pl. 71 (Weibehen). Laporte de Castolnau, Ilist. natiir. des Ins. Coleopt. II. pag. 110. 6. 2 CDolax WiHlicoodiJ. Von liio-Janciro. 455. UtNIATES BAUIJATLS Kiiby. Transact. of the Linnean Soo. of London. XII. 103. 37. pl. '21. lig. 8. Giieiin, Icon. du regne anim. Insect. pl. 24. 61 j. lig. 3 (Weibchen). Kben daher Kl'on ilaher. 45(3. GKNIATES PALLIDUS Burmcistci, Ilaudb. der Entoni. IV. I. 512. No. ö. 457. STENOCRATES CULTOR Bin meist er. Ilandb. der Entom. V. pag. 84. "2. Üejcan, cat.il. edit. HI. pag. IG'J n {ChahpusJ. Eben Jnher. ' 458. IIETEIIONYCII US AHATOR Fabrieius. 21. No. 75 fScarab-set').\ii.i, (in(i.'ii)u\i , ^;o//)/.v tarni.sijU' ni/i^; clyjjco niiiiiJn.s,. niitir, 1,;,h ,,!;. iif.ii... i'r,,,ii Hiirii transversa, clevata, in medio subinterrapta ; j'unitato-strkttis , apice in-ecjulariter punctatis: l>ligiiUo rttti punctata; tibis anticis externa crenatis, ante apkcm acute trtilentati.1. Eon::. 7 . Lntii Nach Burmoistur » licaoiireibuiii,' i llaiull). clor Eiitom. \. 1)7. No. l'l) dein Jlctero- iii/c/iim Lica« Klug sohl iilinlicli, nur gnisscr und dürcli die grob und etwas runzelig puiiktiric Afterdecke verschieden. Der Körper ist schwarz, );Iünzcnd, die Fühler, Taster und Füssc sind rothbraun, der Vordei»rand uml der Fortsatz der Vorderbrust sind wie die Vorderbeine mit liellscfiirbton Borsten besetzt. Das Kopfschild ist runzclifr, nach vorne verengt, der Voi dcrrand in zwei Zähnchen aufgebogen, — hinten von der Stirnc durch eine feine, crliabcno Qucriinie getrennt, welche »ich in der Mitte dreieckig gegen den Scheitel zu krümmt. Ilalsschild ohn(! Punkte, am liinterrande nicht geleistet. Flügeldecken wenig langer als zusammen breit, stark walzenförnn'g gewölbt, punktirt-gcitreift, alle Streifen u'egen die Spitze, der zweite Streifen ganz in verworrene Punkte aufgelöst, die Zwischenräume der Streifen gleich breit, und gleich gewölbt. Afterdecke mit groben, tiefen, theil weise zu Runzeln zusammenflicsscnden Punkten. Vorderschienen mit drei grossen, scharfen Randzähnen, mit einem kleineren Zahne zwischen dem ersten und 7" -■.>•■ Randzahnc und mit vier bis fünf kleinen Kerbziilinchen obcriialb der grossen Zähne. Von Herrn Zclebor auf Java gesammelt. 460. PENTODON ARIES Fabriciu.s. Syst. El. I. 17. 54 ^Geotrupea). Burmeister, Handb. der Entom. Y. S. 103. 1. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. io< 7G Dr. Lirdwirj liedtevhachcr. 401. ramCOPTUS TRUNCATUS Fabiicius. Syst. El. I. 7. 18 fGeolrupesJ. Olivier, Eiitoni. I. III. 31. 32. pl. 11. iig. 103 'ScarahaeusJ. liur- m eist er, Ilandh. V. S. 111. Von Neu-Secland. 462. PIMELOPUS NOTHUS Burmeislcr. Ilanrll). der Kntoni. V. S. 17 6. 2. Ein Jlännflien aus Sidney. 463. TEMNORIIYNCIIUS RETUSUS Fabiicius. Sjft. EI. I. 10. Gö (GeotritpesJ. Olivier, Entom. I. III. 46. 52. pl. 11. fitr. 100 (ScarahaeusJ. Dejoun, Catal. cdit. III. pag. 1G8 fCoptorhinus retususj. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 464. ORYCTOMORPIIUS VARIEGATUS Guerin. Wag. de Zool. NIII. 1838. el. IX. pl. 225. Waterhousc, Entom. 281 Orijct. pietusj. l'nter den acht von Herrn Zclebor aus Ciiili mitgebrachten Exemplaren dieser Art, belinden sich nieiit zwei gleich gefärbte Stücke. Bei einem Stücke veröchwindet die gelbe Zeichnung auf den Flügeldecken bis auf eine kleine gelbe Makel an der Wurzel gänzlich. Diese Varietät wird wohl Guc'riii's Oryctom. bimaciilafus (Voyage de la Coquille. Zool. Atlas Ins. ])I. 3. fig. 3.) sein. 465. ORYCTOMORPIIUS MACULICOLLIS Guerin. Magazin de Zool. 1830. cl. IX. pag. 52. Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 83. 3. lani. 16. flg. 5. Eben -daher. Diese Art zeigt in Hinsicht der Färbung ebenfalls viele Veränderungen. Das Halssohild hal immer etwas vor der Mitte eine Querreihe von vier schwarzen, grösseren oder kleineren Älakcin, und zwei Makeln am Ilinterrande, welche entweder vollkommen getrennt oder mit- sammen verbunden sind und sich dann noch c-ewöhnlich mit den zwei mittleren Makeln der Querreihe verbinden. Die Flügeldecken sind entweder einfarbig hellgefärbt, oder zeigen nur einen schwachen schwärzlichen Wiscli auf der hinteren Hälfte oder zwei schiefe, an der Naht mit denen der anderen Decke sich verbindende schwärzliehe Streifen. Die Sehenkel sind bei allen Exemplaren auf der Vorderseite ocheigelb. Das Kopfschild ist nach vorne stark verengt, an der Spitze abgestutzt ohne Zähnchen. 466. ORYCTOMORPHUS FAIRMAIRI (nov. spec). Niger, nitiduSj subtus einer eo-p ilosus ; clypeo 7-ugoso-punctato, antice hidentato; tkorace punctis magnis., ocellcitis minus dense ohsito vittisque t7'ihus longitudinalibu's ocliraceis ornatu; elytris riißs, parce, obsoleteqiLe punctatis, punctis ex parte in serias minus reguläres digestisj femoribus antiee flavo-maculatis. Longit. 5'/o"'- Latit. S'/j'". Den kleinen Exemplaren des Oryctom. maculicollis au Grösse gleich und ausser der Fär- bung vorzüglich durch das zweizähnige Kopfschild und durch die schwache Punktirung der Flügeldecken verschieden. Der Körper ist schwarz, unten grauhaarig, drei Längsbinden über das Halsschild sind gelb, die Flügeldecken gelbroth. Der Kopf sammt den Augen ist etwas breiter als lang, nach vorne stark verengt, sehr dicht runzelig punktirt, mit einem kleinen Coli npte rcy}. ' 7" Höcker auf der Stirnc und mit aufgebotener, zweizUlmigcr Spitze. Das IlalsscliiM ist niclir als um die Ilülftc breiter als lanjj, nach rückwärts kaum, nach vorne staik verengt, die Vorder- winkel stumpf vorragend, die Ilintcrwinkcl an der S]>it2C aligorundet, die Oberfiäclie mit grossen, ungleich vertheiltcn, augenfürmigen Tunkten und mit einem grossen Längseindrucke vorne in der Mitte. Von den drei gelben Längsbinden ist die mittlere schwach, hinten etwas erweitert, die Seitenbinden sind breit, scharf begrenzt und zieiien, sich nach einwärts krümmend, von dem Vorder- zum Ilinierwinkel. Das SchiKKhcn ist nicht punktirt. Die Flügeldecken sind nur wenig breiter als das Ilalsschild, und nur wenig länger als zusammen breit, schwach und vorzüglich auf der Scheibe sparsam punktirt, die Punkte hie und da zu mehr oder weniger regel- mässigen Iveiiien geordnet. Afterdecken glatt. Beine sciiwarz, mit auf der vorderen Fläche an iler Spitze gelben Schenkeln und dreizähnigen Vorderschienen. Zwei Exemplare dieser Art wurden von Herrn Zelebor aus Ciiili mitgebracht. In der kaiserlichen Sammlung befindet sich diese Art, von einem Pari.-er Händler eingesendet, unter dem Namen Vrijctom. laefipeniiis Depniset. Da mir nicht bekannt ist, ob diese Art überhaupt beschrieben ist, so erlaubte ich mir, sie mit dem Namen des ausgezeichneten und um die chile- nische Colcopferen-Fauna so verdienten Naturforschers Fnirmaire zu bezeichnen. U;: OKYCTOMOKl'HLS MÜIilO Burmeister, llaiulb. der Entom. V. S. 31. No. -i. LbciU.ul:- \on CliiU. 468. DASYdNATIlLiJ DIJKAM .Mac-Leay. IJorac Entom. pag. 111. 1. lim ■.^>.- i!....ii. .i r l. ....... \\ >.;. -.'n-. \ ] Von Sidney. 4131». rHYLLOCNATIirS COKYDON olivior. Entom. I. III. ItSl. 227. pl. 2Ö. li»,'. 24i iScarabaeiuij. Uuruicistcr, Ilauüb. der Entom. V. 190. No. 5 \ Dm Vorgebirge der guten Hotlnung. 470. OUYCTES UllLNUCElU )S Linne. •Syst. Xat. 1. II ■ ' 1 M s.-. ,,..,;.,..„. .,i;,;., r, ., ,,, | ]J\ ■; i ■,,: ,.i i ,,.; Von Ceylon. t7I. ollYCTKS NlTIDifULLlS Soli er, in Uays Uistor. phys. de fhil' ' " i'ag. 71>. lam. 10. lig. 4. Von Chili. 472. llETEIK.tUOMI'IIUS ETEOCLES IJurmoistcr. Iliindb. der Entom. V. S. 288. No. 7. v..n n;..-.T ;.-... 47:3. ENE.MA PAN Fabricius. Syst. Kl. I. tj. 11 ScarabaeusJ. Pcrty, I>oli'ct. anini. art. pa;,'. -14. tab. 9. tig. 10 (eod.J (Männchen). Fabricius, Syst. El. I. 14. 4.3 ' Scarahaeus quaJrispino»us). Perty, 1. c. pag. 4ü. tali. 9. tig. 12 fScara- i. ,.„.,, TüornusJ rWcibchcn). Von eben daher. 474. XYLOTRUPES DICHOTOMUS Ol i vier. Entom. I. III. 20. 17. \>\. 17. lig. löG { ScaralaeusJ . Burmcistcr, Handb. der Entom. V. S. 265. 1. Von Hongkong. 78 Dr. Ludwig Redtenhacher. 475. XYLOTRUPES GIDEON LInne. Syst. Natur. I. II. 511. 2 fScarahaeusJ. Olivier, Entoni. I. III. 14. 10. pl. 11. fig. 102 (eod.J. Id. 1. c. 17. 14. pl. 18. fig. 165 (Scarabaeus OromodonJ. Diese Art wurde in grosser Anzalil von der Expedition aus Java mitgebracht, 476. :MEGAL0S0MA IIECTOR Gory. Annales de la soc. cntom. de France Ser. I. V. pag. 514. pl. 14. Chovrolat, in Guerin's 5Iag. de Zool. Ser. I. VI. Ins. pl. 139. 140 fScarabaeus AnubisJ. Laporte de Castelnau, Hist. natur. des Colcopt. II. 113. 4. Von Rio-Janeiro. MYRINA (nov. gen.). A7itennae decem-a?iicHhitae, clava magna, triphylla. Lahr um profunde triangu- lariter incisum , barhatum. Mandibulae validae, extus basi rotandatae, apice acutae, recurvae. Muxillae lobo valde barbato, apice tri-uncinato , medio bidentato. Palpi maxillarcs filiformes , articulo ultimo fusiformi , duobus antecedentibus longiorc. Mcntum mitraoforme, parte ligidari triangulariter angustato, longo barbato. Palpi labiales in viargine pone apicem inserti, filiformes, articulo ultimo antecedentibus longiore. Corpus crassum. holosericeo squamosum. Cajnit maris cornutum, cornu longo, 2'alido, recuri^o apice bifurcato. Thorax in mare antice cornu brevi, lato, apicem. versus dilatato , cmarginato. Elytra cylindrica. Mesosternum posiice protuherantia verticali, conica. Tibiae anticae apice tridcntatae, p>osteriores margine externo bisp>i- noso. Tarsi antici in mare clongati. Ünquiculi aequales , apice emarginati , intus transversim sfrigosi, onychio unquiculis parum breriore, corneo, apice bipenicillato. Eine interessante neue Gattung aus der Gruppe der Agaocephaliden und der Gattung Licomedes zunächst verwandt, durch die einfachen Oberkiefer, andere Bewaffnung des Kopfes und llalsschildes uei dem Männclien, durch zapfcnförmigeu Fortsatz der Vorderbrust, Form der Ncbcnklaue u. s. w. verschieden. Der Körperbau ist sehr ähnlich dem der Gattung Licomedes, nur ist das Plalsschild nach rückwärts sehr schwach verengt, vorne tief zweimal ausgebuchtet mit dornartig vorspringenden Winkeln. Der kleine Kopf ist grösstentheils von der breiten beiderseits in eine zahnartige Ecke auslaufenden Basis der kräftigen, langen, nach rückwärts gebogenen, au der Spitze gabelförmig getheilteu Ilornes eingenommen, seine Spitze schmal, stumpf zweizähnig. Die Fühler sind zehngliederig, ihr erstes Glied gross, das zweite kurz kegel- förmig, die folgenden kurz und allmälig an Länge abnehmend, die drei letzten blätterig, länger als die Geisseiglieder zusammen. Oberlippe ganz bedeckt, tief gespalten, die Ränder stark bebartet. Oberkiefer mit einfacher, aufgebogener Spitze, der Aussenrand an der Basis gerundet erweitert. Unterkieferlapjjen mit drei scharfen Haken an der Spitze und mit zwei Zähnen in der Mitte. Kiefertaster fadenförmig, ihr spindelförmiges Endglied so lang als die übrigen Glieder. Kinnplatte eben, mützenförmig, der durch eine Einkerbung für die Tasterwurzel abgegrenzte Zungeutlieil dreieckig zugerundet, pinselartig bebartet. Lippentaster wie die Kiefertaster geformt. Halsschild um die Hälfte breiter als lang, vorne stark, nach rückwärts nur schwach verengt, die Vorderecken dornartig vorspringend, die Hinterecken abgerundet, die Scheibe bei dem Männchen mit einem kurzen, dicken, nach vorwärts gerichteten, an der erweiterten Spitze ausgerandeteu Hörne. Schildchen gerundet dreieckig. Flügeldecken kaum um ein Drittel Coleojitere)!. T'.l länger als zusainiiR-ii bieit, kaum morklicii bi'citcr als da,- Ihilssi'liiM, walzcnfürniig. Yorder- lirust mit einem seukiechten, an der Sj)itc eingedrückten Za]ifen hinten zwischen den Hüften. Vordcrschieiien mit drei scliarfen Kandzähnchen, die hinteren Schienen mit zwei spitzigen Körnen am Ilinteriandc. Füssc stark, die ersten zwei Glieder der Vorderfüsse sein- kurz, die Klauen gleich gross, die hinteren einlach, die vordersten an der Spitze ausger.nndct, und an der inneren Seite gestrichelt, — die Alterklaue ist einlach, nur wenig kürzer als die Klauen und an der Spitze mit zwei pinsclartigen Haarbüscheln besetzt. Nur ein Männchen bek.mnt. 177. MYKINA l'KKIl FKHI (nov. spec.j. Xigra, mtiiht, thoracc m/iv pariis., rotiDulis, kolo- • o-micautibus, albiclien äusserst dicht bedeckt, wohhc durch die Heckige Verthcilung, ihr den Glanz ähnlich dem eines gewässerten SamnitstoHcs mitthcileii, welcher je nach der Richtung des einfallenden Lichtes sich verändert. Das Hal.-schild i>t überall lein geleistet, ist viel weniger dicht als die Flügeldecken punktirt, die Punkte sind sehr seicht und haben einen .ichüppchentrasrenden Mittelpunkt. Das Schildchcn zeigt zcrsticute, flache, beschuppte Punkte. Die Flügeldecken sind äusserst dicht und fein runzelig punktirt. Die Afterdecko ist dicht mit ähnlichen Schuppen wie die Oberseite besetzt. Die Unterseite ist mit Ausnahme der Schenkel und Schienen nur sehr schwach beschuppt, die Schüj)pchen theils rundlich, thcils haarförmig. Das einzige männliche Exemplar wurde von der kühnen «isterrcichischen Reisenden Ida I'i,.if"t",. , ,,,!" ]^..l,^.o gesammelt. 478. DICRANOCKPllALLS WALLlLlUi llope. (;r,i\. 7i',,l,,i-, Mise. 1831. pag. 2-1. Wostwood, Are. ontom. I. pl. I. fig. 4. Gory & P'^r ■• h '^ ro ti. Monogr. de» C. pag. 154. 4. pl. 26. fig. 1 fGoliathu« WellechJ. Von Nord-China. 479. RIIOMBOKRIIINA JAPONICA Hope. Transact. of the entom. Societj* of London. Ser. I. Tome III. pag. 64. Gory&Percheron, Monogr. des Cdtoines. pag. 186. 8. pl. 25. fig. 5 (GoUathua opalinusj. Von Hongkong. 480. RIIOMBURRIIINA IIYACINTHINA Hope. Transac* ■•'•'■ .^ntom. Soc. of London. Ser. I. Tome III. pag. 63. Burmeister, Handb. der Entom. III. pag. 199. No. 3. Eben dalier. 481. GYMNETIS RETICULATA Kirby. Transact. of tlir Liunean Soc. of London. XII. 2. 410. 49 fCetoniaJ. Gory &Perchcron, Monogr. des {CiloinesJ. pag. 363. 50. pl. 73. fig. 3 (Gymnetü anoguttafaj. Von Rio-Janeiro in allen Varietäten, aueh ganz schwarz (Gymnetis carhonaria Gory & Pcrcheron, Monogr. des C<5toines pag. 366. No. 55. pl. 74. fig. 4.). g(j Dr. La (Ho ig liedtenbacher. 482. AGESTRATA CmXENSlS Fabricius. Syst. El. II. 13G. 7 fCetoniaJ. Gory & Pcrcheron, Monogr. des Cetoines pag. 305. 2. pl. 59. fig. 2. Von Cliina. 483. TAENIODERA ORNATA Saunders. Transact. of the entomol. Soc. of London Ser. II. Tome II. pag. 31. pl. III. tlg. 5. Von Nord-Cliina. 484. TAENIODERA CINEREA Gory & Pe ich cron. Monogr. des Cetonies pag. 324. 21. pl. G4. fig. 3 (MacronoiaJ (Männchen). Idem 1. c. pag. 25. No. 22. pl. ü4. flg. 1 (Macronota quadrataj (Weibchen). Von Java. 485. SCIIIZORHINA ATROPUNCTATA Kirby. Transact. of thc Linncan Soc. of London. XII. 2. pag. 464. 14 (Cetonia). Gory & Perchcron, Monogr. des Cetoines pag. 157. 1. pl. 27. fig. l fSchiz. quadripunctataj. Von Sidney. 486. SCIIIZORHINA DORSALTS Donovan. Inscct. of Ncw-IIoU. pl. 1. fig. * (Cetonia). Schoenherr, Syn. Ins. I. 3. pap. 128. 73. app. 49. 74 (Cetonia llooheri). Eben daher. 487. SCHIZORHINA AUSTRALASIAE Donovan. Insect. of Xcw-lloll. pl. 1. fig. *** (Cetonia). Schoenherr, Syn. Ins. L 3. pag. 128. 7G. app. 50. 75 (Cetonia Panzeri). Eben dalicr. 488. SCHIZORIIINA PUNCTATA Donovan. Inscct. of Xow-HoU. pl. 1. fig. ** (Cetonia). Burracister, Handb. IIL 541. 4. Eben daher. 489. SCIIIZORHINA GYMNOPLEURA Boisduval. Voyago de l'Astrolabe. Zool. Entom. Colcopt. pag. 219. 3 (Cetonia). Gory & Percheron, Monogr. des Cetoines. pag. 165. 11. pl. 23. fig. 5, Gory & Pcrcheron, 1. c. pag. 165. 12. pl. 28. fig. 6 (Schiz. nigra). Varietas nigra. Eben daher. 490. EURYOMIA KUPERI Schaum. Transact. of the entom. soc. of London. Scr. I. Tome V. i)ag. 69. 9. pl. 8. fig. G (Glycyphana). Von Hongkong-, 491. EURYOMIA CONSPERSA Gory & Percheron. Monogr. des Cetoines pag. 287. 170. pl. 56. fig. 1 (Cetonia). Burmeister, Handb. der Entom. III. 353. 12 (Glycyphana) . Von Neu-Holland. 492. EURYOMIA JUCUNDA Faldermann. Memoires de I'Acad. imper. de St. Petersbourg. Tome II. pag. 386. Xo. 34. tab. 4. fig. 4 — 5 (Cetonia). BurmeisteV, Entom. III. 360. Xo. 3 (Gametis). Von China. 493. ELTIYOMIA ARGYROSTICTA Burmeister. IlanJ. der Eutomol. III. pag. 360. 4 (Gametis). Eben daher. Coleoptcrcn. 81 494. KUKYOMIA HISTIUO Ol i vier. '•■ '"'i'- 1- •'. '•'• ■'■>■ l'l. 1". iig. 'j4 (Vetonia^. Faliriciu;^, Svst. LI. II. löJ. liKi ^i'etonia allio-punclata'. Ituriiio ister, llanJb. dor Fiitoiii. 111. 804. 7 Uametia . Voll Covlnn. 495. EURYO.MIA IT'KVATA Fal.rioiu.s > -' I !. II. IJt;. lOt) it'etoniaj. Olivier, Kiiloui. I. G. pag. IM. Xo. 120. i«l. 12. %. 111 fCetonia liijrinoj. Uli rmc i s t er, llamlb. der Entnm. III. pag. 5117. 3 fElaphinis.. Ganz schwarze Individuen, und weiche mit lüthlichbraunen Fiiig:cldecken, von dem \o\- i;ebir':e der guten Ilotlnung. 496. OXYTIIYRKA STICTICA Lii.nc. ^Nst. .Nat. 1. 2. pag. üj2. No. 51 ( ScarabaeusJ . Fabricius, Syst. El. II. 155. 102 (Cetonia). l'anz er Fauna. 1. 1 feod.J. Fabricius, SjBt. El. II. 155, 101 (Cttonia funesla). Variotas'. Ceioxi') p.inth^,-;,.., Qory & I'orchoron, Moiiogr. de» Cdtoines. pag. 203. 177. pl. 57. fig. 1. Von Madeira. 497. CETONIA FASGICULARIS Linnc ^ I. II. i'.ic. ."i.'i7. 75 (ScarahaeutJ. Herbst, Kiil'. III. 225. 18. Tai. J.'. i ig. •"■. Hu r um' i >tr i lladb. der Entoiu. III. 399. 1 , Trichoalelhn /imcifuloria . Vom Vorpcbirj;c der jjutcn IIottnun . ll.rbst, Käf. III. 230. 21. Tai". 29. Fig. 12. I. v. lll. 259. 51. lai. 02. Fig. 7 ("Cetonia harbaliüaj, Idcui 1. c. III. 245. 33. Taf 30. Fig. 12 fCalonia ftum-rubra). Itur mcister, llandb. der Entoni. III. 402 i'Trichaaletha cajtenti» . Eben dalicr. 499. CETONIA OIU.ONCA Gory .t l'crciicroi.. Monogr. de» Cccoiuos. png. 227. 83. pl. 12. lig. 4. \ cm Gil'iall.ir. 500. CETO.\l.\ M<»l;l(.) Fabricius. Sy.re«tü^. Laporto & Gory, Jlonogr. des Uupresl. I. pag. 19. pl. 5. fig. 20 CChrytockroaJ. \ on jjidncy. 514. LLCllUO.MA (JIGANTFA Linm«. Mus. Lud. Ulr. l'ai.-. S5. No. 1 'Duprealit'. L.iporto & Gory. Monocr. des Huprct. pni.-. .">. pl. 1. tit'. 1 («od.J. \ on Kiu-Janeii'O. 515. CHALCOrilOBA JAl'ONICA Laporte & Gory. Monogr. de» Buprest. Suppl. pag. 81. pl. 11. (ig. 7 7 f'BuprestitJ ■ Von Hongkong. 516. CHALCOPllOKA icuYS0UE.MA) SLTUKALlt^ Fabricius. Syst. El. n. pat:. 195. No. 154 BnprestisJ. Laporte & Gory, Monogr. des Buprest. pag. 25. pl. 6. üg. 32 :'Chry$odemaJ. \'on Borneo. 517. CIIALCOrHORA (cheysodema) AUROFOVEATA Gucrin. Voyage do la Coquille. Zool. lus. pag. 64. pl. 11. fig. 2 fBuprestisJ. Laporte ot Gory, Monogr. des Buprest. Chrysodema. pag. 5. pl. 2. fig. ö. Von Java. 518. CHALCOPHORA (chkysodema) ARROGANS Laporte et Gory. Monogr. dos Buprest. Chrysodema. pag. 17. pl. V. fig. 23. Von Borneo. 11» 8-1: Th-. La-2-2. l'SILOrXEKA ATTENUATA Fabricius. .-\>t. l'l. li. iKig. i-'j'. No. H (Buyreatii . Gory, Monogr. cies Buprost. — Luprestis — pag. 21. pl. V. lig. 20. Von Rio-Janeiro. 523. PSILOPTEKA FASTUOSA Fabricius. Syst. El. II. 187. Ö f'BuprettüJ. tiory, Monogr. des Uuprcst. — Buprestis — pag. 81. pl. XXII. fig. 111. Von Ceylon. 524. PSILOPTEKA DIVES ücrmar. Ins. spoc. novae. pag. 37. No. 60 fBuprettis). Gory, Monogr. des Buprcst. pag. 26. pl. VI. fig. 27 (eod.J. Von Rio-Janeiro. :.25. NASCIO VETUSTA Boisduval. Voyago di> 1 Astrolabo. Kutuiuul. II. pag. 85. No. 27 ( liuprealisj. Gory, Monogr. — Nascio — pag. 2. pl. 1. tiK. 1. Dejcan, fatal, oiiit. III. pag. 89. a fGeronia rehisla). Von Sidney. 526. EPISTOMENTIS PICTA Gory. Monogr, des' Uuprcst. Suppl. pag. 6 1. pl. XII. fig. 4 (ChrysochroaJ. \ Uli Ciiili. 527. EPISTOMENTIS GAUDICIIArDll Soli er. Solier in Gay'e llist. phys. Zool. IV. pag. 498. 1. lam. VI. fig. 8 (DupreatisJ. Eben daher. 528. ASTRAEUS FLAVOPICTUS Laporte & Gory. Monogr. des Buprest. — Astracus pag. 2. pl. I. fig. 1. Von Sidney. 529. MELOBASIS CUPRICEPS Kirby. Transact. of the Linnean Soc. of London. XII. pag. 457 (BuprettüJ. Boisduval, Voyago de l'Astrolabe. Entoni. II. pag. 94. No. 43 CBiiprestis tiridi-nitenaj. Eben daher. 530. MELOBASIS DILATATA (nov. spec.). Aeneo-v iridis vel ewpi-ea ; capite oeellato-punctato , clypeo emarginato ; thorace profunde punctato, interstitiis punctoriim transverse reticidatis; elytris coriaceis. Longit. 5-5»/,"'. Latit. 2'/4— 2»/»'". Varietas a. Laete-viridis, siipra aurata, elytrorum margine postico cyaneo. Varietas b. Cuprea, elytris pedibusque cupreo-viridibaSj elytrorum margine postico violacco. 86 Dr. Ludioig Redtenhacker. Von allen beschriebenen Arten dieser Gattung durch die Hache breite Form des Körpers und durch die Seulptur des Ilaisschildcs und der Flügeldecken verschieden. Der Kopf ist ganz dicht mit grossen, flachbodigen, theihveise mit einem ^littcipunkt versehenen Punkten besetzt, deicn erhabene Zwisclienräume netzartig zusamnienhiingen, die Stirne ist vorne etwas ein- gedrückt, das Kopfschild an der Spitze ausgerandet. Haisschild am geraden Ilinteri'andc bci- nalic doppelt so breit als lang, von den scharf rechtwinkeligen Hinterecken bis zur Mitte gleich breit, dann allmälig bis zur Spitze verengt, der Vorderrand kaum ausgebuchtet, die Oberfläche iiintcn beiderseits seicht vertieft mit einer kurzen, glatten Randleiste, sonst überall dicht punk- tirt, die Punkte in der Mitte fein, an den Seiten viel gröber und tiefer und ihre Zwischenräume netzartig zu Querrunzeln zusammenfliessend. Schildchen klein, gerundet, glatt. Flügeldecken etwas hinter der Glitte breiter als das Halsschild, an der Wurzel aber nur wenig dasselbe über- ragend, der Wurzclrand zu einem geraden, enge an das Halsschild anliegenden Querwulst aufgetrieben, der Seitenrand hinten ziemlich breit abgesetzt und sägeartig gezälmclt, die Ober- fläche innen sehr fein, nach aussen gröber, hautartig gerunzelt. Unterseite ziemlich dicht, schuppig punktirt, die Punkte des Hinterleibes feiner als die der Brust. Ein Individuum ist unten ganz hellgrün, die Oberseite ganz goldglänzend mit kornblumen- blauem Spitzenrande der Flügeldecken, zwei Individuen sind unten dunkel-, der Kopf und das Halssehild liellkupferglänzend, die Flügeldecken kupferfarbig mit grünem Schimmer, der Spitzenrand der Flügeldecken veilchenblau. Von Sidney. 531. CASTALIA BIMACULATA Linnc. Mus. Lud. Ulr. pag. 92. Xo. 8 fBuprestisJ . Herbst, Käf. IX, pag. 117. Xo. 64. pl. U8, fig. 2 {eod.). Von Mniiilla. 532. CASTALIA INOKNATA Chevrolat, in Gudrin's Mag. de Zool. 1841. pag. 222. Xo. ö ( Strigoptera) . Eben daher. Von Chili. Eben daher. Von Chili. 533. ZEMIXA CUPRICOLLIS Gory. Monogr. des liuprcst. — Zomina — pag. 2. pl. I. fig. 1. 534. ZEMINA PICTA Gory. Monogr. des Buprest. — Zenüna — pag. 3. pl. I. fig. 3. 535. ZEMINA BIVITTATA Gory. Monogr. des Buprest — Zeniina — pag. 6. pl. IL fig. 8. 536. ZEMINA CONJUXCTA Chevrolat. Centurie de Buprest. in Silberniann's Revue entom. V. pag. 52. No. 15. Gory, Monogr. des Buprest. Suppl. pag. 197. pl. XXXIII. fig. 189. bis. Eben daher. 537. ZEMIXA JUCUNDISSDIA Gory. Monogr. des Buprest. Suppl. pag. 198. pl. XXXIII. fig. 190. Eben daher. 538. STIGMODERA DECEMMACULATA Hope. Synopsis of Austral. Insect. Buprest. pag. 3. Kirby, Transact. of the Linnean soc. of London XII. pl. 23. fig. 8 fBuprestisJ. Von Sidney. L' it l e opt er e II. 87 539. STIGMODKUA UNDULATA Donovan. Inscct. of New-Ilcllanil. pl. 1 fBiq'reati»^:. Gory, Monogr. des Buprcst. — Stigniodcra — pag. 2 1. pl. V. lig. 23. 540. STRIMODKÜA KIUBYi Cluüiin. Voyagi> ilo la C.t. — .Sigmudcra — pag. 3Ö. pl. VIII. flg. -U. Eben daher. 544. STIGMODERA TRIFASCIATA C.ory. Mouugr. de» Ilupri-^t. — Stigniudcrtt — pag. 38. pl. VIII. lig. 43. Eben dnlier 545. STIGMOÜEILV SEXrL.V(J!.VlA Gory. Monogr. do» Buprcst. Suppl. pag. 132. \'\. XXIII. fig. 130 CUtigmodera plagiaiu . Eben daher. 54Ü. STIG.MUDLKA OCTO - Si'lLUTA Gory. Monogr. des Buprcst. — Stigmodera — pag. 28. pl. VI. fig. 19. Eben daher. 547. STIGMODKKA lU - CINGULATA Ilope. Synopsis of Austral. inscct. Buprcst. pag. 5. No_. 54. Gory, Monogr. des Buprcst. — Stigroodcra — pag. 30. pl. VI. fig. 32. Eben daher. 548. STIGMODERA COLORATA Ilope. Traiisact. of the cntoni. Soc. of London. IV. pag. 283. El>eii dalior. 549. STIGMODERA MAC UL ARLV Donovan. Epit. of Inscct. New-HoU. pag. 2 fBuprestisJ. Boisduval, Voyagc do l'AstroIabe. Zool. ent. II. pag. 67. Xo. 11. Von Sidney. 550. STIGMODERA (temognatha) VARIABILIS Donovan. Epit. of inp." t \. "•-IIoll. pag. 1 (BujirestüJ. Schoenhcrr, Syn. Ins. app. pag. 118. 1G3. tab. VI. fig. 6 Ceod.J. Eben daher. 88 Dr. Ludwig Hedtenhaclier. 551. rOLYUi:STA COriTATA Solicr, in Gay's Ilist. pliys. de Chile Zoolog. IV. pag. -ISl. 1. lam. 12. fig. 4. (Nemaphorua costatus). Von Chili. 552. TRIGONOPIIORUS AXGULOSUS Soli er, in Gay's Ilist. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 495. 1. lam. 12. fig- 7. Eben daher. 553. TRIGONOPIIORUS DUFOURII Gray. Monogr. des Buprest. — Buprestis — pag. 107. pl. XXVII. lig. 147. Eben daher. 554. .ANTIIAXIA CONCINXA Manner heim. EnuBier. des liuprcst. pag. 88. No. 9. Gory, Monogr. des Buprest. — Anthaxia — pag. 3. pl. I. lig. 3. Eben daher. 555. ANTHAXIA MARGINICOLLIS Solicr, in Gay's Hist. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 502. lam. 12. fig. l(i. Eben daher. 556. ANTHAXIA RUGIFERA (nov. spec.) Aenea., nitidula , anteuni.s tarsisque cijaneis , ■parce albido-pubescens , supra foi'titei\ suhtus subtilius rugoso-punctata : thorace parum convexo, non canaliculato., lateribus incrassatis •, scutello rotundato-quadi-ato ; ehjtris thorace parum latioribas, parallelis^ post medium angustatis, margine laterali serrulato. Longit. 5Vs"'. Latit. 2^1^". Ganz bronzefärbig, nur die Fühler luid Tarsen blau, schwach glänzend, die Oberseite ist dicht und ziemlieh grob, die Unterseite feiner runzelig punktirt. Der Kopf ist viel schmäler al.s das Halsschild, die Stirne flach vertieft, mit groben Punkten, deren feine, erhabene Zwischen- räume netzartig zusammenhängen, und mit einer erhabenen Querleiste zwischen den Fühler- wurzeln. Ilalsschild beinahe doppelt so breit als lang, seine Seiteiiränder aufgewulstet, in der Mitte gerade, kurz vor der Basis nur wenig, vor der Mitte gegen die Spitze stark verengt, der Yorderrand ausgeschnitten mit vorspringenden Ecken, der Hinterrand sehr seicht zweimal gebuchtet, die Ilinterecken beinahe rechtwinkelig, seine Oberfläche iSchwach gewölbt, beider- seits der Länge nach eingedrückt und wie der Kopf punktirt. Schildchcn klein, quadratisch mit abgerundeten Ecken. Flügeldecken dreimal so lang, aber nur wenig breiter als das Halsschild, bis hinter die Mitte ziemlich gleichbreit, von da bis zur Spitze stumpf zugespitzt, ihr Wurzel- rand gerade und etwas erhaben, der Seitenrand fein gesägt, die Oberfläche mit seichten Ein- drücken, dicht und fein gerunzelt, mit rückwärts deutlichen, nach vorne verschwindenden Streifen. Unterseite überall dicht punktirt, die Punkte auf der Brust grösser und tiefer. Von Chili. 557. CUßSIS BELLA Guerin. Voyage de la Coquille Entom. pag. G6. pl. 2. lig. 1 (Buprestüj. Gory, Monogr. des Buprest. — Ant'iaxia — pag. 3. pl. I. fig. 2. Solier, in Gay's Hist. phys. da Chile Zoelog. VI. pag. 500 fCylindrophora hellaj. Ton Chili. 558. PTOSIMA PLAN ATA Gory & Laporte. Monogr. des Buprest. — Ptosima — pag. 5. pl. I. fig. 4. Solier, in Gay's Hist. iihys. de Cliile. Zoolog. IV. pag. 494. 1. lam. 12. fig. 6. Eben daher. Coleopteren. 89 509. COLOBOG ASTER SEXPUNCTATUS Fabricius. Sys-t. Fl. II. pap. 200. N'o. 111 (Bu^restUJ. Olivier, Entern. 3'2. pag. 44. No. 50. tab. V. fii;. 4'2 CBupreili» impreiia). \'o\\ Brasilien. 560. ACTKN'ODES AUROLINEATA Gory. Monögr. des Buprest. — Chrysoboüiris — pai;. 34. pl. VII. fig. 48. Eben daher. 561. ETIION MAUMOREUM Gory. Monogr. de« Ouprcst — Ethoii — pag. 3. pl. I. fig. 3. Von Sidney. 562. CISSEIS MARMORATA Gory. Monogr. des Buprcst. — Cisseis — pag. 4. pl. I. fig. 5. Eben daher. 563. CORAEBLS J^l'LNOSUS Fabricius. Syst. El. II. pag. 214. No. 156 fliujn-estüj . Gory, Monogr. des Buprcst. — Coraobus — pag. 10. pl. II flg. 13. Von Java. 564. AGRILUS ARMATUS Fabricius. Sytt. El. II. pag. 214. No. 155 (DuprettUJ. Gory, Monogr. dos Buprest. — Agrilus — pag. 13. pl. III. fig. 14. Eben datier. 565. AGRILUS THORACICUS Gory. Monogr. des Buprcst. — Agrilus — pag. 59. pl. XIII. lig. 16. Von Cliiii. 566. AGRILUS (AMonpiiosoMA) PENICILLATUS Klu-. Entomol. Brasil. Cent. pag. 1 1. No. 15. tab. XL. (ig. 12 CBn}>reatüJ. Rio-.Tnneiro. FAMILIK E U C N E M r D A E. 567. PTEROT.UtSUS QU^VDRI-VITTATUS (nov. spec.). Elongatus, cylindricu.s, dcnsissime punctatus denseque hreviter pubescens, pro- thoracis lateribus, vittis duabus longitudinalibiis elytroruvi pedibiisque testaceis. Longit. 4J/4— 6". Latit. elytr. l'/»—! »/,'". Eine durch den langgestreckten, vollkommen walzenförmigen Körper ausgezeichnete Art dieser Gattung. Der Körper ist schwarz, wenig glänzend, dicht und kurz behaart, die Vorder- brust und ein breiter Streifen innerhalb dos Seitenrandes des Halsschildes, der Seitenrand der Flügeldecken bis gegen die Spitze, sowie ein weder die Wurzel noch die Spitze erreichender Streifen innerhalb der Naht sind braungelb, mit weisslicher Behaarung, die Schenkel, mit Aus- nahme der schwarzen Spitze, gelb. Der Kopf ist äusserst dicht punktirt, die Stirne gewölbt mit KoTim-Expedition. Zoologlicher Thcil. Bd. IT. 1. Redte nbacbor. Coleopteren. 12 90 Dr. Ludwig Itedtenb acher. seicliter Mittcliinnc. Das Ilalsscliild ist so breit als lan^, mit parallelen, kurz vor der Spitze zusammenlaufenden sehr fein erhaben geleisteten Seiten, mit lang vorgestreckten, die Schultern umfassenden Ilinterwinkeln und stark kissenartig gewölbter, äusserst dicht puiiktirter Ober- fläche. Der hriiunlicligclbe Seitenstreifen reicht von der Basis bis zum Yordcrrande und ver- bindet sich hier allmälig breiter weidend mit der gleich gefärbten Vorderbrust, die schwarzen Ilinterecken einschliessend. Das Schildchen ist ziemlich herzförmig, dicht punktirt, die Seiten- ränder etwas aufgebogen, die Mittellinie kiclförmig erhaben. Die Flügeldecken sind kaum breiter als das ITalsschild, beinahe dreimal so lang als zusammen breit, vollkommen walzen- föiniig, ihr Nahtwinkcl scharf, die Oberfläche, mit Ausnahme der gekörnten Schultcrgegend. etwas feiner und weniger dicht als das Ilalsscliild punktirt, und fein gerunzelt mit seichten, gegen die Spitze vei-schwindenden Streifen. Brust deutlich und nicht sehr dicht, der Hinterleib feiner und dichter schuppenartig punktirt. Von Uio-Janeiro. 568. GALBA TUBERCULATA (nov. spec.). Atra^ densissivie pi'ofunde ritgosa, maculatim einer eo-micans, thorace tuberculis, elytris maculis atro-holoscericeis^ tarsis rufis; antcnnarum flahello noveni-articulato. Longit. 4'". Latit. elytr. l>/a"'. ^'on kürzerei', mehr gedrungener Gestalt als Galba chrysocomn, tief schwarz, die ver- tieften Stellen der Oberseite sowie die Unterseite silbergrau glänzend, die Füsse rothgelb. Der Kopf dicht runzelig punktirt, die Stirne ziemlich flach, uneben mit einer tiefen Mittclfurche. Au den Fühlern ist das erste Glied mehr als halb so lang als die übrigen Glieder zusammen, gegen die Spitze verdickt und gebogen, das zweite Glied ist klein, dreieckig, nach innen in eine kleine Sjiitze erweitert, die folgenden neun Glieder sind in lange, schmale Blättchen verlängert. Das Ilalsschild ist fast um ein Drittel breiter als lang, ziemlich gleich breit, die Vorderecken ver- schwindend, die Ilinterecken in eine lange, die Schulter umfassende Spitze ausgezogen, der Hinterland vor dem Schildchen gerade, beiderseits tief ausgerandet, der Vorderrand aus- gebuchiet, der Scitenrand sehr fein erhaben geleistet, die Oberfläche sehr dicht runzelig punk- tirt mit vielen grubenförmigen Eindrücken, deren Zwischenräume höckerartige, schwarz behaarte Erhabenheiten bilden, von denen die vier grössten die Mitte der Scheibe einnehmen. Schildchcn an der Spitze abgerundet, punktirt. Flügeldecken wenig breiter als das Halsschild, um die Hälfte länger als zusammen breit, mit der abgerundeten Wurzel lappenförmig in den beiderseitigen Ausschnitt des Halsschildes hineinragend, von den Schultern nach rückwärts lanzettförmig verschmälert mit scharf ausgezogener Spitze, ihre Oberfläche sehr dicht und tief gerunzelt und ziemlich tief gestreift mit je nach der Richtung des sehief einfallenden Lichtes verschieden sich gestaltenden schwarzen, sammtartigen Makeln, und paarweise allmälig gegen die Spitze hin sich vereinigenden Streifen. Unterseite dicht runzelig punktirt, die Punkte des Hinterleibes am feinsten. Von Amboina. 569. DENDROCHAIIIS BICOLOR (nov. spec). Gylindrica^ nigra^ dense subtiliter rugoso-punctata, cinereo pubescois, capite, tho7-acis margine antico^ scutello pectore abdomineque puhescencia detisa, falco-ftrru- ginea obtectis, anfetmis pedibusque rttfi-s ; thorace postice canaliculato : elytris obsolete striafis, apice aeuminatis. Longit. 5vV"'- Lliciter striatis, ajiice acuti.i: uiiquiculis tarsoruvi dente ba-sali armatis. Longit. 4— 6'/,7 . Latit. elytr. 1»/» — 2 '. Eine in der Grösse bedeutend veränderliche Art dieser Gattung. Pechbraun, wenig glänzend mit feiner, niederliegender, gelbgraucr Behaarung, welche auf dem Kopfe und Hals- »chikle, auf der Wurzel der Flügeldecken und auf der Unterseite des Körpers dichter, heller gelb gefärbt und mehr seidenglänzend ist. Die Beine sind mehr röthlichbraun. Der Kopf ist stark und glcichmässig gewölbt, das Kopfschild ist vorne breit, in der Mitte mehr vorragend und leicht ausgebuchtet, nach rückwärts stark verengt, dessen Oberfläche sowie der ganze Kopf äusserst dicht und glcichmässig punktirt. Die fadenförmigen Fühler sind länger als Kopf und Halsschild, ilir erstes Glied gebogen, das zweite sehr klein, die folgenden wenig an Länge unter einander verschieden. Das Ilalsschild ist etwas kürzer als an den dornartigen Ilinter- winkeln breit, nach vorne allmälig verengt, der Voi derrand gerade, die Seitenränder bis zu den Augen fein, erhaben geleistet, der Ilinterrand beiderseits tief bogenförmig ausgerandet und vor dem Schildchen mit einem kleinen, mit zwei Haarbüselieln besetzten Höckerchen versehen, — die Oberfläche massig gewölbt und wie der Kopf punktirt. Scliildchen dicht punktirt, an der Spitze abgerundet. Klügeldecken an der Wurzel kaum merklich breiter als das Ilalsschild, zwei und ein halbes Mal so lang als zusammen breit, von der Mitte allmälig nach rückwärts verengt mit scharfer Spitze, ihre Oberfläche mit seichten, regelmässigen, nicht punktirten Streifen und sehr schwach gewölbten, fein, nicht diclit und etwas runzelig jiunktirten Zwischenräumen. Die L^nterseite ist sehr dicht, auf der Brust etwas gröber, auf den Bauchringen feiner punktirt. Hüften der hintersten Beine nach innen und rückwärts sehr stark gerundet erweitert. Füsse 1-2 <• 92 Dr. Lud w i(j B cdtenbarher. ohne lappenförniige Anliängsel, ilir erstes Glied lang, die Klauen mit einem grossen dreickigen Zahne an der Wurzel. Von Ceylon. 571. FORNAX (onychodon) TUMIDICOLLIS (nov. spec.). Fusco-piceus, supra dense^ suptus parcius flavo-cinereo pubescens ; capite dense punctato : iliorace lato, antice tumklo, parcius subtilhisque punctata ; elytris subtiliter rugoso-pxinctatis, simpUciter striatis, apice subacutis; xinqulculis tarsnrum basi deute valido wmatis. Longit. 7'". Latit. 2". Den grösseren Exemplaren der vorhergehenden Art an Grösse gleich, von dieser und den übrigen bekannten Arten dieser Gattung aber durch das stark gewölbte, vorne kugelig aufgetrie- i)ene Halsschild verschieden. Die Oberseite ist pechbraun, fein und gleichmässig grau behaart, die Unterseite und die Beine sind mehr röthlichbraun und etwas zarter und dünner behaart. Der Kojjf ist massig gewölbt, sehr dicht und fein punktirt, die Stirne etwas eingedrückt, das Koijfschild vorne schwach abgerundet, nach rückwärts stark dreieckig verengt. Die Fühler sind länger als Kopf und Halsschild zusammen, flach gedrückt, ihr zweites Glied äusserst klein, die folgenden um die Hälfte länger als breit, unter einander wenig an Länge verschieden. Das Haläschild ist bedeutend breiter als lang, etwas vor der Mitte am breitesten, nach vorne etwas mehr als nach lüekwürts verengt, der Vorderrand gerade, der Seitenrand fein geleistet, der ilinterrand beiderseits tief ausgeschnitten und mit seinen scharfen Ecken die abgerundeten Flügcldeckenwurzeln umfassend, die Oberfläche besonders vorne sehr stark gewölbt, fein und nicht sein- dicht punktirt, am Hinterrande stark niedergedrückt und vor dem Schildchen mit einer kurzen, feinen Mittelrinne und mit zwei kleinen, glatten Seitengrübchen versehen. Sehild- chcn rundlich, punktirt. Flügeldecken an der Wurzel kaum so breit als das Halsscliild, sanft nach rückwärts verengt, mit scharfem Nalitwinkel, mit regelmässigen, punktlosen Streifen und schwach gewölbten, äusserst fein runzelig punktirten Zwischeni'äumen. Brust fein und dicht, der Hinterleib fein punktirt. Plinteriiüftea nach innen und rückwärts sehr stark gerundet erweitert. Fussglieder ohne Anhängsel, die Klauen mit einem dreieckigen Zahne an der Wurzel. Von Java. 572. CERATOGONYS RUFITHORAX Perty. Delectus anim. artie. Bras. pag. 24. pl. 5. fig. 12. Von Rio-Janeiro. FAMILIE ELATERIDAE. 573. AGRYPNUS FUSCIPES Fabricius. Syst. El. II. 224. 17 fElaterJ. Herbst, Käfer IX. pig. 342. 17. Taf. 158. Fig. 11 feod.J. Von Ceylon. Coleopter en. 93 574. AGRYPNUS MOESTUS Candezc. Jlonogr. des Elatcrides. I. pag. 3-1. No. 16. Von Ceylon. 575. LACON SCABER Candezc. Monogr. des Elatciidos. I. jKig. 153. No. 82. Von Sidncy. 576. CALCOLEPIDIUS PORCATUö Erichson, in Germar's Zcitschr. i'. d. Entoni. III. pag. 78. Xo. 1. Von Rio-Janeiro. 577. SEMIOTUS LUTEIPENNIS Gucrin. Ijisect. du Voyage de la Favoritc. Mag. de Zoolog. 1838. cl. IX. pl. 228. fig. 2 (Elaler). Dejcan, catal. cdit. III. pag. 96 fPericaUui xaiithopterusj. Von Chili. 578. TIBIONE.MA ABDOMINALIS Gucrin. Insect. du Voyagc de la Favorite. Mag. Zoolog. 1838. cl. IX. pag. 21. pl. 228. fig. 3. Solicr, in Gav's Ilist. phys. de Chile. Zool. IV. pag. 31. pl. 14. fig. 7 CTibionema rufieentrisj. Von Ilonirkon'r. 579. CAMPSOSTERNUS GEMMA Candezc. Monogr. des Elatcrides. I. pag. 314. No. 3. 'b' 580. CAMPSOSTERNUS FULGENS Fabricius. Syst. El. II. 220. 20 (ElaterJ. Herbst, Käf. IX. pag. 18. Taf. 158. Fig. 12 feod.J . Eben ilalicr. 581. SPIIENOMERUS ANTENNALIS Candcze. Monogr. des Elatcrides. II. pag. 42. 1. pl. III. fig. 1. Von der Insel Ceylon. 582. ANOPLISCHIUS CORALLINICOLLIS Candeze. Monogr. dos Elatcrides. II. pag. ö3. 1. Von Rio-Janeiio. 583. MONOCREPIDIUS AUSTRALASIAE BoisduvaL Faune de l'Ocoanic. pag. 104. 2 (ElaterJ. Gerraar, Linn. cntom. III. pag. 180. 42. Von Sidney. 584. MONOCREPIDIUS MENEVILLII Candeze. Monographie des Elatcrides. 11. pag. 233. No. 4 6. Eben daher. 585. GRAMMOPIIORUS RUFIPENNIS Soli er, in Gay's Hist. phvs. de Cliile. Zoolog. V. pag. 21. lam. 13. fig. 11. Von Chili. 586. GRAMMOPIIORUS SOLIERI Candeze. Monogr. des Elatcrides. II. 419. 2. Solicr, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 21 fGrammo- phorus rußpennis var.J, Eben daher. 94 Dl'. Liidwic] Redtenhachei-. 587. GRAMMOPHORUS IMPRESSICOLLIS Soli er. in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 25. 3. Candeze, Monogr. des Elaterides. II. 420. 3. pl. VII. flg. 7. Von Chili. 588. GRAMMOPHORUS NIGER Solier, in Gay's Hist. pliys. de Chile. Zoolog. V. pag. 24. lam. 14. fig. 1 fDiacantha nigra). Cand6ze, Monogr. des Elaterides. II. pag. 420. 4. Eben daher. 589. MELANOXANTHUS MELANOCEPHALUS Thimberg. Nov. spec. insect. diss^rt. III. pag. 63 (ElaterJ. Herbst, Käf. X. pag. 111. No. 132. Taf. 168. Fig. 10. Von Singapore, Hongkong, Tai'ti und Sidney. 590. DEROMECUS IMPRESSUS Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 19. 1. lam. 13. fig. 10 fPodonemaJ. Candeze, Monogr. des Elaterides. III. 9. 1. pl. 1. fig. 3. Unter den von Herrn Zelcbor aus Chili mitgebrachten Exemplaren dieser Art befinden sich welche mit ganz röthlich braungelben Flügeldecken, mit hellen Flügeldecken und schwarzer Naht, dann mit ganz pechschwarzen Flügeldecken. 591. DEROMECUS ATTENUATUS Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 13. 3. Candeze, Monogr. des Elaterides. III. pag. 12. 5.' Ebenfalls aus Chili. 592. DEROMECUS VULGARIS Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 13. 4. Candeze, Monogr. des Elaterides. III. pag. 13. 6. Eben daher. 593. DEROMECUS FILTFORMIS Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 13. 2. Candeze, Monogr. des Elaterides. III. pag. 14. 7. Eben daher. 594. SOMOMECUS PARALLELUS Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 33. 1. laru. 14. fig. 9. Eben daher. 595. CARDIOPHORUS BIPUNCTATUS Fabricius. Syst. El. II. 245. 120 (ElaterJ. Castelnau, Hist. natur. des Insect. Coleopt. I. pag. 249. 8 (Caloderus hipunctatusj. Cand&ze, Monogr. des Elaterides. III. pag. 134. 19. pl. III. fig. 1. Von Gibraltar. 596. CARDIOPHORUS RUFICRURIS Brülle. Expedit, scient. de Mor. Zoolog. III. pag. 140. Erichson, in Germar's Zcitsehr. f. d. Eiitoni. II. pag. 295. 28 (Cardiophorua tibialisj. Eben daher. 597. HORISTONOTUS EXIGUUS Erichson, in Germar's Zeitsch. f. Eiitom. 11. pag. 221. 71 fCardiopliorusJ. Cand&ze, Monogr. des Elaterides. III. pag. 206. 34. Von Chili. Colcoptercn. 95 598. PYROPHORUS NOCTILUCUS Linne. Syst. Natur. I. IL pag. 657. 4 CElaterJ. Herbst, Käl". IX. pag. 162. 2. Taf. III. Fig. 1. Germar, Zeitschr. f. Entom. III. pag. 12. 1 fPyi-ophorus nyctophanusj. Von Rio-Janeiro. 599. PYROPHORUS ORXAMENTUM O er mar. Zeitschr. f. d. Entom. III. pag. 39. No. 29. Idem 1. c. pag. 26. No. 15 fPyrophorus gemmiferusj. Eben daher. 600. PYROPPIORUS OCELLATUS Germar. Zeitschr. f. Entom. III. pag. 49. 41. Solier, in Gay's Ilist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 29. 1. lara. 14. fig. 5 fPyrophorus rariolosuaj . Von Chili. 601. PYROPHORUS CANDENS Germar. Zeitschr. f. d. Entom. III. pag. 65. 64. Candeze, Monogr. des Elaterides. III. pag. 55. No. 52. Blan- chard. in d'Orbigny's Voyage d. l'Amdr. mer. VI. II. Inscct. pag. 143. 446 fPyrophorus planicoUüJ. — Männchen. Von Rio-Janeiro. 602. PYROPHORUS LAMPADION Candeze. Monogr. des Elaterides. UI. pag. 61. No. 60. pl. I. fig. 17. Germar, Zeitschr. f. d. III. pag. 66. No. 63. fPyrophorus scintillanaj. — Männchen und Id. 1. c. pag. 57. 51 fPyrophorus lampadionj. — Weibchen. Von Rio-Janeiro. Eben daher. 603. PYROPHORUS LONGIPENNIS Germar. Zeitschr. f. d. Entom. III. pag. 55. No. 49. 604. PYROPHORUS BUPilTHALMUS Esehscholtz, in Thon's Archiv. II. pag. 32. Laporte de Castelnau, Hist. nat. des. Insect. Coleopt. I. pag. 336. 6 fBelamaJ. Eben dalier. 605. CREPIDOMENUS FULOmUS Erichson, in Wiegm. Archiv. 1042. pag. 14. No. 350. Von Sidncy. 606. CARDIORHINUS VULNERATUS Germar. Insect. spec. nov. pag. 56. No. 90. Idem Zeitschr. f. d. Entom. IV. pag. 94. Uejoan, catal. edit. III. pag. 107 fCardiorhinus conformis). Von Rio-Janeiro. 607. TOMICEPHALUS SANQUINICOLLIS Germar. Zeitschr. f. d. Entom. IV. pag. 50. Candeze, Monogr. des Elaterides, IV. pag. 285. 1. pl. FV. fig. 4. Laporte de Castelnau, Hist. nat. des Insectes Coleopt. I. pag. 239 fMegacnemiusJ. Dejean, Catal. edit. III. pag. 106 fMegacnemius erythroderesj. Eben daher. 608. PROBOTHRIUM VELUTINUM Germar. Zeitschr. f. d. Entom. V. pag. 184. 4. Eben daher. 96 T)^'- Liidicici Bedtenhacher. 601). rROBOTIIKILM PUBESCENS KiiLy. Transact. of the Linn. Soc. of London. XII. pag. 382. 12 (ElaterJ. Germar, Zeitschr. f. d. Entoni. V. pag. 189. 11 (Aphanohiua jyuheacensj . Porty, delect. anim. artic. pag. 22. tab. V. fig. 8 (Elater lampt/- rinuKj. Dejcan, catal. edit. III. pag. 104 (Aphanobiua luctuoausj. Eben dalier. 610. LUDIUS RLTICOLLIS Soli er, in Gays Ilist. pliys. de Chile. Zoolog. V. pag. 29. pl. XV. fig. 6 fGenomecusJ und I.e. pag. 3G. I. lam.XIV. flg. 1 1 (Ainblygnathua dbdominaJiaJ. Von Chili. 611. ACROXIOPUS GRANDIS (nov. spec). Subtus rufo-fidvus, prosterno nigro-hivitfafo, supra 7-i(fus, thoracic vitta lata mediana dytrorumque marginc laterali mgi-icaidibus; thoi'ace 2^^(fi<^to,to, canaliculato ; elytris profunde pimctato-siriatis^ interstitiis convexis, punctulatis. Langit. 7'". Lctit. ciytr. 2". Dem Cardiorhinvs frenatus Germar zum Verwechseln ähnlich, vermöge des gelappten vierten Fussjjlicdc«, der Form der Stirnc und der Oberlippe der Gattung Acrotuoims einzu- reihen. Die Oberseite des Körpers ist rostroth, der Scheitel, eine breite Längsbindc in der Mitte des Ilalsschildes und der Seitenrand der Flügeldecken sind schwärzlich, — die Unterseite ist etwas heller gefärbt, zwei breite Längsstreifen über die Vorderbrust, der Seitenrand der Hinter- brust und die Ilintcrhüften sind schwarz; die Fühlei' und Tarsen sind pechschwarz. Kopf stumpf dreieckig, die Stirne vorzüglich zwischen den Fülilcrwurzcln stark gewölbt und nach vorne stark verengt. Fühler länger als der Kopf und das Ilalsschild zusammen, ihr zweites und drittes Glied sehr klein, an Grösse einander gleich. Halsschild so breit als lang, die Seiten nach vorne schwach verengt, dicllinterwinkel scharf zugespitzt, die Schultern umfassend und mit einer kiclförmig erhabenen Linie, — die Oberfläche kissenförmig gewölbt, ziemlich grob, an den Seiten dichter, in der Mitte sparsamer punktirt, mit einer, vorne seichten, hinten tiefen Mittei- rinne. SchilJchen fünfeckig, nach rückwärts zugespitzt. Flügeldecken nur wenig breiter als die Mitte des Halsschildes und dreimal so lang, bis hinter die Mitte nur sehr wenig verschmälert, tief und regelmässig punktirt-gcstreift, die Zwischenräume gewölbt und mit feinen, zerstreuten, bei schief einfallendem Lichte Runzeln bildenden Pünktchen. Unterseite ziemlich fein und nicht dicht punktirt. Von Neu-Secland. 612. DICTENIOPHORUS RAMIFER Eschscholtz, n Thon's Archiv I. II. pag. 34 CLudiusJ. Blanchard, Voyage au Pol-Sud, Insect. pag. 87. pl. 6. fig. 9 fCorymhitesJ. Boisduval, Faune de l'Oceanie pag. 107. 6 (Ludius Hunteri). Von Sidney. 613. DICTENIOPHORUS MELANODERES Candeze. Monogr. des Elaterides. IV. pag. 444. No. 4. Eben daher. 614. DICTENIOPHORUS FUSIFORMIS Cand&ze. Monogr. des Elaterides. IV. pag. 444. \o. 3. Eben daher. Coleoptcren. 97 615. OCnOSTEKNUS ZKIXANDICUS Candezc. Monogr. des ElatoriJc?. IV. pai:. 1 ItJ. Nm. 1. pl. V. tig. 11. White, Zool. ot'Errebus & Terror, pai,-. 7 Eliiler punvtithoraj'J. Von Neu-Scclan(.l. F\MIMK K II I IMCE IM 1) KS. 616. KIIIPICKRA M.MtGlNATA Ki.by. TraIl^a<.•t. Ol" the Linneaii J^'h'. XII. ji.ii.-. .SÖ.'i. pl. 11. lii.'. 'i. Von Rio Janeiro. F.\MII.IK L) A S l 1 J. L 1 1 ) E S. 617. rOALON ILLVl LL.M W icicmann. Zoolog. Mag. I. III. pag. 173 liruchut . Lnportc iis, anttnnis, on- peiUbusfjue nifo-t'staceis. Longit. 3% '• Latit. elytr. 2 '. Rotliliraiin, wenifj j,'l;inzcnil, die Flüfrclilockcii ilunklt'r, Munt], Fühler und Beine heller gefärbt, überall mit graun;elber, niederliejreiider IJehaaruiig, welche an der Unterseite viel feiner und sparsamer ist. Der Kopf ist äusserst fein punktirt, sein Eand ober den Fühler- wurzeln stark auff^estülpt. I>as Ilalsschild ist stark, der Quere nach, kissenartig gewölbt, inner- halb dos Seitenrandes rinnenartig verlieft, die OberHäche iiusscrst fein und seicht, in den ver- tieften Seiten etwas stärker punktirt. Schildchen runzelig punktirt. Flügeldecken äusserst fein und dicht, schuppenartig punktirt, bei schief einfallendem Liclite hautartig gerunzelt. Unter- seite gleich der Oberseite punktirt, iler letzte ßauchring bei dem Männchen mit zwei glatten Ilöckerchen. Von Cevliin. 6-2-J. rTli.<»l»A< TYl.A CKKN.VTO-STIU.VTA (nov. spee.). Fu^co-feiTugiiwa , cinireo-j)ube,sce}iü , atitetinis , ctytris pedibwifjue testaceis ; thoruce transvtrso, ralde convexo, punctato; c/i/fris croiato-ntn'atis. Longit. 2'/j' . Latit. elytr. 1 . Der Kör|>cr bis auf die sciiwarzcn Augen ist rostbraun, die Fühler, Flügeldecken und Beine sind bräuniichgelb. Der Kopf ist grob und tief punktirt, mit grossen vorspringenden Augen. Die Fühler sin»l so lang als der halbe Körj>er, ihr zweites Glied sehr klein, die folgenden, mit Ausnahme des einfachen Endgliedes, mit einem Fortsalze an der Wurzel, der das Glied selbst etwas an Länge übertritl't. Halsschild um die Hälfte breiter als lang, an der Spitze schnell zuge- rundet, ohne deutliche Ecken, der Vorderrand gegen den Scheitel etwas gerundet erweitert, der Seitcnrnnd ohne Leiste, der llinterrand beiderseits leicht ausgebuchtet mit kaum vorsprin- genden Winkeln, — die Oberfläche besonders vorne stark gewölbt und überall mit ziemlich grossen, seichten, an den Seiten dichteren Punkten bc.-ctzt. Schildchon gerundet eiförmig. Flügeldecken etwas mehr als do[ipelt so lang als breit, ziemlich walzenförmig, an der Spitze gemeinschaftlich abgerundet, tief gekerbt-gestreift, die Punkte der Streifen ijuer, die etwas gewölbten Zwischenräume glatt. Unterseite nicht sehr dicht, fein punktirt. Von Rio-Janeiro. FA.MILlt-: M A L A C T) E K M A T A. 623. LYCUS ROSTRATUS Fabricius. Syst. El. U. pag. 110. Xo. 3. Oliver, Entom. II. 29. pag. 8. 7. pl. 1. fig. 4. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 624. LYCUS PALLIATUS Fabricius. Syst. El. n. pag. 110. 2. Olivier, Entom. n. 29. pag. 5. No. 3. pl. I. fig. 3. Eben daher. 13< 100 Dr. Lväicifi Befhenbacher. 625. LYCUS PRAEUSTUS Fabiicius. Syst. El. II. pag. 112. Xo. 14. Von Ceylon. 626. PORROSTOMA ERYTHROPTERUM Erichson. Archiv für Xatmg. ] 84-J. I. pag. 144. 43. Von Sidney. 627. PORHOSTOMA LATERALE (nov. spec). Nig?'imi^ thoracis lateribus elytrisque rufo-flavUi tlioracc Septem- areolato] elytris quadricostatiSj interstitiis biMeriatim cancellato-punctuüs. Loiifiit. 4 — 5'". Latit. elytr. l'/o— l'A'"- Lang-gcstrcckt, schwarz, der breite, auf'g-ebogenc Scitenrand des ILilsscbildes und die Flügeldecken riitblicbgelb. Kopf klein, von der Fülilerwurzel an in einen walzenförmigen, dem dritten Fülilergliede an Liinge gleichkommenden Rüssel ausgezogen. Fühler länger als der halbe Leib, mit flachen, wenig gesägten Gliedern, das dritte Glied an Länge das vierte etwas übertreflend. Das Halsschild ist ziemlich halbrund, an der Basis beinahe um die Hälfte breiter als lang, sein Hinterrand lieiderseits tief ausgebuchict und in der Mitte etwas eingeschnitten , die Hintereckcu sind scharfwinkelig, der abgerundete Vorderrand ist in der Mitte nur wenig aufgebo- gen, die Oberfläche ist durch erhabene Linien in sieben Felder getheilt, von denen vier ziemlich gleichgrosse auf der vorderen, kleineren, drei Felder auf der hinteren Hälfte sich befinden, das mittlere von diesen ist lanzenspitzförmig und schiebt sich mit der vorderen Spitze zwischen die vorderen Mittelfelder. Das Schildchen ist länglich viereckig mit gabelförmig gespaltener Spitze. Die Flüg-eldecken sind breiter als das Halsschild, beinahe dreimal so lang als zusammen breit, nur sehr wenig gegen die Spite erweitert, ihre Spitzen einzeln abgerundet, der Seiten- und Nahtrand so wie vier gleichmässig veriheilte Läng'slinien auf der Scheibe erhaben , ihre Zwischenräume mit zwei regelmässigen Reihen von viereckigen, gitterartig gestellten Punkten. Unterseite äusserst schwach gerunzelt. Von Sidney. Ich würde diese Art für eine Farbenvarität des Porrostoma rujijjenne Erichson 1. c. pag. 145. 44 halten, allein Erichson reiht seine Art in die Guerin'sche Gattung Metrio- 7-hynclnis, wclclie nur eine kurze Schnauze und keinen Rüssel besitzt, wie er bei dieser Art ent- wickelt sich zeigt. Bei zwei Exemplaren sind die Flügeldecken schwarz und nur der Saum an den Seiten und an der Spitze, und eine oder zwei erhabene Linien gelb, die Zwischenräume weniger regelmässig gegittert, alles Ubriire stimmt vollkommen mit den hellgefärbten Individuen. 628. METRIORHYXCHUS CYAXOPTERUS (nov. spec.). Elongatus , nigro-coerideus , antennis nigris , thorace areolato flavo , elytris cganeis, quadricostatis. intei'stitns biseriatim. transverse striolatiä. Lang-gestreckt, schwarzblau, die Fühler schwarz- violett, das Halsschild lebhaft röth- lichgelb, die Flügeldecken kornblumenblau. Kopf klein, vor der Fühlerwurzel in eine , das erste Fühlerglied kaum an Länge übertreffende Schnauze verlängert, auf dem Scheitel tief eingedrückt. Fühler so lang als der halbe Körper, stark platt gedrückt, nach innen gesägt, ihr drittes Glied deutlich länger als das vierte. Halsschild halbkreisförmig, an den etwas spitz- winkeligen Hinterecken um die Hälfte breiter als lang, erhaben gerandet und durch erhabene Coleopteren. lOl Lifiicn in Felder getlieilt, von denen vier die vurdeic Hüllte eirinolimen, zwei kleine in der Mitte und ein grösseres ovales Feld zur Seite von diesen. Der Seitenrand ist doppolt, ein läng- liches, nur bei der Seitenansicht sichtbares Feld einsehliessend. Schildchcn länglich mit tief ausgerandeter Spitze. Flügeldecken mehr als dreimal so lang als zusammen breit, ziemlich gleichbreit, an der Spitze abgerundet, ihr Seiten- und Nahtiand sowie vier Längslinien auf der Scheibe erhaben, die Zwisciienräume mit einer Doppelreihe von Querstricheln, welche Reihe durch eine sehr feine, etwas geschlängelte, erhabene Linie halbirt wird. Von der Insel Batjan. Diese Art dürfte durch Färbung und Scul|>tur dem Avc".- //lornri'u.s des Fabrlcius nahe stehen, doch ist hier der Körper gross, nicht klein und die Fühler sind gesägt und nicht fächer- förnn'g wie selbe Fabricius angibt. 629. MKTKIOIJIIYNCIIUS DOLKSCllALI inov. spec). I'aUido-oc/iraceus, anfemtis, eh/trorum parte poatira, abilomine pedibusque. coris exceptis )n'i]n'.s: t/iorace septem-areolato : eli/tris quadri-costatis, interstitiis biseriatim, transversa striolatis. Longit. 8" j". Latit. elytr. 2' , Lang-gestreckt, ziemlich parallel, hell ochcrgclb, die liinicji' \fAa grossere, bald klei- nere Hälfte der Flügeldecken, die Fühler, der Hinterleib und die lieine mit Ausnahme der Hüften, sciiwarz. Koj)f klein, vor der Fühlerwurzcl in eine dem ersten Fühlergliede an Länge gleichkommende Schnauze verlängert, auf denj Scheitel gewölbt. Fühler so lang als der halbe Kö'rper, nach innen bei dem Weibchen stark gesägt, bei dem Männchen jedes Glied mit einem, das Glied selbst an Längf überragenden Fortsätze an der Spitze. Halsschild halbrund, erhaben gerandet, hinten beidor-eits seiclit ausgebuchtet, seine Oberfläche durch erhabene Linien in sieben Felder gctheilt, vier vorne, die mittleren zwei derselben klein, drei Felder hinten, die Seitenfelder gross, das .Mittelfeld schmal, vorne mit ihrer lanzcnförmigen Spitze zwischen die vorderen Mittelfelder eingeschoben, — Seiteniiind doppelt, ein Haches ovales, nur von der Seite sichtbares Feld einsehliessend. Schildchen vorne zugespitzt an der Spitze tief aujgerandet. Flügeldecken mehr als dreimal so lang als zusammen breit, ihr Seiten- und Xalit- rand, sowie vier gleich vertheilte schrafl'c Linien auf der Scheibe kiclförmig erhaben, die Zwischenräume dieser Linien mit einer Doppelreihe von tiefen, etwas queren Punkten. Die Unterseite äusserst fein und dicht punktirt. Von Dr. Di)loschal auf Amboina gesammelt. 630. CALOITEROX BRASILH:NSE Gaste Inan. Hift. natiir. des Insect. Coleopt. 1. pag. 262. a. No. 1. Von Rio-Janeiro. 631. HYAS DENTICORNIS Germar. Insect. spec. nov. paig. 67. Xo. 110 fLampyrisJ. Porty, Delectu» anim. art. pag. 26. tab. VI. fig. 2 I Omalisuti spiasitentrisj. Eben daher. 632. CLADODES FLAIiELLATUS Solle r, in Gays Hist. phys. de Chile. Zoolog. IV. pag. 445. No. 1. lani. 11. fig. 2. Von Chili. 102 I)r. Ludicig Be" • Zieiniieli .sclininl, schwarz, fein i^iau lielmart, ein bieiter Saum am lliiUerrandc des IJals- schildcs und die Eiüj^eidecken, mit Ausnalimc ihrer Wurzel und 6]>itze, hell ochcrgelb, der Hinterleib oranjjeroth , das neunte Fühlcrglied weiss. Der Kopf ist sammt den Augen wenig schmäler als das Halsscliild, hinter den Augen nur schwach verengt, seine Oberfiiichc äusserst fein punktirt. Die Fühler .sind dünn und erreichen beinahe die Flügeldcckenspitzc, ihre ersten drei Glieder sind unten geibliraun, das zweite und dritte Glied kurz, zusammen viel kürzer als das vierte Glied. Das Ilalsschild ist etwas länger als breit, mit parallelen Seiten, abgerundeten Ecken, criiaben geleistetem Ilinterrande und unebener, äusserst lein und undeutlich punktirter Obei'tläche. Das Schildchen ist sehr klein, grob gerunzelt. Die Flügeldecken sind um ein Drittel breiter als das Ilalsschild, zwei und ein halbes Mal so lang als zusammen breit, ziemlich gleich- breit bis zur Spitze, an dieser einzeln abgerundet, ihre OberHüehe gerunzelt, die Kunzein an der Basis der Flügeldecken etwas stärker. Fussklauen einfach. Von Sidnev. 652. TELEPHORUS PECTORALIS Fabricius. Syst. El. II. 3<'2. .\r.. 4 4 Can/harü: Von Java und Manilla. 653. TELEPHORUS CINCTÜS Gast ein au. Hist. natur. des Insect. Coldopt. I. pag. 271. I>. No. 4. Von Rio-Janeiro. 654. TELEPHORUS JAVANUS (nov. .•,pec.j. Luriile-tcstaceus, dense breviterque pubescens, vertice. macidis duabus di^coida- libus thoracis, scutello, elytroriim bad, pectore femorumque apicibus nig)-is: iinquiculis simplicibus. Longit. 5'". Latit. elyti. 1- , • 104 Dr. Ludxoig Redtenbacher. Der vorhergebenden Art an Grosse und Gestalt sehr ähnlich, jedoch durch das viel kürzere Ilalsscliild , durch die mit Ausnahme der Wurzel ganz hell gefärbten Flügeldecken u. s. w. verschieden. Die ilauptfarbe ist ein blasses schmutziges Gelbbraun, der Scheitel, zwei Makeln auf der Sclicibe des Halsschildes, der Wurzelsaum der Flügeldecken, die Brust, einige 3Likelii auf den Baiichringen sowie die Spitzen der Schenkel sind schwärzlich. Der ganze Körper ist mit feinen, kurzen, grauen Ilaaren diclit bekleidet. Der Kopf ist sammt den Augen etwas schmäler als das Halsschild, hinter den Augen nicht verengt, seine Oberfläche äusserst fein und dicht körnig punktirt. Die Fühler erreichen kaum die Mitte der Flügeldecken, ihr drittes Glied ist deutlich länger als das zweite. Das Halsschild ist beinahe um die Hälfte breiter als lang, seine Ecken abgerundet, alle luinder aufgebogen, die gewölbte, glänzende Oberfläche kaum sichtbar punktirt und nur in der Mitte neben dem Sciteni-andc und in den Hinterecken mit einer kleinen Vertiefimg. Schildchen dreieckig, fein und dicht punktirt. Flügeldecken nur wenig breiter als das Halsschild, ziemlich gleich breit, zwei und ein halbes Mal so lang als an den Schultern breit, gerunzelt, äusserst fein und dicht punktirt und ausser der grauen Behaarung noch njit zerstreuten aufstehenden Borsten besetzt. Brust und Hinterleib fein und dicht punktirt. Fussklauen einfach. Von Java. 655. TELEPHORUS VKlIDESCENS Fabricius. Syst. El. I. pag. 295. .\o. 6 rCantharisJ. Vom Vorgcbiige der guten Hoff"nung. 656. TELEPHORUS FÜLVUS Scopoli. Fauna caniiol. pag. 39. Xo. 124 fCaiitharis fuhaj. Panzer, Fn. 85. 6 (Canthars melanuraj . Olivier, Entom. II. -26. pag. 8. 4. tab. 5. fig. 21 'TelephoT-ua melanurusj. Von Gibraltai-. 657. TELEPHORUS MILITARIS Philippi. StPttiner entom. Zcitg. 1861. XXII. pag.24.Xo.9. Von Chili. 6.58. TELEPHORUS BLMACULICOLLLS Solier, in Gay's Ilisr. phy.<. tle Chile. Zool. IV. pag. 434. Xo. 1. Elien daher. 659. TELEPHORUS MARGINICOLLIS Solier, in Gay's Hist. phys. ile Chile. Zool. IV. pag. 435. Xo. 2. lara. 10. fig. 10 fCantharisJ. Eiben daher. 660. TELEPHORUS SIMILIS Philippi. Stettiner entom. Zeitg. 1861. XXII. pag. 26. No. 13. Eben daher. Ebun daher. Eben daher. 661. TELEPHORUS HETEROGASTER Philippi. Stettiner entom. Zeitg. 1861. XXII. pag. 25. Xo. 12. 662. TELEPHORUS CRASSICORNIS Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. IV. pag. 437. No. 7. Col eoptercn. 1U5 6G3. SILIS YITTIGERA (nov. spec). Flava, cinereo-piibe^cetis, capiti, antiiinis, vitta lata, intogra elytrorum tarsisque jiign'.'i. Mas. Margine laterali thoracis post m>dium kviter cmarginato. Fein i na. Margine laterali thoracis integro. Longit. 4". Latit. 1 '/,'". Der Kürpcr ist röthlichgclb, fein i:rau behaart mit einzelnen, abstehenden, längeren Ilaaren, der Kopt' saninit den Fühlern, eine breite, von der Wurzel bis zur Spitze reicliciide Längsbinde auf jeder Flügeldecke und die Tarsen schwarz. Der Kopf ist dreieckig, mit den stark vorspringenden Augen fast so breit als das Halsschild, hinter den Augen verengt, seine Oberfläche äusserst fein und zerstreut punktirt. Das Halsschild ist um ein Drittel breiter als lang, die Hiiitercckcn sind sehr stumpfwinkelig, die Vorderecken abgerundet, der Hinter- rand schwach gebogen und erhaben gerandet, der Vorder- und iSeitenrand aufgebogen, letztcrci- bei dem Männchen mit einem kleinen Ausschnitte etwas hinter seiner Mitte. Schildchen drei- eckig, fein runzelig ]>unktirt. Flügeldecken etwas mehr als doppelt so lang wie an den Schultern breit und hier etwas breiter als das llalsschild, ilirc Oberfläche fein runzelig punktirt mit einigen schwach angedeuteten, eihal)enen Längsliiiien. Der schwarze Streifen erweitert sich an der Wurzel gegen das Schildchcn und ebenso an der Spitze bis zur Naht. Die Fussklauen sind einfach. Von Hio-Janciro. m\. >\\.\<^ or.VI»i;i.M.\CTT.,\TA (nov. spec). Fiilra, cinrrcn-piibc.iC' ii-i, capitv, aiitcn/iis clytroramque maculis duabus magnis nigris. Mas. Thoracis lateribus posticc unco valdo, accutlssimo , antrorsum flexo armatis. Fem i na. Thoracis latcribtcs in medio lamina auriculiformi, postice in dentem acutum excurrente, auctis. ' Long. 3". Latit. clytr. 1'". Der Sili'i< amoena Blanchard, in d"Orbigny's Voyagc Insect. pag. 109. No. 357, sehr nahe verwandt, aber sowohl durch die Färbung, wie durch die Form des Plalssehildes ver- schieden. Der Körper ist röthlichgelb, der ganze Kopf sammt den Fühlern sowie zwei grosse rundliche Makeln auf jeder Flügeldecke, eine die Wurzel, die andere die Spitze einnehmend, sind schwarz. Der Kopf ist mit den grossen, vorspringenden Augen so breit wie das Halsschild, hinter den Augen schnell verengt, zwischen denselben eingedrückt, seine Oberfläche kaum sichtbar, zerstreut punktirt. Die Fühler sind länger als der halbe Leib, ihr drittes und viertes Glied an Länge ziemlich gleich, jedes doppelt so lang als das zweite Glied. Das Halsschild ist viel breiter als lang, sein Vorder- und Hinterrand in sanftem Bogen abgerundet und aufstehend, die Vorderwinkel nach aussen vorspringend, die Oberfläche glänzend, äusserst fein und sparsam punktirt, in der Mitte und an den Seiten verlieft, so dass zwei buckelartige Erhöhungen sich bilden. Bei dem Männchen ist der Seitenrand hinten in einen grossen, sehr scharf zuge- spitzten, nach vorne gebogenen Haken erweitert, — bei dem Weibchen besitzt er einen ohr- muschelähnlichen Anhang, der, vorne breit und von einem tiefen Einschnitte begrenzt, sich Novara-Expoilition. Zoologischer Theil. Bd. II. ]. Redt cnbac h c r. Colcopteren. 14 106 Dr. Linhoirj Iled toibachcr. 2-iick\v;irt.s in einen gegen die Sclmltcrn gerichteten Zahn verlängert. Das Schiidchen ist gross, dreieciiig, piinklirt. Die Flügeldecken sind ein wenig mehr als doppelt so lang als zusammen breit, nach rückwärts etwas erweitert, ihre Oberfläche runzelig punktirt, die Punkte auf dem hell ochei'geU) gefärbten Theile viel dichter und tiefer. Die vordere schwarze Makel berührt wohl den Wurzel: and, aber weder die Naht noch den Seitenrand und nimmt wie die hintere Makel ein Viertel der Flügeldeckenlänge ein. Bei dem Männehen sind die Fussklauen einfach, bei dem Weibchen die äussere Klane an den Vordei-füssen gespalten. Von Rio-Janeiro. 665. DlS-MOltrilOCFRUS BLANfllAKDI Solier, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. IV. pag. 453. No. 1. laiii. 11. flg. 4. Von Chili. 666. APALOCHRUö CINCTUS (nov. spec). Nigro-coerulescens ., thorace elytrorunuiae cyaneorum fascia transversa auran- tiacis. Longit. l""/,,'", Latit. elytr. 1". Der Körjjcr ist liläulichsc.hwarz, mit langen, abstehenden, zerstreuten Haaren, die Flügel- decken sind kornblumenblau, eine ziemlich breite, vorne und lückwärts ausgehuchtetc Quer- binde über ihre Mitte so wie das llalsschild sind orangeroth. Kopf dreieckig, die Stirne etwas eingedrückt mit einzelnen abstehenden Ilaaren. Fühler nicht so lang als der halbe Körper scheinbar zchnglicderig, ihr zweites Glied ganz in der Spitze des ersten, gelbbraunen Gliedes versteckt, das dritte Glied viel länger und dicker als das vierte. Halsschild viel breiter als lang, an den Seiten und Ecken abgerundet, gegen das Schddchen etwas erweitert, die Oberfläche massig gewölbt, glänzend glatt, mit einzelnen langen, auf einem Körnchen stehenden Borsten- haaren und mit einem tiefen Qucrcindruckc parallel dem Hinterrande. Schildchen querviereckig mit abgerundeten Ecken. Flügeldecken an den Schultern so breit als die Mitte des Halsschildes, um ein Drittel länger als zusammen breit, gegen die Spitze erweitert, die Oberfläche vorzüglich in der Mitle grob und tief punktirt, die Zwischenräume der Punkte zu Runzeln zusamnienflies- send. Bauchringe in der Mitte und an ihren Ri^ndern hell gefärbt. Von Sidney. 667. BRACHIDIA RUFICOLLIS Solier, in Gay's Hist. pliys. de Cliile. Zoolog. IV. pag. 4.33. Xo. 1. lain. 10. fig. Ö. Von Chili. 668. HEDYBIUS COLLARIS Thunberg. Dissort. aead. III. pag. 203 fCan/ZiarisJ. Erichson, Entomogr. pag. 95. \o. 6. Vom Vorgebirge der guten Elofthung. 669. HEDYBIUS OCULATUS Thunberg. Dissert. acad. III. pag. 202 fCantharisJ. Erichson, Entomogr. pag. 93. Xo. 1. Eben daher. 670. CHAROPUS BIGUTTATUS (nov. spec). Niger, panim nitidus, elytris viacula transversa, albicante ante medium signatis. Longit. IVs'". Latit. 1/3"'. Coleopt e re n. 107 Der unscflüfjcltc Körpci- ist schwarz, woniu: glänzend, die Füliicr sind peclibraun mit liolloren Wiirzelgliedcrn, die FUiiieldecken haben etw.is vor der Mitte eine (iuersleiicnde, weisse Makel, welche am Scitenrandc beginnt und zwei Drittel der Breite der Flügcndeckcn einnimmt. I>cr Kopt" ist gross, mit massig gewölbten Augen, seine Obertlächc äusserst fein chagrinirt, die Stiine eingedrückt. Die langen, tadentorniigen Fühler reichen über die Mitte der Flügeldecken, ihr zweites Glied ist klein, das dritte dem vierten an Länsrc gleich. Das Ilalssehild ist um die Ilält'te länirer als vorne breit, nach rückwärts stark verengt und gegen das Schildchen lappen- tVirmig erweitert, der Vorderrand ist sammt den Ecken abgerundet, ebenso die Ilinterecken, der lliiiterrand bildet einen, das (jucre Schildchcn überragenden, hoch aufgcwortcnen Wulst, die ' 'bcrfläche ist nur bei sehr starker Vergrösserung sichtbar, fein gerunzelt mit kurzen, zei-streu- ten Härchen. Die Flügeldecken sind nicht ganz doppelt so lang, als hinter der Mitie breit, an der \\ urzel so schmal wie das Ilalssehild, nach rückwärts stark bauchig erweitert, an dei- Si)itze einzeln abgerundet, die Obcrtläche an der Wurzel dicht gerunzelt, hinten glatt, mit feinen, sparsam vertheiltcn, weisslichcn Härchen und einzelnen, langen, schwätzen Borstenhaaren. Der Hinterleib ist glänzend glatt sparsam mit grauen Ilaaren besetzt und mit vier Ringen über die Flügeldeckcnspitze hinausragend. Die Beine sind schwarz, die Tarsen j>cehbraun. Fhenfalls von Vorgebirge der guten llotfiiiing. 671. DASYTES CIRCUMCINCTUS (nov. spec.j. < fUoiii/it.s iii'(/n\ Nitidus, jjurci juibcscem; rh/tmnim limbo rxteriio pallklo, 07'e, untetiin's tiiiitique tentuci is. Lon-jit. 1' > — li/.". Latit clytr. -i— -i' . Länglich, schwarz, glänzend, sclir sparsam grau behaart und mit einzelnen, aufgerich- teten, schwarzen Borstenhaaren besetzt, der Seiten- und Spitzenrand der Flügeldecken ist weiss- lichgelb gesäumt, der helle Saum an der Naht etwas nach vorne etwcitert, der Mund, die Fühler und Füsse sind geihbraun. Kopt länglichrund mit ovalen, wenig vorragenden Augen, seine glänzende Oberliäche mit zerstreuten, ziemlich tiefen Punkten und mit einer längliehen Grube beiderseits obei'halb der Fülilerwurzel. Fühler kürzer als der Kopf und das Ilalssehild zusam- men, ihr zweites Glied ist etwas küi'zcr und dünner als wie das dritte, dieses kegelförmig, die folgenden an Grösse wenig verschieden, das letzte eiförmig zugespitzt. Das Ilalssehild ist etwas breiter als lang, in der Mitte schwach erweitert, die Ecken sind abgerundet, die Oberfläche ist flach gewölbt mit undeuilichen, zerstreuten, seichten Punkten, einem seichten Grübchen vor dem Schildchen und mit einem gegen das Sehildchen rückwärts gekrümmten Längseindrucke beiderseits in den Hinterecken. Schildchen dreieckig, fein gerunzelt. Flügeldecken an der Wurzel etwas breiter als die Mitte des Halsschildes, doppelt so lang als breit, nach rückwärts etwas erweitert, ihre Oberfläche grob runzelig punktirt, ihr Seitenrand einfach. Die Fussglieder nehmen allmälig an Länge ab, das Klauenglied ist etwas länj;^cr als die zw^ei vorhergehenden Glieder zusammen, die Klauen sind klein und einfach ohne xVnhängsel. Eben daher. CALUSOTIS (nov. gen.). Antennae undecim articulatae, senshn iticransatae. intus obtuse S(-rratae. Lahrum latitudine lo7i(/ii(s, antice rotundatum. Mandtbidae apice bifidae, marghie interno simplici. Maxillae lobis duobus membranaceis, apice barbatis. Palpi viaxillares lobos superantes, filiformes, quadriarticidati, articulo ultimo fitsiformi, tcrtio quadruplo 14" lOS Dr. Ludicig Rcdtenbacher. longiore. Labium mento corneo, semirotundo antice truncato, ligula memhranea, antice emarginata et ciliata. Palpi labiales ßlif armes, articulo idtimo fiisiformi, ante- cedenti dupplo longiore. Tibiae apice calcaro cochleaeformi armatae., margine externa spinoso. Tarsi siviplices, elongati, articulis quatuor primis longitudine inter se aequa- libiis, idtimo clongato. TJnquiculi bini tarsorum aequales, membrana connata, unqui- culo paulo brcviorc, instructi. Corpics abtongum, alatum, pilosum. Eine der G.ittunjj; Henicopns zunächst stehende Gattung der T^a^y^^wera-Gruppc und sowohl duieli den 15au der Mundtheile als aucli, und zwar vorzüg'lich durch den h'Jtt'elför- migen P^ndsporn aller Schienen verschieden. Die eilt'gliederigen Fühler sind kurz, erreichen kaum die Mitte des Ilalsschildes, nehmen gegen die Spitze allniälig an Dicke zu und sind nach innen stumpf gesägt, — ihr erstes und zweites Glid sind ziemlich gleich, kugelig, das dritte viel dünner, kegelförmig, die folgenden viel dicker als lang, nach innen etwas in eine stumpfe Ecke erweitert, das letzte Glied eiförmig, zugespitzt. Die Oherlippe ist etwas länger als breit, vorne vollkommen abgerundet. Die Oberkiefer haben eine gctlicilte Spitze und einfachen inneren Rand. Die Unterkiefer haben zwei vollkommen getrennte, hautaitige, an der Spitze bebartete, schmale Lappen, von denen der äussere viel länger ist. Die viergliederigen Kiefer- taster sind fadenförmig, ihr erstes Glied ist sehr klein, das zweite länglich, das letzte Glied spindelförmig und viermal so lang als das kurze, vorletzte Glied. Die Unterlippe besitzt ein iiornigcs, halbiundes vorne abgestutztes Kinn und eine häutige, an der Spitze bewimperte und in der Mitte ausgerandete Zunge. Die dreiglicderigcn Lippentaster sind ebenfalls fadenförmig und überragen nur wenig die Zunge, — ihr letztes Glied ist spindelförmig, mehr als doppelt so lang als das vorhergehende. Die Schienen sind am Aussenrandc mit einzelnen Dörnchen besetzt und haben an der Spitze einen lölfelähnlichen , dem ersten Fussgliede an Länge wenig nachstehenden Sporn. Die Füsse sind fadenförmig, so lang wie die Schienen, ihre ersten vier Glieder an Länge gleich, das letzte so lang, wie die zwei vorhergehenden zusam- men. Die einfachen Klauen haben einen mit ihnen verwachsenen, schmalen Hautsauni. Der kleine längliche, geflügelte Körper ist rauhhaarig. 672. CALOSOTIS SETULOSA (nov. spec). Oblonga, nigra, rugaso-punctata, cinerea-, minus dense villosa setisque pallidis, rigidisque adspersa, tibiis tarsisque piceo-testaceis. Longit. 1'". Latit. clytr. -/•,'". Der Körper ist schwarz, wenig glänzend, mit grauer, nicht sehr dichter, filzartiger Be- haarung, einzeln zerstreuten, aufstehenden, gelblichen, langen Borstenhaaren und mit dunkel gelbbraunen Schienen und Füssen. Der kurze dreieckige Kopf ist bis zu den grossen, massig gewölbten Augen in das kaum merklich breitere Halsschild eingezogen, mit flach gewölbter, äusserst dicht runzelig punktirter Oberfläche. Bei dem Männchen (?j ist das fünfte, siebente und neunte Glied etwas mehr nach innen zahnartig erweitert als die nebenstehenden Glieder. Das Halssehild ist so lang als breit, an den Seiten und Ecken abgerundet, der Vorderrand gerade, der Hinterrand sanft gebogen, die Oberfläche gleichmässig gewölbt und dicht runzelig punktirt. Schildchen klein, halbrund, punktirt. Flügeldecken kaum breiter als das Halsschild, doppelt so lang als zusammen breit, durchaus gleichbreit, an der Spitze gemeinschaftlich zugerundet, Coleoptcren. 109 walzonfTirmig gewölbt und sehr dicht runzelig punktirt. Die Unterseite ist sehr fein gerunzelt, auf der Brust fein und sparsam, auf den Baueliringen stärker und in Querreihen behaart. Ebenfalls vom Vorgebirire der guten Ilofthung. 673. DOLlCUüSUMA NolULIS Illigcr. Käfer ProuM. I. pag. 309. Note, ad Dasyt. coeruleum. Olivicr, Ent. Xo. 21. pl. 2. fig. 9 fMelyris cyanea). Castelnau, Ilist. iiat. des Insect. Coleopt. I. pag. 281. b. No. 15. Von Gibraltar. 674. ASTYLUS TRIFASCIATUS Gudrin Iconogr. Insect. Colöopt. pae-. -18. pl. 16. fig. 2 (Dasyteai. Solicr, in G a y's Hist. phys. de Chile. Zoolog. IV. pag. 426. 1 (Mecogloata rugoaaj. Von Chili. 675. ASTYLUS VAKIEGATUS Gei mar. Insect. spoc. nov. pag. 7 7. No. 131 (DaayteaJ. Von Rio-Janeiro. 67(3. ASTYLUS LINEATUS Eabricius, Syst. El. II. pag. 7'J. No. 5 (DatyletJ. Olivior, Eiitoni. 21. pl. 1. fig. 6 ("MelyrisJ. Eben daher. G77. AUrilUUllRAClILS MGUll'ENMS S.-licr, in Gay'« Ili»t. pliyti. do Chile. Zoolog. IV. pni:. 1 1 ß. Nr. 3. Von Chili. 678. AliTllUOlSUACHLS KLJ U'K.NMS Solicr, in GayV Ilint. phy». de Chile. Zoolog. IV. pai;. -117. Nu. 4. 675). AKlllKUßKAriH S VAÜIAN.S Solier, in Gay's Hi.it. phy». de Chile. Zoolog. IV. pat. 115. No. 1. lam. 10. lig. 1. Eben daher. 6öU. AUTllKoliKAClll.b LLMBATLS Solier, \n C,n\\ li;~t. phys. de Chile Zoolog. IV. pag. 11«. Xo. 7. Eben dabei . 6^\. AUTilKOMRACMUS FLAVII'ENNIS Castclnau, in S il bc riiian ii's Revue entomol. IV. pug. 32. Eben daher. 682. AKTIIKOBRACHUS RUFITAKSIS Thilippi. Stedincr Entomol. Zeitg. 1864. XXV. S. 271. Xo. 11. Elii^n (Lnlier. 683. PRIONOCERUS ßlCOLOR (nov. spec.). Coeru/eus vel coirulco-vii'idi'i, thorace dytrisque fulvis, antennarum articulo ultimo fei-rugineo. Longit. 5". Latit. elytr. 2^/^ — 1*/^'". Der Körper ist kornblumenblau oder blaugrün, das Halsschild oben und unten so wie die Flügeldecken sind heil ochergelb, das Ilalsscliild etwas mehr röthlich, das ausgerandete letzte FüLlerglicd ist rostroth. Der Kopf ist sammt den grossen, vorspringenden, kugelförmigen Augen etwas schmäler als das Ilaisschild, dessen vor den Augen Lefindlicher, rüsselförmiger Theil länger als breit, glänzend glatt, mit einzelnen Punkten. Die Fühler reichen etwas über die Flügeldeckenwurzel, ihr zweites Glied ist sehr kurz, das dritte länglich, kegelförmig, die HO Dr. Ludiolg Redtenbavher. folgenden sind clreicckig, nach innen gesägt und allmUlig an Breite zunehmend, das letzte Glied ist länger als das vorletzte, klauenförmig. Das Halsschild ist so breit als lang, vorne abgerundet, rückwärts abgestutzt und sehr schwach ausgebuchtet, die Ecken abgerundet, der Rand erhaben geleistet, — die Seilen sind etwas vor der Mitte am breitesten, vor den llinterecken schwach eingeschnürt, — die Oberfläche glänzend glatt, sparsam behaart, voi-ne nur schwach, vor dem Ilinterrande stark der Quere nach eingedrückt. Schildchen dreieckig mit abgerundeter Spitze. Flügeldecken an den abgerundeten Schultern viel breiter als das Flalsschild, zwei und ein halbes Mal so lang als zusanmien breit, gegen die Spitze schwach erweitert, au der Spitze einzeln abgerundet, ihr Seitenrand etwas undeutlich gekerbt, die Oberfläche flach gewölbt, fein und dicht (jiierrunzclig punktirt, und mit feinen, knapp anliegenden gelben Härchen besetzt. Unter- seite sehr fein runzelig punktirt und fein grau behaait. Von Java. 684. PRIONOCERUS HÜGl-XI (nov. spec). Snpra cyancwi, .subtH.s coeruleo-viridis, antenim articulo ultimo ferrugineo. Longit. 8'". Latit. clyii-. 4'". Die ganze Oberseite ist kornblumenblau, die Unterseite blaugrün, das letzte klauuii- formiije Glied der Fühler ist rostroth. Der rüssclfürmiic verlängerte Kopf ist viel länger als mit den grossen Augen breit, sein rüsselartiger Theil voi- den Augen, schmäler und länger als der halsförmige hinter den Augen, — seine Oberfläche glatt, uneben, undeutlich punktizt mit zer- streuten, schwarzen Bor.^teiihaaren. Fühler dünn und lang, die Flügeldecken wurzel weit über- ragend, ihr zweites Glied sehr klein, das dritte sehr lang, die folgenden nllmälig an Länge ab- und an Breite zunehmend, nach innen nur schwach gesägt, ihr letztes Glied stark ausgerandet, klauenähnlich. Halsschild deutlich länger als breit, vor der Mitte etwas gerundet erweitert, an der Spitze abgerundet, an der Basis abgestutzt mit abgerundeten Ecken, seine Oberfläche fein, dicht und tief punktirt, mit schwach vertiefter, theilwcise unterbi'ochener Mittellinie, mit einem beiderseits von einer runden Grube begrenzten Quereindrucke hinter dem Vorderiande und mit einer länglichen, tiefen, grossen Grube auf der hinteren Hälfte innerhalb des Seitenrandes. Der sichtbare Theil des Mittelrüekeus ist gross, dreieckig, dicht und fein runzelig punktirt mit vertiefter Mittellinie und abgerundeter, durch eine Querfiirche abgetrennter Spitze. Die Flügel- decken sind an den abgerundeten Schultern viel breiter als das Ilalsschild, mehr als dreimal so lang als zusammen breit, gleichbreit, an der Spitze einzeln stumpf zugespitzt, ihr Seitenrand schwach gekerbt, ihre flach g*ewölbte Oberfläche fein und sehr dicht runzelig punktirt mit einigen Längsreihen von grösseren, schuppenartigen, eine schwarze Borste tragenden Punkten. Unter- seite äusserst fein hautartig gerunzelt mit zarter, dünner, seidenglänzender Behaarung. Von China. 685. IDGL\ OCULATA fnov. spec). Ohscuro-coei'ulea, ore , antennU , prothorace , scutello abdomine femorumque dimidfo basah' fulvis, thorace macidis duabus rotundis, nigris. Longit. 8'". Laut, elytr. 2'/^'". Dem Prionocerus Hiigeli an Grösse und Gestalt sehr ähnlich, nur etwas dicker, anders gefärbt und vermöge der ganz fadenförmigen Fühler der Gattung Idgia angehörig. Das Hals- schild und Schihlchen, die Fühler und der Mund, die Vorder- und Mittel btust, der Hinterleib und die erste Hälfte der Schenkel sammt ihren Hüften sind röthlichgelb, der übrige Theil der Beine sowie der Kopf sind schwarzblau, die Flügeldecken etwas heller blau, zwei runde Makeln Coleoptcrv n. 111 auf ilur Mitte des Ilalsscitildcs sind schwarz. Der Kopf ist boinalic lioppeit so laiifj, als mit tloii Au^cn breit, der rüssciförmi're Tlieil viel länger und scliniUler als der ziemlich kurze Hals, sojne glänzende Obcrfläclie liie und da gerunzelt. Die dünnen, fadonförnn'gcn Fühler reichen fast bis zur Mitte tier Flügeldecken, ihr zweites Glied ist sehr kurz, das dritte so lang wie das letzte, die folgenden alliuiilig an Länge abiiclinicnd. Das Ilalsscliild ist nur wenig länger als breit, vorne abgerundet, hinten abgestutzt, mit abgerundclen Kcken, — schwach erhaben gerandet, die Obcrfläclie seicht und grob ungleichmässig gerunzelt, vorne und hinten breit der Quere nach eingedrückt. Das Schildchen ist fein und sehr dicht gerunzelt. Die Flügeldecken sind fast doppelt so breit als das Ilalsscliild, mehr :ds dreimal sn lang als zusammen brcii, glciclibreit, an der Spitze einzeln zugerundet, ihr Seitenrand gekörnt, ihre flach gewölbte Ober- fläche ausseist dicht, tief und fein körnig punktirt und fein grau behaart. Die blauschwarzc Ilintcrbrust und die Hauchringe sind fein und undeutlich gerunzelt und fein grau behaart. Vom Cliiiiii. t;8t). IDCIA CIILOROrTEKA inov. spec). l'/rcsrcnfi-n/gra, tciiuc imbesceiiti ., clytris cincreo-viridilm.s^ ni-c, thoracifi apirc biufüjue, pectore et abdomi)ie fulvis. Longit. 6'. Latit. elytr. iVi ■ Schwarz mit grünlichem Schimmer, fein grau behaart, die Flügeldecken graugrün, der Mund, der Vorder- und Ilintcrrand des Ilalsschildes, iJriist und Bauih sind rüihliehgelb. Koj)f saiunit den grossen Augen schmäler als lang, mit kurzem Halse und langer Schnauze, seine Obcrtläche gerunzelt. Fühler nicht ganz von halber Körperlänge, vollkommen fadenförmig, die einzelnen (Jliedcr von gleicher Länge und nur das zweite Glied sehr kurz. Das Ilalsscliild ist so lang als etwas vor der Mitte breit, vorne und rückwärts abgerundet mit aufgebogenen liändern, der Seitenrand hinter der Mitie seicht ausgebuchtet, seine Oberfläche dicht runzelig punktirt. Schildehen dreieckig, mit stumpfer Sjiitze, dicht körnig ])uiiktirt. Flügeldecken viel breiter als das Ilalsscliild, etwas mehr als dreimal so lang als zusammen breit, kaum gegen die Spitze erweitert, an der Spize einzeln abgerundet, der Seitenrand gekerbt und mit starken Borsten besetzt, die Oberfläche flach gewölbt, äusserst dicht körnig punktirt und mit drei mehr und minder deutlichen Längsreihen von cntfcrntslehenden, grösseren Körnehen. Fnterseitc fein hautarlij^ ;'erunzclt. Von Ceylon. 687. IDGLV FLAVICOLLLS (nov. spec). Lartf viridis, cinei-eo-pubesceiifi, ore anlcnnisquc testaceis, prothorare anoque flaviis. Var ictas. Pro- et mesothorace, abdomine, femoriiusque ßaci.-i. Longit. 3»'»— 4'/j''. Latit. elytr. ^/-^ — V". Die kleinste unter den mir bekannten Arten dieser Gattung. Hellgrün mit etwas Metall- glanze und ziemlich dichter, feiner, grauer Behaarung, der Mund und die Fühler sind gelb- braun, das Halsschild oben und unten, sowie die Spitze des Hinterleibes sind hellgelb. Bei einem Stücke (Weibchen?) sind auch Schildchen, Mittelbrust, Hüften und Schenkel gelb. Der Kopf ist nicht länger als mit den Augen breit, bis zu den letzteren in das Halssehild eingezogen, vorne nur in eine kurze Schnauze verlängert, seine Oberfläche ist gerunzelt, auf der Stirne einge- drückt. Die Fühler sind so lang als der halbe Körper, vollkommen fadenförmig, die Glieder, mit Ausnahme des sehr kleinen zweiten Gliedes, von gleicher Länge. Das Halsschild ist kaum 112 Dr. Ludwig Redtenhacher. merklich länger als breit, etwas vor der Mitte am breitesten, an den Ecken abgerundet, schwach erhaben gerandet, die Oberfläche glänzend glatt, beiderseits mit zwei ziemlich grossen, grüb- chenartigen Eindrücken und mit schwach vertiefter Mittellinie, mit zerstreuten, schwer sicht- baren Pünktchen und einzelnen Haaren. Schildclicn dreieckig, dicht runzelig punktirt. Flügel- decken viel breiter als das Ilals.scln'ld, dreimal so lang als zusammen breit, gleichbreit, an der Spitze einzeln stumpf zugespitzt, am Scitenrande gekerbt, ihre Oberfläche flach gewölbt, dicht körnig punktirt, mit mehreren Längsreihen von grösseren, entfernt stehenden Körnern. Unter- seite fein hautartig gerunzelt. Von Hongkong. Die Gattungen Prionocerus und Idtjia, deren einziger Unterschied im Baue der Fühler liegt, dürften wohl in Zukunft unter eine Gattung vereiniget werden, da Prionocerus Hügeli mit seinen beinahe fadenförmigen Fühlern den Übergang andeutet. Ebenso wäre meine Gattung Deromma (Ilügel's Kaschmir und das Reich der Sick. pag. 512. Tab. XXV. Fig. 6), weiche sich nur durch die an der Oberseite des Kopfes beinahe, an der Unterseite ganz zusammen- stossendcn von Augen der Gattung 1d ('|.Tit.'<. I. ]iaL-. l.'i.'i. ]■!. VII. Cil-. .T V///ri/»-^/i;.« '. Eben daher. 6it5. EFIC'ELNI S LiAYI Spin..la. in (iaj'f Uist. \>U\f: de Chilo. Zoolog. 1\'. pa;;. 3Ü8. No. 5. lani. 11 lis,'. 5 ( TlianasimusJ. Von Cliili. Ü9Ü. EI'K -LINES COSTICOI.I.I.^ .^pinoh,. in (iay's Hist. plivs. de Chile. Zoolog. IV. png. Ii'l. .\o. 7. lani. 9. (ig. 6 fThanasimusJ. Eben ilulicr. 697. EriCLINES BASAEIS BEinil.ard, in d'Orbigny'g Voynge. Entoniol. pag. 96. (Jaj's Hist. pliys. de Cliilo. Zoolog. IV. pl. 9. lig. 2. Eben daher. Öitfei. El'l( LINES I'KASINUS Sj)inüla, in üny's lli^t. pliy?. de riiib'. Zunloi;. IV. pat-. 10.'!. No. S. lani. 9. fig. 7 fThanasimusJ. Eben dalier. ()'.ii). NO'l'O.^TENL S \ll;li)lS 1 hunbcrg. .\,.\. .-p... luM'ct. 1. 9. 10 Awlinm,. Sturm, fatal. ■ ü' Isl'i'.. ].l. I. V.i. ."i l , f.,r6l .M .Soiior, in (iay's \l\A. pliys. de Cliilo. Zoolog. IV. pag. 471. No, 5. 705. ANOBIOI ÖTKIATIM Illigcr. KUlVr l'reuss. 1. ]i:is. 3'2'J. 5. Panz, Vn. (iC. .0 AnoLittm ]>ertina.r). Eben (lalicf. 7U6. PTILlXrS ASPERIC0LLI8 Mulsant. Oimsc. oiituinol. II. juig. 7. Von Mfidcira. FAMILIE A V A TM) A 1 :. 7(t7. I'ULYCAON (illLEXSIS Gaste! nau. in S ilbor m aiiii's Rcviio cntoiu. IV. pajj. 30. Curtis Transact. of the Linn. Soc. tum .Will. pa?. 204. pl. l.j. tiiT. 1'. ; Kmj's. lieraiii . Solier, in Gay"s Hist. natur. de Chile. ZoolOi,'. V. pag. 435. 1. latii. 2G. lig. 6 ('Ejcojjs chilensisj. Von Chili. 708. XYLOPP:RTriA LIFUAXA Mon trouzier. Aniiales de la socidte entern, de France Ser. IV. Tom. 1. pag. 267. 211. Von Taili. Ein Excniphu- von der nii^ohaiisclien Lisel Tcllnsclionir, welelies die Rcl.senden mit- hrachten, ist etwas kleiner und die Flügeldecken sind schwächer auf ihrer vorderen Hälfte jumktirt. sonst zeigt sich kein Inteischied. 709. EXXEADESMl S XK'CP.AlilCUS (nov. .spec.j. Cylindricua , supra niger , subtusfusco-ferrugineus; thorace muricato gibbo: elt/tri.s (lensc gran'dato-jyunctatis . posticc retw^ii , ed'intatis : antennls pedibusqice testacc/'.s. Longit. 2'". Latit. elytr. '/s'". Etwas grosser und länglicher als Ennead. trispinosus Uli vi er anders gefärbt und vor- züglich durch den, eine vollkommene runde, erhaben gerandete Fläche bildenden, Abschnitt an der Spitze der Flügeldi'oken ausgezeichnet. Die Oberseite ist schwarz, die Unterseite rostbraun, die Fühler, mit Ausnahme der drei grossen Endglieder, und die Beine sind gelbbraun. Der Kopt ist klein, stark gewölbt, sehr dicht und tief körnig punktirt. Die Augen sind stark vor- ragend, oval. Die Fühler erreichen kaum die Mitte des IlalsschilJes, ihr zweites Glied ist kaum ('"^'opteroi. IIa ein Drittel so lang als das erste und mit diesem viel länger als die kurze, viergliederige Geissei. die drei grossen, ziemlich tredränirt stehenden Endglieder sind zusammen von halber Fühler- liinge, die ersten zwei gerundet dreieckig, das letzte lang-eil'öiniig. Das llalsschild ist etwas hrciter als lang, buckelig gewölbt, aut' der hinteren Hälfte dicht körnig punktirt, auf der voi- Jeren Hälfte dicht gekörnt und überdies noch mit spitzen, nach vorne allmälig grösseren Hö'ckerchen besetzt, welche am Scitenrande die Form von kleinen, etwas nach rückwärts gerichteten Häkchen annehmen. Schildchen j>iinktförmig. Flügeldecken an der eriiaben geran- deten Wurzel so breit, wie der Hinterrand des Halssehildes, an den Schultern abgerundet, gegen die schief abgestutzte Spitze kaimi merklich erweitert, ihre Oberfläche dicht körnig punktirt. Die schief abgestutzte Spitze bildet eine kreisrunde, fein erhaben umrandete und von der erhabenen Naht halbirte, sehr tief ptmktirfe Fläche. Diese von Herrn Zclebor auf der nikobarischcn In>el Sambclong gesammelte An scheint grosse Ähnlichkeit mit der von Herrn Montrouzier (Annal. de la soc. entom. de France Ser. IV. Tome I. pag. 2(17. No. l?12j beschriebenen Ajwte edentntn von Lifu zu haben, unterscheidet sich al>er durch das auch auf der hinteren Hälfte körnig punktirte Halsschild und die gleichmüssig punktirte Oberfläche der Flügeldecken. \ on L iiiii. Von Hii) Janeiro. \ ..1. < TIM. 150STKICHUS KOHUSTUS Solier, Gaj's Ilift. pliys. ilc Chile. Zoolog. V. pag. 433. No. 3. 711. DOSTiacmS TLICATUS Oucrin. Ii-mioirr. ilu ri'iriie aiiiiii. Iiisect. jinc ISö. 7IJ. ÜOSTKICHIS VITIS Solier, :i Gay'» llist. phy». de Chile. Zoolog. V. pag. 433. No. 4. II * lim. 713. KlUZuri-.lMllA l'l SILLA 1 abricius. Syst. Kl. II. pag. 37.H. No. 9 CSinodendronJ. Jaqueliii, IJu Val Genera des Coldoptercs. Tunic III. pag. 231. pl. Ö7. (ig. 2.'S1. Von Java und von Sidney. F.V.MII.IK C I S I 1) A K 714. LYCTUS fxvLOTROGVs) BRUNNEFS Stephens. lUustrations of british Entoraology. III. pag. 1 17. pl. XVIII. fig. t. ^'on Xcu-Seeland. 715. eis CAPP:NSIS Mellic. Monogr. Annales de la societc entom. de France. Ser. II. Tome VI. pag. 2ö4. \r. 11. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. IIG Dr. Ludwig liedtenbachcr. 716. eis BICORNIS MclliL'. Monogr. Annales fle la societc entoni. de France. Serie II. 'J'ome VI. pag. 356. No. 59. pl. 12. flg. 4. Von der Nikol)aren-In.sel Naiikauri. Mir i>t zwar Mellic's Cis bicor7iis nur durch seine Beschreibung und Abbildung bekannt, beide passen aber vollkommen auf die vorliegenden Exemplare. 717. OCTOTEMNUS GLABKICULUS Gyllenhal. Insccta succ. IV. pag. ü2'J ('CisJ. Jacquelin Du Val. Gen. des Coleopt. d'Europe. III. pag. 239. pl. 58. fig. 289. Vom Vorgebirge der guten Ilofl'nuiig. FAMILIK T E N E IUI T () X T T) A E. 718. ZOPIIOSIS SUBMETALLICA Solier. Annales de la societc entom. de France. 18.31. Tonic III. pag. 614. No. 13. Vom Vorgebirge der guten Iloftnung. 719. ZOPIIOSIS ACUTA Solier. Annales de la societe entom. de France. 183 4. Tome III. pag. 621. Xo. 21. Eben daher. 720. Zt)PlIOSIS NYCTOCIIAKIS (nov. spee.). Oralls, convexa, n/'gra, subojyaca] thorace angidis posticis jjrolcngatis acutis: elgtrin aeqiialiter convexis, densissime granulato punctatis-^ mcsosterno convexo ; abdo- minis segmento primo piano, processu rectangido inter coxas posticas intrante. Longit. 3Vs"'- Latit. elytr. l--/s"'- Der Zophosis acuta sehr ähnlich, aber viel kleiner und sowohl durch die fehlende Kiel- leiste am Seitenrande der Flügeldecken näher der Spitze, als auch durch den nur sehr schwach gewölbten ersten Bauchring, und äusserst undeutlich punktirten Fortsatz der Vorderbrust ver- schieden. Die Oberfläche des Körpers ist fast glanzlos, äusserst fein Iiautartig gerunzelt oder gekörnt und mit feinen Pünktchen besäet, welche auf den Flügeldecken viel dichter sind und an den Seiten nach rückwärts sich in feine, erhabene Längsrunzeln umgestalten. Das Ilalsschild ist mehr als doppelt so breit als in der Mitte lang, von rückwärts nach vorne allmäiig verschmälert, der A Orderrand tief ausgeschnitten, mit weit vorspringenden, an der Spitze abgerundeten Ecken, — der Ilinterrand ist beiderseits ausgebuehtet, mit langen, spitzigen, die Schultern umfassenden Ecken, — die Oberfläclie gleichmässig gewölbt, ohne jede Vertiefung. Flügel- decken an der Wurzel so breit als das Ilalssciiild, nach rückwärts allmäiig verengt. Kinnplattc sehr dicht runzelig punktirt. Fortsatz der Vordci'brust zwischen den Vorderhüften nur sehr seicht und undeutlich punktirt. Mitlelbrust ohne Vertiefung. Erster Bauehring kaum mehr als die anderen Ringe gewölbt, und mit einer scharfen rechtwinkeligen Spitze zwischen die Hinter- Coleojyter en. 117 hiiftcii hinein rngcnd. Der längste Enddorn dci- Ilinteisoliiencn ciiciclit die Miite des ersten Fusjgliedcs. Vom VorgeLiii-ge der guten Ilotinung. 721. ERODIUS CAlilNATUS So 11 er. Annnies de la soc. entom. de France. 1834. Toiiie III. pag. .') 10. N'o. 15. In grosser Menge von Gibraltar. 722. ADKS.MIA TOIICATA Fal.rieius. Syst. Kl. I. pag. 131. No. 22 fPimelia). Olivicr, F:iitom. 59 pag. 17. pl. IV. fig. 5 Ceod.J. (?). Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 723. rACllYCIlILA IIISPANICA Solicr. Annalcs de la soc. cntoni. de France. 1835. Tome IV. pag. 2!)2. \o. 2. Von Gibraltar. 724. PACIIYCIIILA GKKMARI Solier, Annales de la soc. entom. de France. 1835. Tome IV. pag. 302. No. 12. Roscniiauer, Thiere Andalu- siens. S. 184 ( Pachiirluhl hillild'. Eben daher. 725. TENIYIMA SIM'ATICOLI.IS Kos e n ha uer. Tliiere Andalusiens S. 185. Eiieii ilalitT. 726. IIYPKIiOI'S INDIt'L'S Wiedcmann. /oolog. Magazin. 11. 1. .S. 1.'. No. 59 (Tagenia indica). \ Oll ( \'\ Ion. 727. TlllNüBATlt) MIN UTA Solier, in Gay's llist. plus, de Cliile. Zoolog. V. pag. 126. No. 1. lam. 18. lig. 1. Von Chili. 728. TIIINOBATIS RUFIPES Solier, in Gay's Ili.st. phys. de Chile. Zool. V. pai,-. 12 7. No. 2. Eben daher. ASCELOSODIS (nov. gen.). Suhmentum non cmarginalum. Mentum magnmn, trajisvasum, antice angustatum^ in medio emarginatum, ligulam, maxillasque obtegens. Palpi articulo ultimo ovato, apicc tnmcato. Mandibulae rohuntae liberae, apice bideiitatae, denteque obtuso supra ante medium armatae. Labrum obtectum. Caput rotuiidato-triangulare^ clypeo trilo- bato, lobo medio valde producto, apice rotundato . Antennae breves, mo)iiliformes, articulo tertio elongato. Thorax valde transversus^ lateribus rotwidatus, angulis anticis rectis, posticis nullis. Scutellum puntiforme. Elytra oblongo-ovata j thorace latiora, valde aequaliter convexa, humeris rotundatis. Mesosternum declive, simplex. Segmentum primum abdominale processu brevi^ triangulär i ^ inter coxas posticas intrante. Pedes breves, tibiis anticis op)ice dilatatis, externe se?ratis, postefioribus extus spinosis. Corpus apterum, fere glahrum. ] 18 Ih-. Ludioiri BaUc nbach er. Durcli die alii^'Ci'iindetcn Iliiitcrwinkel des Ilalsscliildcs erinnert diese Gattung an die Gattung J'acJnic/iila , gciiürt aber vermöge des kleinen Fortsatzes des ersten Baiicliringes zwischen die Ilinterliüften, des dreilappigen Kopi'sciiiides, der einfachen Mittel- und kurzen Hinterbrust in die Grupjie der Trilohocarideju Der Körper ist länglich eiförmig, ungeHügelt. Der Kopf ist riiiullich dreieckig, vorne in drei Lappen getheilt, die Seitenlappen kurz, der mittlere gross und weit vorragend, die Oberkiefer nicht bedeckend, an der Spitze abgerundet. Augen nie- i-enförmig, vertical stehend, zum Tlieile von den Vorderecken des Ilalsschildes verdeckt. Fühler jierlschnnrförniig, etwas küi-zer als der Kopf und das Ilalsscliild zusammen, ihr drittes Glied kegelföiniig verlängert, die folgenden Glieder gegen die Spitze kaum merklich au Dicke zunehmend. Oberlippe versteckt. Oberkiefer stark, frei sichtbar mit getheilter Spitze und mit einer stumpfen, zalinartigen Leiste hinter derselben an der Oberseite. Unterkiefer mit zwei kurzen, bebarteten Lappen, von denen der innere und viel kürzere in eine stumpfe Ilornspitzo endiget. Kiefertaster viergliedcrig, ihr letztes Glied eifürnn'g an der Spitze abgestutzt. Kinn- platte gross, mit Ausnahme der Oberkiefer und der Tasterspitzen den Mund von unten ver- schliessend, c^uer, nach vorne verengt, in der Mitte ausgerandet. Das Ilals.^child ist doppelt so breit als lang, an den Seiten und rückwärts abgerundet, der Yordcrrand seicht ausgebuehtet, bewimpelt, die Ecken rechtwinkelig. Schildchen sehr klein, schwer sichtbar. Flügeldecken etwas breiter als das Halsschild, nur wenig länger als zusammen breit, stark bauchig gewölbt, an den Schultern abgerundet. Mittelbrust geneigt, sanft gewölbt. Hinterbrust kurz. Beine kurz, die Yordersehienen an der Spitze dreieckig erweitert, am Aussenrande gesägt, die hinteren Schienen aussen stark bedornt, ihre Spitzen mit zwei Enddorneii, welche kamn die Mitte des ersten Fussgliedes erreichen. 729. ASCKLOSODLS SITJUPES (nov. spcc). (jbloiiffo-orata, idgro-fusva aut fusco-ferruglnea. suhglahra nitida, antoinis, ore jpedihusque ferrugineisj capite tlioraceque äense et 'profunde 'punctatis] elytris subti- lius rugoso-punctatis. Longit. S-S'/s'". Laiit. elytr. l\!.,—V-lz"- Der Körper ist pcclisebwarz, braun oder röthlichbraun, die L'nterseite immer viel heller, der Kopf der dunkelste Theil, die Fühler und Taster sind rostgelb. Die Oberseite ist kahl, glänzend, nur an den Seiten mit einzelnen feinen, langen Haaren besetzt und am Vorderrande des Halsschildes dicht mit kurzen Wimpern versehen. Der Kopf ist flacli gewölbt, ohne Ein- drücke und erhabene Leisten, tief und dicht punktirt. Das Halsschild ist überall fein erhaben gerandct, sanft gewölbt, wie der Kopf dicht und fein, auf der Scheibe nui' wenig sparsamer punktirt. Die Flügeldecken sind an den Seiten abgerundet, ihr nach abwärts gebogener, den Leib umfassender Theil ist durch keine Kante von dem übrigen Theile abgegrenzt, an der Naht sind sie verwachsen, auf der ganzan Oberfläche fein lunzclig punktirt. Die Brust ist runze- lig, der Hinterleib zerstreut punktirt. Von Ost-Indien. ASPIDOLOBUS (nov. gen.). Submentum non eviarginatmn. Mentiun transrcrsum , autice rotandatum ^ vix emarginatum, ligulam membraneam , apice emarginatavi et barbatam maxillasque obtegens. Palpi labiales articido idtimo ovato, truncato. Mandibulae robustae, apice bidentatae, deute mpcrno labro prominidQ incumbente . Caput antice trilobatum. lobis C J ( p i e r e n. 119 lateruUbus brtiioribua, auriculiformibus. Oculi »i/'niiti, valde convexi\ ovati, verticales, integri. Antenna'? Jiliformes, capitis thovatinqne hng/'tudinc, articidis breviter conicis, tertio elongato. ultimo orato. Thorax valde tran.wersus, latcribus rotundatia, angalis posticis obtusis.siinis. Scutelliim aemi-yotundatum. Elytra obloiigo-ovata . convexa, (ounata. tlmrace latiora, valde convexa, luDw^i-is rotandatii, parapleuris angu.stis. Mesn.sfeniit)u declive, simplex. Se /mentiim jiriniinn abdominale processu brevi inter coxas postiit f I )■ e n. 1 "2 1 73C. CiRAMMICrS LIIILENSIS W ai c rhouse. Anoalcs and. Mag. of nat. Hist. 1845. Tome XVI. pag. 323. So Her, in Gaj's Ilist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 1 62 (Microteliis liouUti). Von Chili. 737. DISCOPLEURUS QUADRICOLLIS Soli er, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 163. 1. lam. 19. lig. 1 ( PleuropliorttsJ . F.l)Cn d.Tlicr. 738. HEXAGONOCIIILUS D1LATIL0LL18 Solier, in Gay's Ilist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 169. 1. lam. 19. fig. 3. Eben daher. 739. MORICA TLANATA Fal.ricius. Syst. El. I. pag. 131. 1 (AkisJ. Solier, Annal de la soc. entom. de France. lS3ü. Tome V. pag. 648. pl. XXIII. fig. 12 — 16. Von Gibraltar. 710. AKIS ACL'MINATA Fabricius. tyst. LI. 1. pag. 13Ö. .\o. 3. (»livier, Entuni. III. 59. pag. 24. No. 33. pl. III. lig. 36. Eben tlahcr. 711 i)i.\sT(nj:rs mcAiiixArrs Soiicr, in tiay's llist. phys. de Chile. Zool. Y. pag. 181. Nr. 2. Von Cliili. 742. scoTor.ir.-; Krcri.osrs G.i.rin. .Mag. do Zool. 183 1. Tome III. png. 17. pl. lli). lig. ö. l-.liiMi (lalicr. 743. SCOTOIJIUS GAYI Solier. .\nnal. ile In Soc. entom. de France. 1838. Tome VII. pag. 62. No. 8. 711. SCOTOmUS SUUSTRIATUS Guerin. .Magaz. de Zool. 1834. pag. IG. Elieii daher. 7 1.-.. AM.MOl'lIORUö PERUVIA.N'UÖ Guerin. Voyage do la Coquille. Entomol. pag. 94. pl. I\'. fit,-. 1. Dcjean, Catal. edit. III. pag. 203 (Selenoma taijenioideaj. Eben daher. 746. ^'YCTERINUS TIIORACICUS Eschscholtz. Zoolog. Atlas. III. pag. 13. tab. XIV. fig. 7. Eben daher. 747. NYCTERIXUS RUGICEPS Curtis. Transact. of tlic Linn. Soc. of London. XIX. pag. 468. Solier, in Band i & Traqui, Studi entom. I. pag. 271. No. 3 fNycterinua subsiriatusj. Eben daher. 748. NYCTERINÜS ELONGATUS Solicr, in Baudi & Truqui, Studi entom. Tom. I. pag. 273. No. ö. pl. XII. fig. 9. Eben daher. 749. GYRIOSOMUS LUCZOTII Guerin. Iconogr. Insect. pag. 111. pl. 28. fig. 5 (Nyctelia). Eben daher. Nov.irft-KxpCflition. Zoolotrischer Thcil. l!d. IT. ]. U c d t c ii b ac h e r. Coleoptercn. 16 122 Dr- LuiHoig Tiedtenbacher. Eben dalier Eben daher. Eben daher. Eben daher. Eben daher. 750. GYRIOSOMUS LAEVIGATUS Gucrin. Magazin de Zool. 183-1. III. pag. 6. pl. 103. fig. 3. • 751. NYCTPXIA NODOSA Ger mar. Insect. spec. nov. pag. 133. \o. 225. 752. EPIPEDOXOTA MULTICOSTA Gudrin. Magazin do Zool. 1834. III. pag. 5 (NycteliaJ. 753. PSECTRASCELIS PILIPES Guerin. Magazin de Zool. 1831. III. pa::. 4. pl. 102. fig. 1. 754. PSECTRASCELIS PILOSUS Soli er, in Gay"s llijt. pliys. de Chile. Zoolog. V. pag. 147. 755. AULADERA CRENICOSTA Guerin. Magazin do Zool. 1834. Tome III. pag. ö. Solier, Annal. de la Soc. entom. de France. 1836. Tome V. pag. 333. pl. 7. fig. 4—9. Eben daher. 756. PDIELIA RUIDA Solier, Annales de la Soe. enlnm. de Frnmi'. lS3fi. Tome III. pag. 153. No. Öl. Von Gibraltar. 757. PLMELIA OßESA Soli lt. Annal. de la Soc. entoni. de France. 183G. Tome III. pag. l'Jl. No. 82. Eben daher. 758. PSAiLMODES SUBCOSTATUS Solier. Memoir. de l'Acad. de Turin Ser. II. VI. pag. 294 CPhanerentomaJ . Vom Voro-ebirge der suten IIofFnunc-. Eben daher. 759. TRACIIYNOTUS ACUMINATUS Schoenherr. Syn. Ins. I. pag. 130. Adnot. h. tab. 3. fig. 1 (SepidiumJ. 760. TRACIIYNOTUS RETICULATÜS Fabricius. Syst. El. I. 12 7. \o. 4. OH vier, Entom. III. Gl. pag. 6. Xo. 4. tab. I. fig. 4. a. b. und tab. II. fig. 4. c. Eben daher. 761. PIIYSOGASTER TOMENTOSUS Gucrin. Magazin de Zool. 1834. Tome III. pag. 3. Von Chili. 762. PRAOCIS RUFIPES Eschscholtz. Zool. Atlas. II. pag. 6. pl. 14. fig. 2. Eben daher. 763. PRAOCIS (ANTHRASoMüs) GAYI Solier, in Gay's Hist. pliys. de Chile Zool. V. pag. 195. Xo. 16. Eben daher. Co l (' oji t V /■ e It. 123 701. I'KAOCIS TENUICOKNIS Öolier, Annal. de In soc. entoni. de France IX. pag. 241 fFilotaraua). Eben daher. 765. PRAÜCIS CiamiATA So Her, in Gay'» Hist. pliys. de Chile. Zool. V. pn-. '202. Xo. 28. Eben daher. 766. TRIGOXOPUS MARGINATU8 Mulsant. Opu.'c. onfoni. IV. pag. 109. No. 2. Quensel, in Sc hoon hcrr'.s Syn. Ins. I. pat;. 112. pl. 2. fig. 6 fPlalynotiu siriatusj. Vom Vorgebirge der guten Iloftniing. Von CevKin. 767. PLATYNOTUS STERNALIS Mulsant. Opusc. ontom. IV. pag. 12. \o. 2. 768. rSEÜDÜBLAPS CUEXATUS Fabricius. Syst. Kl. I. pag. 322. Xo. C iUlapaJ. Ulivier, Entoni. III. Xo. (iO. iiag. 8. ö. pl. I. fig. 5 Ceod.J. Mulsant, opusc. IV. pag. 62. Xo. 2 fSolhocoraxJ. Eben daher. 769. EURYXOTUS RUFICOHXIS Gormar. Ins. .spec. pai:. 111. Xo. 23C i J'eiliiiuny. AV led cm a n n , Zool. Mag. II. I. pag. 32 (Ojnilrum. himii'j.nlpp'i. Castclnau, Ilist. nat. de» Col(?opt. II. pag. 210 (Zadenos longipalpisj . Vom Vorgebirge der guten Ilotliiung. 77n. HKI.IOPATIIES AIJBRKVIATL'S Olivier. Entom. III. Xo. ö". pag. 17. 22. pl. 2. lig. 21 /FcnebrioJ. (»ermar, Vi\. Ins. 11. 12 (Tedinus hyhridusj. Von Madeira. 771. BLKNOSIA Sl'LrATA Castclnau. Hi^t. nat. de« Coleopt. II. pag. 210. Vom Vorgebirge der guten Ilott'iuing. 772. OPATRL'M .lAVANTM Wicdemann. Zool. Mag. 1. III. pag. 1Ü3. Xo. 9. Aon Maniila und von Java. 773. IIADRUS CIXERASCEXS Wol laston. Inscct. mader. pag. 503. tab. XI. lig. 4. Von Madera. 774. BOLITOPHAGUS AXTARCTICUS White. Voyage of Erebus & Terror. Zöology. Insect. pag. 12. pl. 1. fig. 12. Von Xcu-Seeland. 775. PIJ ALERIA CAVA Herbst. Käfer. Bd. VIII. S. 15. Xo. 38. Taf. 118. Fig. 6 fTenebrioJ. Castclnau, Ilist. nat. des Coleopt. 11. pag. 219. Xo. 2 fPhaleria capensisj. Durch bedeutendere Grösse, eiförmige, hinten bauchig erweiterte Gestalt, durch die sehr feine Punktirung des Kopfes und Ilalsschildes, durch die vollkomnion abgerundeten Vorderwinkel 16» 124 Dr. L ml IC ig Heil teu Lacher. des Letzteren, uiiil durch die kamii sichtbar und zerstreut punktiitcn Zwischenräume der Streifen auf den Flügeldecken aus<^ezeiclinct. Alle Exemplare sind einfärbii^ strohgelb, auf der Unterseite blasser. Das Ilaisseliild zeigt bei den meisten Individuen vorne eine braun-durcli- seheincndc hakenförmige Zeichnung. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 77G. OPLOCEPHALA TETRASPILOTA Jlope. Transact. of tlie entoni. soc. of London IV. jiag. 108. \o. 28 (NeomidaJ. Die kurze Diagnose, welche Herr IFopc von seiner Art gibt, lüsst nur vermuthen, dass diese Bestimmung lichtig ist, obwohl bei den vielen Exemplaren, welche die Expedition mit- brachte, der ganze Kopf und die Beine, mit Ausnahme der etwas röthlichen Tarsen, schwarz gefärbt sind, während Itopc den Vordertheil des Kopfes und die Beine roth gefärbt angibt. Der Kopf ist halbrund, dicht und tief punktirt mit einem Quereindrucke vor den Augen. Die Augen sind gross, nierenförmig, sehr grob gekörnt. Die Fühler, welche beinahe bis zum Ilin- tcrrandc des llalsschildcs reichen, haben sechs quere Endglieder. Das llalsscliild ist beinahe doppelt so breit als lang, die Vordcrwinkel abgerundet, die Hintcrwinkel rechteckig, die Ober- fläche etwas weniger dicht punktirt als der Kopf mit zwei undeutlichen, flachen, runden Ein- drücken vor dem seicht zweimal gebuchteten Ilinterrande. Schildchen dreieckig, zugespitzt, punktirt. Flügeldecken ein und ein halbes 5Ial so lang als zusammen breit, nach rückwäits kaum erweitert, etwas unregelmässig und seicht punktirtgestreift, die Zwischenräume zerstreut punktirt. Von den beiden gclbrotlien Makeln, welche sich auf jeder Flügeldecke befinden, beginnt die vor- dere am äusseren Schultcri-andc und zieht sich, etwas schmäler werdend, in etwas schiefer Ivich- tung nach einwärts, ohne den zweiten Zwischenraum der Streifen zu erreichen, — die hintere Makel ist lang-oval und zieht sich von der Spitze, den Seitenrand Ijerührend, bis nahe zur Mitte. Von Sidney. 777. DIPHYRIIYNCHUS XICOBARICUS (nov. spec:). Ellipticiis, nigro-aeneus, nitidus, margine inflexo elytrorum, antennis 'po.dihusque hrunneis: elytris suhtiliter punctulatis, p)ostice striatis. Long. 2V3— 2Va''- Latit. elytr. ly^ — li//". Diese Art unterscheidet sich von der von Herrn Fairmair in Gucrin's Magazin de Zoologie 1849, pag. 445, beschriebenen Dij)h. chalceus durch die auf dem grössten Theile der Oberfläche nui- äusserst fein und verworren punktirte Oberfläche der Flügeldecken, welche nur an der Spitze kurze, nach vorne bereits im ci-sten Drittel verschwindende, sparsam punktirte Streifen zeigt. Der Körper ist elliptisch, flach gewölbt, schwarz metallisch, glänzend, unbehaart. Der Kopf ist halbrund, fein und zerstreut punktirt, sein Vorderrand tief ausgeschnitten, die diesen Ausschnitt einnehmende Oberlippe leicht ausgerandet. Augen grobkörnig, nur von einer kurzen Spitze des Kopfrandes überzogen. Fühler bis zur Mitte des Halsscliildes reichend, ihre fünf letzten Glieder vcrgrössert, das letzte Glied gerundet. Halsschild doppelt so breit als lang, an den rechtwinkeligen Hinterecken am breitesten, nach vorne allmälig etwas verengt, der Vorderrand sanft ausgebuchtet mit stumpfen Ecken, der Hinterrand licinabe gerade, die Ober- fläche noch feiner und sparsamer als der Kopf punktirt und nur am Seitenrande erhaben gelei- stet. Schildchen dreieckig, kaum sichtbar punktirt. Flügeldecken nur wenig breiter als das ILalsschild, nicht ganz doppelt so lang als zusammen breit, sehr fein und zerstreut punktirt, mit acht stark vertieften Streifen an der Spitze, welche sich vor dem Spitzenrand ])aarweise Col to iiU r, II. 125 verbinden, nach vorne aber schon vor der Mitte verschwinden. Brust und Bauch sind fein zer- streut [lunktirt. Bei dem Männchen ist das zweite und dritte Glied der Vordertusse stark in dio Quere erweitert. Von Kar-Nikobar. 778. (JNATllÜCEllUö MAXILLOSUS Fabricius. Syst. Eleut. I. pag. 155. No. 25 (TrogositaK Palisot de Bcauvois. Insoct. rcc. cn Afrique et en Amd- riijue. pl. XXXII. (ig. -1 (Troijoaita majcillaritij. \ on ilnath. corntitus durch schmäleren Körper, stumpfere Ilintcrwinkcl des Ilalsschildes und durcli die Fonn der Oberkiefer bei den Männchen verschieden. Der hornähnliche Fortsatz der Oberkiefer bei dem Männchen ist lang, auch an der Wurzel dünn, senkrecht nach aufwärts, und an der freien Spitze nach einwärts gebogen. Die Flügeldecken sind bei dieser Vi t beinahe etwas mehr als dopjielt so lang als zusammen breit, während bei Gnaih. corntitus die Länge dio doppelte Breite nicht erreicht. Von Sidney. 779. TBIBOLIUM FEIUIUGINFUM Fabricius. Syst. El. I. pag. 155. No. 25 (TrogoaitaJ. Herbst, Naturf. VII. pag. 282. 3. pl. 112. (ig. 3. E. fColydium cattaneumj. Dejenn, Catal. 18.'13. pag. 200 fMargus /errugineuaj. Von Manilla. 7.S0. OLIGOCAKA NITIDA Si.lier, in Daudi ä Tru(|ui, Stiidi entoro. pag. 221. Idcni in (iay's llist. pliys. de Chile. Zoolog. V. pag. 226. 1. liiiii. 211. üir. 2. Von ( 'liili. 7S1. ANTIMACIIUS NIOKUUIML'S l'crty. DelccL anim. artic. üras. pag. 58. pl. 12. lig. 8.^ (CeratupisJ. ^'on Rio-Janeiro. 782. ULOMA RETUSA Fabricius. Syst. Elout. I. pag. llü. Xo. 20 (TenebrioJ. 783. ULOMA NITENS (nov. spcc.). l'iv'H . intiditisima, subtus bnuinea, antennüi pcdiltusque ferragiiieia; tkorace hreviter-conico, marginc laterali postice incransato ; eli/trls paw^taco-striatis, inter- stitiis impunctatis. Longit. 6'/»'". Latit. elytr. ^J/V". Eine grosse, flach gewölbte Art, durch den Spiegelglanz der Oberseite und vorzüglich durch die kegelförmige Form des Ilalsschildes ausgezeichnet. Der Kopf ist klein, (juer, bis zu den stark nierenförmigen Augen in das Ilalsschild eingezogen, mit einem Querwulst zwischen den Augen, hinten glatt, vorne punktirt. Das Ilalsschild ist hinten viel breiter als in der Mitte lang, sein Vorderrand gerade mit stumpfen Ecken, der Hinterrand sehr seicht zweimal gebuchtet und bis gegen die Mitte fein geleistet, die aufgeworfenen, nach liinten allmälig dicker werden- den Scitenrändcr laufen von den rechtwinkeligen Ilinterecken nach vorne allmälig zusammen, so dass die vordere Breite nur zwei Drittel der hinteren beträgt, — die flach gewölbte Ober- fläche ist zerstreut und vorzüglich in der Mitte fein punktirt und vor dem Schildchen mit einer Querreihe grübchenartiger Punkte verschen. Das Schildchcn ist fünfeckig. Die Flügeldecken 12G Dr. Ludwir/ IiedteiiLacher. sind kaum merklich breiter als der Ilintcirand des Halsschildes, bis gegen die abgerundete Spitze gleiclibreit, nicht ganz doppelt so lang als zusanimeu breit, Hach gewölbt, fein punktirt- gestreift, mit flachen nicht punktirtcn Zwischenräumen. Jlittel- und Hinterbrust dicht punktirt, die Vorderbrust und die Bauchringe an den Seiten gerunzelt. Von Neu-Seeland. 784. ULOMA ENCAUSTA Blanchard. Ilonibr. & Jaquinot, Voyagc au Pul-Sud. Zool. V. pag. 161. pl. 11. flg. 4 und 5. Von Sidney. 785. ULOMA LAEVICOSTATA Blanchard. L. c. pag. ir>5. pl. 11. flg. 6. Von Ncu-Sceland. 786. ALririTIIOBIUS DIAPERINUS Panzer. Fauna gerni. 37. 16 (TenebrioJ. Dejcan, Catal. edit. III. pag. 220 flleterophaija opatroides). Von Hongkong. 787. PHANEROPS ELONGATUS So Her, in Gay's Hist. pliys. de Chile. Zool. V. pag. 234. 1. Iura. 20. flg. 5. Von Chili. 788. TOXICUM FLAVOPliMORATUM (nov. spec.), ISf/gnim, suhopacuin., femoribus, hasi excepta, ßav/'s; thorace transverso., punc- tato; clytris serie-pimctatis. Longit. 5"'. Latit. elytr. 2'". Mas. Latet. Femina. Clypeo incrm!, frooite supra oculos loho auriculiformi. Der Körper ist schwarz, mattglänzend, unbehaart, die Schenkel sind von der Spitze bis weit über die Mitte hell gelb gefärbt. Der Kopf des Weibchens ist rundlich, vorne abgestutzt, der Vorderfheil durch eine Querfurche abgegrenzt und dui-ch zwei zum Vorderrande reichende Längscin drücke in drei Thcile getheilt, von denen die äusseren, grösseren lappenförmig aufge- bogen sind, der mittlere aber sanft gewölbt, fein punktirt und ohne jede höckerartige Erhöhung ist. Die Stirne ist dicht und tief punktirt. Das Halsschild ist viel breiter als lang, von den scharf- winkeligen Hintcreckcn bis gegen die Spitze ziemlich gleich breit, nur an der Spitze verengt, die Vorderecken stumpf vorragend, — die Obeifläche ohne Eindrücke, zerstreut und un- gleichmässig punktirt, die Punkte tief SchiUlchon fünfeckig, glatt. Flügeldecken deutlich brei- ter als das Halsschild, gleichbreit, an der Wurzel in flachen Bogen abgerundet, flach gewölbt mit acht, aus ungleichen Punkten bestehenden Punktreihen und mit einer kurzen Punktreihe am Anfange der Naht, die Zwischenräume der Punktreihen eben und ohne Punkte. Von Manilla. 789. ENCEPHALUS SUBMACULATUS de Breme. Essai mouographique des Cossypliidcs. I. pag. 25. 2. pl. VII. iig. 4. NcLi-Holland. Cnleopteren. ' 127 790. PTEROHELAEUS PICEÜS Kirby. Transaat, of the entom. Society of London. XII. pag. 467. No. 19 (HelaeusJ. deBrcme, Essai monogr. des Cossyphides I. pag. 28. \o. 2. pl. II. (ig. 5. Neu-IIolland. 791. PTEROHELAEUS STRIATOPUNCTATÜS Boisduval. Voyage de l'Astrolabe. Zool. Entom. pag. 266 (CiliheJ. Eben daber. 792. CILIBE ELONGATÜS de Breme. Essai monogr. des Cossyphides. I. pag. 38. Xo. 2. pl. VII. fig. 6. Von Neu-Seeland und von Sidney. 793. COSSYPHUS IIOFFMANSEGGII Herbst. Käfer. Bd. VII. pag, 229. Taf. 109. tig. 13. Von Gibraltar. 794. DICERODERES ELONGATÜS (nov. spec.). Elo7igatits, parallelus, niger, dense terrulentus^ supra undique inaequaliter tuber- cidatus et granidatus; tliorace cornubus duobus longissimis^ lyratis; elytris latitudine dupplo fere longioribus. Longit. 4«/o"'. Latit. elytr. V*l-J". Von DicerodercH mexicanus des Herrn Soli er duroli die überall diebt mit Kürnern und Höckerehen besetzte Oberseite des Körpers, duicii die dünneren und längeren Ilörner des PLalsscbildes und durcli die langen walzenförmigen Flügeldecken vetscbieden. Der walzen- föiniige Körper ist scbwarz und vorzüglicli oben mit einer dichten, lelimfarbigen Kruste überzogen. Der Kopf ist viereckig, durch eine kurze, halsförniige Verlängerung hinter den nierenförmigen Augen mit dem Ilalsschilde zusammenhängend, flach gewölbt, dicht gekörnt, vor den Augen etwas eingedrückt, der Vorderrand gerade , der Seitenrand vor den Augen lappenförmig aufgeworfen. Fühler so lang als Kopf und Halsschild, mit plattgedrückter, drei- gliederiger Keule, das letzte Glied derselben enge an das vorletzte angeschlossen. Das Ilals- schild ist um die Hälfte breiter als lang, vorne und hinten gleiehbreit, der Hinterrand zweimal ausgebucbtet, mit scharfspitzigen Winkeln, der Vorderrand seicht ausgerandet, mit rechtwinke- ligen Ecken, der Seitenrand ungleichmässig gekerbt, — die Oberfläche ist dicht gekörnt mit zwei unterbrochenen Reißen von Höckerchen in der Mitte, und auf der vorderen Hälfte mit zwei Hörnern von doppelter ILalsschildlänge bewaffnet, welche sich leyerartig ^c^^'n. einander krüm- men, den Kopf weit überragen und wie die übrige Oberfläche dicht mit Körnern bedeckt sind. Schildchen quer-oval. Flügeldecken viel breiter als Plalsschild, fast doppelt so lang als zu- sammen breit, walzenförmig, ihr Seitenrand gekerbt, die Oberfläche dicht gekörnt und von Längsreihen grösserer und kleinerer Höckerchen durchzogen, die Höckerchen der inneren Reihen grösser und theilweise in die Länge gezogen. Brust und Bauch runzelig punktirt. Körper geflügelt. Von Java. 795. NYCTOBATES SULCIGERA Boisduval. B'aune de l'Oceauie II. pag. 255 fUj^iisJ. Von Sidney. 128 Dr. Ludwig Jiedtenhaclier. 796. NTCTOBATES ANGULATA Erichs on. Archiv für Naturg. VIII. Jahrg. (1842) I. pag. 174 (lypü). Von Sidney. 797. NYCTOBATES CRENATA ßoisduval. Faune de I'Oceanie. 11. pap. 256. Eben daher. 798. ZOPHOBAS QUADBIMACÜLATUS Olivier. Entom. III. 57. pag. 8. pl. 1. fig. 6 (TenehrioJ. Von Brasilien. 799. ZOPHOBAS BIFASCIATUS Erichson. Archiv für Naturgesch. 1847. I. pag. 118. 1. Eben daher. 800. TENEBPJO TB ANS VERS ALIS Duftschmid. Fauna austriaca II. 300. 4. Sturm, Ins. IL 223. 3. Taf. 47. Fig. C. c. (Tenebrio loripesj. Von Madera. 801. ZOLODINÜS ZEELANDICUS Blanchard. Voyage au Pul-Sud. Zoolog. IV. pag. 160. pl. 11. fig. 7. Von Neu-Seeland. 802. G OKIADER A CRENATA Perty. Delectus anim. artic. Bras. pag. 63. pl. XIII. fig. 4. Von Rio -Janeiro. 803. LEPISPILUS SULCICOLLIS Westwood. Arcana entom. I. pag. 44. pl. XII. fig. 4. Von Sidney. 804. TIIECACERUS NODOSUS Gray, in Griffith's anim. Kingd, Ins. II. pag. 22. pl. 74. fig. 1 (CnodalonJ. Von Brasilien. 805. CAMARIA GIBBOSA Pallas. Icones Inscct. pag. 38. Tab. C. fig. 2 (MylarisJ. Eben daher. 806. CAMARIA STRIATA Fabricius. Syst. Elout. I. pag. 161. No. 36 (HelopsJ. Herbst, Kiif, VIII. pag. 27. Taf. 119 fVpisJ. 807. CAMPSIA TESTACEA Lepell & Serville. Eneycl. meth. Ins. X. pag. 455. Perty, delectus anim. artic. pag. 61, tab. 12. fig. 15 (Helops flavusj. Eben daher. 808. BLAPIDA OKENI Perty. Delectus anim. artic. pag. 59. tab. XII. fig. 9. Gray, in Griffith's Animl. Kingd, Ins. pl. 50. fig. 4 (Rliissochiton politusj. Eben daher. 809. TITAENA INTERRUPTA (nov. spec.). Eloyigata, nigra j nitida, elytris violaceis aut viridibus, striato-punctatis, inter- stitiis striarum interruptis. White, Voyage of Erebus & Torrer. Zoolog, part. XI. pag. 12 (Titaena Ericlisoniij'i'i Longit. 43/4'". Latit. elytr. 2'". Coleopterpv. 129 Zioiiilicli walzcnf'öiniig, schwarz, glänzend, die Flligclilcckcn veiklicnblau oder grün. KojiC halbrund, flach gewölbt, vor den grossen Augen der Quere nacli eingedrückt, zeistreut punktirl. Fühler so lang als der Kopf und das Plalsschild zusammen, und wie die stark keilförmigen Kiefcriaster röthlich pechbraun gefärbt. Ilalsschild kaum merklieh breiter als lang, beinahe ein icchteckigcs Viereck bildend, der schwach gekrümmte Hinter- und Seitenrand fein geleistet, die flach gewölbte Oberfläche ziemlich fein und nicht dicht punktirt. Schildchen dreieckig. Flügeldecken breiter als das Halsschild, beinahe doppelt so lang als zusammen breit, bis hinter die Mitte etwas erweitert, an den Schultern abgciundet, gestreift ]ninktirt, die äusseren Punkt- reihen mehr oder weniger in zerstreute l'unkte aufgelöst, die Zwischenräume der Punktreihen etwas gewölbt, und durch viele Qucrrunzeln unterbrochen. Brust vorzüglich an den Seiten tief und dicht punktirt, dir l'unktiruni;- des Hinterleibes viel feiner und zerstreut. Von Neu-Sceland. Von Chili 810. AP0CRYP1I.\ AXTIlirOH)ES Eschscholtz. Zoolog. Atlas. 1\'. imy. 13. \>\. 18. litc. 7. 811. AMPIllDOlLV UICAllÜAE Solier, in Gay'.s Ilist. jiliys. ilo Cliilo. Zoolog. V. pag. 212. Eben daher. Nach Lacordair es Ansicht, erfordert diese Art die (jiiuiduiig einer neuen (Jattung in der Gruppe der Tmociden. 812. THORACOPHOKUS LICINOIDES (nov. spec.). Ater, opacua; thorace cordato, margine laterali explanato et reflexo, diaco fove- oUUo: elytris oblongo-ocatis, dense striatis, strits ptoiciatis, interstitiis angustis, convexis. Longit. 8'". Latit. elytr. 3'/j"'. Dom Thorac. dilaticolis Guerin ähnlich, aber durch das längere Halsschild und die brei- teren, beinahe flachen, punktirt-gestreiften Flügeldecken bedeutend verschieden. Der ganze Körper ist schwarz, glanzlos, nur die Beine etwas glänzend. Der kleine, rundliche Kopf ist beinahe flach, äusserst dicht und sehr fein gekörnt, die Stirne mit einer tief eingedrückten Querlinie, welche an den beiden Enden einen Ast in senkrechter Richtung neben den Augen nach rückwärts sendet, der sich, dann allmiilig verlierend, nach einwärts krümmt. Das Halsschild ist vor der Glitte am breitesten und hier beinahe um die Hälfte breiter, als in der Mitte lang, nach vorne schnell, nach rückwärts allmälig vciengt, der Hinterrand leicht ausgebuchtet mit stumpfen Ecken, der Vorderrand zur Aufnahme des Kopfes sehr tief ausgeschnitten mit weit über die Augen vorspringenden Winkeln, die Scheibe ist in der Breite des Kopfes durch zwei Längs- furchen von dem blattartig erweiterten und aufstehenden, schwach cj[uergerunzelten Seitenrande getrennt, von einer feinen, tiefen Mittellinie bis nahe dem Hinterrande durchzogen und beider- seits dieser Linie mit drei ungleichen, unregelmässigen Eindrücken versehen. Das Schildchen ist sehr klein, halbrund, die Flügeldecken sind viel breiter als das Halsschild, sehr flach gewölbt, lang-eiförmig, ihr Seitenrand vorzüglich an den abgerundeten Schultern aufgebogen, ihre Ober- fläche regelmässig und tief gestreift, die Streifen mit etwas grübchenartigen Punkten, die Zwischensäume der Streifen schmal, gewölbt und durch die Punkte etwas gekerbt, — der umge- schlagene Rand mit einer glatten Mittellinie. Unterseite nicht punktirt. Von Sidney. ^ovara-Expe-lilion. Zoologischer Tlinil. Iwi. II. I. K i- dt e ii b a-- h c r. Coleopteren. 17 130 Dr. Ludwig liedtenhacher. 813. TIIORACOPHORUS BREVICOLLIS (nov. spec). Atcr. nitidus, iliorace transversa., laeri. latcrilms aequaliter rntuudatis margineque elevato incras.sato: i/ytris elongato-ovatis, simpliciter striatis, interstitiis -planis. alternis latioribns. Longit. 8'". Liilil. olytr. 'i'". Dem Thorncopiiorus Kirhyi ö ü 1 i c r ziiiiiichst stehend, aber vor Allein durch das breite, an den Seiten glcicliniässig gerundete Ilalsschild verschieden. Dar ganze Körper ist sciiwarz, glänzend, unbehaart. Der Koj)i' zeigt dicsellien Eindrücke wie bei der vorigen Art. Die Fühler sind nieiir schnurlormig und kaum so lang als Kopf und Ilalsschild zusammen. Letzteres ist um die Hälfte breiter als lang, in der Glitte am breitesten, nach vorne und rückwärts gleichmässig zugerundet, vorne tief bogenförmig ausgeschnitten, hinten gerade abgestutzt, beide Ränder durch eine eingegrabene Linie erhaben und in der Glitte etwas verdickt, die Seiten sind duich eine sehr seichte Längsfui'che von der Scheibe ai)gcseizt und mit einem erhabenen, wulstl'ör- migen Rand gesäumt, — die Scheibe ist flach gewölbt, glatt, mit einer feinen, in der Mitte unterbrochenen, rückwärts tiefer eingegrabenen Mittellinie, und mit zwei seichten, hinter ein- ander stehenden Grübchen beiderseits dei'selben. Das Schildchen ist klein, dreieckig, glänzend glatt. Die Flügeldecken sind nicht breiter als das Halsschild, lang-eiförmig, massig gewölbt, an den Schultern abgerundet, gestreift, die inneren sechs Streifen ohne Punkte, die äusseren ]iunktirt, die Zwischenräume der Streifen liach, der dritte, fünfte und siebente etwas bi-eiter als die anstossendcn, — ihr umgeschlagener Rand ist undeutlich gerunzelt. Die Unterseite ist glatt. Eben daher. 811. THORACOPHORUS WALKENAERH Ilope. Colcoptr. Man. III. pa^. 189. pl. III. fif,'- 5. Das einzige von dci' Exjicdition von Sidney mitgebrachte Exemplar stimmt ganz mit Herrn Hopc's kurzer Beschreibung, nur ist die Farbe ein reines Schwarz. 815. THORACOPHORUS DILATICOLLIS Guerin. Voyage de la Coquille. Kntoni. pag. 100. pl. IV. lig. 11 (AdeliumJ . Eben dahci'. 816. THORACOPHORUS KIRBYI Solier, in üauili & Truqui, Studi entom. pag. 103. 1. pl. VII. fig. 1 f AdeliumJ. Eben daher. 817. ADELIUM PORCÜLATÜM Fabricius. Syst. Eleut. I. 211. 3 (CalosomaJ. Kirby, Transact. of tlie Linnean. Soc. of London. XII. pl. XXIIl. fig. 7 fAdelium carahoidesj. Eben daher. 818. ADELIUM CALOSOMOIDES Kirby. Transact. of tlie Liuuean. Soc. of London. XII. pag. 420. pl. XXII. fig. 2. Eben daher. 819. ADELIUM HEL OPIOIDES ßoisduval. Voyage de l'Astrolabe. Entom. pag. 2 7G. Eben daher Col eopter en. 131 AMAROSOMA (nov. gen.). M'/t/ttm conti iivt, hreviter — cordatum, antice dcnto triangidari instructum, longi- tudinaUtcr uni — carinatum. Ligulamembranea,2^arum2^'}'ovnnens, apice leviter emar- qhiftta et Inirbata. J'alpi labicd's ariiculo ultimo oi;ato, apice iruncato, niaxillares arti- cido ultimo valdc spcuriformi. Labruni ]>a}-)-um. paruvi prominens^ leviter sinuatnm. auf/ulis rotimdatis. Mandibulae apice bißdae. Maxillac lobif duobu.s brevibus, lougi- tudiiie .suba'Qualibus, apice longe barbatin. Cajmt breve^ ad oculo-s anque in thoracem vtrartum, — clyjvo trimcatn, snlro tra7iiive7:w, lineam impressam utrimque ad ocnluvi. einiteiiti, a fronte sepvrato. Oculi transver.si, purum emarginati. Antennae undecim- artiruldtae, thoracic marginem po.stirum rix nttingentes, api'-em ver.tus sennim incraa- sittar. artirulo tirtio elongato, caeterix brevibus^ ultimo ovafo, penultii/io paido longiore. riioriij- elytri.s contiguua, loi/giludiiie brerinr, antice patdulum angusiatus et leviter emarginatus. postice fern rede truncatus. Scufelluiii parvum, apice rotundatum. Elytra obloiigo-oratd, onnata, thoracc jtarum latiora, tnimcri.s reetangulis, margine inflexo Uli iipii-em usque producta, antice lato. I'ro.iternmn procesfin ang/mto, obtuso, coxas non .supera)Ui, neipie meaoster)ium, obliqur rotundatum. tangenti. Abdomiius segmentum primuin processu breri, lato, apice rotundntn roxa.^ po.sfirus se])eran.s. J'edi.s .sub- eliingnti. fimoribus s n.vim ///cv(/.v.sy///.s-, ii/iii.s recti.i, a])ice bii-alniratis, tarsis nnticis in niiiribii.s ililfitatis. (orpus ublo/igo-uratum, apterum. l)ei- Körper ilioser Gattung' liat eine gros.sc Ähnlichkeit mit Arten der (Jattuiig Amara, welelie der Amara Irieialix zunächst stellen, die Gattung selbst aber ist zunächst der Gattung l'mudhflojiD einzureihen. Der ungctlügcltc Kürjicr ist lünglieh, cilürmig, gewölbt. Der kurze Ko|d' ist bis zu den «jueren, wenig ausgeraiulcten Augen in das Ilalsschild eingezogen, sein abgestutztes Kopfschild durch eine Querfurche, von welcher beiderseits ein kurzes, einge- grabenes Sirichcl zum inneren Itand der Augen läuft, von der Stirne getrennt. Die eilfgliedo- rigen Fühler .sind kaum so lang als Kopf und Ilalsschild zusammen, allniälig gegen die Spitze verdickt, ihr drittes Glied länglich, die folgenden kaum .so lang al.s dick, das letzte Glied eiför- mig, etwas länger als das vorhergehende. Die Oberlippe ist klein, nur wenig vorragend, nach vorne etwas vei-engt, mit abgerundeten Ecken, in der Mitte etwas ausgcrandet. Die von der Oberlippe bedeckten Oberkiefer haben eine gctheiltc Si)ilzc. Die Unterkiefer haben zwei ziem- lich gleich lange und gleich breite, an der Spitze mit gekrümmten IJorsIcn dicht besetzte Lappen. Die Kiefertaster sind vierglicderig, ihr zweites Glied beinahe doppelt so lang als das dritte, das Endglied ist gross, dreieckig. Die Unterlippe hat ein kurz-herzförmiges, mit einer kielförmig erhalienen Mittelleistc versehenes Kinn und eine nur wenig vorragende, ausgerandctc und stai'k bebartete Zunge. Die Lippentastcr, welche die Zunge nur wenig überragen, haben ein kurz- eiförmiges, abgestutztes Endglied. Das Halsschild sehliesst sich fest an die Flügeldecken an, ist breiter als lang, von den rechtwinkeligen Ilintcrecken bis vor die Mitte ziemlich gleich breit, dann verengt, der Vorderrand seicht ausgebuchtet, der Hinterrand gerade. Schildchen klein, an der Spitze abgerundet. Die Flügeldecken sind deutlich breiter als das Halssehild, um die Hälfte länger als zusammen breit, von den ziemlich rechtwinkeligen Schultern bis hinter die Mitte gleich breit, dann allmälig zugerundet, ihr umgeschlagener Rand bis zur Spitze reichend, vorne bis zu den Hinterhüften breit, dann plötzlich verengt. Zwischen den Vorderliiiftcn befindet 17» 132 Dr. Ludwig Redtenbacher. sicli ein schmaler, die Ilüficii nicht überragender, die ebenfalls nicht vorragende Mittelbnist nicht berülirender Fortsatz. Der Fortsatz des ersten Bauchringes zwischen den Hinterhüften ist kurz, breit, an der Spitze abgerundet. Die Beine sind massig dick, ihre Schenkel bis gegen die Spitze allmUlig verdickt, ihre Schienen ziemlich gerade mit zwei Enddornen, die F'üsse ziemlich dünn, an dem hintersten das erste Glied so lang als die zwei folgenden. Bei dem Männchen sind die ersten vier Glieder der Vorderfüsse etwas erweitert. 820. AMAROSOMA SIMULANS (nov. spec.). Nigro-acnea, nitida, punctata, antennis, iibiis tarstsque obscuro-fernigincis; elytris sti'iato-punctntis, iuterstitiis jiuiictidalis. Longit. 3'". Latit. elytr. l'/s'"- Der länglich-eifcirmigc Körper ist unten beinahe rein schwarz, nur sehr schwaeh erz- schimmernd, oben, vorzüglich die Flügeldecken, schwarz-metallgliinzcnd, — die Fühler sind heller, die Schienen und l'üssc dunkler rostfarbig. Der Kopf ist ziemlich tief punktirt, die Punkte aber nicht dicht. IX'is llalsschild ist an allen Rändern fein geleistet, seine Oberfläche sanft gewölbt, unregelmässig und nicht dicht punktirt, ohne sonstige Eindrücke. Das kleine, kaum sichtbare Schildchen ist glatt. Die Flügeldecken haben neun regelmässige, etwas streifenartig vertiefte Punktrcihen, welche nicht ganz die Spitze erreichen und feine, sehr zerstreute Pünkt- chen in den Zwischenräumen. Brust hie und da fein gerunzelt, die Baucliringe mit zerstreuten, schuppenartigen Pünktchen '). Von Neu-Seeland. 821. IIELIOPHUGUS IMPRP:SSUS Guörin. Magazin de Zool. 1834. Melasom. pag. 27. Solier, in Gay's Hist. phyys. do Chile. Zoolog. V. pag. 228. 1. lani. 20. fig. 3 fEuschatia punetataj. Von Gl Eben daher. Eben daher 822. HELIOPHUGUS PROXIMUS Solier, in Gay's Ilist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 220. Xo. 2. 823. IIELIOPHUGUS SULCATUS Solier, in Gay's Hist. phys. de ChUe. Zoolog. V. pag. 230. No. 5 2). 824. OSDARA PICIPES Walker. Annal. and Magaz. ot" natur. hist. Serie HI. Tome IL pag. 284. Lacordaire, genera des Coleopt. V. pag. 445. pl. 57. fig. 4. Von Ceylon. 825. SPHAEROTUS CURVIPES Kirby. Transact. ot' the Linnean See. of London. XXI. pag. 15, ibid. edit. Leiiuien pl. IL fig. 8. Von Iiio-Jaueiro. ^) Zu dieser Gattung gehört wahrscheinlich Tanyclällus metalliaus Boisduval, Vovage au Pul-Sud Zoolog. IV. pag. 17-1. pl. 11. tig. 15. — Der Name Tani/chilus kann aber nicht bleiben, da derselbe früher von Herrn New- man (Entomol. Mag. V. pag. 487) für eine Gattung der Familie der Cisteliden aufgestellt wurde, und irriger Weise von Herrn BoisduTal citirt wird. '-') Guerin's Jleliojihiigus svlcaius (Magazin de Zoolog. 18.54. Melasom. pag. 27. pl. 113. fig. 1. ist eine andere Art. Coleopteren. 133 826. IlKLUrrf (JA(i ATIXUS Küster. KSfcr Europas XXI. .No. G6. Wollaston, Inscct. Mader. pag. ölC. tab. XII. fig. 3 ^llelops I'lti/oJ. Von Mndera. 827. rSORODES DEXTIPES FalMicius. Syst. l.l'iii I. pag. 1.31. No. 19 fJ'imeliaK Latreillc, Kegno aniiii. edit. '2. Tome V. p.i:;. 1 1! Arniitho- rtifral. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 828. AMAUYUMUS SMAKAGDULUS Fal.ricius. Syst. KIcut. II. pag. 13 (CnodalonJ. Doiiovan, Iiisoils of Asia I. pl. 'J fmil. . \'on Sidncy. 829. A.MAUYG.ML'S AKNEUS Castcinau. Ilist. iiatiir. des Inscit. Culi'npt. II. pag. 231. Eben daher. 83U. POECILESTIirtJ GENICULATUS üern.ar. Inscct. spcc. nov. pag. 1.07. \o. 258 flMop»). \ on Kio-Janciro. 831. rOECTLESTIHS EASCIATUS Eabricius. ."^)>t. Eleiit. II. pag. C. Nu. 10 (ErolylutJ. Eljcn datier. 832. POECILESTIirS GEOMETHICIS Pcrty. l)cloitus aiiiin. artic. Ur;us. pag. Gl. tab. XII. lig. IG lf''lopsJ. Eben dalicr. 833. STROM ;Y LI IM lUCOLOR C'astolna.i. Ilist. natur. des Inbcct. Cok-opt. II. pag. 239. 1 (SienochiaJ. l'.iion (lalier. 334. STRONGYLIUM SPLENDIDUM Gcrn.ar. Inscct. »pcc. nov. pag. 151. Xo. 250 (FlelopsJ. Eben dalicr. 835. STRONGYLIUM laiTI'ES Kirl.y. Transact. of the Linncan Soc. of London XII pag. 423. pl. 22. lig. Eben dalicr. 836. STRONGYLIUM LT.MBATUM Gcrmar. Inscct. pppp. nov. pag. 155. No. 236 (HelopsJ. Eben daher. Ehen daher. Eben daher. Eben daher. 837. STRONGYLIUM FLAVICRUS Germar. Insect. spec. nov. pag. 154. No. 254 fflelopsj. 838. STRONGYLIUM LACERATUM Germar. Insect. spcc. nov. pag. 150. No. 248 fHelopsJ. 839. STRONGYLIUM IMPRESSUM Mäklin. Moiiogr. d. Gatt. Strongylium. pag. 137. No. 21. 134 Dr. Ludwig Rndfenh((,chß7\ FAMILIE CISTELIDAE. 840. ATRACTUS VIRESCENS Bois.luval. Voyage rle l'Astrolabo Zonlog. eiitom. pag. 284. Von Neil-Seeland. 841. TxVNYCHILUS STRIATUS Newman. Entomol. Mag. V. pag. 487. Von Sidnoy. Über die Gattung Tanychüus herrscht einige Verwirrung. Lacordaire, welcher diese Gat- tung als zweite in der Gruppe der ecliten Cisteliden auffuhrt gibt davon (Genera des Coleopt. V, pag. 498) eine gute Bcsclireibung, in .seinen Abbildungen zeigt er aber PI. 58, Fig. 4 einen ganz fremdartigen, den Tenehrionülen angchöiigen Käfer, ßlancbard beachroibt (Voyage au Pol- Sud Zoolog. IV, pag. 174) einen T(nii/c//i//us 'itietaUicus, bildet ihn auf pl. XI, Fig. 15 ab und citirt als Autor White. Voyage of Erebus & Terror. Zoolog, part. XI, pag. 12. Newnian's TanycJiilus ist eine echte Cistelide mit gekämmten Fussklauen, Lacoi'daire's abgebildeter Käfer, sowie die von Blanchard & White lioschriebeacn sind Tenehrionidcn. 842. LOBOPODA IMPRESSIPENNIS Castclnan. Hist. nat. des Iiiseet. Coli!opt. II. pag. 24.'i. Xo. .5 (AUecula). Von Rin-Janeiro. 843. ALLECULA PULCHELLA Soli er, in tJay's Ilist. phys. do Chile. Zoolog. V. pag. 248. lani. 20. lig. 12 (DictopsisJ. Von Chili. CISTELOMORPHA (nov. gsn.j. Atitetinae imdecim-artirKlaiae , filiformes , fUmidi.am corj}oris aftingentes mit superantes, articulo secundo pai'vo, tertio caeteris^ longitudinv aequalibuSf longiore. Caput parvum^ collo hrevi thoraci affixum^ antice aitenuatum^ si(brostratum. habrurti jx'irrcctnm, quadrangulai'e, angnlis anticis rotundatis. Mandihulac parum p)rominc7ite.s, apicp .nmplice.s. Maxillae lobis duob/is viembraneia^ apice harbatis. Palpi maxiUares artivolo ultimo apicem vemu-s .sensim crassio?-^^ ob/iquc truncato. l^abium menio coiiieo, rotundato-quadrato liguUiquc viembrcuiea , apice rotundata , et emarginatu. Palpi labiales articulo ultimo elongato, apice jiarum dilatato , oblique rofandato. Thorax semirotundus , angnlis postiris rectis. Scutellum trianguläre. Elytra obloiigo-oixdia.., valde co'Hoexa, thorace latiora et latitudine saa fcre dupp>lo longiora. Processus pro- sternalis a7igustu.s, apice rotundatus^ altitudine coxas anticas fere .•iuperans. Seginen- tum primuvi abdomiuide processiL lato., trianqidari, acuto metasternuiii intrans. Von der Gattung (Jistela unterscheidet sich diese (iattung ilurdi die einfache Spitze der Oberkiefei-, die vollkommenen fadenförmigen Fühler und duiMrh den mit der Ilinterbrust in einer Coleo])ter en. 135 Ebene liegenden Hinterleib, dessen erster Ring mit einem zieralicli breiten, scharf zugespitzten Fortsatze sich zwischen den getrennten Ilinteriiliften gegen die llinterbrust einschiebt, während bei den übrigen Ctstelen dieser Fortsatz sehr schmal ist und von den oft weit vorstehenden Hüften theilweise verhüllt wird. Von der Gattung Ctemopus , deren Arten ebenfalls einfache Oberkiefer besitzen, unterscheidet sich diese Gattung durch das Vorhandensein, eines zwar schmalen, aber die \'ordcrhüften an Höhe etwas überragenden Fortsatzes der Vorderbrust. Die Form des Körpers, sowie der Mundtheile stimmt im Übrigen ganz mit den bei der Gattung Oistela sich zeigenden Merkmalen. 844. CISTELOMORPIIA HAEMATICA (nov. spee.). Haeviatina^ capite, antennis pedibusque atri.6, pectorc te-staceö, abdoiiiine sidplni- reo , segmento anali afro ; elytrin antice sulcatls , pustice m'egularitar ffj.'isulatis et striolatis. Longit. 7'". Latit. elytr. S'/s'". Einer Cistela ceramboides im vergrösserten Massstabe sehr ähnlich, blutroth gefärbt, der ganze Kopf mit Ausnahme des kurzen Halses so wie die Fühler und Beine und das letzte ßauch- scgment schwarz, die Brust gelbbraun, der Bauch hell schwefelgelb. Kopf klein, vor den .Vugen in eine ziemlich lange Schnauze verlängert, das Kopfschild durch einen bogenförmigen Eindruck von der Stirne getrennt, vorne gerade abgcstuzt, — Oberlippe etwas breiter als lang, vorne aus- gerandet, — die ganze Oberfläche des Kopfes dicht und tief punktirt, mit einer seichten Mittel- rinne. Halsschild halbrund, am ilinterrande um ein Drittel breiter als lang, der Hinterrand beiderseits von dem Schildchcn sehr schwach ausgebuchtet, die Ecken rechtwinkelig, die Ober- fläche fein, tief und äusserst dicht punktirt, daher glanzlos. Flügeldecken viel breiter als das Halssehild, nahe doppelt so lang als zusammen breit, hochgewölbt, fein und. nicht dicht, schuppig punktirt, mit einem kurzen, vertieften Streifen neben dem Schildchen und mit acht tiefen Furchen, von denen nur die Naht- und Eand-Furche die Spitze erreichen, die zweite, dritte und vierte aber sich bereits vor der Mitte, die fünfte und sechste Furche hinter derselben in Grübchen und verschiedenartig sich verbindende kurze Furchen auflösen. Die Unterseite ist äusserst dicht und fein hautartig gerunzelt. Die Oberseite ist mit Ausnahme des Kopfes mit kurzen, gelben, seiden- glänzenden Härchen bekleidet. Von Ceylon. 845. CISTELOMORPIIA STRAMINEA (nov. spec.j. ßtraminea, subtus sulplmrea^ antennis. basi excepta, oculis, tarsia auoque atria : elytris regulariter punctatu-atriatis. Longit. 5"'. Latit. elytr. 2i/s"'. Oberseite hell strohgelb, die Unterseite vorzüglich am Bauche lebhaft schwefelgelb, die Fühler vom vierten Gliede angefangen, die Augen, und das letzte Bauchsegment schwarz. Gestalt und Punktirung des Halsschildes sind wie bei der vorigen Art, die Flügeldecken sind aber etwas schmäler und iiaben aclit regelmässige, tiefe im Grunde mit einer Punktreihe versehene Streifen, von denen der dritte und siebente und der vierte und fünfte sich hinter der Mitte mitsammen ver- einigen. Die Zwischenräume sind leicht gewölbt und sehr fein und dicht schuppig punktirt. Die Oberseite ist wie bei der vorigen Art mit einem feinen, kurzen Haaikleide überzogen. Von China. 13G Dr. hudioicj Tledte)ihac]ier. 84G. OMOPHLUS RUFICOLLIS Fabricius. Syst. Bleut. 11. 18. 7 ('Cis(ela). Olivier, Entom. IH. Xo. .J4. pag. 6. pl. I. fig. ö. a. feod.J. Von Gibraltar. 847. LYSrRONYCHUS EQUESTRIS Fabriclus. Sy.st. Eleiit. I. pas'. 160. Nn. 25 fTIelopsl Perty, Deleet. anini. art. P.ras. pag. G3. pl. XIIT. iig. 5. Von Rio-Janciio. FAMILIE NILIONIDA E. Von Kio-Janciro. Eben daher. 848. NILIO LANATUS Go.mar. Insecf. spco. iiov. pag. 1 (j 1 . 3G 1. 849. NILIO MACULATUS Germar. Insect. spoc. nov. pag. 162. No. 36ü. F.VMILIE MELANDRYADAE. CTENOPLECTRON (nov. gen.). Antetütae widecim-ai'üculatae , filiformes , dimidü corporis longitudine , articulo secundo sequentibus, inter se longitndine fere acqualihus, dupplo hreviore. Caput par- vum, glohosum, valde niitans, usqtie ad ocidos magnos, reniformes, vix convexis in ilioracem intrusam. Lahrum transvcrstmi , antice rotundatian. Mandibidae breves, apice siviplices. Palpi maxillares longissiini , intus serrati , articido priiao miimto, secundo magno., triangulär i ., tertio paululum hreviore. lunato, idtinio cultriformi, duobu-s antecedentibus longitudine aeqiiali. l'alj>i labiales minuti, articido ultimo ovato, truncato. Thoi-ax basi longitudine parum latior^ lateribus leviter rotwidatus^ antrorsimt ralde angustatus. Scutellum minutwin., apice rotandatuiti.. Elytra tltorace vix latioru. illoque arcte adcommodata , dein sensim apicem versus angustata, elongcdo - cotiica, satura setis verticillatis obsita. Vi'osternnm processu triangulari, valde acuto, coxas anticas prominentes, apice subcontiguas seperans. Mesosternum angustum, declive. Pedes termes: tibiae apice calcaribus duoius brevibus, inaequalibus, margine externo pectüiatis. tarsi anteriores artieulo antepemilMmo apice biloljo, aiitiei in mare ralde Colenptci'cn. 137 dilatati, postici (mnino simpUces, articulis longituäine sensim decrcscentibas. UiiquicnU simplices. Corpus lanceolatum, alatam. Eine duieli eine Menge Eigentliüiulkhkeifen liöclist ausgezeichnete Gattung zwischen den Gattungen Orchesia und Ilallomemis einzureihen. Der schmale, oben etwas flach gedrückte Körper ist huizettfürniig, an der Flügeldecken-Basis am breitesten. Der Kopf ist klein, kugelig, stark geneigt. Die flachen grossen, tlieil weise von dem Halsschilde berührten Augen sind nieren- förmig. Die Fühler von halber Körperlänge sind vollkommen fadenförmig, ihr zweites Glied kaum halb so lang als das dritte, dieses mit den folgenden ziemlich von gleicher Länge. Die vorragende Oberlippe ist klein, vorne abgerundet. Die Oberkiefer sind kurz nicht vorragend, ihre Spitze einfach, die Basis sehr stark erweitert und aussen ausgehöhlt. Die Kiefertaster sind sehr gross, länger als der Kopf, ihr eistes Glied klein, das zweite gross, dreieckig, das dritte zwar etwas kürzer aber nicht schmäler, halbmondförmig, das vierte so lang als die beiden vor- hergehenden zusammen, messerföimig. Die Lippentaster sind sehr klein und haben ein eiför- miges, abgestutztes Endglied. Das Ilaisschild ist kurz kegeiförmig, mit schwach gebogenen, von hinten bis vor die Mitte scharfen Seitenrändern, vorne abgestutzt, am Hinterrande etwas breiter als in der Mitte lang, die Ilinterwinkel scharf vorspringend und die Schultern thcilweise um- fassend. Das Schildchcn ist klein, an der Spitze abgerundet. Die Flügeldecken sind so breit als das Halsschild, von der Wurzel zur Spitze alimälig verengt, die Spitzen einzeln abgerundet, — der Nahtrand durch quirlförraig gestellte Borsten wie gekerbt. Die Vorderbrust mit einem drei- eckigen, in eine scharfe Spitze ausgehenden Fortsatze, welcher die stark vorragenden, an der Spitze sich beinahe berührenden Vorderhüften trennt. Mittelbrust schmal, geneigt. Beine dünn und lang, llintcrhüfteu blattförmig. Schienen mit zwei kurzen, ungleich langen am äusseren Rande gekämmten Enddornen. Die vorderen Füsse haben ein an der Spitze zweilappiges vorletztes Glied, die vordersten bei dem Männchen alle vier Glieder bedeutend erweitert, die flinterfüsse sind durchaus einfach und alimälig an Länge abnehmend, das Klauenglied besitzt zwei einfaclie Klauen. 850. CTENOrLECTRON FASCIATÜM fnov. spec). Nigruvi, näidttm, cinerea pubcacens' elt/tri.s poniice lineis elevatis fasciaque transversa ante-apicali fulva. Longit. 4'". Latit. elytr. 1 '/t.'". Schwarz, massig glänzend, mit äusserst feinen, an den Seiten des Halsschildes etwas dichterer Behaarung. Ln zweiten Drittel einer jeden Flügeldecke befindet sich eine vorne gerundete, lückwärts gerade rothgelbe Makel, welche den ganzen Raum von der schwarzen Randleiste bis zum schwarzen Nahtrand einnimmt und mit der gegenüber stehenden eine Querbinde bildet. Der Kopf ist ausseiest fein und sehr dicht punktirt, die Stirne gewölbt ohne Eindrücke. Das Ilaisschild ist äusserst fein hautartig gerunzelt, hinten mit einer kurzen vertieften Mittellinie. Die Flügeldecken sind beinahe ebenso fein wie das Halsschild in die Quere gerunzelt und zeigen auf der hinteren Hälfte vier erhabene Linien, von denen die zwei mittleren sich in der rothgelben Binde mitsammen vereinen und als eine Linie gegen die Spitze ziehen, ohne selbe zu erreichen. Der schmale, umgeschlagene Seitenrand reicht, alimälig abnehmend, nur etwas hinter die Hinterhüften. Die Unterseite ist kaum meiklich runzelig punktirt. Von Heirii Professor Hochstetter auf Ncu-Seeland gefunden. NüViir.i-Kxiieditioii. Züulogisihftr Theil. lid. II. I. R e tl l e ii b ac li er. Coleoptereii. 18 138 ■ Dr. LniJioig Tiedtenbacher. CJIALCODRYA fnov. genus.). Antennae filiformes^ margineiii, ponticum tlioracls vix suporantcs, art/'culo tcrtio sequcrdibas parum longiore, caeteris inter se aequalibus, ultimo elongato-ovato. La- brum transi^erHicm, antice rotuiidafuni. Maiuh'bu/ae validae, lateraliter solumodo pro- minentes , apice bifidae. Palpi maxillares elongati , articulo secnndo elongato , ter'tio rniimto, breri. idtiinn magno securiformi. Palpi labiales breves, articulo tdtimo ovato- ti-uncato. Caput trianguläre., imtan^t, iisque ad oculus valde prominentes., globosos in tkoracem retractum.. Thorax transversus, antice rede truncatus. postice parum versus scutellum productus^ lateraliter leviter rotundatus , angulis obtusis. Scutellum sat magnum apicem versus ampliatum et rotundatum. Elytra thorace parum latiora^ latitudine sua triplo lorigiora, parallela., Icriter convexa,^ apice singulatim subacumi- nata, margine laterali inflexo angustissimo, ad apicem usipie percurrenti. Pro.dernicm breve, coxis prominentibus sese tantengentibus. Mesosternum declive, angustmn. Pedes breriusculi tibiis rectis apice brevissime calcaratis, tarsis elongatis unquiculisque sim- plicibus. Corpus elongatum., parallelum^ parum cnnvexum, alatum, mole. Der Gattung Melmidrya zunächst stellend, und durch die dünnen Fühler, grossen, kugel- förmigen Augen, langen, einfachen Tarsen u. s. w. verschieden. Der parallele Körper ist drei und ein halbes Mal so lang als breit, sehr flach gewölbt, geflügelt. Der Kopf ist breiter als lang, bis zu den grossen, ziemlich grobkörnigen Augen in das Ilalsschild eingezogen. Die dünnen, fadenförmigen Fühler überragen kaum den Hinterrand des Halsschildes, ihr diittes Glied ist das längste. Die Uberlijipe ist quer, an der Spitze abgerundet. Die starken, nur an der Seite sichtbaren Oberkiefer sind an der Spitze gespalten. Die langen Kiefertaster haben ein kleines drittes und ein grosses, beilförmiges viertes Glied. Das Endglied der Lippentaster ist eiförmig, an der Spitze abgestutzt. Das Halsschild ist um ein Drittel breiter als lang, vorne gerade abge- stutzt, der Hinterrand ist nur merkbar gegen das Schildchen erweitert und etwas aufgebogen, die etwas aufgebogenen Seitenränder sind nur sehr schwach gerundet, alle Winkel stumpf Das ziemlich grosse Schildchen ist an der Spitze etwas erweitert und abgerundet. Die Flügeldecken sind nur wenig breiter als das Halsscliild mit rechtwinkeligen, etwas beulenartig erhöhten Schultern, parallelen Seiten und einzeln stumpf zulaufenden Spitzen. Die weit vorragenden Vorderhüften sind durch keinen Fortsatz der kurzen Vorderbrust getrennt. Die Mittel brüst ist schmal, geneigt. Die massig langen, dünnen Beine haben gerade, beinahe spornlose Schienen, fadenförmige, die Schienen an Länge beinahe erreichende, einfache Tarsen und einfache Klauen am letzten Giiede, welches so lang wie das erste ist. 85L CHALCODRYA VARIEGATA (nov. spec.). Subtus cupreo-aenca, supra luride-fusca, aeneo-niica^is, elytris maculis viridilms punctisque numerosis, albido setosisj subfasciatim di.spositis, pedibus antennisque luride testaceis. Longit. 7'". Latit clytr. 2'". Die Oberseite des Körpers ist schmutzig blassbraun mit Metallschiminer, die Stirne und die Scheibe des Halsschildes sind dunkler und auf den Flügeldecken zeigt sich eine Anzahl von ziemlich grossen unbestimmt begrenzten und hie und da in einander fliessenden, hellgrünen Coleo])te7-en. lil'J Makeln, nebstdeni ist die Oberfläche mit vielen weissen Punkten und kleinen M;ikeln gesprenkelt, •welche aus kurzen weisslicheii Borstehen zusammen gesetzt sind und etwas undeutliche, wellen- förmig gebogene und häufig unterbrochene Querbinden bilden. Solche Börsteben bedecken auch das Schildchen und den inneren Augenrand und bilden beiderseits auf dem Ilalsschilde etwas vor der Mitte eine weissliche Makel. Die Unterseite ist dunkel kupferfarbig, die Fühler und Beine sind schmutzig gelbbraun. Kopf und Halsschild sind runzelig punktirt, letzteres mit zwei sehr seichten Gruben auf der Scheibe und mit einer breiten Furche neben dem etwas aufgebo- genen Seitenrande. Die Flügeldecken sind ebenfalls gerunzelt und zei'streut punktirt und zeigen an der Basis einige Anfänge von Streifen und auf der hinteren Hälfte drei undeutlich erhabene Linien. Die Unterseite ist gerunzelt, mit sehr feinem, nicht dichtem, grauem Haar- überzuge. Ebenfalls von Ncu-Seeland. 852. SERKOPALPUS BARBATUS Helenius. Acta Holmiae VII. pag. 273. tab. 8. fig. 3. 4. 5. Von Madeira. FAMILIE LAGRIARIA E. Von Sidney. Von Java. 853. LAGRL\ GRANDIS Schoenherr. Synon. Insect. Appendix pag. 9. No. 9. 854. LAGRIA ANISOCERA Wiedemann. Zoolog. Mag. IL I. pag. 81. No. 125. • 855. LAGRIA VILLOSA Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 69. Xo. 3. Olivier, Entom. 48. tab. I. lig. 1. Vom Vorgebirge der guten Hoänung. 856. LAGRIA LATA Fabricius. Syst. Eleut. IL pag. 70. No. 7. Von Gibraltar. 857. EUTRAPELA PORRECTA Fabricius. Syst. Eleut. I. pag. 470. No. 5 (Ilelodes). Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. FAMILIE A N T H I C I D A E. 858. FORMICOMUS COERULEUS Thunberg. Novae Insect. spec. pag. 102 fMotoxusJ. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 140 Dr. L/i'/ioirj Tlcdtcrihaclier. 859. ANTUICOXENUS NIGROrLAGIATUS Fairmaire. Aiiiiali's ilf Ja soc. cntom. de I-'raiice. 18G3. pag. 244. No. 1. V(U1 (jliili. Elu'ti (hilier. ^m. ANTJJICUS MKLANUliUS Fairmaire. Aiinales do la soc. entoni. de FraiiOL". ISGiJ. pag. '2 46. No. 4. FAMILIE M O R D E L L I D A E. 861. MORDKLLA ALBO- GUTTATA Solier, Gay's IIi>t. pliys. de Chile. Zoolog. V. pag. 2G9. No. 2. laiii. 21. fig. 8. Ehen dalier. Eben d all er Eben daher. Eben daher. 862. MORDELLA VIDUATA Solier. L. c. pag. 270. No. 3. 863. MORDELLA FASCIATA Solier. L. c, pag. 2 71. No. 4. 864. MORDELLA NIGRA Fairmaire. Aniiales de la soc. ontoin. de Franoe. 1862. pag. 252. No. 12. 865. MORDELLA ANNULATA (nov. spec). Oblonqa., nigra, nitida, subtus dense cinerea -puhescens, capite thoraceque fulvo pilosis, eli/tri.s lineis ßexuosis, inaculas irreguläres inclundentibus apiccque cirtereo- jnlosis : aculeo anali elongato, acutisdimo. Longit. 4y4'". Latit. elytr. l'/,'". Der Körper ist, mit Ausnahme d.er Fühlcrwurzel und blassgelbeu Taster, schwarz. Der Kopf ist sehr gross, wenig schmäler als das Halsschild, mit hochgewölbtem Scheitel, fein und dicht punktirt und dicht mit gelben Haaren besetzt. Die Augen sind sein- gross, oval. Die Wurzel der schwarzen, fadenförmigen Fühler ist rothbraun. Die Taster sind bräunlichgclb. Das Ilalsscliild ist um ein Drittel breiter als lang, an den Seiten sanft gerundet, der Vorderrand gegen den Scheitel, der beiderseits stark ausgebuchtete Hinterrand gQgan das Schildchen gerundet erweitert, die Hinterecken sind sehr stumpf, die Vordereeken abgerundet, die Ober- fläche ist sanft gewölbt und wie die des Kopfes punktirt und behaart, die Haare am Seiten- und Hinterrande weisslich. Schildchen halbrund, weissgrau behaart. Flügeldecken an der Wurzel merkbar schmäler als das Halsschild, nach rückwärts allmälig und stark verengt, an der Spitze einzeln abgerundet, ihre Oberfläche fein, schuppenartig punktirt, schwarz und grau behaart, die grauen Haare wellenförmig und in Zickzack gebogene Querlinien bildend, welche dunkel behaarte Makeln einschliessen, und zwar eine runde beiderseits neben dem Schildclien und mehrere kleine, unbestimmte hinter diesen, dann auf jeder Flügeldecke in der Mitte eine Coleopieren. 141 schmale, rboniboidalc, in dci" Mitte ihres äusseren ilandes gerundet erweiterte Makel. Die Spitze der Flügeldecken, der lange, scharf zugespitzte Afterstachel, die Unterseite und die Beine sind dicht wcissgrau behaart. Von der Nikobaren-Insel Sanibelong. 866. MORDELLA LEPIDA (nov. spec.). Oblotic/a, nigra, jparum nitida, tenue pubescens, antennis palpisque, capitis parte antica. tkoracis limbo laterali margineque angusto postico, maculis duabus elytrorum, pedibus anoque longe aculeato flavis. Longit. 2"'. Latit. elytr. '/o'". Der schmale Körper ist schwarz, oben matt, mit feiner, niederliegendcr, bräunlichgrauer Behaarung, der Voithcil des Kopfes, der Mund und die Fühler, der Seiten- und Hinterrand des Halsschildes, zwei Makeln auf jeder Flügeldecke, die letzten Hinterleibssegmente sammt dem langen, spitzigen Afterstachel und die Beine sammt ihren Hüften, mit Ausnahme der schwärz- lichen Schienen und Füsse der Hinterbeine, sind gelb. Kopf und Halssehild sind äusserst fein und dicht punktirt, die Flügeldecken hautartig gerunzelt. Die gelbe Zeichnung des Halsschildes bildet an den Seiten einen breiten gegen die Basis sich erweiternden Saum, der sich dann wieder sich verschmälernd, bis zur Mitte des Hinterrandes hinzieht, so dass die dunkle Scheibe eine halbkreisförmige Makel bildet. Form des Halsschildes wie bei der vorigen Art. Schildchen halbrund, weisslich behaart. Flügeldecken so breit als das Halsschild, nach rückwärts allmälig verengt, an der Spitze einzeln abgerundet, auf dem Rücken stark gewölbt. Von den zwei gelben Makeln befindet sich die vordere, rundliche nahe der Wurzel, weder den Naht- noch Aussen- raiid berührend, — die zweite, quere ist hinter der Mitte und bildet mit der der andern Decke eine am Nahtrande unterbrochene Binde. Unterseite äusserst fein pnnktirt, fein behaart. Von Sidney. 867. MORDELLA LEUCOSTICTA Germar. Linnca entomol. Tom. III. pag. 203. Eben daher. FAMILIE RHIPIPHORIDAE. 868. TRIGONODERA CONICOLLIS Gaste In au. Ilist. natur. des Insect. Coleopt. II. pag. 2 63. Mo. 7 fPelecotoidesJ. Gerstaecker. iCliipipli. Monogr. pag. 2. Eben daher. 142 Dr. Ludwig Redtenhacher. FAMILIE M E L O I D A E. 869. MELOE MAJALIS Linne. Syst. Nat. II. G7'.l. 2. Olivier, Entom. III. 45. pl. 1. iig. 4. Brandt & Ratzeburg, Metlioin. Zool. 11. pag. 106. Taf. 16. Fig. 1. Von Gibraltar. 870. MELOE TUCCIUS Rossi. • Fauna etrusca. I. pag. 238. No. 591. Brandt & Katzeburg. 1. c. II. pag. 109. Taf. 16. Fig. 3. Eben daher. 871. MELOE AUÖTRINUS Wollaston. Coleoptera maderensia. pag. 527. No. 399. Von Madera. 872. MELOE SANQUINOLENTUS Soli er, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 283. No. 1. lam. 21. Iig. 13. Von Chili. 873. MELOE CHILENSIS Guerin. Voj'age de la Coquillc Zool. II. pag. 108. pl. 5. fig. 12. Eben daher. 874. JIORIA MACULATA Schweder. Acta Holmiae 1787. pag. 199. tab. 8. flg. 8 fCucujusJ. Olivier. Entom. III. 53. pl. 1. fig. 1. Von ßio-Janeiro. 875. HORIA MAXILLOSA Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 86. No. 3. Olivier, Eutom. 111. 53. pl. 1. fig. 3 fHoria cephalofesj. Von Ceylon, Java und Manilla. 876. CISSITES TESTACEA Fabricius. Syst. Eleut. IL pag. 86. No. 2 (HoriaJ. Olivier, Entom. 111. 53. pl. 1. tig. 1 (eodj. Von Java. 877. MYLABRIS SIDAE Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 83. No. 10. Bilberg, Monogr. Mylabr. pag. 7. tab. I. Iig. 1. Olivier, Eutom. III. 47. pag. 4. Taf. IL Fig. 10. b (M. pustulataj. Von Ceylon. 878. MYLABRIS CICIIOREI Fabricius. Syst. Eleut. pag. 81. No. 2. Bilberg, Monogr. Mylabr. pag. 11. tab. I. Iig. 8. 9. Von China. 879. MYLABRIS THUNBERGI Bilberg. Monogr. Mylabr. pag. 18. tab. 2. fig. 3. Von Ceylon. 880. MYLABRIS QÜADRIFASCIATA T hu üb erg. Novae spec. inscct. VI. pag. 114. Bilberg. Monogr. Mylabr. pag. 19. tab. IL Iig. 5. Vom Vorgobi i-o;e der rofande 'pimciato; dijtrl>i depr<\'inis. in vi raJde dilatatis. apice conjimctim acuminatis, pioictato-striatis. i)ifrrstifis ji/a/tis. u/ii-serinfi)n nefosia. Longit. 2'/3"'. Latit. elytr. l'A'". Pechschwarz, oben malt, unten glänzend, die Fühler, die Wurzel der Schenkel, die Schienen und Füsse röthlichbraun. Kopf massig gross, mit flachen, runden, grauen Schüppchen bedeckt, der Rüssel so lang wie der übrige Thoil des Kopfes, an der Spitze stark verdickt, in der Mitte fein gekielt, an der Wurzel durch zwei in der Mitte rechtwinkelig zusammenstossende, vertiefte Linien von der Stirne getrennt. Augen gross, rund, massig gewölbt. Fühler ziemlich dick und lang, ihr Schaft die Mitte des Halsschildes überragend, die sieben Geisselglieder fast von gleicher Länge, die Keule länglich. Halsschild so lang als breit, vorne und rückwärts gerade abgestutzt, an den Seiten sehr schwach crweitei t, nach vorne kaum mehr als nach rück- wärts verengt, oben flach gewölbt und diciit mit flachen, runden Schüppclien besetzt, welche kleine, punktähnlicho Zwischenräume unbedeckt lassen, die mit gelbgrauen Börstehen besetzt sind. Schildchen nicht sichtbar. P'lügeldecken an der schwach und gemeinschaftlich ausgeran- dcten Wurzel so breit als der Hinterrand des Halsschildcs, von da bis zur Mitte stark erweitert, in der Mitte fast doppelt so breit als das ILilsscliild, hinter der Mitte schnell zu einer gemein- schaftlichen Spitze zu.sammenlaufcnd, ihre Oberfläche ganz niedergedrückt, punktirtgestreift, die Zwischenräume flach, dicht mit kleinen, runden, dunkclgrauen Schüppchen und mit einer Reihe von kurzen weisslichen Börstchen besetzt, der siebente Zwischenraum im mittleren Coleopteren. 149 Drittel bedeutend erhöht, eine scharfe Kante bildend. Die breite Mittel- und Hinterbrust sind massig dicht mit runden Schüppchen, der Hinterleib sparsam mit borstenartigen Härchen besetzt. Von der Insel Punipet. 930. HYPHANTUS BACCIFER Ger mar. Insect. spec. nov. pag. 335. No. 475. tab. I. fig. 10. Von Rio-Janeiro. 931. PIEZODERES WINTHEMI Schoenherr. Synon. Insect. Curcul. VII. I. pag. 168. No. 1. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 932. EPISOMUS PAÜPERATUS Fabricius. Syst. Eleut. n. pag. 509. 15 (Curculio). Schoenherr, Synon. Insect. Curcul. II. pag. 475. No. 2. Von Java. 933. LAPAROCERUS MORIO Schoenherr. Synon. Insect. Cure. II. pag. 531. No. 1. Von Madeira. 934. LAPAR0CP:RUS LEPIDOPTERUS Wo 11 as ton. Catalogue of the Coleopterous Insect of the Canaries. pag. 352. No. 546. P^ben daher. 935. MYLLOCERUS CORYCAEUS Schoenher. Synon. Insect. VII. I. pag. 3. No. 3. \ on Java. 936. MYLLOCERUS BUEVICOLLIS Boheman. Fregatten Eugenias Rcsa. Zoologi III. pag. 124. No. 262. Von Hongkong. 937. MYLLOCERUS MODESTUS (nov. spec). Oblongus^ convexus, niger, squaynls riridi-albidis dense vestitus; fronte tcnuiter canaliculata: thorace hrevi^ lateribus ritodice rotundato margineque postico profunde hisiniiato : elytris subtiliter punctato-striatis, calvis; femorihua acute denticulatis. Longit. 31/3'". Latit. elytr. 1'". Dem Myllocerus corycaeiis Schoenherr sehr nahe stehend, und durch die einfarbige Bescliuppung, längerem Rüssel und borstenlosen Flügeldecken verschieden. Der ganze, schwärze Körper i.st mit weissgrauen, ins Grünliche ziehenden, runden Schüppchen gleichförmig bedeckt. Dev Rüssel ist viel sciimiiler und etwas länger als der Kopf, der Länge nach vertieft, an der Spitze ziemlich stark erweitert. Die Fühler sind lang und dünn, ihr Schaft reicht über den Vorderrand des Halsschildes hinaus, ilu zweites Geisselglied ist viel länger als das erste. Das Halsschild ist an der Basis etwas breiter, als in der Mitte lang und zweimal tief ausge- buchtet, nach vorne nur wenig verengt, der Seitenrand nur merklich gerundet erweitert, der Vorderrand gerade. Sciiildchen klein, punktförmig. Flügeldecken beinahe doppelt so lang als zusammen breit, an der Basis einzeln und stark abgerundet, an den Seiten bis hinter die Mitte gleichbreit, gewölbt, fein punktirtgestreift, nicht behaart und nur mit einer feinen, bei starker Vergrösserung sichtbaren Reihe von kleinen, niederliegenden Börstchen auf den Zwischenräumen. 250 Dr. Ludwig Berltenhacher. Beine schlank, schwarz, die Schenkel stark keulenförniiy verdickt und vor der Spitze mit einem kleinen, spitzigen Zähnchen bewaffnet. Von der Nikobarcn-Insel Sambelong. 938. MYLLOCERUS PSITTACINUS (nov. spec). OhJongus, convexus, tiige/; squamis aureo-viridibus dense veatitus; fronte cana- liculaUi : thorace transversa^ latt'ribus rotundato^ basi recte truncato ] elytris subtiliter striatd-punctatis, iiderstitiis setosis^ altertiis subeleoatioribus ; femoribus dente acuta armatis. Longit. 31/2'"- Latit. elytr. Der ganze Körper ist schwarz und, mit Ausnahme der Füiiler und Beine, mit gilinen, goldnlänzcnden Scliuppen dicht besetzt. Der Rüssel ist kaum länger als der Kopf, der Länge nach vertieft. Die Fühler sind sehr lang, ihr Schaft reicht über die Mitte des Halsschildes, das zv*reite Fadcnglied ist etwas länger als das erste. Das Halsschild ist um ein Drittel breiter als lani»-. an beiden Enden gerade abo-estulzt, an den Seiten massig gei'undet erweitert. Das kleine Schildchen ist rundlich. Die Flügeldecken sind viel breiter als das Halsschild, beinahe doppelt so lang als zusammen breit, walzenförmig gewöUit, punktirtgestreiff, die Zwischeni-äurae mit weissliclien, rückwärts gebogenen Borsten unregelmässig besetzt und die abwechselnden der- selben etwas erhabener als die anderen. Die in der Mitte stark keulenförmig verdickten Schenkel zeigen vorne ein scharf zugespitztes Zähnchcn. Fühler und Beine sind mit weissen Boi-stenhaaren besetzt, das letzte Glied der Fühler rothbraun gefärbt. Von Hongkong. 939. CYPHICERUS PASSERINUS Olivier. Entom. V. 83. pag. 419. No. 515. pl. XXVI. lig. 378 (CurcuUoJ. Schoenherr, Synoii. ins. Cure. II. pag. 4G7. 2. Von Ceylon. 940. PHYTOSCAPHUS LIXABUNDUS Schoenherr. Öynon. Ins. 11. pag. 642. Nu. I. Von Java. 941. ENTYUS AÜRIGINXTUS Germar. Insect. spec. iiov. pag. 379. No. 523. tab. I. lig. 11. a. b. c (RembusJ. Von Rio-Janeiro. 942. MALONOTUS NIGER Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 3 58. lam. 23. fig. 12. Von Chili. 948. MEGALOMETIS SP1NIF£:RUS Schoenherr. Synon. Insect. Cure. VI. II. pag. 268. 1. Eben daher. 944. STRANGALIODES MARGARITACEUS Erich so n. Conspect. Coleopt. Peruan. pag. 129 (MaijaJometis). Eben daher. 945. STRANGALIODES ALBOSQUAMOSUS Schoenherr. Synon. Insect. Cure. VI. II. pag. 220. 1. Eben daiier. Coleopteren. 151 946. BASTACTES CONIFER (nov. spoc). Elongatus , niger, densissime fusco - cinereo squamosus; rostro basi utrinque urcuatim impresso, viodio carinato , thorace autice tuberculato , tubercuUs duobus medüs majoribus: elytris latitudine fere dupplo longioribus, seriato-punctatis, pone medium tuber culo magno, conico. retrorsum directo. Longit. 7'". Latit. elytr. 2 '/„'". Grösser und viel gestreckter als Bastactes hituhercidatus und vorzüglich durch den grossen, kegelförmigen Höcker hinter der Mitte jeder Flügeldecke ausgezeichnet. Der Rüssel ist länger als der Kopf, dick, viereckig, gegen die Spitze etwas erweitert, oben flach mit einei- schwach erhabenen Mittellinie und beiderseits mit einer vertieften ßogenlinie, welche in der Mitte des Rüssels beginnt, sich nach ein- und rückwärts zieht und sich vor den Augen bis zur Mitte der Fühlerfurche zuiückkrümnit. Ilalsscliild länger als breit, vor der Mitte etwas erweitert, seine 01)erfläche mit llöckcrchcn besetzt, weiciie auf der hinteren Hälfte sehr flach und undeutlich, auf der vorderen Hälfte bedeutend erhaben sind und sich vorne in der Mitte zu zwei grösseren Höckern vereinigen. Flügeldecken viel mehr als um die Hälfte länger als zusammen breit, an der Basis so breit als der Hinteri'and des Halsschildes und knapp sich an denselben anschliessend, bis hinter die Jlitte allmälig erweitert, dann schnell geracinschafllich zugespitzt, ziemlich walzen- förmig gewölbt, die Wölbung hinter der Glitte senkrecht abfallend, ihre Oberfläche grob gerun- zelt, mit etwas unrcgclmässigen Reihen von grübartigen, mit einer weissgelben Borste besetzten Punkten und jede Decke auf dem zweiten Drittel mit einem grossen, nach rück- und abwärts gerichteten kegeiförmigen Höcker. Der ganze Körpsr ist schwarz und mit einem dichten, bräunlich-grauen, an der Unterseite etwas helleren Schuppenkleide bedeckt. Von Rio-Janeiro. Von Sidney. Eben daher. 947. POLYPHRADES LATICOLLIS Schoenherr. Synon. insect. Cnrc. V. II. pag. 807. No. 2. 948. CHERRUS COENOSUS Schoenherr. Synon. insec. Cure. V. pag. 802. No. 1. 949. CHERRUS INFAUSTUS Ol i vi er. Entom. V. 83. pag. 400. No. 486. tab. 25. fig. 353 fCwrculio). Sclioenherr, Synon. insect. Cure. I. pag. 500. 1. Eben daher. Eben daher. Eben daher. Eben daher. 950. CHERRUS OPATRINUS Schoenherr. Synon. insec. Cure. I. pag. 802. No. 3. 951. CHERRUS EBENINUS Schoenherr. Synon. insec. Cure. V. II. pag. 804. No. 5. 952. LEPTOPS ROBUSTUS Olivier. Entom. V. 83. pag. 398. No. 482. pl. 25. fig. 356 fCurmlio). 152 -P''- Lxiäwig Redtenbacher. 953. LEPTOPS HOPEI Schoenherr. Synon. inseot. Cure. VI. II. pag. 221. Von Sidney. 954. LEPTOPS TRIBULUS FabricJus. Syst. Eleut II. pag. 536. No. 174 fCurculioJ. Olivier, Entom. V. 83. pag. 396. No. 479. pl. XIII. fig. 161 feod.). Schoenherr, Synon. insect. Cure. I. pag. 473. No. 16. Eben daher. 955. LORDOPS GYLLENHALI Dal man. Annal. entom. I. pag. 83. No. 88 (CurculioJ. Germar, insect. speo. nov. I. pag. 371. No. 514 (Hypsonotua divesj. Von Rio-Janeiro. 956. LORDOPS NAVICULARIS Germar. Insect. spec. nov. pag. 3 71. No. 513 fllypsonotusj. Eben daher. 957. HYPSONOTUS CLAVULUS Germar. Insect. spec. nov. pag. 369. No. 510. Eben daher. 958. HYPSONOTUS COMPRIMATUS Sahlberg. Spec. insect. I. pag. 32. No. 21 (AlocorhinusJ . Schoenherr, Synon. insect. Cure. VI. 2. pag. 143. 3. Perty, Delect. anira. artic. Bras. pag. 74. tab. 15. fig. 3 (Hypsonotus cathRloplateus). Eben daher. 959. HYPSONOTUS UMBROSUS Germar. Insect. spec. nov. pag. 370. No. 511. tab. I. fig. 15. t^ben daher. Eben daher. Eben daher. Eben daher. 960. HYPSONOTUS CURTISH Schoenherr. Synon. insect. Cure. VI. II. pag. 148. No. 7. 96 L HYPSONOTUS RUFICOLLIS Schoenherr. Synon. insect. Cure. II. pag. 265. No. 16. 962. HYPSONOTUS CHRYSENDETIS Germar. Insect. spec. nov. pag. 375. No. 520. tab. I. fig. 14. 963. HYPSONOTUS AURITUS Schoenherr. Synon. insect. Cure. II. pag. 257. No. 6. Da.s von der Expedition aus Rio-Janeiro mitgebrachte ExcmpLar stimmt vollkommen mit Schoenherr's Beschreibung, nur fehlt die dunkle, durch einen Silberstreifen getheilte Quer- m;ikel hinter der Mitte der Flügeldecken. 964. TROPIRHINUS COSTIPENNIS Schoenherr. Synon. Insec. Cure. VI. II. pag. 166 (Hypsonotus costipennisj . Von Rio-Janeiro. 965. EURYLOBUS CINGULATUS Germar. Insect. spec. nov. 377. No. 522 (HypsonotusJ . Id. 1. c. pag. 376. No. 521 (Hypsonotus canephorusj. Eben daher. Coleojpter en. 153 966. RHIGUS IRRORATUS Schoenherr. Synon. insec. Cure. V. II. pag. 735. No. 10. Von RioJaneiro. 967. RHIGUS TRIBULOIDES Pallas. Xeon. pag. 30. No. 11. tab. B. fig. 11 fCurculioJ. Herbst, Käfer. VI. pag. 513. No. 554. Taf. 95. Mg. 11 (eod.J. Eben daher. 968. ENTIMÜS IMPERIALIS Linnö. Gmelin, Syst. Nat. I. lY. pag. 1781. No. 349 fCurculio). Herbst. Käfer. VI. pag. 224. No. 188. Taf. 76. fig. 1 (eod.J. Eben daher. 969. ENTBITS NOBILIS Ol i vier. Entomol. V. 83. pag. 295. No. 322. pl. 20. fig. 2G3 und pl. 5. fig. 57 fCurcuUoJ. Eben daher. 970. PHAEDROPUS TOGATÜS Schoenherr. Synon. Insect. Cure. I. pag. 647. No. 1. Eben daher. 971. ßRACHYCERUS OBESUS Fabricius. Syst. Elout. IL pag. 473. No. 4 fCurculioJ. Herbst, Käf. VII. pag. 78. No. 2. Taf. 101. fig. 2 feod.J. Vom Vorgebirge der guten FIofFnung. 972. BRACHYCERUS CORNUTUS Linne. Mus. Ulr. pag. 57. No. 16 fCurcuUoJ. Olivier, Entom. V. 82. pag. 59. No. 25. pl. 2. fig. 9 fBrachij- cerus spinirostrisj . Eben daher. * 973. BRACHYCERUS CINERARILTS Wiedemann. Zooig. Mag. II. I. pag. 115. No. 176. Schoenherr, Syn. insect. Cure. V. 2. pag. 664. No. 89. Eben daher. 974. BRACHYCERUS GLANDULIFERUS Schoenherr. SjTion. insect. Cure. V. II. pag. 6G7. No. 91. Eben daher. 975. RHYTIRHINUS INAEQUALIS Fabricius. Syst. Eleut. II. 535. No. 166 fCurculioJ. Herbst, Käf. VI. pag. 323. No. 297. Taf. 85. Fig. 9. Eben daher. 976. A]\IYCTERUS BUCEPHALUS Olivier. Entom. V. 83. pag. 399. No.484. pl. 25. fig. 355 (CurcuUo). Boisduval, Voyage de l'Astrolabe. Entom. 11. 373. 3. Von Sidney. 977. AMYCTERUS STEPHENSII Schoenherr. Synon. insect. Cure. II. pag. 473. No. 5. Eben daher 978. AMYCTERUS VERRUCOSUS Boisduval. Voyage de l'Astrolabe. Zool. Entom. II. pag. 372. Ko. 2. Eben daher. NovHra.Expediticn. Zoologischer Theil. Bd. II. 1. Re d ten b ach e r. Coleopteren. '20 1Ö4 Dr. Liidwifi Eefltenhach er. 979. ACANTHOLOPHUS MARSHAMI Schoenherr. Synon. insect. Cure. IL pag. 472. No. 3 fAmycterusJ . Von Sidney. 980. HIPrOHIIINÜS TUBERIFItR Sclioenherr. .^yunii. Insect. Cure. I. pag. 466. Xo. 8. Olivier, Entom. V. 83. pag. 388. No. 4ß7. pl. 11. Hg. ]3.5 fCnrculio glohiferj. \ Olli Vorgebirge der guten Hoffnung. 981. HIPPORHINUS NODÜLOSUS Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. .530. No. 178 (CurczdioJ. Olivier, Entom. V. 83. pag. 391. No. 471. pl. 15. fig. ISS feod.). Wiedeinann, Zool. Mag. II, I. pag. 1"24. No. 188. Eben daher. 982. HIPPORHINUS VERRUCOSUS Linne. Mu.-. Lud. Ulr. pag. CO. No. 19 iCiircuUoJ. Herbst, Kaf. VI. pag. 308. No. L>82. talj. 32. fig. 5. Eben daher. 983. HIPPORHINUS GAFFER Thunberg. Nova acta Upsalensia VII. pag. 120 (Curculio). Schoenherr, Synon. insec. Cure. I. pag. 487. 33. Eben dalier. 984. HIPPORHINUS SERIENODOSUS Schoenherr. Synon. inject. Cure. I. pag. 490. No. .'iG. Eben (haher. 985. CYLINDRORHINUS OBLONGUS Blanehard. in Gav's liist. plivs. de Chile. Zool. V. pag. 357. No. 5. Von Chili. 986. CYLINDRORHINUS COSTATUS (nov. spec.). Nigc?', suhdepressus., supra fere glaber • thorace transverso, ante medium dila- tato] elyt7-is p)uii<^tato-striatis, punctis traiisversis, intestitiis alternis costatis. Longit. 8'". Latit. elytr. .3'". Viel grösser und breiter als Gylindrorliinus oilongus, auf dem Rücken etwas Hachge- diückt, ganz schwarz, oben äusserst sparsam und kurz behaart, unten mit gelblichen, nieder- liegenden Börstchen sparsam besetzt. Der Kopf sammt dem Rüssel ist viel länger als das Ilals- schild, der Rüssel kaum halb so breit wie der Kopf und doppelt so lang, ziemlich abgerundet, tief punktirt, die Zwischenräume der Punkte hie und da Längslinien bildend, die gewölbte, Stirne viel feiner und sparsamer punktirt, mit einem Grübchen. Halsschild beinahe um die Hälfte breiter als lang, an den Seiten etwas vor der Mitte gerundet erweitert, vorne seicht ausgerandet hinten gerade abgestutzt, seine Oberfläche niedergedrückt, in der Mitte feiner, nach aussen etwas gröber punktirt und mit vier grossen, flachen Eindrücken. Schildchen äusserst klein. Flügeldecken an der Basis breiter als das Ilalsschild mit etwas vorragenden Schultern, bis hin- ter die Glitte geradlinig und sanft erweitert, dann gemeinschaftlich stumpf zugespitzt, oben und vorne niedergedrückt, regelmässig punktirtgestreift, die Punkte der Streifen seicht und Quer- runzeln bildend, der zweite, vierte und sechste Zwisclienraum der Streifen leistenartig erhöht, und der vierte zuerst mit dem sechsten, dann dieser kurz vor der Spitze sich mit dem zweiten verbindend. Unterseite dicht runzelig punktirt. Von Chili. Coleopter en. 155 987. ADIORISTUS PUNCTULATUS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 351. No. 1. lam. 23. lig. 11. Von Chili. 988. LISTRODERES BIMACULATUS Schocnhcrr. Synon. insect. Cure. VI. II. pag. 187. Eben daher. 989. LISTRODERES ANNULIPES Blanciiartl, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 340. \o. G. Eben daher. 990. TANYRTIYNCHUS CARINATUS Schoenhe.r. Synon. Ins. Cure. UI. 529. 11. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. Von Sidncv. Eben daher. Eben daher. Eben daher. 991. OXYOPS 110 PEI Schoenhcrr. SynoD. Ins. Cure. III. pag. 483. No. 1. 992. OXYOPS SQUAMULOSUS Schoeuherr. Synon. Ins. Cure. III. pag. 483. No. 2. 993. OXYOPS CLATllRATUS Schoenhcrr. Synon. ins. Cure. HI. pag. 487. No. 5. 994. OXYOPS OBLIQUATÜS Schoenhcrr. Synon. ins. Cure. III. pag. 487. No. 6. 995. OXYOPS FASCICULATUS (nov. spec.). Ovalis, fusco-niger^ fortiter rugoso-punctatus, squamulis albidis et cinereis ad- spersus; rostro tereti, obsolete canaliculato ; elytris seriatim foveolatis^ foveolis ohlon- gis, interstitiis anguüis, tuberculatis, tubercidis albldo-setosis, subfasciatim dispositis. Longit. SVs'". Latit. elytr. 2'". Viel kleiner noch als Oxyops fascicidaUis und ausgezeichnet durch die mit gelblich-weissen Borsten büschelförmig besetzten Höcker der Flügeldecken. Der ganze Körper ist bräunlich- schwarz, glanzlos, dicht und grob runzelig punktirt und mit -sveisslichen, grauen und gelblichen Schuppen gesprenkelt. Der Rüssel ist nur wenig schmäler und doppelt so lang als der Kopf, wenig gebogen, drehrund mit einer schwach vertieften Mittellinie. Das Halsschild ist an der Basis nur wenig breiter als lang, von da bis zur Mitte ziemlich gleichbreit, dann verengt, der Vorder- rand ist gerade, der Hinterrand zweimal ausgebuchtet, die grob runzelig gekörnte Oberfläche ist sanft gewölbt, ohne Eindrücke und ohne einer erhabenen Mittellinie. Schildehen lang-oval, in der Mitte etwas eingeschnürt. Flügeldecken beinahe um die Hälfte länger als zusammen breit, an der Wurzel viel breiter als die Basis des Halsschildes, mit weit vorragenden, abgerundeten Schultern, nach rückwärts bis hinter die Mitte ziemlich gleichbreit, dann zugerundet mit sehr stumpfen Spitzen, die Oberfläche stark gewölbt mit Reihen von länglichen, an Grösse ungleichen Grübchen, und sehr schmalen Zwischenräumen, welche mit ungleich grossen, weisslich bebor- steten Höckerchen besetzt sind, von denen einer etwas hinter der Mitte jeder Decke auf dem ■2U- 156 Dr. Luäioig Bedtenhachcr. dritten und vierten Zwisclieriraume viel grosser und hervorragender ist. Unterseite grob und tief runzelig gekörnt, und nicht sein- dicht mit borstenähnlichen Schüppchen besetzt. Von Sidney. 996. GONIPTERUS LEPIDOTUS Schoenherr. Synon. ins. Cure. I. pag. 45 7. No. 1. Eben daher. Eben daher. Eben daher. 997. GONIPTERUS GIBBERUS Boisdnval. Vojcage de l'Astrolabe. Zocl. II. pag. 324. No. 3. 998. ATERPUS TUBERCULATUS Schoenherr. Syuon. in?. Cure. II. pag. 250. No. 1. 999. ATERPUS CULTRATUS Linne. Syst. Nat. Gmel. I. IV. pag. 1789. No. 397 (CurculioJ. Herbst, Käfer VI. pag. 386. No. 365. Taf. 90. Fig. 11 feod.J. Eben daher. 1000. LOPHOTÜS PHALERATUS Erichson. Beiträge pag. 326. No. 49. Tab. 39. Fig. 1 (AegorhinusJ. Schoenherr, Synon. ins. Cure. VI. II. pag. 130. No. 1. Von Chili. 1001. LOPHOTÜS FASCIATUS Schoenherr. Synon. insect. Cure. VI. II. pag. 131. No. 2. Eben daher. 1002. LOPPIOTUS ESCHSCIIOLTZI Schoenherr. Synon. insect. Cure. 11. pag. 316. No. 1. Soli er, Anna!, de la soc. entora. de France VIII. pag. 21 fEuhlepharus GermariJ. Eben daher. 1003. LOPHOTÜS SUTURALIS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 331. No. 1. Eben daher. 1004. LOPHOTÜS ALBOLINEATUS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 332. No. 2. Eben daher. 1005. LOPHOTÜS SUPERCILIOSUS Guerin. Voyage de la Coquille Zool. IL II. Div. I. pag. 112. pl. 6. tig. 1. Eben daher. 1006. LOPHOTÜS RETICULATUS Schoenherr. Synon. insect. Cure. VI. II. pag. 132. No. 5. Eben daher. 1007. LOPHOTÜS SERVILLEI Solier. Annal. de la soe. entom. de France 1839. VIII. pag. 15 (EuhlepharusJ. Eben daher. 1008. LOPHOTÜS NODIPENNIS Hope. Transact. of the Eutom. Soc. of London. I. pag. 15. pl. 1. fig. 5. Eben daher. Coleopteren. 157 1009. LOPHOTUS VITULUS Fabricius. Entom. syst. I. II. pag. 479 (CurculioJ. Watcrhousc, Ann. and. Mag. of nat. bist. 1842. pag. 329. Von Chili. 1010. RniNARIA TRANSVERSA Boisduval. Voyage de l'Astrolabe. Zool. U. pag. 413. 2. Von Sidney. 1011. RIIINARIA SEX-TUBERCULATA White. Voyage of Erebus & Terror. Zool. XI. pag. 13. pl. 3. fig. 8. Von Neu-Seeland. 1012. CLEONUS TURBATUS Schoenherr. Synon. insect. Cure. VI. II. pag. 9. No. 18. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 1013. CLEONUS LACRmOSUS Schoenherr. Synon. ins. Cure. II. pag. 193. No. 30. Eben daher. Eben daher. Von Ceylon. 1014. CLEONUS LIMPIDUS Schoenherr. Synon. ins. Cure. II. pag. 210. No. 56. 1015. CLEONUS TIIUNBERGI Schoenherr. Synon. ins. Cure. VI. II. pag. 66. No. 107. 1016. CLEONUS STILLATUS Schoenherr. Synon. ins. Cure. II. pag. 191. Nr. 31. Sparrman, Aeta Holm. 1785. pag. 49. No. 19. tab. 2. tig. 19 (Curculio sulciroatris). Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 1017. CLEONUS MACILENTUS OH vi er. Entom. V. 83. pag. 270. No. 285. pl. 24. fig. 340 fCurcuUoJ. Schoenherr, Synon. insect. Cure. II. pag. 243. No. 23 CBothynoderesJ . Von Ceylon. 1018. RinTNOCYLLUS OLTVIERI Schoenherr. Synon. insect. Cure. III. pag. 148. No. 3. Von Gibraltar. 1019. LARINUS URSUS Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 399. No. 23 (CurculioJ. Olivier, Entom. V. 83. pag. 296. No. 295. pl. 21. fig. 279 CLixusJ. Eben daher. 1020. LIXUS BAMBALIO Germar. Insect. spee. nov. pag. 392. No. 535. Von Rio-Janeiro. 1021. LIXUS IMPRESSUS Sahlberg. Spec. insect. I. pag. 38. No. 25. Germar, Insect. spec. nov. 395. No. 536 (Lixiis hirticmidis). Eben daher. 158 r>7-. Ludxoig Bedtenbacher. 1022. LIXUS LORATUS Ger mar. Insect. spec. nov, pag. 393. No. 537. Von Rio-Janeiro. 1023. LIXUS SCHOENHERRI (nov. spec). Elongatus , convexus, niger pube et squamositate densissima, cinerea obtectus^ tho7'acis elytrorumque lateribus^ macula viagna, oblonga suturalibasique segmentorwn abdominaliiim niveis; rostro cylindrico^ aequali; thorace conico in viedio ninro-gra- nulato et tuber culato ; elytris cylindricis, apice simul rotundatis^ obsolete subtiliter striatis , verrucis macuUsque elongatis nigr/s , glabris pluries notatis] femoribus muticis. Longit. 11"'. Latit. elytr. SVs'"- Dem Lixns lividus des Ileirn Fabricius zunächst stehend, doch noch etwas grösser und sowohl durch die Färbung, als auch durch die Vertheilung der kahlen, schwarzen Erhaben- heiten verschieden. Der langgestreckte, ziemlich walzenförmige Körper ist schwarz, und mit Ausnahme von einigen Thcilen mit einem äusserst dichten, anliegenden, theils bräunlichgrauen, theils schneeweissen Haarkleide bedeckt, die Haare der Oberseite kürzer und mehr schuppen- förmig. Der Kopf sammt dem Rüssel ist länger als das Halsschild, der Rüssel dreimal so lang als der Kopf und etwas schmäler, walzenartig gerundet, schwach gekrümmt, runzelig punktirt, mit einem kleinen Grübchen an der Wurzel. An den Fühlern ist das erste und zweite Geissel- glied länglich und jedes so lang als wie das dritte und vierte Glied zusammen. Das Halsschild ist an dem, beiderseits sehr sanft ausgebuchteten Hinterrande messbar breiter als in der Mitte lang, geradlinig nach vorne verengt, kurz vor der Spitze etwas eingeschnürt, der Vorderrand bei den Augen etwas lappenförmig erweitert, seine Oberfläche an den Seiten dicht, in der Mitte etwas weniger weissbeschuppt mit erhabenen, kahlen, schwarzen Höckerchen und Warzen, davon fünf bis sechs runde in der weissen Seitenbinde, die übrigen zahlreichen, an Grösse und Gestalt sehr ungleichen längs der Mitte. Schildchen kaum sichtbar. Flügeldecken an den abgerundeten Schultern breiter als das Halsschild, beinahe doppelt so lang als an der breitesten Steile zusam- men breit, fast gleichbreit, walzenförmig gewölbt, an der Spitze gemeinschaftlich abgerundet, ihre Oberfläche fein und undeutlich gestreift mit schneeweissen Makeln, und glänzend schwarzen, kahlen, narbenförmigen Flecken. Die weisse Behaarung und Beschuppung bildet zwei breite Längsbinden auf jeder Decke, die sich an der Spitze derselben vereinigen; die innere beginnt, den zweiten und dritten Zwischenraum grösstcntheils einnehmend, und auf der vorderen Hälfte von schwarzen, glatten Narben häufig unterbrochen, an der Wurzel der Flügeldecke und setzt sich, in der Mitte nur auf eine kurze Strecke sich auf den vierten und fünften Zwischenraum ausdehnend, in ziemlich gleicher Breite bis zur Spitze fort, — die äussere zieht sich hart neben dem Seitenrande nach vorwärts bis etwas vor die Mitte, zwei Seitenäste nach innen und vor- wärts abzweigend, den einen hinter der Mitte, den anderen etwas vor derselben; ausserdem befindet sich noch am Schulterrande eine längliche weisse Maliel. Die narbenartigen kahlen Makeln sind an der Wurzel der Flügeldecken ziemlich dicht gedrängt und bilden unregel- mässige Längsstreifen, rückwärts stehen sie einzeln als längliche, verschieden grosse Makeln. Die Unterseite ist ziemlich gleichfarbig aschgrau, die Bauchringe an der Basis weiss mit vier schwarzen Punkten, von denen die zwei inneren klein, die äusseren gross sind. Schenkel unge- zähnt. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. Coleopteren. l.")!i 1024. ILEOMUS MUCOREUS Linnd. Mus. Lml. Ulr. pag. 53. 12 fCurcuUoJ. Schoen herr, Synoii. ins. Cure. III. pag. 140. N". 1 ( Ileomm roreuaj. Olivier, Entom. V. 83. pag. 255. No. 262. pl. 8. fig. 98 fLixus puli-erulentusj. Von I\io-Jaiieiro. 1025. STERNECIIUS TRACHYPTOMUS Geimar. Insect. spec. nov. I. pag. 24 7. No. 37ü (OrolitiaJ. Eben daher. 1026. CIIRYSOLOPUS SPECTABILIS Linnö. Syst. Xat. Gmel. I. IV. pag. 1774. No. 298 (CurculioJ. Herbst, Küfer. VI. pag. 302. No. 27*:. Tab. 95. Fig. 12 feod.J. Von Sidncy. 1027. IIEILIPUS CATAGRAPIIUS Gcmar. Insect. spec. nov. pag. 400. No. 544. Von Rio-Janciro. 1028. HiaLTPUS POLYCOCCUS Schnonl.orr. Syiioii. ins. Cure. III. pag. 202. No. 53. Iil I. c. pag. 149. No. 40 (Heüipus scrohicolUa). Dejean, Calal. edit. III. pag. 298 (Ileilipna lugubriaj. Eben dalior. 1020. ÜKILIPUS TRACIIYPTERUS Ger mar. Insect. spee. nov. pag. 324. No. 4G5 (PiasodeaJ. Eben dalier. 1030. IIEILIPUS BISIGNATUS (nov. spec.). Ocatus, liigcr, opacus , pai^ce cinereo puhescens ; thorace varloloso-punctato : elytris ovat/'s, pii'ofunde pimctato-siriatis, interstitiis angustis, subtiliter tuhcrcidatis^ in medo macula subtrigona, nivea ornatis, apice conjunctim rotimdalis ; funiculi anteii- narum articido secundo primo duplo longiore; femoribus denteminuto, acuto armatis. Longit. rostro excepto. 6". Latit. clytr. 2'/^'". Dem Heih'pus suhfasciatus des Herrn Blanchard zunächst .stehend, aber sowohl durch die Sculptur des Ilalsschildes und der Flügeldecken als auch durch die Anzahl und Form der weissen Makeln verschieden. Der eiförmige Körper ist ganz schwarz, glanzlos, sehr sparsam und fein grau behaart, mit einer schief nach innen zugespitzten, kreideweissen Makel in der Mitte zwischen dem dritten und achten Zwischenräume. Der Kopf und der Rüssel sind diclit und tief runzelig punktirt, der letztere ist dünn, bedeutend länger als das Halsschild, massig gebogen, an der Spitze feiner und sparsamer punktirt. An der Fühlergeissel sind die ersten zwei Glieder länglich, das zweite doppelt so lang als wie das erste. Ilalsschild etwas breiter als lang, in der Mitte gerundet erweitert, nach vorne etwas mehr als nach rückwärts verengt, vorne und rückwärts gerade abgestutzt, stark gewölbt, grob markig punktirt, mit schwach angedeute- ter Mittellinie. Schildchen klein, rundlich. Flügeldecken viel breiter als das Halsschild mit lochtwinkelig vorragenden Schultern, um die Hälfte länger als zusammen breit, bis hinter die Mitte gleichbrcit, dann schnell zugerundet, oben walzenförmig gewölbt, mit tiefen Streifen von grossen Punkten, welche vorne durch Querleisten zwischen den einzelnen Zwischenräumen getrennt sind, — die Längszwischenräumc sehmal, gleichmässig erhaben und mit einer Reihe 1(30 Dr. Lud 10 ig Redtenhaclier. kleiner Höckcrchen besetzt. — Beine lang, die Sclienkel vor der Spitze mit einem kleinen, spitzigen Zähncben, die Schienen erweitert und zusammengedrückt. Von Cliili. 1031. HEILIPUS PERFORATIPENNIS Blancliard, in Gay's Hist. phys. de Chile V. pag. 384. No. 2. Eben dalier. 1032. HEILIPUS SIGNATIPENNIS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 384. No. 3. Eben daher. 1033. HEILIPUS NUBILOSUS Schoenherr. Synon. iusect. Cure. III. pag. 2 22. No. 7 5. Von Rio-Janeiro. 1034. HEILIPUS EGENUS Schoenherr. Synon. inseet. Cure. III. pag. 225. No. 78. Eben daher. 1035. ORTHORHINUS KLUGII Schoenherr. Synon. inseet. Cure. III. pag. 2 46. No. 3. Von Sidney. 1036. CNEMIDOPHORÜS FASCICULATUS Schoenherr. Synon. inseet. Cure. III. pag. 277. No. 1. Von Rio-Janeiro. 1037. RHOPALOMERUS TENUIROSTRIS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 391. No. 1. lam. 25. fig. 1. Von Chili. 1038. BELUS SEMIPÜNCTATÜS Fabricius. Syst. Bleut. II. pag. 416. No. 99 (CurculioJ. Olivier, Entöm. V. 83. pag. 241. 242. pl. 12. fig. 141 (LixusJ. Von Sidney. 1039. BELUS SUTURALIS Boisduval. Voyage de l'Astrolabe II. pag. 304. 3. pl. 7. fig. 20, 21 (OrthorhijuchusJ. Eben daher. 1040. RHINOTIA HAEMOPTERA Kirby. Transact. of the Linnean Soc. of London. Xll. pag. 427. No. 64. tab. 22. fig. 7. Eben daher. 1041. HOMALOCERUS ALBIDOVARIUS Fairmaire. Die Exemplare dieser Art, welche die kaiserliche Sammlung bereits besass, wurden unter obigem Namen von einem Händler in Paris eingesendet. Mir ist nicht bekannt, ob Herr Fair- maire diese Art schon beschiieben habe, und in welchem Werke. Von Chili. 1042. EURHYNCHUS SCABRIOR Kirby. Transact. of the Linnean Soc. XII. pag. 428. No. 65. tab. 22. fig. 8 CEurhiiiusJ. Von Sidney. Coleopteren. 161 1043. EUKIIYNCHUS LAEVIOR Kirby. Transact. of the Linnean Soc. XII. pag. 429. No. 66. Von Sidney. 1044. EURIIYNCHUS QUADRITUBERCULATUS Schoenherr. Sjuon. inscct. Cure. V. I. pag. 361. No. 4. Eben daher. 1045. APODERUS TRAXQUEBARICUS Fabrieius. Syst. Bleut. IL pag. 418. No. 10 fAttelabmJ. Olivier, Eiitom. V. 81. pag. 15. No. 18. pl. I. fig. 18 feod.J. Von Ceylon. 1046. APODERUS GEMMATUS Fabrieius. Syst. Bleut. II. pag. 418. No. 8 CAttelabusJ. Olivier, Entom. V. 81. pag. 14. No 16. pl. I. fig. 16 ('eod.J. Von Hongkong. 1047. APODERUS VARIABILIS Schoenherr. Syiion. Insect. Cure. I. pag. 201. No. 7. Von Rio-Janeiro. 1048. APODERUS BICOLOR (nov. spec.). Ater, nitidus, glaber, thoracis inargine postico elytrisque lateritiis ; capite basi obconico; elytris striato-piinctatis, interstitiis laevibus, tibiis tenuibus apice unco acuto armatis. Longit. 2V;"'. Latit. elytr. 1 — l'/*"'. Varietas. Thorace toto riifo. Dem. Apoderus tntermednis IWigev äusserst ähnlich und wahrscheinlich nur eine Local- fornj, die l-lügeldecken sind abei' etwas schmäler, und gelbroth gefärbt, ihre Punktreihen sind etwas feiner, der zweite und dritte Zwischenraum an der Wurzel stärker erhaben und bei fünf Exemplaren, weiche die Expedition mitbiaehte, ist der Hinterrand des Ilalsschildes roth gefärbt, bei dem sechsten das ganze Halsschild blutroth. Von Shanghai. 1049. SCOLOPTERUS BIDENS White. Voyage of Erebus & Terror. Zool. XI. pag. 15. pl. 3. fig. 12. Von Neu-Seeland. 1050. BALANINUS C- ALBUM Fabrieius. Syst. Bleut. II. pag. 488. No. 234 flihynchaenusj. Olivier, Entom. V. 83. pag. 226. No. 221. pl. 23. fig. 329 Ceod.J. Wiedemann, Grermar's Mag. IV. pag. 116. No. 75 (Rhynchaenus melaleucusj . Von Ceylon. 1051. LONCHOPHORUS OBLIQUUS Chevrolat. Annal. de la soc. entom. de France. I. pag. 218. pl. 5. fig. 1. Von Rio-Janeiro. 1052. ANTHONOMUS BIPLAGIATUS (nov. spec.). Ovatics, C07tvexiis, pubescens, fusco-ferrugineus, rostri apice pedibusque dilutio- ribus scutello niveo, elytris punctato-striatis, ocliraceis, plaga magna laterali, trans- Novara-Kxpodition. Zoolocischor Theil. Bd. II. ]. Kedt cd bac h e r. Coleopteren. 21 162 Dr. Ludioig Redtenhacher. verse ovata., maculaque communi scutcllari fuscis: femorihus clavatis., ante apicem dente minuto armatis. Longit. rostro excepto. 2 — 2'^/tt'". Latit. clvtr. 1 — 1 i/o'". Der eiförmige, gewölbte Körper ist bald heller, bald dunkler rostbraun, der Rüssel, die Fühler und Beine sind lichter, die Unterseite ist grau, die Oberseite gelblich und auf den Flügeldecken ziemlich dicht behaart, ein grosser, querer brauner Flecken auf jeder Decks, etwas hinter der Mitte, welcher den Seitenrand von der Schulter bis gegen die Spitze einnimmt und nach innen bis zum zweiten Zwischenräume reicht, sowie die dunklere Umgebung des Schildchcns sind sparsam behaart, die Haare ebenfalls bräunlich. Der kleine Kopf ist dicht körnig punktirt. Der feine, fadenförmige Rüssel ist zwei bis zwei und ein halbes Mal so lang als das Halsschild, punktirt mit erhabenen Streifen an der Wurzel. Die runden Augen sind massig gewölbt und stehen an den Seiten des Rüssels. Die dünnen Fühler sind etwas vor der Mitte des Rüssels eingelenkt, ihr Schaft ist länger als der übrige Theil derselben, das erste Fadenglied ist dicker und mehr als doppelt so lang als wie das zweite. Das Halsschild ist an der Basis beinahe um die Hälfte breiter als lang, bis zur Mitte ziemlich glciehbreit, dann verengt, vor der Spitze leicht eingeschnürt, der Vorderraiid gerade, der Hinterrand tief beiderseits ausgc- geschnitten, die Oberfläche gleichmässig gewölbt, äusserst dicht körnig punktirt, die Mittellinie in Folge der dichteren Behaai'ung heller gefärbt. Sclnldchen sehr klein, länglich. Flügeldecken viel breiter als der Hinterrand des Halsschildes, um ein Drittel länger als zusammen breit, an der Spitze einzeln abgerundet, auf dem Rücken hinter der Mitte stark gewölbt, tief punktirtgestreift mit ebenen, körnig punktirten Zwischenräumen. Afterdecke an der Spite dicht punktirt. Beine schlank, die Schenkel vor der Spitze stark keulenförmig verdickt mit einem kleinen Zähnchen, — Fussklauen an der Wurzel gezähnt. Angeblich von Madera, die Exemplare dieser Art in der kaiserlichen Sammlung stam- men aber aus Brasilien. PSEUDOROBITIS (nov. gen.). Corpus glohoso-oratum , puhescens. Caput parvum trlgommn. Itostrum tenue, filiforme., thorace lo}/gius, parum arcuatum. Scrohs antcnnalis versus medium oculi adscendens. Mentum pedunculo aiignsto, clongato. Antennae subtenues paulo ante me- dium rostri insertae., scapo marginem anticmn oculi attigenti., — funiculo sex-articulato articulis duobus primis elongatis, prima secundo longiore., — clava elongata triarticu- lata, articulis laxe cohaerentibus, idtimo duobus antecedentibus longitudine aequali. Oculi rotundati, convexi, in fronte interstitio soluviodo angusto seperati. Thorax basi longitudine latius, conicus. Scutellum nullum. Elytra globoso-ovata, apice singulatim rotundata, anum obfegentia. Vedes subclongati, — coxis anticis conicis., sese tangen- tibus et proste7'num occupantibus., — fem.oribus clavatis^ apice multidentatis^ — tarsis latis unguiculis parvis, basi connatis. Durch seine kugelig-eiförmige Gestalt erinnert der Käfer an die Gattung Orohitis, entfernt sich aber durch die enge an einander stehenden Vorder- und Mittelhüften, sechsgliederige Fühler- geissel, Mangel des Schildchens u. s. w. Der Kopf ist klein, dreieckig, mit fadenförmigen, das Halsschild weit an Länge übertreffenden, schwach gekrümmten Rüssel. Die Fühlergi-ube ist fein und zieht sich an der Seite des Rüssels zur Mitte des vorderen Augenrandes. Die Kinnplatte Coleopteren. 163 sitzt auf einem schmalen, langen Stiele. Die Oberkiefer sind klein, zangeuförmig-, kaum vor- ragend. Die Fühler nicht sehr schlank, etwas vor der Mitte des Rüssels eingefügt, — ihr Schaft, an der äussersten Spitze keulenförmig verdickt, reicht bis zum Vorderrand der Augen, — ihre Geissei ist tiur sechsgliederig, die ei-sten zwei Glieder länglich und das erste länger als das zweite, die folgenden sehr kurz kcgclfürmig, — die Endkeule ist stark verdickt, lang-oval, drei- gliederig, die Glieder lose zusammen verbunden, das dritte, Endglied so lang als wie die zwei vorhergehenden zusammen. Augen rund, gewölbt, von dem Vorderrande des Ilalsschildcs etwas entfernt, auf der Stirne nur durch einen sehr schmalen Zwischenraum von einander getrennt. Halsschild an der sanft abgerundeten Basis viel breiter als lang, nach vorne kegelförmig zuge- spitzt. Schildchen nicht sichtbar. Flügeldecken nur deutlich länger als zusammen breit, kugelig- eiförmig, vorne abgestutzt und knapp an den Ilintcrrand des Ilalsschildcs anschliessend, an der Spitze einzeln abgerundet, den Hinterleib bedeckend. Vorderbrust sehr kurz und ganz von den grossen, zapfenföimigen, enge an einander stehenden Vorderhüften eingenommen. Beine massig lang, ihre Schenkel in der Jlittc stark keulenförmig verdickt, vor der Spitze mit drei bis vier scharfen stachelartigen Zähnchen, die Schienen an der Spitze ohne Hornhaken, ihre Tarsen breit, die ersten zwei Glieder dreieckig, das dritte tief in zwei Lappen gespalten, das Klauen- glied mit zwei kleinen an der Wurzel verwachsenen Klauen. Körper behaart. 1053. PSEUDOROBITIS GIBBUS (nov. spec). Nige?; parwn nitidus, supra parce cinereo — , subtus densius niveo-ptibescens, thurace elytriaque aequaliter punctatis his striatis, st?'iis vix punctatis, interstitiis suhplanis. Longit. rostro except. l'/o.'". Latit. elytr. V". Der Körper ist schwarz, nur wenig glänzend, oben fein grau behaart, unten mit einem etwas dichteren, weissen Ilaarkleide. Der Kopf ist dicht punktirt, der Rüssel glatt mit vier feinen Längsfurchen. Die Fühler sind, mit Ausnahme des Schaftes, mit langen Haaren sparsam besetzt, — die Spitze des Schaftes und das erste Fadenglied sind rostbraun. Das Hals- schild ist nicht sehr fein, seicht punktirt, sein Hinterrand fein leistenartig erhaben. Die Flügel- decken sind an der Wurzel beinahe gerade abgestutzt und erhaben gerandet, ihi-e Oberfläche ist fein und seicht punktirt mit regelmässigen, kaum punktirten Streifen und beinahe flachen Zwischenräumen. Brust und Hinterleib sind runzelig punktirt. Von den Stachclzähnen auf der Unterseite der Schenkel befindet sich der grösste an der dicksten Stelle des Schenkels, die anderen allmälig kleineren zwischen diesem und der Schenkelspitze. Von Sehanghai. 1054. DERELOMUS CHAMAEROPIS Fabricius. Syst. Elcut. II. pag. 448. No. 51 ( RhynchaenusJ . Jaquelin Du Val gen. des Coleopt. d'Europe III. pag. 54. pl. 24. fig. 113. Von Gibraltar. 1055. LAEMOSACCUS RUFUS Schoenherr. Synon. insec. Cure. VIII. I. pag. 72. No. 5. Von Rio-Janeiro. 1056. LAEMOSACCUS VARIEGATUS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de ChUe. Zool. V. pag. 396, No. 3. Von Chili. 21' 164 Dr. Ludioig Redtenbacher. 1057. ALCIDES SULCATULÜS Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 474. No. 178 (RhijnchaenusJ. Olivier, Entom. V. 83. pag. 203. No. 190. pl. 22. flg. 304. b. (eod.J.. Von Java. 1058. HAPLONYX SPENCEI Scboenherr. Synon. insec. Cure. III. pag. 607. No. 1. Von Sidney. 1059. RHINASTUS PERTUSUS Schoenherr. Synon. insect. Cure. III. pag. 55 7. No. 1. Von Rio-Janeiro. 1060. DIONYCHUS PAR ALLELOGRAMMUS Gcrmar. Insect. spec. nov. pag. 314. No. 4 52. tab. I. fig. 9. b. Eben daber. 1061. DIONYCHUS MARGARITIFER (nov. spec). Ellipticus ^1 convexus , nigir^ swpra dense cinerco-fusco squamosus, tuberculis numerosis, parvis, glabris, nitidis aeqimUter adspersus, tJioracis elytrorumqiie tritta lateralis pectore abdomineque albido-sqiiamosis. Longit. rostro except. Q^/z". Latit. elytr. ^'/i^". Dem Dionychvs margirieguttatus an Gestalt sebr iibnlich, aber sowobl dui'cb die Zeicb- nung als aucb durcb die perlenartigen Höckerchen der Oberfliiebe verscbieden. Der Kopf ist bis zu den grossen, runden, flacli gewölbten Augen in das Halsscbild eingezogen, die Stirne ist stark gewölbt, runzelig punktirt und gekörnt, — der Rüssel ist doppelt so lang und kaum ein Drittel so breit wie der Kopf, schwach gekrümmt, an der kahlen Spitze nur wenig erweitert, auf der ersten Hälfte mit zwei, durcb eine feine, erhabene Mittellinie getrennte Furchen. Fühler massig dick, ihr erstes Fadenglied doppelt so lang als wie das zweite. Halsschild hinten etwas brei- ter als lang, an der Spitze stark verengt und vor dem Vorderrande eingeschnürt, an der Basis beinahe gerade abgestutzt, nur äusserst wenig gegen das Sehildchen erweitert, oben massig gewölbt, dicht mit graubraunen körnerartigen Schuppen bedeckt und mit zahlreichen kleinen, schwarzen, glänzenden Höckereben ziemlich gleichmässig besetzt, — ein von dem Vorder- zum Hinterrande reichender breiter Streifen beiderseits weisslich beschuppt. Schildchen gerundet, weisslicb. Flügeldecken beinahe doppelt so lang, als zusammen breit, kaum breiter als das Halsscbild und enge an dasselbe anschliessend, allmälig gegen die Spitze verengt, die Spitze selbst einzeln abgerundet, oben ziemlich walzenförmig gewölbt, v^-ie das Halsschild beschuppt und mit Höckerchen ebenso besetzt, auch beiderseits mit einem weisslich beschuppten, von der Basis bis zur Spitze reichenden, hinter der Mitte und vor der Spitze etwas erweiterten, breiten Längsstreifen. Die Unterseite ist dicht gclblich-weiss beschuppt nur die drei letzten ßauchringe sind in der Mitte beinahe kahl. Die Beine sind ziemlich kurz, ihre Schenkel nur schwach vor der Spitze keulenförmig verdickt und mit einem spitzigen Zahne bewaffnet. Von Rio-Janeiro. 1062. PSEPIIOLAX SULCATüS White, iu Dioffenbach's, Trav. in New, Zeal. II. pag. 275. Von Neu-Seeland. Coleopteren. 165 1063. ACALLES CRISTATIGER Blanchard, in Gay's Ilist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 410. No. 5. Ton Chili. 1UG4. KIIYEPHENES INGAS Scl.ocnbcrr. Synon. insect. Cure. IV. pag. 314. Erichson, Beiträge pl. 37. fig. 3 fCryptorhynchm arachnodesj. Eben daher. 1065. RIIYEPHENES GAYI Gudrin. Voyagc de la Coquille. Zool. II. pag. 12ö (Ti/lodesJ. Schoenherr, Synoii. insoe. Cure. IV. pag. .315 (Wiyephcnea cacicusj <). Eben daher. 1066. KllYErilENES MAILLEI Solier. Ann.ili^'ä •^o ]n. soc. cntom. de France. 1839. VIII. pag. 25 (Physothorus). Eben daher. 1067. KIIYNCHODES URSUS White. Voyage of Erebus & Terror. Zoolog. XI. pag. 16. pl. 3. fig. 16. \ Oll Ncu-Seeland. 1068. RIIYNXIJODES SAUNDERSII White. L. c. pag. 17. pl. 3. flg. 13. Eben daher. 1069. EUTHYRHINUS MEDITABUNDUS Fabricius. Syst. Bleut. II. pag. 473. No. 169 (RhynchaemisJ. Herbst, Käf. VI. pag. 466. Xo. 475. Tab. 94. Fig. 13 CCurculio). Von Sidney. 1070. CRYPTORIIYNCIIUS SEXLINE ATUS Schoenherr. Synon. insect. Cure. IV. pag. 97. No. 54. Von Rio-Janeiro. 1071. CRYPTORIIYNCIIUS TURBICULUS Schoenherr. SjTion. insect. Cure. IV. I, pag. 117. Ebenfalls aus Brasilien. Diese Art bildet offenbar eine eigene Gattung. Die Fühlerkeuie ist länglich-eiförmig, nicht geringelt, die scharf erhaben umrandete Rüsselfurche reicht über die Mittclliüften hinaus bis zur Hälfte der Ilinterbrust und die ßaucliringe sind an den Seiten alle von gleicher Länge. 1072. COELOSTERNUS HUJIERIFER Schoenherr. Synon. insect. Cure. VIII. pag. 373. No. 46. Von Sidney. 1073. COELOSTERNUS BIPUNCTATUS (nov. spec.). Antennarum clava oblong o-ovalis. Oculi distantes. Elytra punctato-striata, interstitiis vix convexis, aequalihus. Oblong o-ovatus, sq^uamositate cinereo-ferrugineaj ') Unter den vielen, von der Fxpedition in allen Abstufungen mitgebrachten Exemplaren dieser und der vorher- gehenden Art zeigen sich solche Übergänge zwischen dem zwei- und dreimal ausgebuchteten Hinterrande des Halsschildes, dass an eine Trennung beider Arten kaum zu denken ist. 166 Dr. Ludwig Redtenhaclier. sabtus magis albida densissime obtectus et squamulis niveis praecipue in thorace inspergatus, elytris macula discoidali paulo post medium nigra^ punctiformi ; tliorace antice bituberculato ; femoribus unidentatis. Longit. rostro except. 33/4'". Latit. elytr. l'/s'". Der seh-warze, länglich-eifü'rniige Körper ist ganz mit einem dichten, oben röthlichgrauen, unten melir weisslichen Schuppenkleide übeizogen, in welches schiieeweisse runde Schüppchen eingespi'cngt sind, welche auf den Flügeldecken auf den Zwisclienräumcn der Punktreihen theilweise Reihen bilden; — hinter der Mitte jeder Decke, zwischen dem dritten und fünften Zwiseheni'aunie befindet sich eine kleine sammtschwarze, an den Rändern verwaschene Makeh Der Kopf ist kurz, kaum gewölbt, dicht mit weisslichen und röthlichen runden Schuppen bedeckt, mit einem undeutlichen Grübchen auf der Stirne; die Augen sind seitenständig, oval, flach gewölbt; der Rüssel ist um ein Drittel kürzer als das Halsschild, abgerundet, schwach gebogen, wie der Kopf beschuppt, an der Spitze kahl. Die Fühler sind vor der Mitte des Rüssels eingefügt, ihr Schaft erreicht nicht ganz den Vorderrand der Augen, an der Geissei sind die ersten zwei Glieder länglich, das erste etwas dicker und länger als das zweite, die Fühlerkeuie ist so lang wie die Geissei, geringelt. Das Ilalsschild ist am Hinteri-ande tief zwei- mal ausgebuchtet und hier merkbar breiter als in der Mitte lang, bis gegen die Mitte ziemlich gleichbreit, dann schnell nach vorne verengt, mit über die Stirne vorgezogenem mit zwei kleinen Höekcrchen versehenen Vorderrande und schwachen Augenlappen, seine Oberfläche gewölbt, ohne Vertiefungen, gleichnüissig dicht beschuppt, die eingesprengton, weissen Schüppchen an den Seiten dichter als in der Mitte. Sehildchen klein, puidctförniig. Flügeldecken um ein Drittel breiter als das Halsschild mit vorragenden, schief abgerundeten Schultern bei- nahe doppelt so lang als zusammen breit, bis hinter die Mitte gleiclibreit, dann verengt und an der Spitze gemeinschaftlieh zugerundet, an der Basis einzeln gegen das Halsschild gerundet erweitert, walzenförmig gewölbt, regelmässig gestreiftpunkirt, die Zwischenräume kaum gewölbt. Mittelbrust eine grosse, bis zwischen die Vorderliüften ragende Düte bildend. Beine massig lang, die vordersten nur wenig verlängert, die Schenkel verdickt mit einem kleinen Zahne vor der Spitze, die Schienen zusammengedrückt. Aus Pflanzensaamen von der Nikobaren-Insel Nankauri. 1074. MACROMERUS CRINITARSIS Germar. Inseot. spec. nov. pag. 253. No. 384. tab. I. fig. 8 (PoecilmaJ. Von Rio-Janeiro. 1U75. ENTELES VIGORSII Schoenherr. Synon. insect. Cure. IV. pag. 270. 1. Von Sidney. 1076. ENTELES OCELLATUS (nov. spec). üvatus, valde concexus^ niger., sqiiamoditate deyina, fusca et cinerea mar moratus^ parte valde decliva elytror'um albidiore^ elytris punctato-striatis macula basali media, altro-liolo-sericea, albido-cincta. Longit. rostro except. 6''. Latit. elytr. 3'". Wenigstens viermal so gross, als Enteles Vigorsit, länglich-eiförmig, mit hoch gewölbten, hinter der Mitte stark abschüssigen Flügeldecken. Der Körper ist schwarz und vorzüglich oben mit einer feinen, aber dichten, grau und braun marmorirten Beschuppung bekleidet, welciie auf Colcopteren. I(i7 der abschüssigen Stelle der Flügeldecken eine niciir weisslicbe Färbung annimmt, — lerner befindet sich an der Wurzel jeder Flügeldecke zwischen dem dritten und fünften Zwischen- räume eine tiet'saninitschwarze eirunde Makel, Avelchc von einem weisslichen Saum umgeben ist und auf der Mitte des lielitbcscluij)ptcn Tliciles dei- Flügeldecken eine grosse, gemcinsciiaftliche, theil weise verschwommene zimmtbraune Makel. Der Kopf ist klein mit hoch gewölbtem Scheitel. Der kahle Rüssel ist so lang wie das Halsschild, tief und nicht sehr dicht punktiit, mit schwach angedeuteter, erhabener Mittellinie. Die P^ühler sind dünn, ihr Schaft erreicht den Vorderrand der Augen, von den Ltcissclgliedern sind die ersten zwei länglich, das zweite etwas länger als das erste, die Fühlcrkcule ist lang-oval, kaum sichtbar gegliedert. Das Halsscliiid ist an der Basis deutlich breiter als lang, nach vorne kegeiförmig zugespitzt, sein Ilintorrand beiderseits sehr seicht ausgebuchtet, sein Yorderrand gegen die Stirne und über die Augen lappenartig erweitert, seine Oberfläche fein und zerstreut punktirt ohne Eindrücke. Schildchon klein, punktförmig. Flügeldecken um die Hälfte länger als zusammen breit, an der Wurzel so breit als der Ilinterrand des Ilalsscliildcs und genau an dasselbe sicli anseldiessend, länglich eiförmig, an der Spite einzeln zugestumpft, den Hinterleib aber ganz bedeckend, die ObcitUiche punktirt- gestreift, die Streifen seicht, ihre Punkte nicht dicht, der siebente Zwisciienraum au der Schulter höckerartig vorstehend. Erster und zweiter Bauchring an Länge ziemlich gleich, der zweite kaum kürzer als dei' dritte und vierte Ring zusammen. Beine massig lang, die vordei'sten nur meiklich länger als die hinteren, die Schenkel massig verdickt, die vorderen zahnlos, die hinter- sten mit einem kleinen, dreieckigen Zahne, — die Schienen schwach gekrümmt, etwas zusam- mengedrückt, mit einem siarken Hoinhakcn an der Spitze. Von Sidnev. MITRASTETHUS (nov. gen.). Corpus elonpafum, ci/limJriciim, squamosum, alatiim. Caput parvum, rotanclatum, cotivexu7n, i-ostro thorace climidio breviore, antice cylindrico^ hasi parum dilatato et depresso. Ante7-nae in medio rostri insertae, — scajjo oculi marginem anticum attin- gcnti, — funiculo septem-a7-ticulato, articulis duobus primis elongatis, — clara (fblongo-uvata, acuminata, annulata. Maitdibidae minutae, rix prominentes. Oculi late- rales , rotundafi , conrexi. Mentum pedunculo elongato instructum. Thorax conicus antice constrictus, margine antico in medio solumodo rotundato-producto, lobis latera- libus nidlis , margi)ie p)ost/co 2^i'<]fu7ide bi-emarginato. Scutello ininuto , punctiformi. Elytra thorace j^arum latiora, latitudine duplo longiora, subparallela, leviter con- vexa, apice singulatim rotundata, anum obtegentia. Prosternuvi profundissime cana- liculatum, canali alte marginato mesostemo mitracformi terminato. Metasternum latum, planum. Abdomen segmentis duobus primis longitudine subaequalibus, primo margine apicali eviarginato, secundo, tertio., quartoque simid sumtis vix breviore. Pedes mediocriter elongati, postici parum longiores., — coxis valde distantibus, — femoribus in vicdio modice incrassatis, edentatis, — tibiis compressis, apice unco ralido armatis , — tarsis articulo tertio , valde dilatato, bilobo, ultimo unguiculis duobus liberis, simplicibus. Von der Gestalt eines lang gestreckten Baridius. mit paiallelen Seitenrändci-n dei- Flügel- decken, durch den Bau der Brust und der Bauchringe aber den echten Cryptorhijachen eiuzu- 168 Dr- Ludwig Redtenbaclier. reihen. Der geflügelte Körper ist länglich, flach gewölbt, oben ziemlicli dicht mit runden, unten und auf den Beinen viel sparsamer mit mehr borstenförmigen Scliüppchcn besetzt. Der Kopf ist klein, etwas breiter als lang, seine Stirne gewölbt. Der Rüssel ist kaum doppelt so lang wie der Kopf, vorne gleichdick, walzenförmig, hinten nur merklich erweitert und etwas flach- gedrückt. Die Augen sind seitenständig, frei, rund, gewölbt und grob gekörnt. Die massig dünnen Fühler sind in der Mitte des Rüssels eingelenkt, — ihr Schaft reicht bis zum Vorder- rand der Augen, — ihi-e Geissei ist siebengliederig, die ersten zwei Glieder derselben länglich, das erste etwas dicker als das zweite, — ihre Endkeule ist länglich-eiförmig, zugespitzt, gerin- gelt. Die Oberkiefer ragen nicht vor. Das Kinn sitzt auf einem langen Stiele. Das Halsschild ist kegelförmig, an der Basis kaum merklich breiter als lang, nach vorne verengt, vor der Spitze halsförmig eingeschnürt, sein Vorderrand, ohne Augenlappen nur in der Mitte gegen den Seheitel gerundet erweitert, — sein Ilinterrand tief zweimal ausgebuchtet. Das Schildchen ist klein, punktförmig. Die Flügeldecken sind an der Basis nur merklich breiter als das Halsschild und mit dem fein erhabenen Rande, genau an dasselbe angepasst, beinahe doppelt so lang als zusanmicn breit, ziemlich walzenförmig, an der Spitze einzeln spitzig zugerundet, die After- decke jedoch von ihnen vollkommen gedeckt. Vorderbrust mit einer sehr tiefen, hochrandigen Eüsselfurchc, welche von der mützenartig ausgehöhlten, gegen die Vorderhüften vorragenden Mittelbrust begrenzt wird. Erster Bauchring durch einen sehr breiten und sehr stumpf zuge- spitzten Fortsatz die Hinterhüften trennend, an der Spitze sanft ausgerandet, — zweiter Bauchring beinahe so lang, wie der dritte und vierte Ring zusammen. Beine massig lang, ihre Schenkel in der Mitte verdickt, ungezähnt, — ihre Schienen zusammengedrückt, wenig gebogen mit einem kräftigen Hornhaken an der Spitze. Drittes Fussglied breit, — zweilappig mit einem langen, mit zwei freien, einfachen Piaken versehenen Klaucngliede. 1077. MITRASTETHÜS BARIDIOIDES (nov. spec.). Elongatas, subcylindricus, rufo-brunneus, cinereo-squamosus et setulosus- dytris striato-punctotis, mterstäüs planis, subtilissime punctaüs. Longit. rostro excepto. 3'/4"'. Latit. elytr. 1 '/-'". Röthlichbraun, unten viel sparsamer, oben dicht mit aschgrauen runden Schüppchen besetzt, die Beine theils mit runden, theils mit länglichen, aufstehenden, borstenähnlichen Schüpp- chen. Kopf auf der Stirne dicht und tief, dci- Rüssel gröber und runzelig punktirt mit angedeu- teter, erhabener Mittellinie. Halsschid ziemlich fein, und nicht sehr dicht punktirt, die Zwischen- räume der Punkte viel grösser als die Punkte selbst. Die Flügeldecken sind gestreift punktirt, die Zwischenräume der Punktreihen fein und nicht dicht punktirt. Der mittlere Theil der Brust so wie die Bauchringe sind sehr fein und zerstreut punktirt, die Vorderbrust und die Seiten - stücke der Mittel- und Hinterbrust sehr fein hautartig gerunzelt. Von Neu-Seeland. 1078. ANOMOCERUS COQUERELl Montrouzier. Annales de la societe entom. de Franoe 1860. Ser. III. Tome VIII. pag. 898. No- 168. Von Sidney. PARANOMOCERUS (nov. gen.). Corpus oblongum^ siihdepressio7n, denaissime aquamosum, alatmn. Gainit parvum, rertice valde convexo^ rostro thoracis longitudine^ basin versus sensim dilatato et depresso. ÄJitemiae elongatae, tenues, — scapo sensim clavato thoracisque marginem Cnle opt er en. 160 anficum attingenti, — funiculo septcm-ai-ticulato, articulls duobus primis rahle clon- gatis, longitudine aequalibiis, scquentibun bi-evibus, clava elongata^ nub-cylindrica, articulo prhno funividi inx breviore, exarticuluta. Oculi laterales, rotundati, vix con- vexi. Thorax conicus, latitudine basali duplo fere longior, basi sub-recte ti-uncatus, margine antico in medio rotundato prodacto, lateraliter vix lobatua, — dorso depresso, longitudinaliter concavo. Scutelhcm parum, rotundam. Elijtra oblongo-quadrata, basi thnrace parum latiora, apice comprossa et simul obtuse rotundata, anum obtegentia. Prostermim profiindissiine canaliculatum, canali alte marginato mesosterno excavato tei-minato. Metasternam ubelongatum. Abdomen segmentis duobus primis elongatis^ longi- tudine aequalibus, secundo tertio quartoque simul sumtis vix brevioribus. Pedes tenues, an- tici parum longiores^ — femoribus sub-linearibus, muticis, — fibiis rectis, apice unco validn armatis, — tarsis articulo tertio dilatato, valde bilobo, unquicidis liberis, ■simplicibus. Der Gattung Mccistostijlus Lacordaire. Genera des Coldopt. VII. pag. 136, zunächst stehend und durch den kürzcien, die Augen nur wenig überragenden Fülilcrschaff, — durch das an der Basis beinahe geradlinig abgestutzte Ilalsschild, — durcli die schlanken ungezähnten Schenkel u. s. w. verschieden. Der Kopf ist klein mit hochgewölbtem Scheitel. Der Rüssel ist so lang wie das Ilalsschild, sehr schwach gebogen, an der nicht erweiierien Spitze gerundet, gegen die Wurzel allmälig fast bis zur Breite des Kopfes erweitert und niedergedrückt. Die Fühler sind lang und dünn nahe dem Mundwinkel eingefügt, — ihr Schaft ist allmälig gegen die Spitze erweitert und reicht über die Augen bis zum Vordenandc des Halsschildes, — der Faden ist siebengliederig, die ersten zwei fast gleichen Glieder sind sehr lang und zusammen länger als der halbe Schaft, die folgenden fünf Glieder sind sehr kurz und nicht dicker, das erste von ihnen etwas länger als die übrigen, — die Keule ist so lang wie das zweite Fadeiiglied, beinahe walzenförmig, kaum merklich gegen die Spitze verdickt, am Ende stumpf zugespitzt, ungegliedert. Das Halsschild ist beinahe doppelt so lang, als an der Basis breit, nach vorne stark kegelförmig verengt, sein Ilinterrand beiderseits kaum merklich ausgebuchtet, sein Vorderrand ohne Augenlappen, aber in der Mitte bedeutend gegen den Scheitel gerundet erweitert, sein Rücken flach gedrückt und vorne nach aufwärts gekrümmt. Schildchen sehr klein, rund. Flü- geldecken länglich viereckig, etwas mehr als um die Hälfte länger als zusammen breit, an der Wurzel etwas breiter als das Halsschild und genau an dasselbe anschliessend mit abgerundeten Schultern, an der äussersten Spitze seillich zusammengedrückt, und gemeinschaftlich zugerun- det, den Hinterleib ganz bedeckend. Vorderbrust mit einer sehr tiefen Rüsselfuri.he, welche von der bis zu den Vorderhüften kaputzenartig vorragenden Mittelbrust begrenzt wird. Hinterbrust länglieh. Die ersten zwei Bauchringe von ziemlich gleicher Länge, der zweite Ring kaum kürzer als der dritte und vierte zusammen. Beine dünn, die vordersten nur merklich länger, — die Schenkel beinahe gleichdick, ungezähnt, — die Füsse zart, ihr drittes Glied in zwei runde Lappen gespalten, das Klauenglied mit zwei freien, einfachen Krallen. 1079. PARANOMOCERUS SPICULUS (nov. spec.). Nigro-fuscus, squamositate densa cinerea etfusca variegatus; thorace sex-, elytris pluries-tuberculatis, tuberculis elytrorum inaequalibus, fuscis, mediis cristam obliquam formantibus. Longit. rostro except. 2^/^'". Latit elytr. i^/ij". KoYAra'Exi>editioD. Zoologischer Thell. Bd. II. 1. R e d t e ri l .ic her. Coleopteren. 22 170 Dr. Ludioig Bedtenhacher. Einem Fitiarus sjncidus äusserst ähnlich, aber kaum den vierten Theil so g-ross. Der läng- liche Körper ist äusserst dicht beschuppt, die Beschuppung gelblichgrau mit braunen Flecken, die Schuppen an der Unterseite mehr rund, oben und vorzüglich an den dunklen Stellen mehr länglich. Der Kopf ist klein, wenig gewölbt, auf dem Scheitel weisslich, zwischen den Augen braun beschuppt, — der Rüssel ist runzelig punktirt, mit einigen feinen, erliabenen Längslinien. Das Halsschild ist hell beschuppt mit einer braunen, nach vorne etwas schmäleren Längsbinde in der Mitte, in deren Mitte sich wieder ein kleines schwarzes Strichel befindet, und mit drei kleinen, gleichmässig vertheilten Höckerchen beiderseits, von denen der vorderste der grössere ist, am Vorderrande steht und mit dem der entgegengesetzten Seite zusammenstosst. Die Flü- geldecken haben vorne einen undeutlichen Höcker auf dem dritten und fünften Zwischenräume, dann eine schief von aussen nach hinten zur Naht ziehende Querreihe von Höckern in der Mitte und einen Höcker auf dem dritten und fünften Zwisclienraume am Beginne der abschüssigen Stelle. Die Höcker sind fast durchgeliends braun beschuppt. Die Punktstreifen sind unregcl- mässig und durch die Höcker theilweise unterbrochen. Die Beine sind gleichmässig gelbgrau beschuppt und mit weissen, länglichen Schüppchen gesprenkelt. Von Professor Hochstctter auf Neu-Seeland gefunden. 1080. CNEMECOELUS PUNCTICOLLIS Schocnherr. Synon. insoct. Cure. IV. pag. 275. No. 1. Von Chili. 1081. CRATOSOMUS DUMOSUS Schoenherr. Synon. insec. Cure. YIII. I. pag. 297. No. 24. Eben daher. 1082. CRATOSOMUS UNDABUNDUS Schoenherr. Synon. iusect. Cure. IV. pag. 3 5. Xo. 35. Eben daher. 1083. ZYGOPS HOSTIA Ger mar. Insect. spec. nov. pag. 256. No. 318 fPoecilma). Schoenlierr, Synon. insect. Cure. IV. pag. 603. No. 2 (Zi/ffops GermariJ. Von Rio-Janeiro. 1084. ZYGOPS HISTRIO Schoenherr. Synon. insec. Cure. IV. pag. 612. No. 11. Eben daher. 1085. MECOPUS BISPINOSUS Fabricius. Syst. Eleut. II. jiaS- 475. No. 181 fRliynchaenusJ. Schoenherr, Syn. insect. Cure. IV. pag. 686. No. 2. Von Amboina. 1086. BARTDIUS METALLICÜS Schoenherr. Synon. insec. Cure. III. pag. 645. No. 2. Von Rio-Janeiro. 1087. BARIDIUS INTERPUNCTATUS Ger mar. Insect. spee. nov. pag. 2 04. No. 328 (Baris). Eben daher. 1088. BARIDIUS MONSTROSUS Germar. Insoet. spec. nov. 205. No. 329 (Baris). Eben daher. Cole op ter en. 171 1089. CENTRINUS SQUAMIPES Ü er mar. Insect. spcc. nov. pag. 207. No. 331 (Bari»), Von Rio Janeiro. 1090. CENTRINUS SANQUINICOLLIS Genuar. Insect. spec. nov. pag. 224. Xo. 325 (Baris). Eben daher. 1091. CENTRINUS MORIO Schoenhem Sjnon. insect. Cure. III. pag. 783. No. 64. Eben daher. \m-l. M.YDARUS MIGRATOR Ger mar. Insect. spec. pag. 211. .\o. 377 (Barhj. Schoenherr, Synon. ins. Cure. III. pag. 638. No. 3 (Madarns aignalusj. Eben daher. 1093. DACTYLOCREPIS FLABELLITARSIS Schoenherr. Synon. insect. Cure. III. pag. 794. \o. ö fCylindrocerusJ . Eben daher. 1094. CYRTOTUACIIELUS LONGIPES Fabricius. Syst. Bleut. II. pag. 431 No. 7 (CalaitdraJ. Olivier. Entom. V. 83. pag. 78. 6. pl. 15. lig. 191 und pl. 2. lig. 16 (CurculioJ. Von Java. 1095. PROTOCERUS COLOSSUS Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 431. No. 9 CCalandraJ. Olivier, Entom. V. 83. pag. 76. No. 3. pl. 3 fig. 32 (CurculioJ. Eben daher. 1096. SIPALUS GRANULATUS Linnd. Syst. Nat. edit. Gme). 1. IV. pag. 1742. 98 (CurculioJ. Herbst, Käfer. VI. pag. 21. 13. Taf. LXI. FIk- 1 (Rhynchophorus gigaaj. Eben daher. 1097. RIIINA BARBIROSTRIS Fabricius. Entom. Syst. I. II. pag. 418. 105 (CurculioJ. Olivier, Entom. V. 83. pag. 232. No. 229. pl. IV. fig. 37. a. b. (eodj. Von Rio-Janeiro. 1098. PENTARTIIRÜ.M CYLINDRICUM Wo 1 las ton. Transact. of tlie entom. Soc. of London. Serie. II. Tome. V. pag. 398. pl. 19. fig. 5. Von Neu-Seeland. 1099. CATOLETimUS SUBCAUDATUS Fairmai re, in Guerin's Revue & Mag. Zoolog. 1849. pag. 558. Von Taiti. 1100. COSSONUS PRAEUSTUS (nov. spec.) Parallelus , depressus, lateräius , capite, scutello elytrorumque dimidio postico nigris; thorace aequali, punctulato j elytris fortiter punctato-striatis, interstitiis anga- atis, laevibus. Longit. 3'/a"'. Latit. elytr. 1'". 22* 17 2 Dr. Ladtüiji Beiltenliarli er. Der glciclil)ieitc, flaclii^edrückte, kahle Körpei' ist ziegeJrotli, der Kopf, das Scliildclica und die liiiitcrc llält'fe der Flügeldecken sind schwarz. Der Kopf ist tief und nicht dicht punkiirt, der Rüssel ist schmäler und etwas küizcr als der Kopf, an der Spitze erweitert in der Mitte der Länge nach eingedrückt. Das Halsschild ist so lang als breit, an den Seiten sanft gerundet, nach vorne mehr als nach rückwärts veiengt, an der Spitze etwas enigeschnürt, sein Hinterrand äusserst schwach beiderseits gebuchtet, die Oberfläche niedergedrückt, fein und zerstreut punktirt, die Punkte in der Mittellinie und an den Seiten grössei', vor dem Schildclien fast grübchenaitig und dicht stehend. Das Scliildchen ist abgestutzt eiförmig. Die Flügeldecken sind mehr als doppelt so lang als zusammen breit, durchaus glcichbreit, an der Spitze gemein- schaftlich abgerundet, auf dem Rücken flach gediückt, punktirt-gestreift, die Punkte der Sti'cifen gross und tief, die Zwischenräume schmal, gewölbt, nicht punktirt. Unterseite zer- streut puakti] t und nur der letzte ßauchring mit grossen, ziemlich dichten Punkten. Von Sidnej. 1101. AßRHENODES DISPAR Linn(5. Syst. Nat. I. II. pag. 613. No. 55 (CurcuUo). Herbst, Käf. VII. pag. 177. No. 2. Taf. 107. Fig. 2 (Brenthus maxillosxisj. Von Rio-Jaueiro. 1102. ARRHENODES SERRIROSTRIS Fahr i eins. Syst. El. II. pag. 553. Xo. 24 (Brenthiis). Herbst, Kiif. VII. pag. 174. No. 1. Taf. 107. Fig. 1 fBrenthus cinnamomeiisj. Von Java. 1103. TRACHELIZUS HELMENREIOHII (nov. spec.). Piceo-ferrugiiieti-Sj laevis, nitidus, antoinis nig/'is, elytria aureo-oiridibus. Longit. rostro excepto. 6'". Latit. elytr. 1 ^f^'". Dem Tracheliziis adustus Schoenherr an Gestalt sehr ähnlich, aber etwas grösser und vorzüglich durch die nicht punktirten, goldgrünen Flügeldecken ausgezeichnet. Der Kopf ist ziendich viereckig, hinter den Augen eingeschnürt, glatt, mit gev\-ölbter, nicht punktirter Stirne und grossen, gewölbten Augen und wie der übrige Körper, mit Ausnahme der Flügeldecken, dunkel rostbraun gefärbt. Der Rüssel ist doppelt so lang wie der Kopf, vor der Fühlerwurzel walzenförmig, hinter derselben etwas verdickt, mit zwei durch eine Furche getrennten Buckeln zwischen den Fühlern. Die Fühler sind schnurförmig, ihre drei letzten Glieder nur durch etwas grössere Länge und dichtere Behaarung von den vorhergehenden ausgezeichnet. Das Halsschild ist nicht ganz doppelt so lang als etwas hinter der Mitte breit, nach vorne allmälig mehr als nach rückwärts verengt, vor dem doppelt geleisteten llinterrande eingeschnürt, oben mit einer tiefen, den Vorderrand nicht erreiclienden Mittelfurche und ohne Punktii'ung. Flügeldecken an der Wurzel abgestutzt, kaum merklich breiter als das Halsschild, beinahe dreimal so laug als zusammen breit, von den stumpfen Schulterecken bis zur Spitze von gleicher Breite, an der Spitze zusammengedrückt und gemeinschaftlich zugerundet, — oben gewölbt mit einer tiefen Furche neben der Naht, mit einer viel feineren, von der Mitte bis zur Spitze reichenden Furche am Seitenrande und mit drei kleinen, schwachen Grübchen auf der hinteren Hälfte der Scheibe. Die Farbe der Flügeldecken ist ein helles Goldgrün, der Naht- und Seitenrand sowie die äusserste Spitze sind rostbraun. Die Unterseite ist wie die starken Beine rostbraun, die Wurzeln der Schenkel und Seidenen sind schwarz. Von Brasilien. Coleopteren. 173 11U4. EUTUACIIELUS TEiLMIXKIl Latieillc. Regne anim. pag. 389. Schoenherr, Syn. Ins. Cure. I. pag. 338. No. 1. ^'on Java. 1105. BRENTHUS BIDENTATUS Fabricius. Syst. El. II. pag. 451. No. 19. Olivier, Entora. V. 84. pag. 438. No. 9. pl. I. fig. 2 fWeibchen). Von Otahaiti und Neu-Caledonien. Die vielen mitgebrachten Exemplare dieser Art unterscheiden sich von den aus Brasilien stammenden Exemplaren der kaiserlichen Sammlung nur durch etwas heilere Färbung. Bei einem Männchen fehlt der zweite Zahn an den Ilinterschenkeln. Von Rio-Janeiro. 1106. ULOCERUS LACERATUS Dal man. Ephemer, entom. pag. 26. No. 1. FAMILIE A N T II R I B I D A E. 1107. PTYCHODERES ELONGATUS Gcrmar. Insect. spec. nov. pag. 178. No. 295 CÄnthribusJ. Labram und Im ho ff, Gattungen der Rüsselkäfer. Gattung Ptychoderes. Von Rio-Janeiro. 1108. STENOCERUS FULVITARSIS Germar. Insect. spec. nov. pag. 174. No. 288 (Anthrihua). Labrara &Imhoff, Gattungen der Rüsselkäfer. Gattung Stenocerus. Eben daher. 1109. GYMNOGNATHUS ANCORA Gcrmar. Insect. spec. nov. pag. 177. No. 293 CÄnthrihusJ . Labram & Imhoff, Gattungen der Rüsselkäfer. Gattung Gymnognathus. Eben daher. 1110. SYSTELLORHYNCHUS POSTICALIS Blanchard, in Gay's llist. pliys. de Chile. ZooL V. pag. 302. lam. 23. fig. 1. Von Chili. IUI. PIIAENITON GRAVIS Schoenherr. Synon. Ins. Cure. V. L pag. 262. No. 7. Von Rio-Janeiro. 1112. PHAENITON CRYPTOCEPHALOIDES Schoenherr. Synon. Insect. Cure. I. pag. 161. No. 4. Eben daher. 1113. XENOCERUS SEMILUCTUOSUS Blanchard. Voyage au Pol-Sud. Zool. IV. pag. 193. pl. 13. fig. 1 (Männchen), fig. 2 (Weibchen). Von Schanghai. Beide Geschlechter. 174 Dr. Ludwig Bedtenb acher. 1114. EUCORYNÜS CRASSICORNIS Fabricius. Syst. El. IL pag. 407. No. 12 (Änthribiis). Schoenlierr, Syn. Insect. Cure. V. I. pag. 170, N. 1. Labram .4; Im hoff, Gattungen der Rüsselkäfer. Gattung Eucorynus. Von Mnnllla. 1115. ANTHRIBUS PHYM ATODES (nov. spec). Obhngus, odiraceo-tomentosus fuscoque variegatiis: f)-onte (cf) bäuberculafa : thnrace -trausrerso., latcribus rotundato, supra maequali^ linea elei^ata, transve7-sa unte-basilari, in »ledio inarginis lateralis terininuta; coleopteris punctato-striati.s, (jiiadrituberculati-'i., iitterstitiis alternis ulbido-fascoque tessellatis. Longit 2'". Latit. elytr. V,«'". Die schöne, ausgezeichnete Art pa.sst zu keiner in der Gruppe der echten Anthrihiden aufgestellten Gattungen vollkommen, am besten zu lier von Pascoe in den Annales & Mag. ot' natur. last. Ser. III. Tome V. pag. 43 aufgestellten Gatttmg — Exilis — allein die erhabene Qucrlinie des Ilalsschildes ist bei dieser Art ziemlieli weit von dem Ilintorrande entfernt, wäh- rend selbe bei Exilis longicornis als beinahe mit dem Ilinteirande zusammenfallend angegeben wird. Der längliche Körper ist mit einem ziemlich dichten, ochergclben, braim gefleckten Filze bedeckt, die tieferen Stellen der unebenen Ilalsschildoberfläche sind braun, die abwechselnden Zwischenräume der Piinktstreifcn auf den Flügeldecken weis^lich und braun gesprenkelt. Der Kopf ist breiter als lang, seine Stirne flach gewölbt und fein gekörnt. Der Rüssel ist so lang und kaum schmäler als der Kopf, gleich breit, vorne seicht ausgebuchtet, oben platt gedrückt mit feiner Mittelfurche und zwei kegelförmigen, durch die Mittelfurche getrennten Ilockerchen. Die Augen sind gross, nierenförmig. Die cilfgliederigcn, borstenförmigen Fühler sind beinahe dreimal so lang als der ganze Körper und in einer grossen runden Grube nahe den Augen an den Seiten des Rüssels eingefügt, ihr erstes Glied ist kur^, dick, bii-nförniig, das zweite noch kürzer und dünner, verkehrt-kegelförmig, die folgenden sechs ziemlich gleichen Glieder sind lang, borsten- förmig mit etwas knopfartig verdickter Spitze, das neunte Glied ist an der Spitze von gleicher Dicke und mehr als doppelter Länge als wie die zwei kurzen, schwach verdickten Endglieder zusammengenommen. Das Halsschild ist etwas breiter als lang mit sehr stumpfen Winkeln, sein Voi-derrand in der Mitte etwas aufgebogen, die gerundeten Seitenränder in der Mitte ausge- biichtet, die Oberfläche durch schwach angedeutete Leisten in Felder getheilt. Die erhabene Qucr- linie ist ziemlich weit vom Hinterrande entfernt, fein und schai'f, in der Mitte etwas gegen das Schildchen vorgezogen und an den Seiten in einem stumpfen Winkel zur Ausbuchtung des Seitenrandes verlaufend. Das Schildchen ist klein, halbrund. Die Flügeldecken sind etwas breiter als das Ilalsschild, um ein Drittel länger als zusammen breit, kurz-walzenförmig, an der Spitze gemeinschaftlich abgerundet, die halbrunde Afterdecke frei lassend, an der beifläche pimktirfg'cstreift mit zwei grossen Höckern nahe der Naht, einen an der Wurzel, den anderen etwas hinter der Mitte, und mit zwei kleinen, länglichen Erhabenheiten in der Schwielengegend. Vorderhüften einander genähert. Drittes Fussglied klein, tief zweilappig. Fussklauen in zwei fast gleichlange Hälften gespalten. Von Neu-Seeland. IIIG. CRATOPARIS TAPIRUS Lab ram & Imhoff. Gattungen der Küsselkäfer. — Galtung Cratoparis. Von Rio-Janciro. Coleojitt )■ e n. 175 1117. AR AEOCERUS COFFEAE F a b r i c i u s. Syst. Eleut. II. png. 411. x\o. 28 (AnlhrihusJ. Herbst, Käf. VlI. pag. 168. Ko. 10. Taf. 106. Fig. 9 ■Anthrihus pereyrinusj. Olivior, Enloin. IV. 80. pag. 15. No. 21.pl. 2. fig. 21 (Macrocephalus CacaoJ. Von Sfliaiigliai. F.\MIIJE r, R U C H I D A E. 1118. URODON ROTUNDICOLLIS Schoenherr. Sj-noii. Inscct. Cure. V. I. pag. 144. N'o. 0. Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 1119. URODON TIGRINUS (nov. spec). Niger, cinereo-albidn tomodosus, svpra manilis numerosis, rotumhitis glabriori- bus ornaius, antennia pedibusque rufis. Long. 1 i/s'"- Latit. elytr. rigc Thcil kaum siclitbai- ]iunktii-t mit einigen unregelmässigen Reihen Coleopteren. 181 von wenigen kleinen, weisslichen Haarfleckchen, auf dem Rücken befindet sicli ein grosser, langer, sammtschwarzer, weder die Wurzel noch die Spitze erreichender Flecken, in welchem sich zwei runde, nicht scharf begrenzte, weisslich behaarte Makeln zeigen, die eine an der Spitze, die andere vor dem Ende des Fleckens. An der Unterseite zeigen die Seitenstücke der Mittelbrust und die Seitenränder des Bauches dieselbe dunkle Behaarung wie die Rückenmakel der Flügeldecken. Diese durch die Tasterbildung so interessante Lamia wurde von Flerrn Professor H och- stet ter auf Neu-Seeland gesammelt. 1147. CEROPLESIS CAPENSIS Liunc. Syst. Nat. edit. XII. II. pag. 628. No. 3G (Lamia). Olivier, Entom. IV. 67. pag. 121. pl. VII. flg. 51. a. b. (Lamia). Vom Vorgebirge der guten Hoffnung. 1148. CEROPLESIS AETHIOPS Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 297. No. 87 (Lamia). Olivier, Entom. IV. No. 67. pag. 91. pl. I. tig. 2 (eod.). Eben daher. 1149. BATOCERA OCTOMACULATA Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 297. No. 87 (Lamia). Voet, edit. Panz. III. piig. 37. tab. XIII. tig. 54. Von Madras und Java. 115U. APRION A GRACILICORNIS Buquet. Annales de la soc. entom. de France 1859. pag. 630. pl. XIV. fig. 2. Von Borneo. 1151. CEROSTERNA PUNCTATOR Fabricius. Syst. Eleut. H. pag. 298. No. 95 (Lamia). Olivier, Entom. IV. 67. pag. 69. pl. XIII. fig. 1 (eod.). Von Schanghai und Hongkong. 1152. CEROSTERNA BERYLLINA Hope. Transact. of the Linn. Soc. of London XVIII. tab. XL. fig. 6 und 7. Von Hongkong. 1153. CEROSTERNA TRIFASCIELLA White. Proceed. of the zoolog. Soc. of London XIII. 1850. pag. 13. pl. XIII. fig. 1. Eben daher. 1154. SAROTHROCERA LOWEI White. Annales et Mag. of natur. hist. XVIII. pag. 47. Von Java. 1155. OPLOPHORA PULCHELLATOR Westwood. .Proceed. of the zoolog. Soc. of London 1837. pag. 128 Von Manilla. 1156. MONOCHAMUS DOLESCHALI (nov. spec.J. Nigro-violaceus, nitidus. tho7xicis parte cmtica fascisque frihus tran.sversis elytro- rum densissime laete ochraceo-tomcntosis . Longit. 15'". Latit. elytr. 5'". 182 Dr. Ludioig Redtenbach er. Eine der grösseren und unter den mir bekannten Arten die schönste in Hinsicht der Färbung und Zeichnung. Der ganze Körper ist schwarz mit blauem Schimmer, die Flügel- decken sind glänzender als die übrigen Körpertheile, der bei weitem grössere, vordere Theil des Halsschildes und drei breite, geradrandige Querbinden auf den Flügeldecken und ein kleiner Flecken vor der letzteren Spitze sind mit einem dichten, hell-ochergelben Filze bedeckt. Der Kopf ist quer-viereckig, äusserst fein und dicht körnig punktirt, mit tiefer Längsfurche zvinschen den enge an einander stossenden Stirnhöckern. Die borstenförmigen Fühler sind bei den Männchen mehr als doppelt so lang als der Körper, ihr letztes, eilftes Glied das längste. Das Halsschild ist viel breiter als lang, kurz-walzenförmig, beid erseits in der Mitte mit einem scharf zugespitzten, grossen Dorne bewaffnet, seine Oborflä che wie die des Kopfes punktirt mit zwei seichten Querfurchen hinter dem Vorder- und vor dem Hinferrande. Schildchen gerundet- dreieckig, braun befilzt. Flügeldecken an der gerade abgestutzten Basis beinahe doppelt so breit wie der Hinterrand des Halsschildes, mit rechtwinkeligen Schultern, doppelt so lang als zusammen breit, walzenförmig gewölbt, nur wenig gegen die Spitze verengt, an der Spitze einzeln abgerundet, oben zerstreut und fein punktirt und nur an der Wurzel durch grosse, nicht dicht stehende Punkte etwas uneben. Von den drei gelben Binden befindet sich die vor- dere weit vor der Mitte, die zweite, ebenso breite, etwas hinter der Mitte, die dritte, viel schmälere im letzten Viertel. Die Vorderbeine des Männchens sind kaum verlängert. Von Amboina. V Oll Java. Eben daher. Von Sidney. 1157. MONOCHAMUS LUSCUS Fabricius. Syst. Eleut. IL pag. 298. No. 90 (LamiaJ. 1158. MONOCHAMUS RUSTICATOR Fabricius. Syst. Eleut. IL pag. 2 94. \o. 71 (LamiaJ. 1159. MONOCHAMUS AUSTRALIS Boisduval. Voyage de l'Astrolabe. Entom. II. pag. 488. 1160. TAENI0TE3 DECORATUS Castelnau. Hist. natur. des insect. Cole'opt. IL pag. 479. No. 3. Von Rio-Janeiro. 1161. TAENIOTES PULVERULENTUS Olivier. Entom. IV. Xo. 67. pag. 50. No. 66. pl. VIL fig. 46. b. fCeramhyxJ. Eben daher. 1162. GNOMA GIRAFFA Schreibers. Transact. of the Linn. Soc. of London. VI. pag. 198. tab. XXI. fig. 8 (CeramhyxJ. Von Amboina. MARMAROGLYPHA (nov. gen.) Corpus dongatum., cylindricum. Caput fronte tria7igulari , retrorsum versa, ad genas düatata. Ocidi valde reniformes. Antennae undecim articulatae glahrae, hasi, approximatae, articulo primo cylindrico, apice emarginato, secundo brevissimo, tertio elongato, primo et quarto longiore., quarto apice dilatato, clavato, reliquis multo gra- cHioribus sensimque longitudine decrescentibus . Palpi ßliformes. Thorax transversus, Coleopteren. 183 lateribus rotundatus, inermis, supra aequalis, sulcis duobus transversis. Scutellum mimdum , rotundato-triangidare. Elytra thorace latiora , Icditudine duplo longiora, cylindrica, humeris rectangidis, apice simplicia. Sterna aimplicia. Pedcs brev.es, validi, aequales, acetabula antica extus angulata, tibiae mediae margine externa in medio exciso. Eine den echten Lami'en beizuzählende Gattung mit breiter, dreieckiger nacii rückwärts geneigter Stirne, enge an einander stehenden, nur durch eine feine, tiefe Furche getrennten, nicht bewimperten Fühlern, deren erste vier Glieder bedeutend dicker als die folgenden sind. Der Körper ist länglich, ziemlich breit, dick, walzenförmig gewölbt. Der Kopf ist so breit als der Yorderrand des Halsschildes, stark nach rückwärts geneigt, mit grosser, dreieckiger Stirne, an deren Spitze zwischen den stark nierenförmig ausgeschnittenen fein gekörnten Augen die beiden Fühlerhöcker dicht an einander stehen. Die Oberlippe ist kurz-herzförmig, vorne nur schwach ausgebuchtet. Die Oberkiefer klein, aussen dreieckig, stark gekrümmt und wenig über die Oberlippe vorragend. Kiefertaster fadenförmig, ihr zweites und viertes Glied gleich lang, das dritte sehr kurz. Unterlippe klein mit fadenförmigen Tastern. Fühler eilfgliederig, zurückgeschlagen, kaum so lang als der Körper (Weibchen?), das erste Glied dick, walzen- förmig, den Vorderrand des Ilalsschildes überragend, an der Spitze ausgerandet, — das zweite sehr klein, das dritte dünner und viel länger als das erste, rund, an der Spitze etwas ver- dickt, — das vierte etwas kürzer als das dritte, an der Spitze stark keulenförmig nach innen erweitert, die folgenden Glieder viel dünner, fadenförmig, bis zum letzten allraälig an Länge abnehmend. Das Ilalsschild ist um die Hälfte breiter als lang, nach vorne schwach verengt, an den Seiten vollkommen abgerundet und unbewehrt, oben mit zwei seichten Querfurchen inner- halb der Ränder. Schildchen sehr klein, dreieckig. Flügeldecken breiter als das Halsschiid, doppelt so lang als breit, walzenförmig gewölbt, mit rechtwinkeligen Schultern und ganzer Spitze. Vorderbrust schmal, seicht gefurcht. Mittelbrust nicht vorragend. Beine kurz, stark, von ffleicher Länfje. Mittelschienen in der Mitte aussen mit einem kleinen Ausschnitte. 1163. MARMAROGLYPHA NICOBARICA (nov. spec.). Nigra, opaca, subtus dense pubescens, frontis lateribus, thoracis lineis tribus lon- gitudinalibus, elytrorum fasciis transversis, irregidaribus macuh'sque dispersis albido- tomentosis. Longit. 8'". Latit. elytr. 3'". Der Körper ist schwarz, fast glanzlos, an der Unterseite mit dichter, grauweisser, anlie- gender Behaarung, die Spitzenränder der Bauchringe und der Aussenrand der hinteren Schie- nen auf der unteren Hälfte sind mit mehr gelblichen, längeren Wimpern besetzt. Die ersten vier Fühlerglieder sind schwarz, das erste Glied und die Wurzel des vierten sind weissgrau behaart, das fünfte Glied ist wie alle folgenden blass rostroth, fein grau behaart mit dunkler Spitze. Das Halsschild ist zer-streut punktirt, die Punkte auf der Scheibe sind ziemlich gross, seicht, narbenartig, die gegen die Ränder viel feiner und sparsamer, über die JMittellinic und über die Mitte der Seiten zieht sich ein Streifen von dichtem, grauweisseu Filze. Die Flügel- decken zeigen dichte Reihen von groben, tiefen Punkten, welche hinter der Mitte sich allmälig in feine, zerstreute Punkte auflösen, und vier unregelmässige, gelblichweiss befilzte Quer- binden: die erste hinter der Schulter verbindet sich mit der zweiten, in der Mitte der Flügel- 184 Dr. Ludwig Redtenbacher. decken durcli einen von dem Scliildchen ausgehenden der Naht parallelen Ast, die dritte nach vorwärts gebogene ist weit hinter der Mitte, die vierte vor der Spitze und verbindet sich am Aussenrande mit der d'-itten Binde. Ausser diesen Binden sind die Flügeldecken hie und da mit grösseren oder kleineren, -weissfilzigen Punkten gesprenkelt. Von der Insel Sambelong. 1164. PTYCHODES TRILINEATUS Linne. Mantissa No. 352 (Ceramhy-x). Fabrioius, Syst. Eleut. II. No. 322. 10 ('Saperda vittataj. Driiry, Ins. emat. T. I. tab. 41. fig. 1. Von Rio-Janeiro. 1165. OLENECAMPTUS CLARUS Pascoe. Transact. of the entom. Soc. of London. 1858 — 18G1. pag. 44. Von Hongkong. 1166. GERANIA BOSCH Fabricius. Syst. Eleut. II. pag. 323. No. 36 (Saperda). Von Java. 1167. ONOCEPHALA RUGICOLLIS Thomson. Archive entöm. I. pag. 304. Von Rio-Janeiro. 1168. HYPSI05L\ AXILLARIS Thomson. Essai d'une elassif. de !a Familie des Cerambycides pag. 116. No. 90. Eben daher. 1169. ONCIDERES MACULOSUS Dejean. Catalogue edit. III. pag. 369. a. Von Oachideves vomicosus Germar (Insect. spec. nov. pag. 182. No. 638) durch die mehr grauweisse Färbung des Haarkleides, durch die längeren Stirnhörner bei dem Männchen, das einfarbige Halsschild, ferner durch die kegelfürmig zugespitzten Schulterhüeker und die scharfe Begrenzung der breiten, weissen, nur an der Naht unterbrochenen Querbinde in der Mitte der Flügeldecken verschieden. Eben daher. 1170. BRACHYCHILUS SCÜTELLARIS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 500. No. 1. Von Chili. 1171. BRACHYCHILUS LITURATUS Blanchard, in Gay's Ilist. phys. de Chile. Zool. V. pag. 500. No. 2. lam. 29. tig. 9. Eben daher. 1172. ACONOPTERUS CRISTATIPENNIS Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile Zoolog. V. pag. 505. No. 1. lam. 30. fig. 2. Eben daher. 1173. EMPHYTOECTA. SUTURELLA Blanchard, in Gay's Ilist. phys. do Chile. Zool. V. pag. 518. lam. 30. fig. 11 fAgapanthia). I'^bcn daher. Coleopteren. 185 1174. EMPHYTOECIA ALBO-LITURATA Blanchard, in Gay's Hist. phys. de Chile. Zoolog. V. pag. 520. No. l. lam. 30. fig. 11 fSaperda;. Von Chili. 1175. PLAXOMICRUS FORTUNEI Thomson. Archives entomol. I. pag. 58. No. 1. Von Hongkong. 1176. PLAXOMICRUS ELLTPTICUS Thomson. Archives entomol. pag. 58. No 2. Eben daher. Von Java. 1177. TETRA OPHTHALMUS DIMIDIATUS Gudrin. Iconogr. du regne anini. Inseot. pag. 444. pl. 45. fig. 3. Von Hongkong. 1178. STIBARA CANTATOR Fahr i eins. Syst. Eleut. IL pag. 304. No. 12 5 fSaperdaJ. 1179. STIBARA NIGHICORNIS Fabi icius. Syst. Eleut. II. pag. 286. No. 30 (Lamia). OHvier, Entomol. No. 67. pag. 11 1. No. 148. pl. VIIl. fig. 55 (CcramhyxJ. Eben daher. 1180. GLENEA FORTUNEI Saunders. Transact. of the entomol. Society of London. Nov. Ser. IL pag. 112. pl. IV. fig. 1. Von Hongkong. 1181. GLENEA NOVEM- GUTTATA Castelnau. Hist. natur. des Insect. Col^opt. IL pag. 489. No. 1 fSphenura). Von Java. 1182. CALLIA FLAVOFEMORATA Castelnau. Hist. natur. des Insect. Coldopt. IL pag, 486. No. 2. Von Rio-Janeiro. 1183. CALLIA XANTHOMERA (nov. spec) Nigro-violacta, cinireo jmbc.scens, femorHus ßavis, thorace transverso lateribua obtuse-tiibei-culatis ; elytris cylindricis, cupreo-micantibus, irregulariter neriato-punc- tulatis. Longit. 31/2—4.'". Latit. clytr. l'/^— 12/3'". Der Callia azurea (Serville AnnaL de la soe. entom. de France. 1835. pag. 60) an Grösse und Gestalt sehr ähnlich, auf dem Halsschilde fehlt aber die von goldglänzendein Filze gebil- dete gelbe Makel, die Seitenhöcker sind viel stumpfer und die Punktirung dei' Flügeldecken ist viel sparsamer. Der fein grau behaarte Körper ist bald heller, bald dunkler veilchenblau, die Flügeldecken schimmern etwas kupferroth, die Schenkel sind röthlichgelb. Der glänzend glatte Kopf zeigt nur einzelne, seichte Punkte und eine seichte Mittelfurche zwischen den Fühlern. Das Halsschild ist deutlich breiter als lang, ziemlich walzenförmig, vorne gerade abgestutzt, hinten seicht beiderseits ausgebuchtet und erhaben gerandet, an den Seiten etwas hinter der Mitte mit einem kleinen, stumpfen Höckerchen bewehrt, auf der Oberfläche glatt mit einzelnen seichten Punkten, aus denen wie auf dem Kopfe lange, schwarzgraue Härchen entspringen. Novara-Expeilitioii. Zooloirischer Theil. Bd. II. 1. Redt en b ac h e r. Coleoptereu 24 186 Dr. Liidwig E ecltenbacher. Scliildchen gerundet-dreieckig. Flügeldecken um die Hälfte breiter als das Ilalsschild, nicht ganz doppelt so lang als zusammen breit, walzenförmig, an der Wurzel gerade, an der Spitze einzeln abgerundet, üire Oberfläche unregelmässig gereiht-punktirt, die Punkte gegen die Spitze allinälilig schwächer und sparsamer, endlich ganz verscliwindend. Fussklauen mit einem grossen, dreieclcigcn Zahne an der Wurzel. Von Kio-Janeiio. 1184. CALLIA AURICOLLIS (nov. spec). Nigrcis cinei-eo-jnibescens, caplte., thorace (niacida media glahra excepta) scutel- loque aureo-tomentosis : thorace transversa., carhiato., latcribiis acute spmoso; elytris aeiieo-micantibus, dense profundeque "punctatis., prope suturani carina longitudinali, laevi instructis. Longit. 41/.'". Latit. elytr. 1 '/o'". Schwarz mit einem äusserst feinen, grauen Ilaarüberzuge und längeren, nach rückwärts geneigten Haaren bekleidet, der Kopf, mit Ausnahme der Wangen und einer kleinen, drei- eckigen, kalilen Makel auf dem Scheitel, das Halsschild bis auf die kahle, grobpunktirte, und von einem glatten Kiel durchzogene Mitte sowie das Schildchen sind mit einem dichten, orange- färbigen, goldglänzenden Filze überzogen. Die Fühler sind beinahe so lang als der Leib. Das Halsschild ist nur wenig breiter als lang, vorne gerade abgestutzt, am Hinterrande beiderseits seicht ausgebuchtet, am Seitenrande, beinahe in der Mitte, mit einem scharfen kurz-kegelför- migen Dorne bewaffnet. Das Scliildchen ist halbrund. Die Flügeldecken sind beinahe doppelt so breit als das Ilalsschild und dojipelt so lang als zusammen breit, glcichbreit, an der Wurzel gerade mit rechtwinkeligen Schultern, an der Spitze einzeln abgerundet, auf dem Rücken ziem- lich flach, vorzüglich vorne tief und dicht punktirt mit einer glatten, erhabenen Linie, welche in der Mitte der Basis beginnt, schnell sich gegen die Naht einwärts zieht und dann neben dieser ziemlich parallel bis gegen die S])itzc läuft. Der Seitenrand ist schnell nach ab- und etwas einwärts gebogen und von der Oberseite durch eine sehr stumpfe Kante getrennt. Die Seiten der Vorderbrust haben zerstreute, grosse Punkte. Die Fussklauen sind stark gekrümmt und an der Wurzel in einen grossen, dreieckigen Zahn erweitert. Eben daher. 1185. AMPHIONYCHA STEIG ATA (nov. spec). Fusco-testacea, tomento virescenti-albldo dense vestita, pedibus pallidioribus, pu- bescentibus^ antennis tarsisque nigrisj elytris apice subtruncatis. extus obsolete dcnti- culntis^ supra deprcssis carina laterali duplici sub-glabra vittaque siiturali , post medium cvancsce^ite, fiiscis ; unquiculis aequaliter divisis. Longit. 6—7'". Latit. elytr. V*/-,~2"'. Dunkel-schalbraun, die Beine etwas heller, die Fühler, Augen und Füsso schwarz. Der Körper ist, mit Ausnahme der dünn behaarten Beine, mit einem dichten weisslichen Haarkleide überzogen, welches auf dem Kopf und Ilalsschilde etwas ins Grüne spielt, auf der Brust und am Ilinterleibe aber theilweise mehr braun gefärbt ist, — die bis weit hinter die Mitte reichende, doppelte Seitenkante der Flügeldecken und ein mehr oder minder deutlicher Streifen neben der Naht, von gleicher Länge wie die Kante, sind bräunlich. Die Stirnc ist stark gewölbt, zwischen der Fühlerwurzel vertieft mit sehr feiner, vertiefter Mittellinie. Die beiden Augenhälften hängen Coleopter en. 187 nur durch einen sehr schmalen Ast zusammen. Die Fühler sind etwas länger als der Körper, borstenförmig, lang bewimpert, ihr drittes Glied so laug wie die zwei folgenden zusammen. Das Halsschild ist deutlich breiter als lang, beiderseits in der Mitte nur merklich erweitert, vorne gerade abgestutzt, der Hinterrand seicht beiderseit ausgebuchtet, die gleichfarbige Ober- fläche mit einigen angedeuteten, grübchenartigen Vertiefungen. Schiidchen halbrund. Flügel- decken an den etwas nach aussen gezogenen Schultern um ein Drittel breiter als das Halsschild, mehr als doppelt so lang als zusammen breit, gegen die Spitze allmählig und schwach ver- engt, die Spitze selbst etwas abgestutzt, ihr Nahtwinkel abgerundet, der äussere Winkel als kleines Zähnchen vortretend, — der Rücken flach gewölbt, der senkrecht nach abwärts gebo- gene Seitenrand durch eine meistens kahle, doppelt geleistete, bis weit hinter die Mitte reichende Kante getrennt, die kahleren Stellen neben der Kante unrcgelmässig gereiht-punk- tirt. Beine schlank, glcichlang, die Hintcrschenkcl bis zur Spitze des dritten Bauchringes reichend. Fussklauen in zwei gleiche Hälften gespalten. Von Rio-Janeiro. 1186. AMPHIONYCHA COLLIGATA (nov. spec). Nigra suhtus scriceo-puhescens, supra tomento viridi-albo dense obtecta, macula cruciformi verücia, vitta laterali thoracis, vittis duabus transversis elytrorum stri- gaque Immerali cum vitta antica rede conjuncta atroholosericeis] imquiculis aequaliter divisis, Longit. 3Vs— ö'/.'". Latit. elytr. l'/»— l=/t"'. Die ganze Oberseite dieser schönen Art ist mit einem dichten, grünlich-weissen Haar- kleide bedeckt, eine kreuzförmige Makel auf dem Scheitel, ein breiter, von oben nur wenig sichtbarer Streifen an den Seiten des Halsschildes, zwei Querbinden auf den Flügeldecken, die erste nahe der Mitte, die zweite vor der Spitze, ferner eine gerade, von dem Schulterhöcker zur vorderen Binde ziehende Linie und die vordere Hälfte der Naht sind schwarz, die äusserste Spitze der Flügeldecken ist hellgrau. Das Schildchen, die Unterseite und die Beine, mit Aus- nahme der Vorderrschenkel sind schwarz mit silbergrauer Behaarung, der dritte und vierte Bauchring grünlich-weiss befilzt, die Fühler bald schwarz, bald thcilweise braun. Die Stirne ist sanft gewölbt, zerstreut punktirt mit kaum vertiefter Mittellinie. Augen und Fühler wn'e bei der vorigen Art. Haisschild um die Hälfte breiter als lang, vorne gerade abgestutzt, hinten beiderseits seicht ausgebuehtet, an den Seiten in der Mitte etwas gerundet erweitert, seine Oberfläche gleichmässig gewölbt, mit einer sehr seichten Querfurche am Hinterrande. Schiid- chen. halbrund. Flügeldecken an den Schultern breiter als das Halsschild, nach rückwärts schwach verengt, an der Spitze einzeln abgerundet, der Rücken flach gewölbt, nicht sehr dicht, aber deutlich punktirt mit einzelnen Punktreiheu, der senkrecht abfallende Seitenrand durch eine scharfe, bis hinter die Mitte der Decke ziehende, glatte Kante von dem Rücken getrennt. Beine schlank, gleichlang, die Hinterschenkel bis zur Spitze des di'itten Bauchringes reichend. Fussklauen in zwei ziemlich gleiche Hälften gespalten. Eben daher. Eben daher. 1187. AMPHIONTCHA HEMISPILA Ger mar. Magazin. IV. pag. 169. No. 79 (SaperdaJ. 24 * 188 D7-. Ludioifj Redtenbacher. Von Rio-Janeiro. 1188. rnOEBE CAVA Germar. Insect. Spec. nov. pag. 493. No. 656 fSaperdaJ. 1189. PHLYCTAENODES STRIGIPENNIS West wo od. Arcana entoni. II. pag. 27. pl. 56. fig. 6- Von Neu-Seeland. 1190. PHLYCTAENODES TRITUBERCULATUS (nov. spec). Fusco-niger, dense granulato-'pimctatus ^ puhescens'^ thorace transve7'/>o, lateribus acute tuherculatis tubercuUsque tribus discoidalibus, obtusin^ triangulariter dispositis ,• ilytrits parallelis, subplauis, apke conjunctim 7'otimdatis. Longit. 6 — 8'". Ladt, li/.— 2"'. Dem Irhlyctaenodes pustulosa Boisduval (Voyage au Pol-Sud Zoolog. IV. pag. 262. pl. 16. fig. 4) sehr ähnlich, aber kleiner und durch die Höcker des Halsschiides verschieden. Der unten grau, oben mehr gelbgrau fein behaarte Körper ist pechschwarz, die Flügeldecken und Beine sind manchmal etwas heiler. Der Kopf ist zienilicli viereckig, sanft gewölbt, sein- dicht punktirt mit feiner, schwach angedeuteter Mittellinie. Die Augen sind sehr stark nieren- förmig ausgerandet, grob gekörnt. Die borstenförmigen Fühler sind wenig kürzer als der Leib, in der Ausrandung der Augen eingefügt, ihr erstes Glied ist dick, den Vorderrand des Hals- schildes erreichend, das zweite sehr kurz, das dritte ziemlich von der Länge des ersten Gliedes, die folgenden nehmen allniählig, aber wenig an Länge ab. Das PLalsschild ist etwas kürzer als am Vorderrande breit, vorne und hinten gerade abgestutzt, in der Mitte des Seitenrandes mit einem dreieckig zugespitzten Höcker beweint, seine Oberfläche dicht mit runden Körnchen besäet, mit drei im Dreieck stehenden Höckern in der Mitte, zwei grössere, stumpfe vorne, ein kleines, schwach erhabenes hinten. Schildchen halbrund. Flügeldecken an den rechtwinkeligen Schultern beinahe doppelt so breit als der Hinterrand des Halsschildes, dreimal so lang als zusammen breit, durchaus gleichbrcit, an der Spitze zusammen abgerundet, oben sehr flach gewölbt, äusserst dicht mit feinen, gegen die Spitze allniählig vorschwindenden Körnehen besäet und mit schwachen Spuren von drei erhöhten Längslinien. Beine schlank, die Schenkel nur massig verdickt, die Hinterschenkel die Mitte des dritten Bauchringes kaum erreichend. Eben daher. 1191. RHAGIOMORPHA LEPTUROIDES BoisduvaL Voyage de l'Astrolabe Entoin. II. [lag. 479. Von Sidney. 1192. TRICHEOPS EI»H1PPIGER Newmann. Entomol. Mag. V. pag. 171. EIk'11 daher. 119.3. PSILOMORPHA TENUIPES Saun de rs. Transact. of the entoiii. Soc. ol' London. 1850. Nov. Ser. I. pag. 80. i>l. IN', lig. 1. Von Neu-Seeland. Coleopteren. 189 1194. SYLLITUS SÜTURALIS Olivier. Entomol. IV. No. 69. pag. 29. No. 25. pl. III. fig. 29 fStenocorusJ. Fabricius, Syst. Eleut. II. pag. 275. No. 43 fCeramhyx abhrematus). Boisduval, Voyage de l'Astrolabe Entom. II. pag. 521 fStenoderus dorsalisj. Von Sidney und Neu-Seeland. 1195. SYLLITUS GRAMMICUS Blanchard. Voyage au Pol-Sud Zoolog. IV. pag. 305. pl. 17. fig. 19 (StenoderusJ. Von Sidney. 1196. EURYPTERA MELANURA (nov. spec). Nigra, punctata, holose?-iceo-pubescens , coxis anticis, thorace elytrisque rufo- flavis aureo-pubescentibus ; illo macula discoidali, Ms macula commwii post-scutellari tertiaque parte postica, antice rotundato-terminata, nigris. Longit. 8'". Latit. elytr. bas. 2'". Grösser als E. lati^ennis Serv. und durch die sanft gewölbten, weder mit Furchen noch mit erhabenen Leisten versehenen Flügeldecken ausgezeichnet. Der Kopf ist ziemlich gross, dicht punktirt, mit feiner niederliegender, goldschimmernder Behaarung. Die Augen gross, stark vorragend, innen mit einem kleinen Ausschnitte. Fühler etwas länger als der halbe Körper, schwarz, das vierte Glied so lang als das fünfte. Halsschild glockenförmig, kaum so lang als an den dornartig vorspringenden nintereckcn breit, der Seitenrand hinter der Mitte leicht ausgebuchtet, die Oberseite mit goldglänzender, auf der Scheibe schwarzer, sammt- artlger Behaarung. Sehildchen dreieckig, schwarz. Flügeldecken fast dreimal so lang als an den Schultern breit, gegen die Spitze nur wenig erweitert, die Spitze selbst abgestutzt mit etwas vorspringendem Aussenwinkel, die Oberfläche sanft gewölbt, nur innerhalb der abge- rundeten Schulter mit einer kurzen Furche, — die vordere, grössere Hälfte ist röthlichgelb, mit goldglänzender Behaarung und gewöhnlich mit einer gemeinschaftlichen runden, schwarzen Makel, die hintere kleinere Hälfte ist schwarz und schwarz behaart, die schwarze Färbung auf jeder Decke nach vorne im Bogen abgerundet. Die Unterseite ist schwarz, mit seidenglänzen- der Behaarung, die Verde ibrust und die Hüften der Vorderbeine sind rothgelb. Füsse der vor- deren Beine erweitert, die der hintersten dünn, lang, ihr erstes Glied viel länger als die fol- genden sammt dem Klauengliede. Von Rio-Janeiro. 1197. EURYPTER.\ DIMIDIATA (nov. spec). Angusta, nigra, punctata, holosericeo-pubescens , thoracis lateribus elytrisque dimidia parte antica rufo-flavis, aureo-holosericeis, his dimidio postico nigro antice recte truncato. Longit. ÖVa'". Latit. elytr. bas. l'/a'". Der vorigen Art sehr ähnlich, aber kleiner und schmäler, die Unterseite ist ganz schwarz, das Halsschild ist nur an den Seiten rothgelb, die Plügeldecken sind nach rückwärts kaum erweitert, zur Hälfte rothgelb, zur Hälfte schwarz und die Färbung der hinteren, schwarzen Hälfte ist vorne gerade abgegrenzt. Eben daher. 190 Dr. Ludwig Rcdtenbacher. 1198. OPHISTOMIS SUCCINCTA (nov. spec). ELongata., nigra, scriceo-^nibesccns; tliorace awantiaco macula discoidali nigra ; elytris fascia transversa, mediana flava. Longit. 6'". Latit. elytr. bas. IV4'". Unter den mir bekannten Arten dieser Gattung die breiteste. Der Körper ist schwarz, oben fein und diclit cliagrinirt mit niederliegender Behaarung. Der Kopf ist massig rüssel- förniig verüingert, dicht gekörnt, gegen die Spitze glatt, beiderseits mit einer von der Fühler- wurzel zum Vorderrande ziehenden, erliabenen, glatten Linie. Augen gross, an der Innenseite mit einem kleinen Ausschnitte. Füliler länger als der halbe Körper, ziemlich stark gegen die Spitze verdickt, schwarz. Halsschild so lang als an der Basis breit, nach vorne stark verengt, in der Mitte merkbar gerundet erweitert, der Hinterrand tief zweimal ausgebuchtet und sieh mit den dornartig vorspringenden Hinterecken knapp an die Wurzel der Flügeldecken an- schliessend; Orangeroth mit einer schwarzen, oft in zwei Hälften getheilten Makel auf "der Scheibe. Seliildcben dreieckig. Flügeldecken mehr als